INK: So erstellt ihr responsive E-Mail-Newsletter, die einfach funktionieren

Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen...

Schon der erste Satz auf der Website des Anbieters Ink verrät uns, was hier das Ziel ist: „Erstellen Sie schnell ansprechende Responsive-HTML-Mails, die auf jedem Gerät und in jeder Software arbeiten. Selbst in Outlook.“ Mit diesem Augenzwinker-Hinweis auf Microsofts Problemkind (in Bezug auf die Darstellung von HTML-E-Mails) soll eines gleich klar werden: mit uns habt ihr diese Probleme nicht. Wir haben uns das Angebot daraufhin einmal angeschaut.

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HTML-E-Mails sind leider immer noch eine Welt für sich. Da gibt es eigene Gesetze und Regeln, Techniken und Tricks, und trotzdem gibt es dann immer noch mindestens einen Kandidaten, der die E-Mail nicht korrekt anzeigen mag. Oft ist das ausgerechnet der Client, der beim Kunden zum Einsatz kommt. Die Cross-Browser-Ärgernisse vergangener Jahre erscheinen dagegen wie das kleinere Übel (man stelle sich einmal vor, für 50 verschiedene Internet Explorer optimieren zu müssen). Hinzu kommt die mobile Nutzung mit der Anforderung, die E-Mails auch noch responsive zu gestalten.

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Ink möchte diese Probleme lösen. Dazu bietet es uns (wie Bootstrap, Foundation und andere Frameworks für die Webseiten-Gestaltung) ein Gerüst an, welches mit eigenen Inhalten, Farben und einem Logo individualisiert werden kann. Dank einigen vorhandenen Vorgaben können wir sicher gehen, am Ende eine HTML-E-Mail zu erhalten, die unkompliziert funktioniert. Wenige HTML-Kenntnisse reichen dazu aus.

Wer zuvor die schon vorhandenen E-Mail-Templates im Browser als Vorschau sehen möchte, besucht die entsprechende Templates Built-Seite, wobei die jeweiligen Umsetzungen als Screenshots in zahlreichen Versionen präsentiert werden, getrennt nach Desktop-, mobilen und Web-basierten Anwendungen. Generell sollte der erste eigene Test in Outlook erfolgen. Denn das ist auf jeden Fall der schwierigste Gegner. Nach dem Hinzufügen eigener Styles wird natürlich weiter getestet, wobei der Anbieter dazu eine Empfehlung für den kostenpflichtigen Dienst Litmus ausspricht.

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Ink ist Open Source, bringt eine ausführliche Dokumentation mit und bietet einige durchaus nennenswerte Features. So hat es ein eigenes Gridsystem, CSS-Klassen zur Sichtbarkeit (um gezielt zu bestimmen, in welchen Klienten, welche HTML-Elemente angezeigt werden), sowie Buttons, die reagieren, falls ein E-Mail-Empfänger Bilder standardmäßig deaktiviert hat. Ergänzend ist das Ink-Inliner-Tool gedacht, um hinzugefügte Styles schnell so umzusetzen, dass auch wirklich die größte Anzahl an Klienten bedient werden kann. Eine gute Basis also, um sicher zu einem HTML-Newsletter zu kommen, der wie gewünscht ankommt.

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(dpe)

Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen Tutorials seit über 12 Jahren Leser von Fachpublikationen wie Galileo Press, DigitalPhoto, Dr.Web, Print24, PSD-Tutorials oder Noupe von den Grundlagen zum Thema Photoshop bis hin zu professionellen Arbeitsweisen begleitet haben. Sein Twitter-Account und seine Facebookseite.

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Maxim Perreira
Gast

Tolle Sache :)

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