Digitale Wege zu mehr Geld: 8 Tipps gegen die fatale Flaute im Portemonnaie

Redaktion Dr. Web

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Jetzt mal Hand aufs Herz: Zeiten, in denen man knapp bei Kasse ist, kennt sicherlich jeder. Und die Gründe dafür können ganz vielfältiger Art sein: Geht ein großes Gerät im Haushalt kaputt, wie etwa der Kühlschrank oder die Waschmaschine, ist nicht nur guter Rat, sondern manchmal auch die Neuanschaffung teuer. Hinzu kommen diese speziellen Wochen, in denen eine Feier die andere jagt. Wird man eingeladen, bringt man natürlich ein Präsent mit. Fungiert man selbst als Gastgeber, gilt es die eigenen Gäste zu verköstigen. Und auch das fällt in die Rubrik „sonstige Ausgaben“, die durchaus ein Finanzloch ins Portemonnaie reißen können. Die besten Tipps gegen die Flaute im Portemonnaie zeigt dieser Ratgeber.

  1. Besondere Umstände bedingen besondere Verhaltensweisen. Wenn also der Trennungsschmerz vom langjährigen Partner nur durch einen Tapetenwechsel erträglich wird, dann ist es durchaus denkbar, sich in einem Wellnesshotel die emotionalen Wunden zu lecken. Wer dabei schwach wird und nicht auf den nächsten Lohn warten will, kann sich heutzutage mit besonders kurzen und schnellen Krediten helfen, bei denen die Rückzahlungssumme durch die kurze Laufzeit im Rahmen bleibt. Binnen einer Stunde soll das Geld fließen. Binnen 30 Tagen muss es zurückbezahlt sein.
  2. Um langfristig gar keine Flaute im Geldbeutel mehr zu erzeugen, ist es sinnvoll, bewusst so zu kalkulieren, als wäre weniger Geld verfügbar. Finanzexperten erklären, dass der Fehler häufig daran liegt, dass mit dem günstigsten Fall gerechnet wird, dieser aber im Alltag nur selten eintritt. Tipp: Wenn eigentlich 100 Euro übrig bleiben müssten, sollten Verbraucher diese imaginäre Zahl nochmal deutlich reduzieren. Wer davon ausgeht, nur 50 Euro zur Verfügung zu haben, wird sich entsprechend anpassen. Dabei helfen Finanz-Apps, die den Überblick über Einnahmen und Ausgaben erleichtern.
  3. Unnützes darf verkauft werden! Die goldene Regel gegen Krimskrams zu Hause und zu wenig Geld im Portemonnaie lautet: All das, was mindestens eineinhalb Jahre nicht mehr verwendet wurde, darf weg. Das Ausmisten kann beim Kleiderschrank beginnen und muss bei den Küchenutensilien noch lange nicht enden. Je nachdem, welche Produktvielfalt zusammenkommt, können die Sachen online verschachert werden oder bei einem traditionellen Hausflohmarkt den Besitzer wechseln. Wer die Online-Variante wählt, kann hier nachlesen, welche Apps es gibt, um Gebrauchtes zu Geld zu machen.
  4. Wer sein Konsumverhalten einmal gründlich überdenkt, kann die eigene finanzielle Situation optimieren. Am besten funktioniert das beim Nachwuchs: Kinder brauchen nur selten ihr Spielzeug und ihre Kleidung auf – warum also nicht gute gebrauchte Produkte kaufen? Das spart Geld und ist obendrein noch deutlich nachhaltiger, als zu klein gewordene Kleidung oder nur kurz bespieltes Spielzeug einfach wegzuwerfen. Für Erwachsene gilt im Übrigen dasselbe: Es muss kein neues Fahrrad sein, wenn ein gutes Gebrauchtes denselben Zweck erfüllen kann. Mehr zum Thema Re-Commerce kann hier nachgelesen werden.
  5. Früher war der Tausch von Waren Gang und Gäbe. Und auch wenn das Grundprinzip etwas aus der Mode gekommen ist, so ist es doch eine gute Idee, um Geld zu sparen. Wer einen Apfelbaum hat, kann die Früchte selbst verzehren, aber auch den Apfelkuchen oder das Apfelmus in der Nachbarschaft anbringen. Vielleicht gibt es dort im Gegenzug etwas vom frisch gebackenen Brot. Foodsharing oder spezielle Facebook Gruppen könnten hier hilfreich sein.
  6. Verlockend erscheint das Angebot der Banken, Produkte im Ratenkauf anzubieten und dazu noch zu versprechen, dass für die Finanzierung nicht einmal Zinsen erhoben werden. Die Verbraucherzentrale rät dazu, Null-Prozent-Finanzierungen detailliert zu prüfen. Wenn Restschuldversicherungen, Kreditausfallversicherungen oder Ratenschutzversicherungen angeboten werden, lauern Gefahren. Auch zusätzliche Kosten, ein zusätzlicher Kreditrahmen, eine Ballonrate oder andere Kniffe können unterm Strich mehr kosten. Ein Ratenkauf sollte daher wohl überlegt sein und gut durchgerechnet werden.
  7. Ein Nebenjob kann für einen überschaubaren Zeitraum das Finanzloch stopfen. Häufig ereilt das Problem des finanziellen Defizits junge Familien. Fällt eine Verdienstquelle weg oder wird vorübergehend deutlich geringer, ist das noch der vorhersehbare Teil der finanziellen Einbußen. Was der Nachwuchs jedoch wirklich kostet, das wissen nur die Wenigsten im Vorfeld. Um die Differenz zwischen staatlichen Leistungen und dem ursprünglichen Verdienst zu minimieren, hilft häufig ein Nebenjob. Auch in diesem Bereich hat sich mittlerweile so einiges revolutioniert, denn ein Nebenjob muss nicht zwingend von einer Firma ausgeschrieben werden. Auch Privatpersonen suchen nach Hilfe bei Gartenarbeiten, beim Renovieren des Eigenheims oder bei anderen Tätigkeiten. Auch Heimtätigkeiten über Online Plattformen können einträglich sein! Wer hier regelmäßig nebenher arbeitet, wird nur selten eine Flaute im Portemonnaie haben.
  8. Wer sich langfristig ein zweites Standbein aufbauen möchte, der kann eine Idee kreieren, um im Internet Geld zu verdienen. Wer ein spezielles Hobby oder Schwerpunktthema hat, kann dazu einen Themenblog aufsetzen und via Affiliate-Werbung Einnahmen generieren. Auch eine eigene Preisvergleichsseite aufzusetzen, könnte Geld in die Kasse spülen. Wer selbst aktiv werden möchte, kann mit Online-Umfragen, Webseiten-Recherchen und weiteren kleinen Aufgaben im Netz Geld verdienen. Auch virtuelle Assistenten drängen immer häufiger auf den Markt und verdienen sich so ihr Geld.

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1 Kommentar auf "Digitale Wege zu mehr Geld: 8 Tipps gegen die fatale Flaute im Portemonnaie"

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Heiko Mitschke
Gast

Wer klamm bei Kasse ist, sollte für ein “Wellness”-Hotel einen Kredit aufnehmen!?

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