Inkscape – eine mögliche Alternative zu Illustrator

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Marcel Weber

Student der Kommunikations- und Softwaretechnik

Vektorgrafiken sind eine tolle Sache. Sie lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren und ermöglichen so eine größere Flexibilität gegenüber Rastergrafiken. Diese Flexibilität zahlt sich schon bei einem einfachen Button aus, jedoch rechnet sich der Preis für die Software der zwei Platzhirsche Illustrator und CorelDRAW für einfache Buttons und dergleichen nicht. Als Alternative zu den beiden genannten Programmen hat sich Inkscape entwickelt. Es ist kostenlos, Open-Source und kann in vielen Bereichen mit Illustrator und Co. mithalten.

Grundlegendes

Systemvoraussetzungen

Inkscape wird für die Plattformen Windows, Linux und MacOS X entwickelt. Laut FAQ soll es aber auch auf FreeBSD und anderen Linux-ähnlichen Betriebssystemen laufen. Eine eindeutige Aussage zu den System Voraussetzungen von Inkscape konnte ich nirgends finden, aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass es selbst unter WindowsXP mit einem Pentium-4-Prozessor und 1GB RAM läuft. Natürlich nehmen größere beziehungsweise komplexere Grafiken bei diesem System entsprechend Zeit in Anspruch. Auf aktuellen Systemen dürfte Inkscape problemlos funktionieren.

Unterstützte Dateiformate
Inkscape unterstützt direkt nur die Formate SVG und SVGZ, es können aber PostScript und EPS sowie die meisten Rastergrafik-Formate (JPG, PNG, GIF usw.) importiert werden. Laut FAQ soll es abhängig von der Installation auch möglich sein, Adobe-Illustrator (*.ai) zu öffnen, dies ist mir aber bisher nicht gelungen.
Nominell kann Inkscape Dateien in den Formaten SVG, SVGZ, Postscript (*.ps), Encapsulated Postscript (*.eps), Encapsulated Postscript Interchange (*.epsi), Adobe Illustrator (*.ai), LaTeX (*.tex) und POVRay (*.pov) speichern. Tätsächlich sind es jedoch wohl einige mehr, wie die Abbildung zeigt.

Dateiformate in die Inkscape Speichern kann

Diese Dateiformate bietet Inkscape zum Speichern von Dokumenten.

Installation

Der Download dürfte ja kein Problem darstellen, Inkscape wird auf diversen Seiten und Portalen zum Download angeboten – zum Beispiel auf sourceforge. Die aktuelle Version ist derzeit 0.47.

Vorsicht: Eins sollte allerdings beachtet werden, Inkscape ist umsonst und es müssen weder E-Mail-Adresse noch sonstige Daten angegeben werden, um es herunterzuladen. Falls dies doch der Fall ist, handelt es sich mit Sicherheit um einen unseriösen Anbieter der ein ABO verkaufen will. Aber ich denke auch das sollte bekannt sein.

Die Installation unter Windows gestaltet sich dank eines Installers, der in gewohnter Form durch die Installation führt, denkbar einfach.

Erste Schritte

Nach dem Start von Inkscape öffnet sich gleich die Arbeitsfläche mit einem Dokument im A4 Format. Die Arbeitsfläche dürfte denjenigen die schon Erfahrungen mit Zeichenprogrammen haben nicht allzu kompliziert erscheinen. Fährt man mit dem Mauszeiger über eine Schaltfläche und verweilt kurz, dann wird ein Tooltip eingeblendet, der die jeweilige Funktion, meiner Meinung nach, sehr verständlich erklärt.

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Die Arbeitsfläche von Inkscape

Die Arbeitsfläche von Inkscape

Doch, anstatt die wichtigsten Funktionen und ersten Hürden „trocken“ zu erklären, erstelle ich lieber eine einfache Zeichnung.

Anmerkung: Die aufgezeigten Vorgehensweisen sind vielleicht nicht die besten, und viele Funktionen lassen sich natürlich auch über andere Wege erreichen, aber so geht es eben auch ;-).

Als erstes bietet es sich an den Zoomfaktor anzupassen, der entsprechende Faktor hängt natürlich vom jeweiligen Dokument ab, bei dieser Beispielzeichnung spielt er zum Beispiel überhaupt keine Rolle, gewohnheitsmäßig setzte ich ihn mal auf 100%. Das geht ganz einfach rechts unten, entweder durch direkte Eingabe oder mit den Pfeiltasten.

Zoomfaktor anpassen

Zoomfaktor anpassen

Zeichnen

Nun zeichnen wir ein einfaches Rechteck, indem wir auf das “Rechteck und Quadrate erstellen”-Werkzeug klicken. Doch bevor wir jetzt aus Gewohnheit einfach ein Rechteck aufziehen, schauen wir in die Statusleiste unter der Farbpalette , dort werden Informationen zu dem gewählten Werkzeug angezeigt. Das macht es auch Unerfahrenen Benutzern einfacher.

Ein Blick in die Statusleiste lohnt immer

Ein Blick in die Statusleiste lohnt immer

Achtung: Die angezeigten Informationen ändern sich, wenn zum Beispiel ein Rechteck aufgezogen wird.

In diesen Informationen offenbart uns Inkscape auch schon den ersten Unterschied zu anderen Programmen, ein Quadrat wird nicht mit shift erzeugt, sondern mit strg. Und wenn wir strg gedrückt halten und wieder einen Blick auf die Statuszeile werfen, dann sehen wir das Inkscape es nicht nur ermöglicht, Quadrate zu ziehen, sondern auch Rechtecke, die einem Seitenverhältnis entsprechen. Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Formen.

Quadrate Zeichnen

Quadrate Zeichnen

Ein einfaches Rechteck zeichen

Ein einfaches Rechteck zeichen

Ein Rechteck in einem bestimmten Verhältnis Zeichnen

Ein Rechteck in einem bestimmten Verhältnis Zeichnen

Farben

In meiner Installation hat das gezeichnete Rechteck eine blaue Füllung und einen schwarzen Rahmen. Klickt man jetzt auf eine der Farben in der Farbpalette unten, so ändert sich die Füllung in die entsprechende Farbe. Auch hier lohnt wieder ein Blick auf die Statusleiste, in der wir neben dem HEX Code der Farbe auch sehen, dass sich mit Shift+Klick die Konturfarbe ändert.

Farben ändern über die Farbpalette

Farben ändern über die Farbpalette

Sollte sich die Farbe des Objektes wiedererwartend nicht ändern, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie haben das Objekt nicht ausgewählt (gestrichelte Linie um das Objekt) oder die Füllung ist transparent.

So sieht ein Ausgewähltes Objekt aus

So sieht ein Ausgewähltes Objekt aus

Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber genau das ist eine der größten Hürden für Inkscape-Neulinge. Denn meist besteht das erste gezeichnete Objekt aus einem schwarzen Rahmen und die Füllung ist Transparent. Nur dass fällt einem auf den ersten Blick nicht auf, man nimmt an, die Füllung ist weiß und lässt sich komischerweise nicht ändern oder die Farbpalette ist nutzlos.
Diese Hürde lässt sich allerdings schnell überwinden in dem man einen Rechtsklick auf das Objekt macht und im Kontextmenü „Füllung und Kontur“ anklickt. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, in dem man weitere Einstellungen vornehmen kann, unter anderem auch den Alphawert, steht dieser auf 0, so ist die Füllung/ Kontur transparent.

Wenn ein Objekt keine Farbe annehmen will, unbedingt die Transparenz überpfüfen

Wenn ein Objekt keine Farbe annehmen will, unbedingt die Transparenz überpfüfen

Schatten

Schatten lassen sich in Inkscape leider nicht so elegant, wie in zum Beispiel Illustrator erzeugen. Hier muss ein zweites Objekt erzeugt (Kopieren) und hinter das Objekt, das den Schatten haben soll, gelegt werden. Die Reihenfolge der Objekte lässt sich über den Menüpunkt „Objekt“ ändern.

Die Reihenfolge von Objekten lässt sich ganz einfach anpassen

Die Reihenfolge von Objekten lässt sich ganz einfach anpassen

Je nach dem, was für ein Schatten gewünscht ist, kann die Unschärfe des „Schatten-Objektes“ erhöht werden, um den Schatten „weicher“ zu machen. Den Unschärfewert eines Objektes kann in dem Dialog „Füllung und Kontur“ anpassen.

Mit dem Unschärferegler lassen sich weiche Schatten erstellen

Mit dem Unschärferegler lassen sich weiche Schatten erstellen

Auswählen und Gruppieren

Da wir soeben einen Schatten erstellt haben, ist es sinnig, diesen auch gleich an das Objekt zu binden. Dies erfolgt durch Gruppieren der beiden Objekte. Um zwei oder mehrere Objekte zu gruppieren, müssen diese ausgewählt werden, dies kann man auf zwei Arten machen, entweder man klickt alle Objekte mit gedrückter Shift-Taste an oder man zieht ein Auswahlrechteckt mit gedrückter Maustaste um die Objekte.

Hier gibt es auch wieder einen kleinen aber feinen Unterschied zu anderen Programmen, ausgewählt werden nämlich nur die Objekte die komplett im Auswahlrechteck liegen. Objekte, die nur teilweise darin liegen, bleiben von der Auswahl ausgeschlossen. Dies mag für Umsteiger erst einmal nervig sein, kann sich aber auch sehr schnell als durchaus nützlich erweisen.

So wird das Objekt nicht ausgewählt

So wird das Objekt nicht ausgewählt

Nur wenn das Objekt komplett in dem Auswahlrahmen liegt wird es ausgewählt

Nur wenn das Objekt komplett in dem Auswahlrahmen liegt wird es ausgewählt

Nachdem die gewünschten Objekte nun ausgewählt sind, können diese über den Menüpunkt „Objekt-> Gruppieren“ gruppiert werden. Diese Gruppierung kann natürlich jederzeit wieder aufgehoben werden.

Mehrere Objekte können Gruppiert werden

Mehrere Objekte können Gruppiert werden

Tipp: Für alle, die es nicht schon in der Statusleiste entdeckt haben, wenn man zweimal auf ein Objekt klickt, ändern sich die Pfeile und man kann das Objekt drehen.

Klickt man zweimal auf ein Objekt, lässt sich dieses Drehen

Klickt man zweimal auf ein Objekt, lässt sich dieses Drehen

Text

Einen Text zu erstellen, dürfet keine großen Schwierigkeiten bereiten, deshalb halte ich mich hier kurz, wir benötigen den Text eigentlich nur für den nächsten Punkt (Ausrichten).
Mit dem Werkzeug „Textobjekte erstellen und bearbeiten“ in der linken Leiste wird ein Text erstellt. Einfach klicken und losschreiben. Nun wird oben eine Leiste angezeigt, in der Schriftgröße, Schriftart und so weiter eingestellt werden kann. Die Einstellmöglichkeiten sind leider etwas sporadisch.

Text kann an belibigen Stelle eingefügt werden

Text kann an belibigen Stelle eingefügt werden

Ausrichten

Wir haben jetzt ein Rechteck und einen Text, ein gängiger Anwendungsfall hier wäre den Text mittig auf dem Rechteck auszurichten. Dazu holen wir uns aus dem Menüpunkt „Objek“ den Dialog „Ausrichten und Abstände ausgleichen“. Durch einen Klick wird dieser Dialog jetzt in der rechten Spalte über dem Dialog „Füllung und Kontur“ angezeigt.

Dialog zum Ausrichten von Objekten anzeigen

Dialog zum Ausrichten von Objekten anzeigen

Um die Objekte auszurichten, müssen sie wieder, wie gewohnt, markiert werden, danach sollte man immer noch einen Blick auf das Dropdownmenü „Relativ zu:“  werfen, hier kann festgelegt werden, zu was die Auswahl ausgerichtet werden soll. Wir wollen hier die Objekte relativ zueinander ausrichten, also wählen wir „Auswahl“. Durch einen Klick auf die Symbole „Objekte horizontal zentrieren“ und „Objekte horizontal ausrichten“ wird der Text nun mittig auf dem Rechteck ausgerichtet.

Über das DropDown Menü kann ausgewählt werden wie die Objekte ausgerichtet werden sollen

Über das DropDown Menü kann ausgewählt werden wie die Objekte ausgerichtet werden sollen

Durch einen Klick auf die Symbole werden die Objekte entsprechend ausgerichtet

Durch einen Klick auf die Symbole werden die Objekte entsprechend ausgerichtet

Anmerkung: Der Text sitzt natürlich nicht exakt mittig auf dem blauen Rechteck, da er mittig zu der Gruppe, bestehend aus blauem Rechteck und Schatten ausgerichtet wurde. Wenn der Text nur zum blauen Rechteck ausgerichtet werden soll, dann muss die Gruppierung aufgehoben und der Schatten von der Auswahl ausgeschlossen werden.

Export Speichern

Nachdem wir nun eine einfache Zeichnung erstellt haben, man könnte es als Button bezeichnen, wollen wir diesen natürlich speichern. Ich spare mir hier das Speichern zu erläutern diese dürfte jedem bekannt sein.
Über „Datei->Bitmap exportieren“ öffnet sich eine Dialogbox, die auf den ersten Blick sehr verwirrend aussieht, aber über sie lässt sich unsere Zeichnung sehr komfortabel als .png speichern. Es lassen sich neben Dateiname und Speicherort auch die gewünschte Bitmap-Größe und der Bereich des Dokuments auswählen, der exportiert werden soll. Dies mag dem einen oder anderen jetzt ziemlich sinnlos vorkommen, aber wenn man zum Beispiel mehrere Buttons in einem Dokument erstellt, dann kann dieser Exportdialog die Speicherarbeit ziemlich erleichtern.

Der Bitmap Exportieren Dialog kann auf den Ersten Bilick verwirren

Der Bitmap Exportieren Dialog kann auf den Ersten Bilick verwirren

Aber zurück zu unserer Zeichnung, wir gehen davon aus, dass es ein Button werden soll, also brauchen wir keine Grafik im A4 Format. Deshalb wählen wir die Objekte die wir speichern wollen aus, dazu muss der Dialog nicht geschlossen werden, einfach auf die Seite ziehen und die Objekte wie gewohnt auswählen. Daraufhin wird der Button „Auswahl“ im Dialog aktiv und die Werte passen sich entsprechend der Auswahl an. In unserem Beispiel reicht es jetzt, auf Exportieren zu klicken und der Button wird als transparentes PNG gespeichert.

Werden bestimmte Objekte ausgwählt, ändern sich die Werte im Dialog entsprechend

Werden bestimmte Objekte ausgwählt, ändern sich die Werte im Dialog entsprechend

Tipp: In Inkscape sollte oft zwischengespeichert werden, da es durchaus vorkommen kann, dass das Programm aus heiterem Himmel abstürzt.

Weiterführende Links und Fazit

Zum Schluss meiner Einführung möchte ich noch auf die offizielle Inkscape Seite verweisen, auf ihr finden sich unter anderem Benutzergalerien und Tutorials, die für viele hilfreich sein werden. Besonders möchte ich hier die Open Clip Art Library hervorheben, in ihr finden sich tausende Vektorgrafiken die als SVG oder PNG Datei heruntergeladen werden können. Für diejenigen, die nun Interessiert an Inkscape sind, aber lieber aus Büchern lernen, sind auf der Seite unter dem Menüpunkt „Dokumentation“ auch deutsche und englische Bücher gelistet.

Abschließend lässt sich sagen, Nutzer von Illustrator werden sicher nicht auf den Komfort und die gewohnten Techniken verzichten wollen, wobei sich dies in zukünftigen Versionen von Inkscape natürlich ändern kann, aber für Einsteiger oder Anwender, die die Möglichkeiten von Illustrator sowieso nicht ausnutzen, stellt Inkscape eine gute Alternative dar.

Ich hoffe, ich konnte einen kurzen Einblick in Inkscape geben, die vorgestellten Funktionen sind natürlich bei weitem nicht alles, was Inkscape zu bieten hat, deshalb würde ich jedem der Vektorgrafiken erstellen will/muss, empfehlen es zu testen. Kommentare mit nützlichen Ressourcen und weiteren Tutorials zu Inkscape sowie konstruktive Kritik zu diesem Post sind willkommen.

(mm), ™

Marcel Weber

Student der Kommunikations- und Softwaretechnik

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Polyfragmentiert
Gast

Danke für den Artikel,

allerdings ist die aktuelle Version 0.47, nicht 0.48. 0.48 erscheint erst noch.

Manuela Müller
Mitglied

Sorry – habe mich beim Redigieren von den “Newest Files” auf source forge irritieren lassen. Dort kann man die Version 0.48 bereits als Preview herunterladen: http://bit.ly/bOdkUe.

Tom
Gast

Ich mag Inkscape von der ideologischen Herangehensweise sehr, aber der Workflow ist zT schon sehr verbesserungswürdig. Wobei da Illustrator auch keine große Leuchte ist, sich aber in den letzten Versionen gebessert hat.

Sascha F.
Gast

Netter Artikel, allerdings finde ich den Großteil der Screenshots unter aller Sau.
Wenn ein Azubi bei uns etwas mit solchen Screenshots ablieft, dann kriegt er das gleich um die Ohren gehauen ;-)

rené
Gast

@Sascha F.
Was ist mit den Screenshots? Ich kann da nichts erkennen, was “unter aller Sau” wäre. Wenn Du den Anschnitt an der rechten Seite meinst, so liegt das sicher nicht am Screenshot.
Und was ist “ablieft”?;-)

Thorsten B.
Gast

@Sascha: Welche Anforderungen stellst Du denn an screenshots? Bitte konstruktivere Kritik.

@Artikel: Wieder wird der Aspekt der Texte in Grafikprogrammen vernachlässigt. Und genau daran muss man die Programme eben auch messen: Ist es dem Anwender möglich, Texte ordentlich zu formatieren (Einzüge, Blocksatz, Silbentrennung, typografische Zeichen [Anführungszeichen 66 und 99 z.B.) Kann das Programm Texte in Spalten (Container) laufen lassen und in anderen Containern fortführen? uvm.

fwolf
Gast
Sorry, aber das mit den Schatten ist grober Unfug. Das kannst du jederzeit auch mit den Effekten erreichen. Und das mit dem Vergrößern und Verkleinern der Zoomstufe geht viel einfacher per Tastendruck: 1 :D D.h. also einfach die “1” drücken, und schon haste deine 100%. Irgendwo sinnlos mit der Maus rumklicken – warum? Klickibunti schlägt zurück? Ist doch fast alles via Tastenkombination erreichbar (und auch schön dokumentiert). Ein Illustrator-Killer ist Inkscape ja nun nicht – eher schon ein web-orientiertes Vektorzeichenprogramm, denn immerhin fehlt der CMYK-Farbraum zur Gänze. Ich würds eher als einen Freehand- oder Fireworks-Kontrahenten ansehen. Fireoworks kann zwar schöner… Read more »
Sascha F.
Gast

Danke Marcel, so sehen Sie vernünftig aus ;-)

zyko
Gast

Ich verwend’ InkScape schon jahrelang als das perfekte Tool zum Erstellen von Logos und Buttons.
Die svg Datei selbst ist minifuzzi klein -> einfaches Handling möglich. Die svg’s liegen dann bei mir genauso am webserver wie die pngs.
Einziger Wehrmutstropfen: gif’s kann (ev geht das schon) Inkscape nicht.
Aber die benötigt man gottseidank eh nimmer so seit den png’s…

ThomasO
Gast

Inkscape habe ich, genauso wie Gimp, OpenOffice und andere kleinere Tools immer auf meinem Radar. Bin immer wieder beeindruckt, was so an leistungsfähiger OpenSource-Software existiert.
Für eine so frühe Version läuft Inkscape sehr stabil und bietet auch viel.
Ähnlich wie für Gimp, wünsche ich mir auch hier eine volle unterstützung / implementierung des CMYK-Farbraums. Eines der großen Mankos wenn etwas fertiges zum Druck soll.
Danke für die kleine Einführung.

ichweissesnicht
Gast

In Inkscape kann man eps-Datein importieren? Ist mir noch nicht gelungen.

Zitat: “Laut FAQ soll es abhängig von der Installation auch möglich sein, Adobe-Illustrator (*.ai) zu öffnen, dies ist mir aber bisher nicht gelungen.”

ai-Datein lassen sich wunderbar importieren.

trackback

[…] das Zeichenprogramm Inkscape unterstützt Spiralpfade. Die Anwendung unterscheidet sich dort allerdings ein wenig von FontForge. […]

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