Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision

Es folgt ein umfangreicher Gastbeitrag von Alexander Endl, der sich Gedanken über die Zukunft des WWWs macht. Wer mag ist zur Diskussion eingeladen.

Web 2.0 ist bei manchen noch nicht einmal angekommen, bei anderen schon wieder als Buzzword verschrieen, manche balgen sich um die Markenrechte und dritte halten vom Ansatz schon mal gar nichts.

Bevor man also über Web 3.0 spricht, lohnt also durchaus erst einmal eine kleine Zusammenfassung, was Web 2.0 denn so ist – oder besser, was denn darunter verstanden wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Web 2.0 das so genannte “neue Netzverständnis”. Flickr ist da so ein Paradebeispiel, aber auch YouTube.com und natürlich Wikipedia. Man teilt Informationen, indem man sie allen auf einer gemeinsamen Plattform zur Verfügung stellt, das gemeinsame Arbeiten aber auch das Tagging im Sinne eines gemeinschaftlichen Indexieren steht hier im Vordergrund.

Weblogs gelten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müsste man hier differenzieren. Blogs sind oft nämlich nichts anderes als eine neue Form eines Homepage-Konzepts. Statt die Inhalte starr in Ordner und Baumdiagramme zu sortieren, schreibt man kalendarisch und sortiert höchstens noch auf zweiter Ebene nach inhaltlichen Gemeinsamkeiten. Markant ist allerdings der eigene Schreibstil der Blogs. Bemühte man sich ehemals auf seiner Homepage um abgeschlossene Inhaltsbeiträge mit dem Anspruch, dass diese längere Zeit repräsentativ für das betreffende Thema stehen, so werden Blogeinträge in der Regel betont persönlich, zeitbezogen, subjektiv, ungeschliffen und mit vor allem aktuellen Querverweisen versehen. Dieser Stil und das kalendarische Konzept lässt Außenstehenden einen Blog als Blog erscheinen. Das macht ein Weblog aber noch nicht zu einem Teil von Web 2.0.

Um ein Blog zum Teil des Web 2.0 zu machen, bedarf es mehr. Technisch (wobei dieser Artikel keinen Anspruch auf technische Ausführungen erhebt) kann man das mit dem Web 2.0 Validator einmal testen lassen, doch das ist im Ergebnis nur eine Abfrage von Parametern. Im Sinne des neuen Netzverständnisses macht man ein Weblog zum Weblog 2.0 durch das Teilen der Inhalte, also durch das Verschlagworten und der Weitergabe dieser Schlagworte (Tags), wie etwa an Technorati. Und natürlich durch Kommentare, Pings und Trackbacks. Oder einfach ausgedrückt: Man bricht seine Insellösung Homepage auf und lässt andere mitmachen und bringt sich und seine Inhalte selbst in die große Netzgemeinde ein. Teilweise eben durch eigenes Tun/Engagement (Kommentare, Trackbacks), teilweise durch die Technik (Pings und Tagging). Blogsoftware wie WordPress erledigen da die Arbeit.

In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus. Man schreibt einen Artikel, versieht ihn mit Schlagworten und veröffentliche ihn. Soweit Links darin enthalten sind, wird das Linkziel automatisiert verständigt. Besonders themenaffine und zitierte Artikel Dritter werden mit Trackbacks vom Autoren selbst verknüpft. Über die ausgesandten Tags/Schlagworte können User, die sonst nie auf das Blog gestoßen wären und es auch nicht regelmäßig lesen, in Blogsuchmaschinen wie Technorati den Artikel finden. Auch RSS und Feeds gehören dazu. So kann der Nutzer die Informationen auch für sich verwerten .

Schön und gut, das ist nun in der sogenannten Blogosphäre wohl so der Stand der Dinge. Während andere gerade das erste Mal in einem Weblog lesen und staunend in den Fotoalben von Flickr stöbern (schön etwa via Splashr), fangen die Blogger selbst schon wieder an, sich in Frage zu stellen: Was kommt danach?

Web 2.0 schreit ja geradezu nach einem “Sequel“, nach einem Web 3.0 und 4.0. Aber so richtig ist das noch nicht greifbar. Web 3.0 liest man gern im ironischen Sinne, in der Art “es gibt immer ein Danach”, oder in Bezug auf das Semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee gepredigt wurde.

Semantisches Web bedeutet letztendlich aber etwas technisch-strukturelles. Man versucht das Web zu erweitern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte, Autoren zueinander mit einbezieht – sei es inhaltlicher Art, sei es struktureller Art, sei es kontextueller Art. Auf diese Weise werden Inhalte bewertet, und zwar ohne das Zutun einer Redaktion, des Autors oder der Leser. Schreibt Blogger A und ist er bei Firma X beschäftigt (das muss natürlich zuzuordnen sein), so stellt das seine Artikel über Firma X in ein anderes Licht, als wenn er ‘nur’ ein unzufriedener Kunde K wäre, der sich über das Versagen eines Akkus beschwert. Auf der Suche nach Kundenmeinungen kann ein Artikel von K aber für den Suchenden wichtiger als ein Artikel von A sein. Vor allem wenn man K auch noch in eine Zielgruppe einsortieren kann, die der eigenen entspricht. Diese nennen wir sie einmal Meta-Informationen können also durchaus relevant sein. Dies zeigt sich an diesem einfachen Beispiel. Das beste Ergebnis muss nicht immer eindeutig sein .

Und die Suche nach einer (Be-)Wertung ist nämlich in der Tat eine der Kernaufgaben im Internet. Bei der stets zunehmenden Datenflut wird es immer schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Umgangssprachlich ausgedrückt, auch ein Dummschwätzer schafft es mit Bordmitteln, bei Technorati zu erscheinen und bei Google oben zu stehen. Doch das Suchmaschinenthema verdient es, ein mal separat betrachtet zu werden.

Aber eben auch die Blogosphäre kämpft mit der Datenflut – ständig prasseln neue Artikel ein und auch hier stellt sich die Frage: Was ist wichtig? Das Neueste, das meist Gelesenste, das der grossen Blogs?
Man versucht es derzeit über den Grad der Vernetzung (zum Beispiel:. Technorati). Wer viele Incoming-Links hat und das möglichst aus vielen unterschiedlichen Quellen, der ist wohl wichtig. Ein Ansatz, der ja auch von Googles Suchalgorithmen (PageRank) verfolgt wurde und zumindest im Groben hervorragend funktioniert. Aber nur weil es funktioniert, muss es ja nicht die beste Lösung sein. So wird Google vollkommen berechtigt vorgeworfen, zwar stets ein plausibles Ergebnis zu liefern, aber bei weitem nicht immer das beste. Wem plausibel aber genügt, der ist ja auch zufrieden.

Alles richtig, diese Überlegungen zur Semantik, alles konsequent weitergedacht und nützlich und notwendig. Doch was wird Web 3.0 neben dem technisch-strukturellen Aspekt für die Netzwelt Neues bringen? Wie wird das Kommunizieren in Web 3.0 aussehen? Gibt es weitere Entwicklungen? Wird es eine ähnliche “Killer Application” wie es Weblogs für Web 2.0 waren? Kurzum: Wird Web 3.0 nur ein etwas besseres Web 2.0 – oder gibt es ein echtes neues Web, kein Web 2.1 also, sondern ein richtiges Web 3.0?

Hier der Versuch eines Ansatzes/einer Idee:

Web 3.0, die dynamische Vernetzung

Eine Emanzipation von Autor, Inhalt, Raum und Zeit durch die Trennung fester Bindungen und Bezüge. Der Gedanke basiert auf folgenden Überlegungen:

Die Auflösung der klassischen Weblog-Definition
Bereits jetzt zeigen hochfrequentierte Blogs, die sich auch besonderer Awarness erfreuen, die Tendenz (oder sind konzeptionell bereits so angelegt) nicht mehr von einzelnen Schreibern/Autoren abhängig zu sein. Es bilden sich (zum Teil wechselnde) Autorenteams (wie das in Wikis bereits üblich ist, bei denen das Individuum hinter dem Projekt zurücktritt) und auch Gastautoren werden immer selbstverständlicher.

Inhalte werden mehrfach publiziert oder individuell auf User-spezifischen Plattformen konsumiert. Ob im Newsreader, in der eigenen individualisierten Startseite oder integriert ins eigene Blog – via RSS und JavaScript werden Blogeinträge heute bereits losgelöst vom Ausgangsblog konsumiert und aufbereitet. Zugleich setzen immer mehr Blogs darauf, bestimmte Artikel als “sticky” zu definieren (bei WordPress übernimmt das ein Plugin namens Adhesive), also besonders hervorzuheben und auf Dauer prominent nach vorne zu stellen. Eine Reaktion darauf, dass wichtige Artikel durch die kalendarische Sortierung oft viel zu schnell im Blog ‘verschwinden’. Ein weiterer Schritt weg vom kalendarischen Blog und eine Entwicklung, die das gerade erst aufgebaute Bild des ‘persönlichen Tagebuchs’ wieder auflöst und in eine Art Blog-Portalcharakter fließend übergeht. Das heißt nun nicht, dass es keine persönlichen Blogs im klassischen Stil mehr gäbe/geben würde. Es heißt nur, dass Weblogs nicht mehr als solche per se wahr genommen werden, sich so nicht mehr zwingend definieren.

Die Entkoppelung von Inhalt und Zusatzinformation

Der zweite Grundgedanke setzt auf den Möglichkeiten das so genannte Internet 2 auf, genauer gesagt, auf das damit in Verbindung stehende IPv6 (Internet Protocol Version 6). Derzeit mit IPv4 steht ‘nur’ eine für globale Verhältnisse bescheidene Anzahl von 4 Milliarden IP-Adressen zur Verfügung. Mit IPv6 stehen – kurz auf der Zunge zergehen lassen – 340 Sextillionen IPs zur Verfügung. Mit diesem Protokoll ist es möglich, beliebigen Objekten eindeutige Zuordnungen zu geben. Jeder Artikel bekommt sozusagen einen eigenen Platz im Internet, eine IP, gleiches gilt für jedes Profil eines Autoren und so weiter. Erst bei der Datenbereitstellung werden Inhalte zusammengeführt, wobei Zusatzinformationen Basis für eine Zusammenstellung sein können, aber nicht müssen.

Diese beiden Grundgedanken, zusammen mit der beschriebenen Notwendigkeit zur Strukturierung der Daten mittels Semantik und der bereits entwickelten und sich auch durchsetzenden Möglichkeiten des Web 2.0, bietet die Basis für eine Weiterentwicklung. Inhalte und Zusatzinformationen (wie der Autor) werden ortsunabhängig. Sie verlieren (zunächst) jegliche Bindung zu sich und zu einem spezifischen Ort (”einer Wurzel”, wie einer Domain oder gemeinsamen IP). Ort, Autor, Inhalt werden selbstständige Einheiten. Sie sind zueinander nur noch Zuordnungskriterien, die aber für sich alleinstehen können und nur bei Bedarf (on demand) kombiniert werden – sei das eine Sortierung, eine Kategorisierung, eine Zusammenstellung oder eine Auswertung. Die Kriterien werden dabei nur zum Teil vom Autoren bestimmt, der Berechtigungen und Schlagworte vergibt, dazu kommen aber semantische Informationen. Aber erst die technischen Gegebenheiten und nicht zuletzt der Nutzer/Rezipienten selbst bestimmen, wie die Ausgabe/Auswertung erfolgt. Oder zusammengefasst: Der Autor gibt vor, was innerhalb der gewährten Berechtigung einsehbar ist. Der User selbst stellt diese Informationen für sich zusammen, unterstützt durch ein technisches System, dass die Vorgaben des Autors bewertet und um weitere Informationen noch erweitert.

IPv6 ist für das Web 3.0, wie hier beschrieben, keine zwingende Notwendigkeit. Das Verständnis, dass Daten als einzelne Objekte stehen und die Verknüpfung nur eine weitere Information oder ein Prozeß ist, macht aber den Ansatz rund. Wenn alles, also wirklich alles, eine eigene Zuordnung erhält, also jeder Artikel, jeder Autor, jedes Blog, jede Plattform, wenn alles autonome Adressen sind, die separat angesteuert und aufgerufen werden können, dann ermöglicht dies die optimale Verwertung, da in jedem Baustein nur eigentliche Kerninformation vorhanden sind. Zusatzinformationen, wie eine Verschlagwortung, sorgen dann für Andockstellen im kontextuellen Bereich. Eine semantische Auswertung schafft eine neue Relevanz und über die unabhängige Adressierung wird eine nahezu beliebige Kombinationsmöglichkeit geschaffen – befreit von Ort, vielleicht auch Medium, und jeglichen Strukturen.

Und es macht auch Sinn: Oft geht es doch gar nicht mehr um den Autor in persona (siehe oben: Gastblogger und Teams), es geht um Inhalte, um Themen, um Bezüge, vielleicht um Stil. Und will ich weiter nur Blogger A lesen, dann beziehe ich eben nur alle Artikel, die dieser selbst mit einem Bezug zu seiner persönlichen IP und seinem Tag versehen hat. Im Ergebnis muss sich bisweilen für den Betrachter also wenig ändern: Er sieht ein Blog, eine Portalseite, mit Artikeln wie eh und je. Aber die Möglichkeiten wären schier unendlich.

Und wenn alles einzelne Objekte sind, fallen auch zwingende Bindungen weg. Der Ort eines Bildes wäre irrelevant, er ist immer mit seiner eigenen IP eindeutig definiert. Die Erreichbarkeit entscheidet nur, ob der physische Speicherort gerade erreichbar ist, nicht aber mehr die Zugangswege, wie Backbones oder Provider. Ist der Ort nicht mehr erreichbar, wird die Datei, das Objekt verschoben. Die IP sagt davon unabhängig immer selbstständig: “Hier bin ich”. Schon heute sieht man diese Tendenzen in diversen Blogs. Die eine Mischung aus einbetteter Flickr-Bildersammlung, del.icio.us-Links, integriertem Google Kalendar und RSS-Feeds darstellen, wobei die Kommentare wiederum durch Dritte verwaltet werden und dort wiederum die Avatare von gravatar.com bezogen werden.

Durch die Entkoppelung wird sich die Aufbereitung und die Verwertung von Inhalten und der Kommunikationsfluss verändern. Autoren schreiben Artikel nicht mehr in ein Blog, man bedient sich verschiedener Online-Dienste bei der Erstellung und Verwaltung und veröffentlicht sie dann nur beziehungsweise knüpft sie an beliebige Informationsknoten. Eine Zusammenstellung kann durch einen selbst oder einen unabhängigen Blog- oder Portalbetreiber erfolgen. Sie kann aber auch – bei freigegebenen Inhalten – von jedermann auf seinem Miniportal verwertet werden, wie das bereits heute mit Bloglines oder via Google Startseite und Feed-Integration erfolgt.

Das ist natürlich nur ein Gedankenansatz, ein Versuch weiterzudenken. Bestrebungen, Informationen immer mehr auf ihre tatsächlichen Kerninformationen zu reduzieren, sind kein Geheimnis und nichts Neues – wer mit Content-Management-Systemen arbeitet, kennt dieses Prinzip und weiß, dass die Trennung der Informationen (Layout und Inhalt) eine weitaus flexiblerer Verwertung erlaubt. Noch ist aber unklar, ob oder welche Auswirkungen diese (bereits begonnene und eventuell bevorstehende radikale) Entkoppelung haben auf die Netzwelt haben wird. Möglich wäre es, dass wir auf dem Weg zu einer Art liquid web sind, weg von starren Netzstrukturen und hin zu fließenden Verbindungen, die sich bei Bedarf ständig neu aufbauen und finden. (Autor: Alexander Endl)

Als Gründer habe ich Magazine für Webdesigner und -Entwickler aufgebaut. Das Smashing Magazine, das zu den 10 bekanntesten und trafficstärksten Blogs der Welt gehörte. Oder das Dr. Web Magazin, das nicht nur als Blog in Deutschland ganz vorn dabei war. Ich helfe dir, im Internet mit Blogs und Webseiten Erfolg zu haben.

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[…] Keine Kommentare – jetzt Kommentar schreiben » Noch keine Kommentare. RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. Einen Kommentarhinterlassen […]

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[…] Richtig nach Web 2.0 kommt Web 3.0 .. oder doch vielleicht eher Web 2.5.1.1 ? Alexander Endl hat sich im Dr. Web Weblog ein paar Gedanken über die Zukunft des WWWs gemacht und läd zur Diskussion ein. […]

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9 Jahre 11 Monate her

Das WWW in neuen Auflagen

Ein artikel im dr.web weblog blickt in die gegenwart auf web 2.0 und greift im gedanken nach web 3.0. Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision

technorati: Dr.Web Weblog, Tim Berners-Lee, Web 2.0

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9 Jahre 11 Monate her

Artikel: Vision über (Blog-)Web 3.0

In einem längerem, Gastbeitrag bei Sven Lennartz macht sich Alexander Endl Gedanken über mögliche Entwicklungen des Webs un Internets.
Auch wenn man anderer Meinung sein kann und ich selbst auch die Bedeutung von Blogs als überbetont halte, ist der…

Doki
Gast
9 Jahre 11 Monate her

Also ich sehe nicht wie ein paar Milliarden IPs mit IPv6 etwas ändern werden. Eine Url ist heute bereits eindeutig wenn es darum geht Inhalte zu identifizieren und mit Hilfe von einer Urls kann man auch heute alles wunderbar kombinieren.

„Jeder Artikel bekommt sozusagen einen eigenen Platz im Internet“

Ob die Identifikation von Objekten im Web nun nur mit einer IP erfolgt (weil ich jetzt genug IPs habe) habe oder weiterhin mit einer IP+Pfad bringt keinen tieferen nutzen.
Zumindest kann ich keinen erkennen beides ist im Prinzip nur eine eindeutige Identifikation.

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9 Jahre 11 Monate her
[…] Beim Blog vom Dr. Web gibt es nebst dem Banner von Paddy auch noch einen guten Artikel zum Thema Web 3.0. Ich halte diesen Artikel für wertvoll, weil er zunächst mal auf das so genannte Web 2.0 eingeht. Und zwar nicht nur technisch, wie das Benjamin macht, sondern auch organisatorisch-funktional. Weiter geht Alexander Endl auf die Möglichkeiten der Zukunft, beziehungsweise auf die Tendenzen ein, die bereits jetzt zu spüren sind. Alles in Allem ein lesenwerter Stoff, obschon da manchmal mehr daraus gemacht wird, als es in Wirklichkeit ist. Aber das gehört zur Wellenbewegung. interne Tags: Web 2.0, Web 3.0,… Read more »
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[…] Alexander Endl vom Zielpublikum Weblog macht sich als Gastautor im Blog von Dr. Web Gedanken über die Zeit nach Web 2.0. […]

Sascha
Gast
9 Jahre 11 Monate her

Interessantes Thema, interssanter Artikel, der meinen Kommentarzwang gekitzelt hat. Hier mein manueller Trackback und der Orientierung wegen mein Fazit:

(…) Auch wenn ich evtl. ein anderes Bild vermittle, die Objektidee finde ich Saugeil und ich wünsche mir sehr, dass ich so eine oder ähnliche, fundamentale Neuausrichtung oder Weiterentwicklung des Internets noch erleben werde. (…) Einen Schub, der das (HTML-) WEB im Vergleich vermutlich wie ein Morseapparat neben ´nem Smartphone aussehen lassen wird.

Markus
Gast
Markus
9 Jahre 11 Monate her

Oh nein! Soll jetzt wirklich dieser Hype um ein Schlagwort in die „3.0 Runde“ gehen? Diese Spielereien mit Wortschöpfungen ist ein Fazinosum sondergleichen. Inzeniert vom O’Reilly Verlag & Co. steigert es Auflagen und Page Impressions und alle lassen sich blenden. Amüsant ist der Versuch jetzt mit „3.0 Visionen“ diesen Hype zu verlängern allemal. Traurig das der Versuch auch noch funktionieren könnte.

Martin_
Gast
Martin_
9 Jahre 11 Monate her

relativ sinnfreies Akademikergeschwaetz…
Innovationen kamen und kommen eher durch inspirierte Querdenker mit gutem technischem KnowHow als durch Nachdenker ohne Beschaeftigung…
Flickr und Blogs wurden nicht aufgrund irgendwelcher theoretischer Ueberlegungen zu Web2.0 erfunden, sondern sie waren einfach da und wurden mit technischen Mitteln umgesetzt die lange genug existierten.
lets get back to productive work

Fabu
Gast
9 Jahre 11 Monate her

Viel Theorie – in der Praxis sieht Web3.0 so aus:
http://www.struktour.de/dreamr/

Pauline
Gast
Pauline
9 Jahre 11 Monate her

Es ist sooo wichtig, sich im Internet darzustellen. Es ist wichtig, seine Gedanken zu äußern, seine Sichtweise, seine Ideen für eine bessere Welt. Ja, es ist wichtig, dass alle Welt erstmal erfährt wer der Autor ist. Weil es einfach wichtig ist. Weil es sein könnte, dass diese Gedanken mal zitiert werden und dann unser Autgor als ein ganz wichtiger Denker genannt wird. Von allen. Ja, wirklich von uns allen! Nun ja, wenn Du es nötig hast, dann mach halt. Ich finds eher belustigend.

Alexander
Gast
9 Jahre 11 Monate her

@Pauline – wer ist denn gemeint? Ich hoffe nicht ich (als Autor), denn die Voranstellung meines Namens habe ich ja gar nicht gemacht, das war ja – wie relativ offensichtlich – die Chefredaktion.
Oder was war sonst gemeint?

Tiki
Gast
Tiki
9 Jahre 11 Monate her

Selten habe ich von offensichtlich nur durch sich selbst qualifizierten Selbstdarstellern solch ein Schmarn gelesen. Sorry, aber es reicht nicht einen Blog zu betreiben um von Dingen zu schreiben von denen man keine Ahnung hat.

Sven Lennartz
Gast
9 Jahre 11 Monate her

werden sie konkret, herr tiki. oder reicht es dazu nicht?

ecco
Gast
9 Jahre 11 Monate her
wer braucht denn web 3.0? zumindest in meinem kollegen- und bekanntenkreis ist noch nicht einmal web 2.0 angekommen, obwohl sich hier gestandenen ITler tummeln. viele kommen jetzt erst bei web 1.0 an, d.h. man stellt fest, dass man das internet auch für so sachen wie internet-banking oder ticketkauf verwenden kann. del.icio.us, flikr und konsorten bleiben böhmische dörfer, auch wenn man ihnen den sinn und die idee dahinter erklärt hat. selbst blogs stossen reihum auf achselzucken. „ist das die sache mit dem tagebuch? was soll das bringen?“. ich bin überzeugt, dass so was wie das immer wieder heraufbeschworene „semantische web“ niemals… Read more »
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[…] Während das Web 2.0 gegewärtig seinen Siegeszug erlebt, skizziert Alexander Endl bei drweb.de bereits seine Vorstellung von einem Web der dritten Generation. […]

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[…] Die Talkthemen werden u.a. sein: – Web 2.0 – Web 3.0 – Dr. Webs Magazin – Onlinejournalismus – u.v.a. […]

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[…] Die von der breiten Öffentlichkeit weitestgehend ignorierte Schalljugend sucht ja bekanntlich (?) ein neues Logo. Durch das Wiki der Piratenpartei haben wir jetzt auch endlich ne genauere Vorstellung davon, wie es denn sein soll. Schlicht einfach, Botschaft transportierend und vor allen Dingen schön abgefuckt web3.0-ig. […]

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[…] Schon jetzt kann eine Idee, die heute irgendwo auf der Welt im Netz entäußert wird, morgen im Zentrum der Aufmerksamkeit des gesamten Netzes stehen. Die Meldung über das Blackboard Patent hat das wieder sehr deutlich gemacht. Eine besonders anregende Vision für das Web von morgen (Anmerkung: Web 2.0 ist heute, Web 1.0 war gestern) also das Web 3.0 kann man bei Dr. Web nachlesen. Dort hat Alexander Endl unter dem Titel “Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision” vor allem eine schöne Zusammenfassung zum Web 2.0 also zum status quo geschrieben. Ein kurzer Test meines Weblog auf Web… Read more »
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[…] Gedanken zum Web 3.0 window.document.getElementById(‚post-71‘).parentNode.className += ‚ adhesive_post‘;Alexander Endl schreibt im Dr. Web Weblog übe die seine Visionen über das Web 3.0. Diese Gedanken sind äußerst interessant, aber ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen. War, wenn man es so bezeichnet, das Web 1.0 noch von statischen Seiten geprägt mit wenig Interaktionsmöglichkeiten, so bringt das Web 2.0 die Welt etwas näher zusammen. Es werden nicht nur mehr die Computer miteinander verbunden, sondern auch die Menschen die dahinter stehen. Sie können sich aktiv einbringen, sich austauschen. Sprich zur Vernetzung der Computer kommt jetzt die Vernetzung der Teilnehmer, die Bildung von… Read more »
jonas
Gast
jonas
9 Jahre 11 Monate her
Ich wünsche mir vom Web 3.0, dass nicht mehr so viele Werbeblogs betrieben werden. Sind doch meistens ach so tolle Webagenturen, die da was wichtiges unter das Volk bringen wollen. Und wenn es dann mal Kritik hagelt, dann wird man wohlmöglich zensiert. Ist einer guten Freundin von mir gerade vor ein paar Tagen wieder bei http://www.marketing-meile.de passiert. Ohne Kommentar, nix. Kritik wird einfach nicht zugelassen. Könnte ja geschäftsschädigend wirken oder was? Ich frage mich, ob das denn das Web 2.0 ist, was wir uns wünschen? In jedem Blog Google Werbung bis zum Abwinken, obwohl es eh kein Geld dafür gibt?… Read more »
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[…] Ein neuer Webstandard? Mitnichten. Ein neues, revolutionäres Produkt aus dem Hause Apple? Nein, auch nicht. Eine Revolution von unten? Eine Netzbewegung, die alles bisher Gewesene dahinfegt? Wohl auch nicht. Web 2.0 ist kein Produkt, kein Standard, keine wissenschaftliche Bezeichnung für etwas Konkretes, Fassbares. Alexander Endl geht in seinem Artikel für das Dr. Web Weblog Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision darauf ein, was Web 2.0 bedeutet und was es auch nicht bedeutet. Ein bissel rückt er mir in seinem Artikel allerdings die Blogosphäre zu sehr in den Mittelpunkt. Aber das Bloggen ist nur EIN Teil der aktuellen… Read more »
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9 Jahre 11 Monate her

[…] Ich bin wirklich keine Experte für Print. Es fiel mir nur auf: Da machen sich die Onliner nach Web 1.0 und Web 2.0 schon Gedanken zum Web 3.0, aber niemand redet von der Zeitung 2.0. […]

Karsten
Gast
9 Jahre 11 Monate her

Dazu passt auch gut das Podcast-Interview mit Joachim Graf zu Web 2.0 / Web 3.0.:
http://www.affiliate-radio.de/2006/05/30/affiliate-radio-009-interview-joachim-graf-web-20web-30/

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[…] Nein – ist sie nicht, möchte ich hier in den virtuellen Raum werfen. Jedenfalls nicht so unglaublich schnell, wie es uns so viele Experten gerade jetzt weißmachen wollen. In diesem Sommer reden alle nur noch über Web 2.0, die meisten ohne zu wissen, was das genau ist. Ein neuer Webstandard? Mitnichten. Ein neues, revolutionäres Produkt aus dem Hause Apple? Nein, auch nicht. Eine Revolution von unten? Eine Netzbewegung, die alles bisher Gewesene dahinfegt? Wohl auch nicht. Web 2.0 ist kein Produkt, kein Standard, keine wissenschaftliche Bezeichnung für etwas Konkretes, Fassbares. Alexander Endl geht in seinem Artikel im Dr. Web… Read more »
dani
Gast
dani
9 Jahre 11 Monate her
Sehr interessanter Gedankenansatz. Ich persönlich habe einige Mühe mit dem Begriff Web 2.0, denn Communities bzw. ein Social-Web hat es vorher mit Foren, Mailing-Lists, Chats usw. auch schon gegeben. Die Blogs sind einfach eine weitere Möglichkeit seine Meinung loszuwerden bzw. Informationen bekannt zu machen, nur gab es früher wenige User die imstande waren eine solche Website zu konstruiren. CMS sei dank kann das heute jeder machen. Mann nutzt also die Möglichkeiten vom Web 1.0 einfach besser aus, das ergibt aber höchstens ein Web 1,5. Zum Ansatz IPv6, da sollte man sehr vorsichtig sein sonst kommt der totale Informationsoverflow, denn wenn… Read more »
Klaus
Gast
9 Jahre 10 Monate her
Ein Thema über das man lange streiten kann… ich persönlich halte Web1.0 für die "klassische", also an klassischen Medien ausgerichtete Phase des Internets, mit Portalen, Seiten etc. die im Grunde wie die bisherigen Zeitungen, Zeitschriften, Versandhändler und Geschäfte funktionieren, nur eben online. Mit Web2.0 verbinde ich alles, bei dem nicht mehr eine Redaktion (oder sonstiger Anbieter) die Inhalte schafft, sondern die User (Wikipedia, Blogs, Ebay). Was aber nun das Web3.0 sein könnte… gute Frage. Ich glaube, dass dabei die Einbezieung des Users schon in das Konzept der Webseite eine Rolle spielen könnte, so ähnlich wie hier: http://www.arschfickr.deWirkt ein bisschen wie… Read more »
Siegfried
Gast
9 Jahre 10 Monate her
Hi, interessante Gedanken. Zum teil sehe ich das ähnlich. Einer der wichtigen Aspekte des Web 2.0 ist die intensive Querverlinkung. Dies geschieht bereits heute durch Trackback und Pingback automatisch. Dieser Aspekt wird sich sicher noch weiter entwickeln. Desweiteren ist das Tagging interessant. Dies kombiniert mit den Ansätzen des Semantic web, insbesondere mit Ontologien, könnte vielleicht tatsächlich dazu führen, daß man in der heutigen und erst recht in der zukünftigen Datenflut relevante Informationen schneller, leichter und präziser findet. Wenn man als wesentlichen Aspekt des Web 3.0 das Semantic Web versteht, dann ist das Tagging heute schon eine Vorstufe davon. Was IPv6… Read more »
ideFix
Gast
9 Jahre 10 Monate her
Hi @ all, gleich mehrere interessante Gedankengänge konnte ich hier lesen. Unabhängig vom „Modewort“ Web2.0 (letztlich ist es doch egal, welchen Namen das Kind trägt) kann man eine Weiterentwicklung des Web (speziell des Internets) ja kaum bestreiten – auch, wenn vieles (wie z.B. Blogs und Wikis) in letzter Konsequenz nichts wirklich „Neues“, sondern eher (endlich) umgesetzte Grundgedanken Tim Berner Lees sind. Schwierigkeiten sehe ich aber dennoch darin, eine Website quasi in einzelne bestandteile zu zerlegen. technisch ohne Weiteres machbar (auch heute schon, wenngleich die Idee eigener IP’s sicherlich noch mehr Möglichkeiten bietet) – aber hier dürfte sich der Mensch wohl… Read more »
Webdesign | Suchmaschinenmarketing | Suchmaschinenoptimierung and SEO - SEM by A2D
Gast
Zitat: Weblogs gelten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müsste man hier differenzieren. Blogs sind oft nämlich nichts anderes als eine neue Form eines Homepage-Konzepts. Zitat Ende. Ich teile dieser Meinung nicht ganz. Es ist für mich ein großes unterschied, ob jemand hergeht und ein Website was schon bereits besteht ohne es aufwendig zu Programmieren für sein Projekt verwendet, oder es von 0 aufbaut. Blogs sind wie der Name schon sagt, Tagebücher und keine echten Websites. Ich begrüße die Entscheidung vom Google-Chef Deutschland, das Sie in Zukunft die Rankings überdenken werden um den Anlauf vom Blogs in grenzen zu halten. Man kann… Read more »
Matthias Steinforth
Gast
9 Jahre 9 Monate her

Kaum ein Buzzword hat in den letzten Monaten für so viel Diskussion und Aufregung gesorgt wie „Web 2.0“. Manche sahen darin die Renaissance bereits seit Jahren verfügbarere Technologien, andere – mit Dollarzeichen in den Augen – die zweite Phase der New Economy. Doch was genau steckt hinter dem Begriff? Und noch eine viel wichtigere Frage: Wann kommt Web 3.0?

Bernhard aus Frankfurt
Gast
Bernhard aus Frankfurt
9 Jahre 7 Monate her

Web 4.0: Intergriert Dialogmöglichkeiten zu außerirdische Intelligenzien und zu Gott…

… deren Existenz ´mal vorausgesetzt.

ein dreifaches *plonk*,

Bernhard

Heike Philp
Gast
9 Jahre 7 Monate her

Hi Sven,

Ich glaube nicht dass Web 3.0 das semantische Web sein wird.
Warum?

Web 1.0 = READ ONLY
Web 2.0 = READ AND WRITE WEB
Web 3.9 = READ, WRITE AND ……?

Ja ich glaube es heißt READ, WRITE AND SPEAK. Via Internet kommunizieren: der live chat auf einem WebShop linked direkt zum Verkäufer, Instant Messaging, Skype, WebKonferenzen, virtuelles Klassenzimmer, live support Schaltflächen auf der Homepage linked direkt zum Support und und und

Meine Theorie. Hab ich nirgendwo gelesen.

Offen für Diskussionen.

Heike

Martin Spicker
Gast
9 Jahre 7 Monate her
Hallo Webgemeinde, intensive Recherchen zum Thema Web 3.0 aufgrund meiner bevorstehenden Diplomarbeit,haben einige wirklich interessante Aspekte zum Vorschein gebracht, die ich gerne mit euch Spezialisten diskutieren möchte. Ich denke, dass wir alle Web 2.0 mehr oder weniger abgehakt haben. Auch wenn immer wieder die Diskussion auftaucht, ob eine Klassifizierung in verschiedene Internet-Epochen sinnvoll und notwendig ist, hat sich diese Bezeichnung durchgesetzt. Egal ob wir über Blogs, Wikis, Podcast, User Generated Content oder Social Networks reden. All dies lässt sich eindeutig als Web 2.0 identifizieren. Aber was passiert danach? Worauf müssen wir uns einrichten und vorbereiten? Sind es eher virtuelle Welten… Read more »
michix2002
Gast
9 Jahre 7 Monate her
der könig ist tot es lebe der könig? also ich bin schon erstaunt…web2.0 geht erst richtig los…und sie ist eine unglaubliche entwicklung. der leser wird zum schreiber…und ist plötzlich ein teil der internet welt selbst…und wir reden von web 3.0 schon? beispiele wie wikipedia sind doch unglaublich und auch noch nützlich. allein die technik-entwicklung die sich jetzt auftut…früher war das erstellen einer website nichts für anfänger..heute kann sich jeder einen blog zulegen (ohne echten wissen) und zumeist umsonst (und inhalte sind halt geschmacksfragen….aber das ist wie bei der kunst …oder website). das sich dies nun weiterentwickelt….ist doch klasse…das ganze schon… Read more »
Annerose
Gast
9 Jahre 6 Monate her

Also ich denke, bis es soweit ist, dass web 3.0 kommt, werden noch ein paar Jahre vergehen. Es ist immerhin noch nicht sehr bekannt, dass es überhaupt ein web 2.0 gibt.

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9 Jahre 6 Monate her

Auf den Spuren von Web 3.0…

Was ist Web 3.0 eigentlich wirklich?
Soviel vorab: Wer Ihnen heute eine “Web 3.0 – Homepage” verkaufen will, lebt entweder in der Zukunft oder er ist ein Web-Versionsbetrüger.
Im Artikel “Aus Web 2.0 wird Web 3.0 – Visionen für de…

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[…] Über Dr. Web erreichte mich kürzlich eine Anfrage der Netzwelt-Redaktion. Konstantin Zurawski bat mich um ein telefonisches Podcast-Interview zu meinem Artikel “Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision“, veröffentlicht im Dr. Web-Weblog, der offensichtlich wohl noch immer auf Top-Position bei Google zum Thema Web 3.0 steht. […]

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9 Jahre 6 Monate her

[…] Eigentlich ist Web 2.0 für viele noch ein unbekannter Begriff, und trotzdem wurde vor längerem bereits über Web 3.0 gesprochen bzw geschrieben. Nun was ist Web 3.0? Es gibt ja nicht mal für Web 2.0 eine eindeutige Definition, also ist es bei Web 3.0 noch schwieriger. Wie das Web in ein paar Jahren aussehen könnte, seht ihr hier. Einerseits ist der Gedanke an die Macht von Google und Microsoft gruselig, zugleich leider irgendwie realistisch. […]

trackback

[…] Dies waren nur einige Beispiele, die verdeutlichen sollen, dass diese “Web 2.0″-Projekte den Auftrieb der Internetwirtschaft nicht wirklich ausmachen. Was neu ist, ist die Masse der Nutzer, die steigende Akzeptanz und mehr Vertrauen ins Internet und damit eine intensivere Nutzung in einer breiten Bevölkerungsschicht. Diese interessieren sich für das Marketing-Gedöns kaum, was auch erklärt, dass die in der Internetszene geprädigten Begriffe kaum bekannt sind. Den einfachen Zugang machen Breitbandanschlüsse und nutzerfreudlichere Techniken möglich. Und dabei bleibt weiterhin ein großes Potenzial unerschlossen. Man kann also schon gespannt sein, auf das “Web 3.0″, wenn man es so nennen möchte. […]

trackback

[…] Hier!  Comments » […]

Bodo der Boese
Gast
9 Jahre 5 Monate her

…was gern übersehen wird, ist doch, daß für den normalen Menschen „Das Internet“, wenn´s viel ist, 10% seines Lebensinhaltes ausmacht. Das wird schon deutlich, wenn man ins Großraumbüro einer beliebigen .com-Blasen-„Firma“ kommt und mal laut „wuff“ ruft und sich dann die erschrockenen blassgesichtigen Pizzafressermäulchen anschaut, die mit grossen runden, nichts blickenden Augen hinter ihren Flachbildschirmen auftauchen. Ich darf an die letzen Mercedes-Modelle erinnern. Übervoll mit nutzloser Überelektronik fallen sie beim Kunden durch… „Das Internet“ auch, wegen Unsicherheit, Datenschnüffellei und der menschlichen inkompetenz seiner Gurus, deren geistige Halbwertszeit, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch unter der 4 Jahre eines Politikers liegt…

Petar Marjanovic
Gast
9 Jahre 5 Monate her
Web 3.0, fragt ihr mich? Wenn ich ihr wäre, würde ich bereits am rennen sein. Man sieht jetzt schon vereinzelt die anfänglichen Symptome. Web 1.0 bescherte uns Webmail-Spam, Web 2.0 brache Weblog-Spam ins Haus und in Web 3.0? Das ganze Internet wird zusammen brechen. Man ist heute schon faul, und betreibt seine Kontoabwicklungen via E-Banking. Die Hacker werden sich intensiver an die Banken zu schaffen machen. Sie werden Grossrechner wie Google, Yahoo, YouTube, Flickr förmlich zu Grunde angreifen. Sie wollen Geld, sie wollen die Techniken verkaufen, und mit Grossangriffen die Webgrossmächte provozieren, bis halt, wie angedeutet, das Web sich zersetzt.… Read more »
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[…] Im Dr. Web Weblog gibt einen schönen (allerdings etwas technisch und strukturell orientierten) Artikel zum Web 3.0. Am Anfang werden nochmal die Merkmale der Vorgängerversion zusammen gefasst, also… […]

Guenter
Gast
Guenter
9 Jahre 5 Monate her
Also gut- mein Kommentar: Ich kenne das Web in seinen Anfängen, als man noch unter Win3.1 oder OS2 mit dem IE 2.0 surfte oder den Gopher benutzte, aber auch einige Fidoboxen aus der Vergangenheit mit bestenfalls 2800kbaud. Web 2.0 bedeutete für mich in erster Linie, die Entwicklung von Highspeedanschlüssen und den daraus resultierenden Möglichkeiten. Ideen zu Web 3.0: 1) Sämtliche Domains müssen bei zentralen Stellen angemeldet werden, diese werden von einer neuen Berufsgruppe, namens WEBWATCHDOG´s auf illegale, grobe Misstände und sonstige extrem schädliche Inhalte überwacht und sind in den Providerkosten inkludiert. Staatliche Institutionen sollten eigentlich auch mehr Interesse daran zeigen…deren… Read more »
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[…] Ein Artikel zum Thema Web 3.0 findet man unter Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision . […]

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9 Jahre 4 Monate her
[…] Auch hier wird Web 2.0 zum Schlagwort. Das so genannte „Mitmach Web“ macht es seit geraumer Zeit vor, wie das Internet für Kommunikation und Interaktion genutzt werden kann. Für die Planung bedeutet das, dass der richtige Einsatz interaktiver Beteiligungsinstrumente das Interesse der Bürger an der öffentlichen Planung deutlich verbessern kann. Viele Menschen sehen sich aufgrund unterschiedlicher Ängste und Vorurteile nicht in der Lage ihre Anregungen und Bedenken bei öffentlichen Versammlungen oder gegenüber Mitarbeitern der Behörde persönlich vorzutragen. In der Online-Diskussion ist es für sie hingegen oft einfacher sich einzubringen, da sie nicht vor anderen frei sprechen müssen, sondern zeitlich… Read more »
Szczepan
Gast
9 Jahre 4 Monate her

Ich denke das die nächste Generation von Internet eine Gefahr mitsich bringt. Es werden immer DIE Inhalte einem höheren Rang einnehmen, die für eine Weiterenticklung von nötig sein könnten. Das heißt es werden auch immer nur diese Informationen leichter gefunden werden, welche auch von Wichtigkeit sind, das andere wird verdrängt werden. Denn ausgeklügelte Suchmaschinen werden auch in Zukunft von bestand bleiben, hinzu kommen wird allerdings die einzelne Relevanzoptimierung aller Information. Das Internet gleich somit auch dem Organ Gehirn, es werden da breitere Bahnen gelegt, davon man sich auch einen nutzen verspricht.

www.SoziologischeBeratung.de
Gast
9 Jahre 4 Monate her
Folgende drei Prinzipien des Web 3.0 sind zukünftig für die Communities im Überallnetz handlungsrelevant. 1. Temporalisierung: Der Masse im Web 3.0 bildet sich dort, wo Anwender zum richtigen Zeitpunkt auf ihr Interesse angesprochen werden. Der zeitlich sensibilisierte Markt reagiert beispielsweise darauf, dass Konsumenten zu unterschiedlichen Zeitpunkten für unterschiedliche Konsumprodukte kaufaffin sind. 2. Personalisierung: Die Individuen sind dort, wo sie als Person eine semantische Adresse im Web 3.0 haben. Kundenorientierung heißt hier, die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten zu verstehen. Das Web 3.0 ermöglicht eine personalisierte Marksegmentierung der Wünsche und Bedürfnisse. 3. Regionalisierung: Der Markt des Web 3.0 ist dort, wo Individuen… Read more »
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