Google AdSense

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Googles Werbeprogramm für kleine und mittlere Websites bietet die Gelegenheit ohne großen Aufwand an einem lukrativen Anzeigenprogramm teilzunehmen. Das sichert Extraeinnahme ohne nennenswerte Arbeit. Kein Wunder, dass inzwischen kaum eine Website ohne auskommt.

Teilnehmen kann im Prinzip jeder. Es werden Seiten mit textlichen Inhalten benötigt. Google liest diese Inhalte ein und liefert themenbezogene Anzeigen aus. Nach Anmeldung soll jede Bewerbung geprüft werden, was rasch vonstatten geht.

Einnahmen erzielen kann man nur, wenn auf die eingeblendeten Anzeigen geklickt wird (Cost Per Click = CPC). Ausgezahlt wird 30 Tagen nach Ende eines Kalendermonats per Scheck oder Überweisung, sofern man es auf mindestens 100 Dollar gebracht hat. Die Abwicklung erfolgt aus den USA.

Für Anzeigenblöcke stehen diverse Formate zur Verfügung:

  • Skyscraper: 120×600
  • Wide Skyscraper 160 x 600
  • Vertical Banner 120 x 240
  • Banner: 468×60
  • Leaderboard: 728×90
  • Inline Rectangle: 300×250
  • Square 250 x 250
  • Button 125×125
  • Half Banner 234×60
  • Small Rectangle 180 x 150
  • Medium Rectangle 300 x 250
  • Quadrat 250 x 250
  • Large Rectangle 336×280

Pro Seite sind bis zu drei Blöcke erlaubt, die Farben können an das Website Design angepasst werden. Die Einbindung der Anzeigen erfolgt mittels Javascript. Es ist möglich damit Includes zu bestücken.

Verwaltet wird das Programm über den Browser. Dort sind auch gute Statistiken zu haben. Zeigen dürfen wir diese allerdings nicht, das verbieten Googles strenge Teilnahmebedingungen.

Was verdient man?
Je gefragter ein Schlüsselwort ist, desto teurer ist auch die Werbung damit. Dementsprechend werden für einen Klick unterschiedliche Provision an den Programmpartner ausgezahlt. Genauere Angaben darüber macht Google nicht. In einem umkämpften Segment wie etwa Versicherungen oder Reisen liegen die Auszahlungen deutlich höher als auf weniger gefragten Gebieten. Als Richtwert gelten 0,50 bis 2,00 Dollar pro Tausend Seiten (eCPM pro Seite). Damit kommt man im Schnitt bei 100.000 PageViews pro Monat auf 100,- Dollar.

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Nicht erlaubt: Die Aufforderung zum Klick!

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Dies ist aber keineswegs sicher und selbstverständlich stark von der jeweiligen Website und deren Themen abhängig. Ebenso gut ist ein eCPM von 0,10 Dollar möglich. Und dann lohnt sich die ganze Sache kaum noch. Nicht vergessen werden darf, das Googles Anzeigen nur auf von Menschen gesehenen Seiten gezeigt werden. Wenn Ihnen eine Logfile-Analyse – sagen wir – 3 Mio. PageViews nachweist, dann gilt dies für AdSense noch lange nicht. Je nach Filter kann die tatsächlich Zahl ganz erheblich geringer ausfallen. Mögliche Einnahmen lassen sich mit dem Online Kalkulator schon einmal ausrechnen.

Anzeigen können in so genannte Channels zusammengefasst und miteinander verglichen werden. Berichte dürfen als CSV-Datei herunter geladen werden. Die Frame-Unterstützung wurde verbessert. Und wer nicht für gemeinnützliche Organisationen werben will, im Falle des Falles, erhält die Möglichkeit Anzeigen auszublenden.

Auch Werbegrafiken und Videos bietet man an. Erstere in den Formaten 468 x 60, 728 x 90, 120 x 600 und 300 x 250. Teilnehmer können sofort umsteigen.

AdSense Farbrotation
Ein mögliches Mittel gegen die allgegenwärtige Anzeigen-Blindheit ist die Farbrotation. Mit jedem Seitenausruf wechselt die gewählte Farbkombination, das schafft Aufmerksamkeit. Die Umsetzung in die Tat ist einfach. Beim Anlegen des AdSense Quellcodes einfach mehrere Templates auswählen. Das klappt durch das gedrückthalten der STRG- Taste.

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Mehrere Templates auswählen

Anzeigen Vorschau
Mit Hilfe des Internet Explorers kann man mit dem AdSense Preview-Tool eine Vorschau von Anzeigen auf beliebigen Webseiten erstellen. Man sieht, welche Anzeigen voraussichtlich auf einer Seite geschaltet werden und kann gefahrlos experimentieren. Dieser Service stellt Ähnliches in Aussicht.