Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision

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Sven Lennartz

Ex Webdesigner und Gründer von Dr. Web, heute ist Sven als Schriftsteller...

Es folgt ein umfangreicher Gastbeitrag von Alexander Endl, der sich Gedanken über die Zukunft des WWWs macht. Wer mag ist zur Diskussion eingeladen.

Web 2.0 ist bei manchen noch nicht einmal angekommen, bei anderen schon wieder als Buzzword verschrieen, manche balgen sich um die Markenrechte und dritte halten vom Ansatz schon mal gar nichts.

Bevor man also über Web 3.0 spricht, lohnt also durchaus erst einmal eine kleine Zusammenfassung, was Web 2.0 denn so ist – oder besser, was denn darunter verstanden wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Web 2.0 das so genannte “neue Netzverständnis”. Flickr ist da so ein Paradebeispiel, aber auch YouTube.com und natürlich Wikipedia. Man teilt Informationen, indem man sie allen auf einer gemeinsamen Plattform zur Verfügung stellt, das gemeinsame Arbeiten aber auch das Tagging im Sinne eines gemeinschaftlichen Indexieren steht hier im Vordergrund.

Weblogs gelten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müsste man hier differenzieren. Blogs sind oft nämlich nichts anderes als eine neue Form eines Homepage-Konzepts. Statt die Inhalte starr in Ordner und Baumdiagramme zu sortieren, schreibt man kalendarisch und sortiert höchstens noch auf zweiter Ebene nach inhaltlichen Gemeinsamkeiten. Markant ist allerdings der eigene Schreibstil der Blogs. Bemühte man sich ehemals auf seiner Homepage um abgeschlossene Inhaltsbeiträge mit dem Anspruch, dass diese längere Zeit repräsentativ für das betreffende Thema stehen, so werden Blogeinträge in der Regel betont persönlich, zeitbezogen, subjektiv, ungeschliffen und mit vor allem aktuellen Querverweisen versehen. Dieser Stil und das kalendarische Konzept lässt Außenstehenden einen Blog als Blog erscheinen. Das macht ein Weblog aber noch nicht zu einem Teil von Web 2.0.

Um ein Blog zum Teil des Web 2.0 zu machen, bedarf es mehr. Technisch (wobei dieser Artikel keinen Anspruch auf technische Ausführungen erhebt) kann man das mit dem Web 2.0 Validator einmal testen lassen, doch das ist im Ergebnis nur eine Abfrage von Parametern. Im Sinne des neuen Netzverständnisses macht man ein Weblog zum Weblog 2.0 durch das Teilen der Inhalte, also durch das Verschlagworten und der Weitergabe dieser Schlagworte (Tags), wie etwa an Technorati. Und natürlich durch Kommentare, Pings und Trackbacks. Oder einfach ausgedrückt: Man bricht seine Insellösung Homepage auf und lässt andere mitmachen und bringt sich und seine Inhalte selbst in die große Netzgemeinde ein. Teilweise eben durch eigenes Tun/Engagement (Kommentare, Trackbacks), teilweise durch die Technik (Pings und Tagging). Blogsoftware wie WordPress erledigen da die Arbeit.

In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus. Man schreibt einen Artikel, versieht ihn mit Schlagworten und veröffentliche ihn. Soweit Links darin enthalten sind, wird das Linkziel automatisiert verständigt. Besonders themenaffine und zitierte Artikel Dritter werden mit Trackbacks vom Autoren selbst verknüpft. Über die ausgesandten Tags/Schlagworte können User, die sonst nie auf das Blog gestoßen wären und es auch nicht regelmäßig lesen, in Blogsuchmaschinen wie Technorati den Artikel finden. Auch RSS und Feeds gehören dazu. So kann der Nutzer die Informationen auch für sich verwerten .

Schön und gut, das ist nun in der sogenannten Blogosphäre wohl so der Stand der Dinge. Während andere gerade das erste Mal in einem Weblog lesen und staunend in den Fotoalben von Flickr stöbern (schön etwa via Splashr), fangen die Blogger selbst schon wieder an, sich in Frage zu stellen: Was kommt danach?

Web 2.0 schreit ja geradezu nach einem “Sequel“, nach einem Web 3.0 und 4.0. Aber so richtig ist das noch nicht greifbar. Web 3.0 liest man gern im ironischen Sinne, in der Art “es gibt immer ein Danach”, oder in Bezug auf das Semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee gepredigt wurde.

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Semantisches Web bedeutet letztendlich aber etwas technisch-strukturelles. Man versucht das Web zu erweitern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte, Autoren zueinander mit einbezieht – sei es inhaltlicher Art, sei es struktureller Art, sei es kontextueller Art. Auf diese Weise werden Inhalte bewertet, und zwar ohne das Zutun einer Redaktion, des Autors oder der Leser. Schreibt Blogger A und ist er bei Firma X beschäftigt (das muss natürlich zuzuordnen sein), so stellt das seine Artikel über Firma X in ein anderes Licht, als wenn er ‘nur’ ein unzufriedener Kunde K wäre, der sich über das Versagen eines Akkus beschwert. Auf der Suche nach Kundenmeinungen kann ein Artikel von K aber für den Suchenden wichtiger als ein Artikel von A sein. Vor allem wenn man K auch noch in eine Zielgruppe einsortieren kann, die der eigenen entspricht. Diese nennen wir sie einmal Meta-Informationen können also durchaus relevant sein. Dies zeigt sich an diesem einfachen Beispiel. Das beste Ergebnis muss nicht immer eindeutig sein .

Und die Suche nach einer (Be-)Wertung ist nämlich in der Tat eine der Kernaufgaben im Internet. Bei der stets zunehmenden Datenflut wird es immer schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Umgangssprachlich ausgedrückt, auch ein Dummschwätzer schafft es mit Bordmitteln, bei Technorati zu erscheinen und bei Google oben zu stehen. Doch das Suchmaschinenthema verdient es, ein mal separat betrachtet zu werden.

Aber eben auch die Blogosphäre kämpft mit der Datenflut – ständig prasseln neue Artikel ein und auch hier stellt sich die Frage: Was ist wichtig? Das Neueste, das meist Gelesenste, das der grossen Blogs?
Man versucht es derzeit über den Grad der Vernetzung (zum Beispiel:. Technorati). Wer viele Incoming-Links hat und das möglichst aus vielen unterschiedlichen Quellen, der ist wohl wichtig. Ein Ansatz, der ja auch von Googles Suchalgorithmen (PageRank) verfolgt wurde und zumindest im Groben hervorragend funktioniert. Aber nur weil es funktioniert, muss es ja nicht die beste Lösung sein. So wird Google vollkommen berechtigt vorgeworfen, zwar stets ein plausibles Ergebnis zu liefern, aber bei weitem nicht immer das beste. Wem plausibel aber genügt, der ist ja auch zufrieden.

Alles richtig, diese Überlegungen zur Semantik, alles konsequent weitergedacht und nützlich und notwendig. Doch was wird Web 3.0 neben dem technisch-strukturellen Aspekt für die Netzwelt Neues bringen? Wie wird das Kommunizieren in Web 3.0 aussehen? Gibt es weitere Entwicklungen? Wird es eine ähnliche “Killer Application” wie es Weblogs für Web 2.0 waren? Kurzum: Wird Web 3.0 nur ein etwas besseres Web 2.0 – oder gibt es ein echtes neues Web, kein Web 2.1 also, sondern ein richtiges Web 3.0?

Hier der Versuch eines Ansatzes/einer Idee:

Web 3.0, die dynamische Vernetzung

Eine Emanzipation von Autor, Inhalt, Raum und Zeit durch die Trennung fester Bindungen und Bezüge. Der Gedanke basiert auf folgenden Überlegungen:

Die Auflösung der klassischen Weblog-Definition
Bereits jetzt zeigen hochfrequentierte Blogs, die sich auch besonderer Awarness erfreuen, die Tendenz (oder sind konzeptionell bereits so angelegt) nicht mehr von einzelnen Schreibern/Autoren abhängig zu sein. Es bilden sich (zum Teil wechselnde) Autorenteams (wie das in Wikis bereits üblich ist, bei denen das Individuum hinter dem Projekt zurücktritt) und auch Gastautoren werden immer selbstverständlicher.

Inhalte werden mehrfach publiziert oder individuell auf User-spezifischen Plattformen konsumiert. Ob im Newsreader, in der eigenen individualisierten Startseite oder integriert ins eigene Blog – via RSS und JavaScript werden Blogeinträge heute bereits losgelöst vom Ausgangsblog konsumiert und aufbereitet. Zugleich setzen immer mehr Blogs darauf, bestimmte Artikel als “sticky” zu definieren (bei WordPress übernimmt das ein Plugin namens Adhesive), also besonders hervorzuheben und auf Dauer prominent nach vorne zu stellen. Eine Reaktion darauf, dass wichtige Artikel durch die kalendarische Sortierung oft viel zu schnell im Blog ‘verschwinden’. Ein weiterer Schritt weg vom kalendarischen Blog und eine Entwicklung, die das gerade erst aufgebaute Bild des ‘persönlichen Tagebuchs’ wieder auflöst und in eine Art Blog-Portalcharakter fließend übergeht. Das heißt nun nicht, dass es keine persönlichen Blogs im klassischen Stil mehr gäbe/geben würde. Es heißt nur, dass Weblogs nicht mehr als solche per se wahr genommen werden, sich so nicht mehr zwingend definieren.

Die Entkoppelung von Inhalt und Zusatzinformation

Der zweite Grundgedanke setzt auf den Möglichkeiten das so genannte Internet 2 auf, genauer gesagt, auf das damit in Verbindung stehende IPv6 (Internet Protocol Version 6). Derzeit mit IPv4 steht ‘nur’ eine für globale Verhältnisse bescheidene Anzahl von 4 Milliarden IP-Adressen zur Verfügung. Mit IPv6 stehen – kurz auf der Zunge zergehen lassen – 340 Sextillionen IPs zur Verfügung. Mit diesem Protokoll ist es möglich, beliebigen Objekten eindeutige Zuordnungen zu geben. Jeder Artikel bekommt sozusagen einen eigenen Platz im Internet, eine IP, gleiches gilt für jedes Profil eines Autoren und so weiter. Erst bei der Datenbereitstellung werden Inhalte zusammengeführt, wobei Zusatzinformationen Basis für eine Zusammenstellung sein können, aber nicht müssen.

Diese beiden Grundgedanken, zusammen mit der beschriebenen Notwendigkeit zur Strukturierung der Daten mittels Semantik und der bereits entwickelten und sich auch durchsetzenden Möglichkeiten des Web 2.0, bietet die Basis für eine Weiterentwicklung. Inhalte und Zusatzinformationen (wie der Autor) werden ortsunabhängig. Sie verlieren (zunächst) jegliche Bindung zu sich und zu einem spezifischen Ort (”einer Wurzel”, wie einer Domain oder gemeinsamen IP). Ort, Autor, Inhalt werden selbstständige Einheiten. Sie sind zueinander nur noch Zuordnungskriterien, die aber für sich alleinstehen können und nur bei Bedarf (on demand) kombiniert werden – sei das eine Sortierung, eine Kategorisierung, eine Zusammenstellung oder eine Auswertung. Die Kriterien werden dabei nur zum Teil vom Autoren bestimmt, der Berechtigungen und Schlagworte vergibt, dazu kommen aber semantische Informationen. Aber erst die technischen Gegebenheiten und nicht zuletzt der Nutzer/Rezipienten selbst bestimmen, wie die Ausgabe/Auswertung erfolgt. Oder zusammengefasst: Der Autor gibt vor, was innerhalb der gewährten Berechtigung einsehbar ist. Der User selbst stellt diese Informationen für sich zusammen, unterstützt durch ein technisches System, dass die Vorgaben des Autors bewertet und um weitere Informationen noch erweitert.

IPv6 ist für das Web 3.0, wie hier beschrieben, keine zwingende Notwendigkeit. Das Verständnis, dass Daten als einzelne Objekte stehen und die Verknüpfung nur eine weitere Information oder ein Prozeß ist, macht aber den Ansatz rund. Wenn alles, also wirklich alles, eine eigene Zuordnung erhält, also jeder Artikel, jeder Autor, jedes Blog, jede Plattform, wenn alles autonome Adressen sind, die separat angesteuert und aufgerufen werden können, dann ermöglicht dies die optimale Verwertung, da in jedem Baustein nur eigentliche Kerninformation vorhanden sind. Zusatzinformationen, wie eine Verschlagwortung, sorgen dann für Andockstellen im kontextuellen Bereich. Eine semantische Auswertung schafft eine neue Relevanz und über die unabhängige Adressierung wird eine nahezu beliebige Kombinationsmöglichkeit geschaffen – befreit von Ort, vielleicht auch Medium, und jeglichen Strukturen.

Und es macht auch Sinn: Oft geht es doch gar nicht mehr um den Autor in persona (siehe oben: Gastblogger und Teams), es geht um Inhalte, um Themen, um Bezüge, vielleicht um Stil. Und will ich weiter nur Blogger A lesen, dann beziehe ich eben nur alle Artikel, die dieser selbst mit einem Bezug zu seiner persönlichen IP und seinem Tag versehen hat. Im Ergebnis muss sich bisweilen für den Betrachter also wenig ändern: Er sieht ein Blog, eine Portalseite, mit Artikeln wie eh und je. Aber die Möglichkeiten wären schier unendlich.

Und wenn alles einzelne Objekte sind, fallen auch zwingende Bindungen weg. Der Ort eines Bildes wäre irrelevant, er ist immer mit seiner eigenen IP eindeutig definiert. Die Erreichbarkeit entscheidet nur, ob der physische Speicherort gerade erreichbar ist, nicht aber mehr die Zugangswege, wie Backbones oder Provider. Ist der Ort nicht mehr erreichbar, wird die Datei, das Objekt verschoben. Die IP sagt davon unabhängig immer selbstständig: “Hier bin ich”. Schon heute sieht man diese Tendenzen in diversen Blogs. Die eine Mischung aus einbetteter Flickr-Bildersammlung, del.icio.us-Links, integriertem Google Kalendar und RSS-Feeds darstellen, wobei die Kommentare wiederum durch Dritte verwaltet werden und dort wiederum die Avatare von gravatar.com bezogen werden.

Durch die Entkoppelung wird sich die Aufbereitung und die Verwertung von Inhalten und der Kommunikationsfluss verändern. Autoren schreiben Artikel nicht mehr in ein Blog, man bedient sich verschiedener Online-Dienste bei der Erstellung und Verwaltung und veröffentlicht sie dann nur beziehungsweise knüpft sie an beliebige Informationsknoten. Eine Zusammenstellung kann durch einen selbst oder einen unabhängigen Blog- oder Portalbetreiber erfolgen. Sie kann aber auch – bei freigegebenen Inhalten – von jedermann auf seinem Miniportal verwertet werden, wie das bereits heute mit Bloglines oder via Google Startseite und Feed-Integration erfolgt.

Das ist natürlich nur ein Gedankenansatz, ein Versuch weiterzudenken. Bestrebungen, Informationen immer mehr auf ihre tatsächlichen Kerninformationen zu reduzieren, sind kein Geheimnis und nichts Neues – wer mit Content-Management-Systemen arbeitet, kennt dieses Prinzip und weiß, dass die Trennung der Informationen (Layout und Inhalt) eine weitaus flexiblerer Verwertung erlaubt. Noch ist aber unklar, ob oder welche Auswirkungen diese (bereits begonnene und eventuell bevorstehende radikale) Entkoppelung haben auf die Netzwelt haben wird. Möglich wäre es, dass wir auf dem Weg zu einer Art liquid web sind, weg von starren Netzstrukturen und hin zu fließenden Verbindungen, die sich bei Bedarf ständig neu aufbauen und finden. (Autor: Alexander Endl)

Sven Lennartz

Ex Webdesigner und Gründer von Dr. Web, heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger (Conterest) unterwegs. Hol dir sein gratis eBook Wie du mit wenig Zeit viel für dein Blog herausholst. Die Blogpflege Fibel.

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109 Kommentare auf "Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision"

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[…] wieder von der nächsten Generation geredet? Auch wenn das “Web 3.0″ an der einen oder anderen Stelle etwas anders dargestellt wird, halte ich die “nächste Generation” mit den […]

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[…] dem Web 1.0 der Gründungstage wurde das Web 2.0, und aktuell prognostizieren Fachleute, dass es im Web 3.0 künftig darum gehen würde, nicht nur immmer persönlichere, aktuellere und einfach selbst […]

Tim Büning
Gast
Wirklich interessantes Thema. Web2.0 war mir schon bekannt, die spekkulationen und vermutungen über 3.0 sind mir nun wirklich sehr an den Kopf gegangen. Web3.0, wird möglicherweise wie oben beschrieben sein. Allerdings, wer gibt denn den Status unseres Webs an? web2.0 wurde in einem Technikmagazin erwähnt, klar. Aber Wird das mit 3.0 wieder ganauso sein? Sind wir nicht schon längst im 3.0? Heutzutage kann einfach wirklich jeder mit einem Internetzugang (egal ob Computer oder via handy) ein Beitrag in ein Forum posten, eine datei ins Internet stellen. So wie ich jetzt, ich musste mich nicht Qualifizieren diesen Eintrag zu schreiben. So… Read more »
MonkyJunkie
Gast
Sehr netter Artikel, ich wollte mit einem “aber” beginnen aber ich lass es mit diesem Satz da ich eine andere Pers. Vision beim Lesen dieses Artikel gefasst habe. Internet-Gesellschaftlich gesehen kann Web 3.0 nur eine Revolution sein. Wenn z.B man die Fahigkeiten eines Users der z.B auf Alternate eine Bewertung auf Alternate schreibt wie leicht oder schwer die Montage ist , auf sich schliessen kann. So wäre eine Art Bewertung oder einschätzungsbalken in dem Profil eines Users nützlich allerdings wäre auf eine Seite verwiesen.Das ziemlich undurchsichtig es müsste wenn ich z.B auf Readmore einen Postabgebe meine Ehrfahrung auf das bezogene… Read more »
Beta
Gast

Ich sach euch wie das sog. ” Web 3.0 ” aussieht….Das Web der Zukunft wird komplett reguliert sein.. mit Filtern verseucht sein… global… und es wird zurück in den Untergrund gehen evlt nich bis auf mailboxen zurück… aber in diese Richtung weil jeder der irgendwie seine Meinung äußert sonst Ärger bekommt. So siehts aus! Düster ….
Gruß Beta

KatzenbergDesign
Gast
Üblicherweise wurden Bezeichnungen für Epochen im Nachhinein, vornehmenlich, wenn alle Beteiligten von damals schon längst unter der Erde waren, gefunden. Oder vielmehr: sie bildeten sich einfach. Sicher hatte beispielsweise Giorgio Vasari mit seiner abfälligen Bemerkung über alles, was “gotico” (fremdartig, barbarisch) war, nicht beabsichtigt, damit den Namen für eine Stilepoche (Gotik – natürlich) zu prägen. Im Jahr 2004/2005 war die Menschheit bereits einen erheblichen Schritt auf der Leiter der Selbstreflextion weiter: “Web 2.0” wird als Bezeichnung für eine stilistische und inhaltliche Entwicklung des bedeutendsten Mediums (so wie früher Architektur und Malerei) aufgebracht und findet große Resonanz – und das, obwohl… Read more »
trackback

[…] verstanden werden kann. Eine intressante Vision kann man allerdings von Alexander Endl bei drweb.de […]

Hallo
Gast
Selten so ein Bullshit gelesen ! Es gibt auch kein Web 2.0, das sind auch nur herkömmliche Webseiten, wo jetzt halt tausend dumme Affen reinschreiben, was ihnen täglich passiert ist. Ab und zu ist mal was brauchbares dabei, ja und ? youtube ist auch manchmal ganz nett, aber trotzdem, das ist eine ganz normale Webseite, wo man sich ein Account holt und was drauflädt, mehr nicht. Das wichtigste im Internet ist, das es Infomationen kostenlos gibt, und auch Musik und das ist und bleibt das Wichtigste. Mir scheint, es wird parallel mit sogenannten “neuen Technologien” versucht die Leute massiv zu… Read more »
Holger
Gast

Kompliment an Alexander Endl – ein wirklich gelunger Gastbeitrag.

Eine Umschreibungsversuch aus dem Jahre 2008 für die Zukunft des Internets findet man unter:
http://semantisches-web.net/web-30/

Rico
Gast
Web 3.0 oder assoziatives Web oder … Das sind Namen, die im Grunde nur ein Konzept bzw. eine Idee in einem Wort bündeln sollen – wer sich mit Ontologien (quasi das Rückgrat des Semantic Web) auskennt, kennt das ganz besonders. Aber es ist seit dem Einzug der Informatik in die Wirtschaft so, dass IT-ler (meist sind das gar keine Informatiker sondern die Leute aus der Wirtschaft) sich Namen ausdenken, die Erwartungen wecken oder – wie bei Web 3.0 – Assoziationen im Leser auf einem sehr flachen Niveau hervorrufen. Niemand soll durch das Wort das Konzept erkennen, denn sonst würde sich… Read more »
newmanibheis
Gast
Hallo, in meinen Augen sind die Versionsnummern von Web 0.5 – Web 3.0 unsinnig. Es hat nie eine richtige Entwicklung im Web gegeben. Das Web ist gleichzustellen mit einer Hochschwangeren Frau, die einfach nur Stimmungsschwankungen hat. Erst will Sie Dokumente zwischen Leuten austauschen, dann aufeinmal möchte Sie für Firmen werben und Produkte verkaufen, jetzt will Sie eine soziale Bühne für Meinungsbildner sein und Morgen möchte Sie die allwissende Frau sein, die jede Frage beantwortet. Ich sehe hier keine Entwicklung, lediglich einen Wandel. Hintergrund: Erst ist es das technische Web, dass zum Austausch von Dokumenten diente und von Experten für Experten… Read more »
Stephan Rauh
Gast
http://www.DIGITAL-DESK.de Mit meinem Konzept des “SR DIGITAL DESK“ soll das noch einfacher werden. Der “SR DIGITAL DESK” bietet alles, was Rechner sonst können, aber noch viel mehr: er kann eine gewöhnliche Tischplatte in eine aktive, dynamische Oberfläche verwandeln. Der leistungsstarke “SR DIGITAL DESK” bietet die Möglichkeit, all Ihre digitalen Unterhaltungsmedien zu aktivieren: Fotos, Musik, Spielfilme, Heimvideos, Radio und eine breite Palette von Anwendungen – bequem auf dem Sofa mit der Fernbedienung zu bedienen. Der “SR DIGITAL DESK” ist zugleich Ihr Couchtisch und „Steuerzentrum“. Er ist ein interessantes Raumelement für das Wohnzimmer. Der “SR DIGITAL DESK” versammelt eine Vielzahl an Komponenten… Read more »
Car-Version
Gast

Ich denke, dass die Zukunft mehr in die Richtung “Sharing, Tagging, etc…” geht. Das Problem der Bewertung, besser gesagt, der Relevanz hat Google bereits erkannt und versucht die Maschine immer besser und “relevanter” zu machen. Dennoch finde ich, dass viele Ergebnisse viel zu statisch, viel zu methodisch sind. Nur wenn die User selbständig Seiten bewerten und auch Beiträge, Foren, anderer und ein System in der Lage ist diese Information sinnvoll zu verarbeiten und bei der Suche das “richtige” auszugeben, nur dann kann man von Web 3.0 sprechen.

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[…] Brand – Transkript Interview Alexander Endl Vor dem Hintergrund des Artikels bei Dr. Web »Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision«, über das mich eine ganze Menge Anfragen erreichten, bat Lennart Brand im Rahmen seiner […]

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[…] der Hype von Web 2.0 jetzt langsam auf Web 3.0 überschwappt, scheint es in den U.S. and A. bereits wieder Back to the roots! zu […]

tom
Gast

Web 2.0 oder 2³ oder 3 mal x interessiert den normalen User (99,9%) überhaupt nicht. Hauptsache er findet seine Informationen. Ob er dabei nicht unterhalten wird oder ob Microsoft nach der gescheiterten Übernahme jetzt ne Nackttänzerin zum Suchergebnis nach Hause schickt ist den meisten egal. Begriff ins Suchfeld getippt, kurz und knackig (ohne Seooptionen) das richtige Suchergebnis ohne den Millionenfachen Schrott der umsonst mitgeliefert wird, dass wars. Und wenn die Seite noch nett anzuschauen ist und alle wichtigen informationen liefert komme ich gerne mal wieder.
Oder ist Web 3.0 eine Erfindung der Suchmaschinen um von der eigenen Unzuläglichkeit abzulenken?

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[…] das Leben im Web 2.0 kennengelernt, schon entwickeln sich Neu Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision eine noch weiter ausgedehntere Welt zu kreieren. Genaue Pläne wie dieses […]

Mark
Gast

“Datenbanken mit semantischen Datensätzen, die vielfältig genutzt werden können, vgl. ”

Google hat doch jetzt auch ein neues Tool herausgebracht wo man Anonym seine Daten zur besseren Optimierung in der gleichen Branche freigeben kann.Also sind wir schon langsam dabei..

phil
Gast
“…#32Kommentiert von: Kali am 19. April 2007 um 22:54 Web 1.0: a) User will Email lesen und schreiben b) User will Fotos sehen c) User will Nachricht lesen d) User will Videos anschauen e) User will “etwas” in Suchmaschinen finden f) User will im Internet einkaufen g) User will im Web Kontakte knüpfen h) User will sich erotische Inhalte ansehen i) User will Online-Banking tätigen f) User will was gegen seine Langeweile im Web unternehmen g) User will sich über ein spezielles Thema im Web informieren j) User will sich Software runterladen k) User will sich Musik runterladen l) User… Read more »
pfafeki
Gast

wir brauchen Boden unter den Füssen , ip adressen die ewig gelten, und wir brauchen usereigene internetfirmen, suchmaschine zum Beispiel, jeder user ist anteilsigner mit wahlrecht und es wird dann einer auch zum presidenten gewaehlt 😉 geil oder

gruss winnetou koloswski

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[…] Jedenfalls wird web 3.0 bzw. semantisches web etwas technisch-strukturelles, in dem man Verknüpfungen zu Artikeln, Autoren und Inhalten sowohl inhaltlich, strukturell und kontextuell bildet. Einen interessanten Artikel dazu ist ua. drweb.de. […]

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[…] Endl meint im Blog von Dr. Web, dass das «Semantic Web» etwas technisch-strukturelles sei. Denn man versuche das Web zu […]

Hans
Gast

kenne den Begriff des Web 3.0 insbesondere als die Vision von(vielleicht Web 2.0 basierten) Datenbanken mit semantischen Datensätzen, die vielfältig genutzt werden können, vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Web_3
Sehr interessant ist, dass sich renommierte Forscher mit dem Thema auseinander setzen und in Kooperation mit Großunternehmen wie Siemens, BMW, Microsoft und Google an der nächsten Entwicklungsstufe arbeiten, siehe oben:das Wahlster-Interview zum Web 3.0

Hans
Gast

oben fehlt der Link zum Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wahlster Thema: Web 3.0 und dessen Anwendungsformen

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[…] sein wird, werden wir noch sehen. Momentan geistert dieser Ansatz auch unter dem unheimlich tollen Begriff Web 3.0 umher. Eine mögliche Umsetzung ist das Semantic Wiki. Tags: links, ontology, […]

Horst Henn
Gast

Genauso wie der Übergang vob Web 1.0 (anonyme/passive Benutzer) zu Web 2.0 (identifiziert/aktive Benutzer) wird es beim Übergang zum Web 3.0 eine soziologische Änderung geben.Ich würde vermuten, dass anstatt einer Ausweitung auf immer mehr Objekte, die niemand mehr ordnen kann, eine Rückzug auf private Gruppen stattfinden wird in den die Benutzer für sie sinnvollen Content und Beziehungen finden. Das wäre die Übertragung der jetzigen Situation in der Gesellschaft auf das Web. Mal sehen wie’s weitergeht.

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[…] wollen viele andere auch geben oder sogar wissen, doch hat mich keine bisher mehr überzeugt, als die Aussage von […]

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[…] Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision Wir haben Web 2.0 noch nicht abschließend definiert, da beginnen alle schon von […]

Freggel
Gast
Wenn ihr wirklich wissen wollt was web 3.0 ist… kurzer Anriss Es geht darum sich total zu personalisieren. Du weisst immer wo deine Freunde sind und Sie wissen wo du bist. Egal mit Welchem medium web, wap oder Handy usw deinen Freunden mitteilem wo du bist und was du machst . Im nächsten Schritt bedeutet es die Benutzer wollen schon das Angebot der Internetseite aber nicht das design…. Sie wollen selber endscheiden was wo sitzt. was hinzufügen, widget, video und muik, bilder… um am besten alles auf einem Haufen. So das man sich nicht bei 50 Internetseiten anmelden muss um… Read more »
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[…] habe ich einen ganz interessanten Beitrag über die Zukunft vom Web 2.0 gelesen (bei Dr. Web Weblog) hier ein paar Auszüge daraus – überaus nachdenkenswert. Es ist eine wunderbare Beschreibung der […]

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[…] den Validator bin ich übrigens in einem Artikel über das Web 3.0 […]

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[…] Universitäten zur Verfügung gestellt würden. Sandars hingegen verwies auf die Potentiale des web3.0 mit dem der Aufbau von Informationsnetzwerken stark verbessert werden […]

mathias
Gast

die ideen im beitrag sind nachvollziehbar und interessant… allerdings sehe ich das alles nur als weiterwentwicklung von 2.0 , dann eben 2.5 etc. … wenn man schon von einem web 3.0 sprechen muss dann steckt da wohl eine völlig neue idee dahinter, spontanes beispiel: verknüpfung online/offline… auf welchem wege auch immer, naja nur eine idee 😉

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[…] wird ja viel diskutiert über die Zukunft des Web, aber die Idee des Google CEO’s Eric Schmidt davon, wohin das […]

Georg Grohs
Gast

Hi,

ich sehe die Entwicklungen gelassen. Das einzige, was nervt, sind die Werbeaffen, welche sich um Markenrechte etc. prügeln wollen und wieder ein neues Schlagwort suchen.

Wir hatten das Blog http://www.web-3-null.de als Verarschung der Web Zwo Fraktion gestartet und sogar Updates auf Web 2.51 über 3.xx auf 4.0 angeboten.

Hey, da haben sogar die Pixelschubser nachgefragt, was es kosten würde 😉

Grüße

Ralph
Gast
Hi, kann web 3.0 nicht auch wie dein Computer sein? Nur das der dann überall ist. Ich die Entwicklung Anwendungen und Speicherplatz vom eigenen Rechner dem Netz zu übergeben. Komplette Office-Lösungen, Fotoalben, virtuelle Festplatten usw… Wenn Web 2.0 eigentlich ein Redesign der ältesten Online-Techniken war, dann könnte Web 3.0 ja auch bedeuten, dass man wie früher zum thin-client zurückgeht. Mich als Designer würde interessieren, wie der nächste große Style aussehen wird. Und da nehme ich den Trend der Games auf: Vor einigen Jahren brachten die Grafikkarten zwar schicke futuristische Bauten und scifi-dungeons zustande, aber für florales, realistisches Desing reichte die… Read more »
rebecca
Gast
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[…] Web 3.0 neben dem technisch-strukturellen Aspekt für die Netzwelt Neues bringen”, fragt Alexander Endl auf drweb.de. “Wie wird das Kommunizieren in Web 3.0 aussehen? Gibt es weitere Entwicklungen? Wird Web 3.0 […]

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[…] Web 3.0 (Dr. Web Weblog) […]

Pencil
Gast
Kommentar von: Heike Philp am 6. Dezember 2006 um 23:44 Web 1.0 = READ ONLY Web 2.0 = READ AND WRITE WEB Web 3.9 = READ, WRITE AND ……? Nicht Read, Write and Speak, obwohl das sicher auch kommen koennte, doch ich tendiere eher zu Read, Write and Execute. Das Rechtemodel als Model fuer das Internet und als Einstieg in die dreidimensionale Welt. Den “Todeskommentar” von Petar Marjanovic halte ich hingegen fuer absolut uebertrieben und Schwachsinn. Es wird von Spam gesprochen, ja. Aber wir leben damit und wie bei Cheats und Hacks beim Computerspiel, so sind auch Hacker und Sicherheitsluecken… Read more »
Dirk
Gast

Hallo Leute

Ich sag euch mal wie ich das sehe. Web 3.0 wenn man es denn so nennen will wird ganz klar von google gemanaged. Google Base ist doch schon ein Schritt in die Richtung. Es wird alles über Kohle laufen irgendwann und jeder wird Content Provider.
Der normal sterbliche will im Prinzip nix anderes als das er die Infos findet die er braucht. Ob das jetzt von Author X oder Y oder einer besonderen IP ist juckt nicht. Es geht um Verfügbarkeit und Schnelligkeit im Web.

Astrid
Gast

Web 2.0 ist entstanden, weil die Weiterentwicklung von Technologien und die zunehmende Verbreitung der Breitbandübertragungstechnik das erst ermöglichten.

Ich glaube, dass wir in der nahen Zukunft alle möglichen Webservices von einer einzigen website vollständig personalisierbaren website aus nutzen und steuern können werden. Auch das geschieht wieder aus dem selben Grund, aus dem web 2.0 entstand. Wahrscheinlich wird Google dabei wieder führend sein.

(Ob diese “Monopolstellung” auf Dauer gut ist, ist eine andere Frage!)

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