Homepage-Baukästen: Stirbt der Beruf des Webdesigners aus?

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Die Nervosität steigt. Kaum ein Surfgang in den Weiten des Netzes ist noch möglich, ohne dabei über Werbung eines der großen Homepage-Baukastenanbieter zu stolpern. „Do it yourself” ist schwer im Kommen, so scheint es. Sterben Webdesigner aus?

Ganz zu Beginn, die Antwort

Die Frage danach, ob der Beruf des Webdesigners in absehbarer Zeit aussterben wird, lässt sich mit einem klaren Ja und einem klaren Nein beantworten. Es ist ein bisschen wie bei Radio Eriwan. Es kommt darauf an. Es kommt nämlich darauf an, wie man den Beruf definiert.

Webdesign Anno Tuck

In der Vergangenheit war Webdesign schon deshalb eine Goldgrube, weil es kaum jemanden gab, der es tat. Schön war auch, dass es keinen Ausbildungsberuf gab und gibt, so dass sich jeder einfach Webdesigner nennen konnte (und kann). Es dauerte daher nicht lang, da hatten sich gelernte Köche, Ausbildungsabbrecher und dreizehnjährige Gymnasiasten zu Webdesignern erklärt und bauten die ersten, aus heutiger Sicht, fürchterlichen Bretterbuden des Internet zusammen.

Mit der Zeit verfeinerte sich das grafische Skillset vieler, wenn auch nicht aller Marktteilnehmer, und Web-Kompetenzen fanden Einzug in Studium und Ausbildung. Eine Professionalisierung setzte ein.

Mit dem Start der Web-Programmierung wiederum begann die Appisierung des Netzes. Von nun an mussten Websites nicht mehr nur gut aussehen, sie mussten auch allerlei können. Content Management Systeme, wie etwa WordPress, traten an, um die Inhalteverwaltung im Netz für jedermann zugänglich zu machen.

Erstaunlicherweise griff die Webdesignerzunft das Thema CMS jedoch eher unter dem Aspekt der Theme-Entwicklung auf und ruckzuck entstand eine unüberschaubare Zahl schicker und weniger schicker Mäntelchen, die der geneigte Kunde seinem CMS umwerfen konnte.

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Schicke Mäntelchen erfreuten sich großer Beliebtheit und tun das bis heute. Manch einer kann gut davon leben, ein solches Schneiderlein zu sein, die Mehrzahl nicht.

Der Aufstieg der Baukasten-Systeme

Für all jene, die sich mit der Technik eines CMS nicht auseinandersetzen wollen oder können, aber auch nicht bereit sind, einen Webdesigner zu beauftragen, entstand die Industrie der Homepage-Baukästen. Deren Fähigkeiten wuchsen schnell. So können Website-Builder heutzutage mit Features aufwarten, die kaum noch Wünsche offen lassen.

Auch die Code-Qualität hat sich von grottenschlecht zu top gewandelt; nicht bei jedem, aber bei den führenden Baukasten-Systemen. Die Codequalität ist sogar teilweise so gut, dass sie ein Handcoder nicht mehr verbessern könnte. Ach, du Schreck.

Vom Design her, soweit wir darunter Schönheit im Ausdruck verstehen, gibt es an Baukasten-Websites ebenfalls nichts mehr zu kritisieren. Da sich Websites optisch ohnehin immer mehr aneinander angleichen, ist über das Design, die Gestaltung kaum noch eine darstellbare Abgrenzung möglich.

Das erschreckt einen Gutteil der Zunft. „Wenn der Kunde über einen Baukasten eine ebenso schöne Website, wie ich sie ihm bauen würde, viel billiger erhalten kann, wieso sollte er mich dann noch beauftragen?” Das ist auf den ersten Blick eine berechtigte Frage.

„Ach, da musst du einfach Zusatzleistungen anbieten,” sagen manche und meinen damit das technische Hosting, also das klassische Webmastertum. Immer mehr setzen auch auf die Suchmaschinenoptimierung als für jeden Kunden wichtige Dienstleistung. Andere wiederum spezialisieren sich auf eine Programmiersprache, mit der sie dem Kunden quasi jeden programmlogischen Wunsch von den Augen ablesen können. Immer weniger versuchen den Kunden davon zu überzeugen, dass doch noch immer ein Maßanzug besser als ein Anzug von der Stange ist. Und immer weniger Kunden glauben das.

All diesen Webdesignern ist eines gemein. Sie sehen Webdesign als eine gestalterische und technische Aufgabenstellung. Webdesigner, die so denken, werden vom Markt verschwinden. Ja, die sterben aus.

Des Kaisers neue Kleider

Lass mich dir an dieser Stelle eine Frage stellen: „Was glaubst du? Wird der Maier aus der Poststelle, wenn ich ihm den gleichen Anzug kaufe wie unserem Topverkäufer Schmidt aus dem Vertrieb, ein ebenso guter Verkäufer werden wie der Schmidt?”

Du denkst vielleicht, das wäre eine dumme Frage, und du hast Recht. Und wenn du das erkennst, dann hast du auch erkannt, wo der Beurteilungsfehler im Verhältnis Webdesigner zu Baukastensystem liegt. Glaubst du, dein Kunde will ein schönes Mäntelchen für seine Website und dazu ein paar SEO-Tricks nebst zuverlässigem Hosting?

Natürlich will er das, aber es ist nicht sein primäres Ziel. Bei den allermeisten Kunden wird doch das Ziel der Website darin bestehen, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Klar kann unser Topverkäufer Schmidt nicht nackig zu den Kunden gehen. Er braucht schon einen repräsentativen Anzug, aber viel wichtiger sind und bleiben seine Fähigkeiten als Verkäufer.

Kein Homepage-Baukasten und auch kein CMS setzt an diesem Punkt an. Sie sind in der Lage eine Struktur und eine Optik zu bieten, aber das war es. Du als Designer bist es, der aus dieser Grundmasse, diesem Teig, ein Produkt, einen Kuchen backen kann, der sich verkaufen lässt. Verkaufen geht damals wie heute mit Worten und mit Bildern.

Weg von the Roots

Betrachte daher deinen Designjob weitaus raumgreifender. Natürlich musst du eine technisch zuverlässige, optisch ansprechende Grundumgebung schaffen. Aber, um die Ziele deiner Kunden zu erreichen, musst du in erster Linie deren Marketing unterstützen.

Es ist daher wohl nicht übertrieben, zu behaupten, die Zukunft des Designers läge in den Worten. Moderne Websites erzählen Geschichten von Produkten und Dienstleistungen und Personen, die diese Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Mit Blick auf den Designer der Zukunft würde ich daher sagen: „Wer schreibt, der bleibt.”

Aufgrund der tendenziellen Gleichförmigkeit moderner Websites kommt dem UX-Design steigende Bedeutung zu. Der Weg des Kunden durch die Website muss bestmöglich ausgeschildert und gepflastert sein. Ein Kauf muss sich natürlich anfühlen und schnell und reibungsfrei ablaufen. Microinteractions, also Mikrointeraktionen, sind wichtiger als je zuvor. Schau dir verschiedene Apps mit gleichem Zweck an. Am beliebtesten ist stets diejenige App, die den zu erledigenden Task so angenehm und einfach wie möglich erledigt. Lies dazu auch meinen Artikel drüben bei t3n.

Individualisieren kannst du Websites mit Bildern, Illustrationen, Worten, Videos und besonders durchdachten UX-Features, wie den eben genannten Microinteractions. Über all diese Aspekte kannst du dich von Homepage-Baukästen, egal wie großartig die ansonsten sein mögen, absetzen.

Der Rahmen, innerhalb dessen du das alles tust, ist eine zeitgemäße Website. Egal, wer die zur Verfügung stellt. Wenn du deinen Job so definierst, wirst du nicht zu jenen gehören, die vom Aussterben bedroht sind.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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Sebastian
Gast

Nur weil jeder ne 12MP + Kamera in seinem Handy hat, stirbt noch längst nicht der Job des Fotografen aus. Der Markt verändert sich und die Spreu trennt sich vom Weizen. Das passiert auch in anderen Branchen.

Reinhard Schwederski
Gast

Ich bin (war) Fotograf. Der Beruf hat eine eklatante Ausdünnung erlebt, viele professionelle Studios gibt es nicht mehr. Das ist so und so wird es auch dem Erstellen von Websites sein. Das kann keiner aufhalten, wir fahren ja auch nicht mehr mit der Pferdedroschke …

Sebastian
Gast

Das ist auch nicht wegzudiskutieren. :) Allerdings bilden sich neue Wege und eben mehr Fokus auf den Weg der Qualität. Mehr potenzielle Fotografen, bedeutet ja im Umkehrschluss auch, mehr Bildungsbedarf, was man am exorbitanten Zuwachs an Onlinekursen etc. ja sieht.

Prov94
Gast
Da gebe ich dir recht, nur das erstellen einer Website (technisch/gestalterisch) reicht nicht aus. Meine Kunden fragen dann noch weiteres an, wie Bildbearbeitung, anpassen, Gestaltung der Bilder (zum Glück habe ich die gewünschten Kenntnisse in Inkscape), Anpassung und seit kurzem auch ob ich WebApps programmieren kann. Heißt, bei mir ist es notwendig verschiedene Sachen aus einer Hand zu bieten. Die Qualität muss jeder selbst einschätzen, ob man das selbst in der gelieferten Qualität haben wollen würde. Wo ich auch angesprochen wurde ob zusätzlich auch Videobearbeitung kann, habe ich ganz klar nein gesagt, das ich dafür der Falsche Mann bin. Der… Read more »
Rainer Reichert
Gast

Interessanter Artikel, Danke. Vor ca. 35 Jahren musste ich mir anhören: Was Du lernst Schriftsetzer? Der Beruf (damals noch Bleisatz) stirbt doch aus! Nein, er veränderte sich nur permanent. Diesen Veränderungen muss man eben folgen (Bleisatz > Fotosatz > DTP > Webentwicklung…) und zusätzliche Bereiche für sich selbst erschließen. Neben Corporate Design kommt Marketing hinzu, Texterstellung, vielleicht noch Fotografie und Filmherstellung, wer weiß. Es ist also eigentlich nix Neues, dass Berufe ohne permanente Veränderungen vom Aussterben bedroht sind.

Toby O. Rink
Gast
Hallo, interessante Frage/n Antworte/n. Baukästen gab es schon 1998 z.B. bei 1+1. Da hatte man viel vor, durchgesetzt hat sich das bei professionell denkenden Unternehmen aber leider nicht. Man hat sicher mal hier und da Dinge versucht, stellte dann aber irgendwann fest, dass man doch nicht das Auge fürs Detail hat. Es ist halt immer eine Frage, was einem als Unternehmen selbst reicht. Die gleiche Frage, ob es den Webdesigner noch gibt, müsste man dann ja auch in Richtung Entwickler / Programmierer stellen, da viele Online-Editoren heute Code im Hintergrund schreiben und die wichtigsten SEO Services etc. etc. gleich noch… Read more »
peer
Gast

Als professionelle Webdesigner mit jahrelanger, fundierter Erfahrung und rechtzeitigem Erkennen, was Ui / Ux für Potential hat … heute, als Web- Ui- Ux-Designer ist man oft sogar von Headhunter gesucht ;-)
Selbst bei einem Baukastensystem wie Jimdo braucht ein(e) AuftraggeberIn jemanden der das Grunddesign erstellt, sich um SEO kümmert etc. … insofern kann beides gut nebeneinander existieren, der Designer muss sich eben mehr als “Designberater” verkaufen (können).

Marcus Maurer
Gast
Als Web- und Medienagentur mit 18 Jahren Markterfahrung kann ich bestätigen, dass die Kundenanfragen trotz immer besserer Baukasten Systemen zunehmen. Es sind einfach verschiedene Anforderungen und jeder Kunde / Interessent wird sich mit denen auseinandersetzen müssen. Wir empfehlen Kunden mit sehr geringem Budget und genug Zeit durchaus auch einen Baukasten, bekommen Anfragen von Interessenten, welche frustriert die Grenzen der Baukasten Seiten erfahren haben und verlieren teilweise Kunden, welche bei einem Relaunch Wunsch es selbst probieren wollen. Das ist alles in Ordnung, aber die Summe an Anfragen ist eben gestiegen. Beide Systeme (Agentur / Webdesigner bzw. Baukasten) haben Vorteile und Berechtigungen.… Read more »
Robert
Gast
Meine Meinung mag sicherlich antiqiert sein, aber als Webdesigner/Webentwickler halte ich nicht viel von den Homepage-Baukästen. Mir ist allerdings bewusst, dass es hierfür eine Zielgruppe gibt und diese in den letzten Jahren auch zugenommen hat. Für den Friseur oder Blumenhändler um die Ecke mag dieses Konzept preislich interessant und umsetzbar sein, aber hier fehlen eben die bereits genannten Vorteile eines ‘Full-Services’. Schwierig wird es für den Baukasten-Benutzer, wenn er mit dem System an die Grenzen des Machbaren stösst, oder schlimmer noch, der Baukasten von heut auf morgen eingestampft wird. Kann bei einer Agentur ähnlich passieren, aber da ist das meist… Read more »
Andreas Föhl
Gast
Artikel für Noobs. Websites gleichen sich immer mehr an, da aus WP etc. Themes genutzt werden. Malermeister Hämpel könnte/wollte auch nichts anderes bezahlen. Aber das ist ja auch die Zielgruppe. Von Unternehmen bekomme ich Anrufe wie diese: “Hilfe, wir können diese oder jene Funktion, oder genau das Aussehen nicht realisieren”. Ich schau mit den Quellcode an: WP – Tja, wieder ist ein Unternehmen auf so einen Frickel-Fredi reingefallen ohne Hintergrundwissen. WP ist natürlich per se nicht daran Schuld, ich sehe mit Bestürzung das viele Frickel-Fredis nicht mal mehr HTML5 und CSS beherrschen. Hauptsache, die Seite ist voll mit irgendwelchen PlugIns.… Read more »
LRRM
Gast
Ich wage zu widersprechen. Am Montag erst habe ich dazu einen Vortrag gehalten und das Feedback entsprach in etwa diesem Artikel hier. Ich fand es schon sehr interessant. Es ist eine Frage des Verständnisses. Eine Webseite ist heute nicht mehr primär ein Medium, dessen Message nicht mehr zieht, sondern immer auch ein Anwendungsfall. Wir sprechen hier häufig über Handel und Verkauf. Das ist nicht zu verwechseln mit Werbung, die immer noch gebraucht wird, auch online. Und mit Werbung meine ich nicht die verkaufsoptimierte Reklame in Banner-Form sondern das klassische Umwerben eines Kunden mit einer Haltung. Werbung emotionalisiert und kann über… Read more »
Andreas Hecht
Dr. Web

Sicher sterben wir aus. Aber nicht so bald und schon garnicht wegen der Homepage-Baukästen:-) Die sind zwar ganz witzig, sprechen jedoch ein Klientel an, die Agenturen wohl kaum als Kunden gewinnen könnten. Da geht es nur um billig. Scheiß auf die Qualität, Hauptsache billig. Solche Kunden will ich nicht und den Pfusch anderer Leute mache ich auch nicht gern weg. Davon ab bieten sich so viele Möglichkeiten für Agenturen – gute Shops zu erstellen, zum Beispiel. Oder hochkomplexe Websites jeglicher Art. Denn beides lässt sich wohl kaum vernünftig mit den Baukästen realisieren.

F. M. Leistner
Gast
Na, die Frage war ja nicht, ob gute Verkäufer aussterben, sondern ob Webdesigner in der Masse von Online Baukästen in ihrer Grundtätigkeit gefährdet werden. Und da heißt die Antwort ganz klar : Ja. Ebenso wie Dieter bin ich seit 1993 im Netz als Gestalter unterwegs und vorher als Gestalter für Print. Und genauso wie dort unterliegt der Beruf einer Wandlung. Und immer ist es so, dass Gestalter sich einfach Zusatzfähigkeiten aneignen, die aber eigentlich nichts mit Ihrer Grundtätigkeit zu tun haben. Sie sind keine Schriftsetzer, Programmierer, Drucker, Sie sind keine Marketing experten, keine Texter und erst recht keine Verkäufer. Sie… Read more »
Stefan
Gast
Interessanter Artikel, vielen Dank. Veränderungen in diesem Job machen wir “Webdesigner” permanent mit. Eigentlich kann ich gar nicht mehr behaupten, ein “Webdesigner” zu sein, denn dahinter steht viel viel mehr, als das Design und die Programmierung. Ein “Webdesigner” ist heutzutage in erster Linie Mädchen für Alles im Webprojekt, weil das der Kunde fordert. Von der individuellen Beratung über die maßgeschneiderte Konzeption, dem möglichst exklusiven Design, der Entwicklung in den den Anforderungen entsprechenden Programmiersprachen und Systemen sowie der Nachsorge, dem optimalen Hosting, dem KnowHow über die einzusetzende Hardware, muss ein sog. “Webdesigner” heute Wissen über Marketing, Projektmanagement, Suchmaschinen-Auffindbarkeit, Ansätze des Internetrechts,… Read more »
Kevin
Gast

Ich denke nicht, dass es so schlimm ist. Also klar, es ist schlimm, aber nicht so schlimm, dass man vom Aussterben reden könnte. Es gibt noch immer genug Menschen, die lieber etwas hätten, was auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. So ist das auch mit Klamotten. es gibt die Menschen, die wollen eine Marke tragen und es gibt die, die tragen halt lieber Massenware. Beides völlig in Ordnung.

PS: Das neue Design ist super – das Lesen macht hier nun wesentlich mehr Spaß als vorher!

Michael Dobler
Dr. Web

Danke für das Design-Lob!

Kevin
Gast

Gerne gerne!

Moritz Dunkel
Gast
Ja, wie schon mehrfach angemerkt: Die Berufe entwickeln sich ständig weiter – auch der des Webdesigners, -programmierers oder entwicklers. Und deshalb sollte man auch über seinen Tellerrand hinaus gucken. Sich lediglich auf’s Programmieren von KMU-Seiten zu konzetrieren macht in Zukunft wenig Sinn und verkackt. Da sind die Baukästen günstiger (m.E. aber nicht zwingend besser). Dennoch sollte man auch noch andere Dinge in Petto haben. Konzepte sind hier gefragt. Der Webdesigner, der eben solche in der Hinterhand hat und auch beratend zur Seite steht, wird weiterhin gefragt sein. Dessen Aufgabe ist es nämlich die Positionierung eines Unternhemens herauszukitzeln und sich von… Read more »
R W
Gast
Interessant und gut auf den Punkt gebracht. Was haben wir Designer uns gefürchtet, als die ersten brauchbaren Baukästen den Markt eroberten. Doch was grenzt die Arbeit eines erfolgreichen Designers, Kreativen oder Developers ab von der Masse? Das Konzept, die Strategie, die Positionierung des Kunden und seiner Dienstleitungen/Produkte. Letztendlich ist doch das Tool egal und spielt vermehrt eine untergeordnete Rolle. Klar, ein Teil der früheren Kunden verschwindet, aber diese gehörten auch zu der Schicht “Es darf nichts kosten”. Ich sehe in dem Trend eher die Bestätiung meines Berufs und dem warum meine Kunden meine Arbeit schätzen. Das war doch das Gleiche… Read more »
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