Emojis: Nützliches rund um die beliebten Symbole

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Der Aufstieg der Smartphones war auch zugleich der Aufstieg der Emojis. Kaum eine Kurznachricht kommt heutzutage ohne die kleinen Symbole aus.

In der Kommunikation werden Emojis vor allem deswegen geschätzt, weil sie einen Teil der fehlenden Nonverbalität ausgleichen können. Reine Textkommunikation ist potenziell missverständlich. Da sorgt ein Zwinkersmiley oder ein vor Wut platzendes Gesichtsemoji für eindeutigere Interpretationsmöglichkeiten.

Im heutigen Beitrag stelle ich dir ein paar Ressourcen rund um Emojis vor. Die ein oder andere wirst du sicherlich gebrauchen können.

Emoji Finder

Der Emoji Finder von Graham Hicks ist vor allem für die Verwendung auf dem Desktop nützlich. Die Verwendung stellt dich nicht vor Probleme. In den Suchschlitz am oberen Rand tippst du ein Wort ein, zu dem du eines oder mehrere Emojis suchst. Nach kurzer Bedenkzeit präsetiert die der Finder eine scrollbare Liste mit allen assozierten Symbolen. Im Screenshot-Beispiel suchte ich nach “Love”. Darunter siehst du das Suchergebnis.

Klickst du nun ein Emoji aus den Suchergebnissen an, wird es in die Zwischenablage kopiert, von wo aus du es per Paste in Facebook, Twitter oder Slack einkopieren kannst. Die Darstellung der Emojis ist so groß, dass sie sich auch für Screenshots und die Verwendung als Grafik eignen, etwa in Word oder anderen Programmen.

Du kannst den Emoji Finder auch direkt per URL mit einem Suchbegriff erweitern und den Link dann versenden, etwa so: https://emojifinder.com/love

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Emoji Pics Composer

Der Emoji Pics Composer von Amplifr erlaubt dir das Zusammenstöpseln eines Cover-Pics für Social Media, wie du am Screenshot-Beispiel sehen kannst. Drei Plätze für frei wählbare Icons bestückst du mit sinnvollen Symbolen. Innerhalb der Auswahl existiert die übliche Kategorisierung und sogar eine Freitextsuchfunktion.

Hast du deine Icons gewählt, fügst du unterhalb selbiger noch ein Logo oder einen kurzen Text hinzu. Die Hintergrund ist über einen Color-Picker frei zu konfigurieren.

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Emojify

Emojify von Tomasz Stefaniak ist ein URL-Verkürzer. Ähnlich wie Bit.ly und seine Mitbewerber erzeugt Emojify kurze Links, die dann zum Teilen der Ursprungsseite in den sozialen Medien verwendet werden können.

Das Besondere an Emojify ist, dass die Kurzlinks ein Emoji enthalten, wie du an dem Screenshot-Beispiel für Dr. Web erkennen kannst. Einen soliden Nutzen hat das nicht, sieht aber witzig aus. Tomasz bietet allerdings gegen Geld auch eine Verkürzung für deine Domain an, bei du das Emoji selbst wählen kannst. Das mag für Surfer und Gitarristen, sowie andere eindeutig mit einem Emoji beschreibbare Services eine interessante Sache sein.

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Die Geschichte der Emojis

Unsere Kollegen vom Webdesigner Depot haben sich in einem ausführlichen Beitrag mit der Historie der Emojis beschäftigt. Autor Marc Schenker erzählt, wie die beliebten Symbole entstanden sind und wo sie zuerst Verwendung fanden.

Wenn du der englischen Sprache mächtig bist, wird dir die Geschichte um den Japaner Shigetaka Kurita, dem die Textkommunikation schon in den Neunzigern zu trocken war, sicherlich interessieren.

Lies den Beitrag >>

Emoji SEO

Kelsey Jones vom Search Engine Journal befasst sich mit der Frage, ob es möglich ist, für Emoji-basierte Suchen zu ranken und stellt dabei zumindest fest, dass es tatsächlich passiert. Sie experimentierte mit verschiedenen Kombinationen aus einem Emoji und dem lokalen Suchparameter “near me”.

Mit einem Pizza-Emoji in Verbindung mit “near me” erhielt sie tatsächlich eine in der Nähe befindliche Pizzeria angezeigt. Diese hatte allerdings nicht willentlich auf diesen Emoji hin optimiert.

Was das Experiment zeigt, ist, dass Suchmaschinen Emojis verarbeiten und offenbar auch indexieren. Tatsächlich scheint aber derzeit noch niemand wirklich Emojis in seine Suchbegriffe einzubauen. Möglich ist es aber bereits.

Es könnte demnach bei passenden Websites sinnvoll sein, beim SEO auch auf die Optimierung in Richtung bestimmter Emojis zu achten. Behalte es wenigstens im Hinterkopf.

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Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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2 Kommentare auf "Emojis: Nützliches rund um die beliebten Symbole"

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Bybill
Gast

Das Problem bei den Emojis ist die Abhängigkeit. Jeder Anbieter, Computer, jedes Smartphone oder Plattform konvertiert oder generiert eigene Emojis. Zwar werden diese bei Standard Emojis wie :-) oder :-( relativ gleich interpretiert. Für komplexere wie zB bei Apple in Windows oder HTML könnten Probleme auftauchen. Eine Standartisierung wäre doch gut, sowas wie eine Norm (DIN oä), oder ? ;-)

MFGSparka
Gast

Das ist doch schon 2010 geschehen… Viele Emojis sind bereits im Unicode definiert und sind somit eigentlich auf jedem aktuellen Gerät verfügbar. Wie die genaue Darstellung dann geschieht ist allerdings den Herstellern von Geräten und Schriften überlasen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Emoji#.C3.9Cbersicht

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