Geht doch: 25+ schicke Websites aus dem Homepage-Baukasten

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Redaktion Dr. Web

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Heute wollen wir uns mal wieder mit einem der Lieblingsthemen professioneller Designer beschäftigen – dem Homepage-Baukasten. Alles Geschimpfe nutzt nichts, die Dinger sind einfach nicht aus der Welt zu reden. Im Gegenteil, es werden eher mehr denn weniger. Das Versprechen ist aber auch zu verlockend. Ohne technische Kenntnisse soll man hervorragend aussehende Websites im Handumdrehen gestalten können. Da freut sich die Betreiberin des kleinen Schmucklädchens um die Ecke ebenso wie der Inhaber der Zweirad-Schrauberbude in Hintertupf. Manch Service richtet sich mittlerweile sogar direkt an Printdesigner, die sich ein Stück vom Webdesign-Kuchen abschneiden wollen. Egal, zu welcher Gruppe Sie gehören. Die folgende Zusammenstellung von Beispielen verschiedener Dienste zeigt, wie weit Sie im Spätsommer 2013 ohne Code-Kenntnisse kommen können…

Eins sei noch vorweg geschickt. Die folgenden Beispiele können zwar ohne Code-Kenntnisse, nicht jedoch ohne Ideen realisiert werden. Das grafische Konzept, das Navigationsdesign, die Informationsarchitektur, das alles nimmt Ihnen natürlich ein Homepage-Baukasten nicht ab. Es sei denn, Sie können und wollen Ihr Konzept in eines der stets vorhandenen, vorgefertigten Templates pressen. Individualität erreichen Sie dann jedoch nicht.

WebStartToday.com

Wie die meisten bekannten Homepage-Baukästen richtet sich auch  WebStartToday an kleine Unternehmen und Freiberufler. Auf der Basis eines Drag-and-Drop-Interfaces kümmert sich der Baukasten ansatzweise auch um SEO-Freundlichkeit. Geboten werden Tausende von Templates aus 72 Branchen, womit weite Bereiche real existierender Bedarfe abgedeckt sein dürften. Der Dienst bietet bei der Anpassung der Templates hilfreiche Tipps und Tricks, vor allem auch mit Blick auf SEO und kann im ersten Jahr komplett kostenfrei verwendet werden.

Reed Grey Woodworking

AquaVie Day Spa

Electrify Fitness

Intuit.com

Auch Intuit wendet sich an die Zielgruppe kleiner Unternehmen. Hier findet man lediglich einige hundert Designs vor, dafür glänzt der Dienst mit ausgezeichnetem Support, bietet E-Commerce- und Social-Media-Integration. Intuit kann 30 Tage lang kostenfrei ausprobiert werden.

Coco Lassial Apron Co.

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Elk Mountain Rentals LLC

Wix.com

Wix ist schwer zu schlagen, wenn man mal vom Namen absieht, denn Wix ist kostenlos. Es gibt zwar Premium-Angebote, diese beziehen sich jedoch auf Speicher und Bandbreite, das Featureset des Dienstes an sich ist kostenlos nutzbar. Wix bietet wenige vorgefertigte Designs, aber viele Möglichkeiten, eine Website zu gestalten, wenn man denn eine Idee hat, wie diese aussehen soll. Wenig verwunderlich, dass Wix zu den Lösungen gehört, die auch von Webdesignern eingesetzt wird.

Sue-Sue’s

The Punch and Judy Show

Richard Overton

Breezi.com

Breezi richtet sich direkt an Webdesigner, die den Einstieg in den Code vermeiden wollen (oder mangels Know-How müssen). Breezi limitiert seine Nutzer kaum. Auch anspruchsvolle Designs sind damit machbar. Erstellte Sites können mit einer Fülle zusätzlicher "Apps" aufgepeppt werden und sind automatisch responsiv. Designs in Breezi sind sog. Skins, die in Sekundenschnelle über die vorhandene Site gestülpt werden können – interessant für Wankelmütige.

BlackStoneIndonesia

Katherine Morgan Design

Fragments of Winter

Christine Brizendine

Design Printworks

Mint Wedding Cinematography

Weebly.com

Weebly ist beliebt bei vielen Menschen, aber vor allem bei Budgetorientierten. Denn Weebly gehört zu den günstigsten Diensten, ist im Basis-Featureset sogar kostenlos. Der Dienst erzeugt standard-kompatible Sites, die SEO-optimiert, Social Media vorbereitet und mit Analytics ausgestattet sind. Neben Apps für iOS und Android bietet Weebly seit kurzem Optionen zur Erstellung mobil-freundlicher Seiten.

Arancini Bros.

Zestwishes.co

Kaylee’s Education Studio

IM-Creator

Auch IM-Creator richtet sich neben der Zielgruppe der Kleinunternehmen und Freelancer direkt an Designer, die den Einstieg in das Coding scheuen. Die vorhandenen Templates sind in ihrer Mehrzahl von freiberuflichen Webdesignern beigesteuert worden – vermutlich ein Grund, wieso IM-Creator zu den vielfältigeren seiner Art gehört.

Wiggley Bottom Farm

Alex Steenfeldt

Chikin and Fish

Quails in the Nest

TheDigitalArtist.com

MoonFruit.com

MoonFruit richtet sich ebenfalls an Freunde des geringen Budgets. Kommt Ihre Site mit 20 MB auf 15 Seiten aus, dann kostet MoonFruit keinen Cent. Premium-Pläne bieten mehr Speicher und Bandbreite, sowie mehr Features, etwa E-Commerce-Unterstützung und bald auch den Betrieb von Blogs.

Shortlaunch.com

Emma Illustration

In Your Dreams

Re-loved Vintage

Raw Xclusive

Webydo.com

Webydo kann zwar grundsätzlich von Endkunden verwendet werden, Zielgruppe ist aber eindeutig der Designer. Webydo ist ambitioniert gestartet und steht mittlerweile auch als White-Label-Variante zur Verfügung. So kann sich jeder Designer in Webydo häuslich einrichten. Das System übernimmt auf Wunsch sogar die Rechnungsstellung gegenüber den Kunden. Etliche Kooperationen mit etwa E-Commerce-Firmen sind darauf angelegt, die Fähigkeiten von Webydo in Bereiche zu erweitern, in denen man bislang nicht um das Coding herum kommt.

Stella and Lori

Yoav Gurin

Gallery Born

Punko

Wie die gezeigten Websites erkennen lassen, sind die Zeiten, in denen Website-Generatoren nur Schund produzierten, endgültig vorbei. Wenn man sich nun noch vorstellt, dass diese Tools von erfahrenen Designern bedient werden und nicht direkt vom Endkunden, dann könnten da richtige Schmuckstücke entstehen. Die Vorteile für berufsmäßige Seitenersteller liegen auf der Hand. Die Erstellungsdauer wird verkürzt, der Preis kann sinken, muss aber nicht. In jedem Fall können Designer Zeit sparen, was sich – so oder so – wieder finanziell auswirken wird.

Natürlich gerät jeder Website-Baukasten an seine Grenzen, wenn es um die Erstellung komplexer Web-Apps mit Interaktionsmöglichkeiten geht, aber die durchschnittliche Web-Präsenz schafft er definitiv.

(th/dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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Michael (tagsolution e-systems GmbH)
Gast

Ich habe kürzlich mal aus Neugier in solch einem Homepagebaukasten rumgeklickert. Toll was da alles geht. Definitiv kann man damit “professionelle” Websites erstellen. Allerdings braucht man auch beim Baukasten das Wissen, was denn eigentlich eine Website zu einer professionellen Website macht. In diesem Punkt konnte ich, zumindest bei meinem Testkandidaten, keine Unterstützung erkennen.

Dieter Petereit
Dr. Web

Vollkommen richtiger Einwand, der auch im Beitrag genannt wird. Ohne Wissen um – unter anderem – Informationsarchitektur, Navigationsdesign und auch nur eine kreative Idee kann man keine professionelle Website erstellen – weder mit, noch ohne Baukasten ;-)

SiGa
Gast

Richtig – und das Gefühl für Farben und einem gewissen “Gleichgewicht” im Layout ist auch nicht jedem gegeben…
Davon abgesehen – wenn ich mir den Quellcode einzelner Kandidaten so ansehe, bereitet mir das manchmal direkt Schmerzen (zum Glück gibt´s auch andere). ;) Aber der Endkunde sieht halt schlussendlich nur die Oberfläche. Dass im Ferrari-Fahrgestell ein Trabbi-Motor steckt, weiß er ja nicht.
Solche Dienste sind trotzdem immer mal wieder einen Blick wert (danke, da sind ein paar dabei, die ich noch nicht kannte) – und sei es auch nur, um den “guten Freund” der ganz schnell eine ganz billige Website braucht, zufriedenzustellen. ;)

Sebastian Maier
Gast

Super Artikel und eine gute Marktübersicht. Zwei der Tools kannte ich noch nicht. :) Danke.

Ich hab mir nicht alle Seiten angeschaut. Aber mir scheint, dass zumindest bei den HTML&CSS freien Systemen, ein Wehrmutstropfen ist, dass dann auch die Code Qualität leidet.

Ich finde den Ansatz es für Designer einfacher zu machen, für sich und ihre Kunden Webseiten zu gestalten spitze. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher, ob sich 100% Design Freiheit, Code Qualität und State-of-the-Art Designkonzepte wirklich mit Baukästen umsetzen lassen.

WEB & CO | Webdesign aus Nürnberg
Gast

Hey,

ich denke der Grund warum solche Selbstbaukasten so viel Erfolg haben ist das Plugin-Prinzip. Heutzutage sind viele Nutzer durch Apps und Plugins daran gewöhnt alles zu personalisieren und es mit vielen verschiedenen Paketen zu etwas individuellem zu gestalten.

Das größte Problem sind aber weiterhin die Ideen. Viele Firmen wissen mittlerweile, dass eine ansprechende Internetseite wichtig ist, also wollen sie eine. Jedoch wenn es ums Errichten oder Besprechen geht wissen viele nicht was Sie wollen. Mit einer Agentur an der Seite kriegt man ja noch Tipps und Vorschläge etc., wenn man es selber macht kann es schnell in die Hose gehen.

Ruth
Gast

Schöner Bericht! Blöd gefragt: was haltet ihr denn von der web.de-Homepage? Dank und Gruß, Ruth

Paule
Gast

Was meinst du denn mit deiner Frage, Ruth?

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