Die richtige Ausbildung für Webdesigner

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Oliver Jensen

arbeitet als freiberuflicher Texter und Journalist und ist für Zeitschriften, Redaktionen und...

Immer mehr junge Leute interessieren sich für den Beruf des Webdesigners. Aufgrund des steigenden Bedarfs handelt es sich auch tatsächlich um einen Beruf mit Perspektive. Doch welche Ausbildung sollte ein werdender Webdesigner absolvieren? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen.

Automechaniker machen eine Berufsausbildung als KFZ-Mechaniker beziehungsweise Mechatroniker, Schauspieler besuchen eine Schauspielschule und Ärzte absolvieren ein Medizinstudium. In den meisten Berufen ist der Ausbildungsweg ziemlich genau vorgegeben. Nicht so jedoch im Webdesign. Weil keine staatlich geprüfte Qualifikation benötigt wird, darf sich praktisch jeder als Webdesigner bezeichnen. Und tatsächlich haben viele erfolgreiche Webdesigner wie zum Beispiel Nils Pooker (Autor des Buches “Der erfolgreiche Webdesigner”), die erforderlichen Fähigkeiten durch Learning-bei-Doing erlernt. Gerrit van Aaken, im Internet unter Praegnanz.de präsent, hat wiederum Medien-Design an der Fachhochschule Mainz studiert und somit den akademischen Weg gewählt.

Gerade unter den Webdesignern gilt also das altbekannte Sprichwort “Viele Wege führen nach Rom”. Das ändert jedoch nichts daran, dass eine fundierte Ausbildung weiterhin von Vorteil ist. Gerade, wer sich langfristig eine Festanstellung wünscht, kann mit einem fachbezogenen Studium oder einer praxisbezogenen Berufsausbildung die Chancen erhöhen.


Gerrit van Aaken (Screenshot von Praegnanz.de)

Sind die persönlichen Voraussetzungen gegeben?
Bevor man sich nun für eine entsprechende Ausbildung entscheidet, sollte man noch einmal in sich gehen und überlegen, ob man den Beruf wirklich ergreifen möchte. Mag man stundenlanges Arbeiten am Computer? Verfügt man über einen guten Sinn für Ästhetik? Ist man dazu in der Lage, komplizierte Zusammenhänge zu verstehen und bildlich umzusetzen ist man fähig zur Fremdkritik? Wer all diese Fragen mit einem Ja beantwortet, könnte einen der folgenden Ausbildungswege in Betracht ziehen.

Die Berufsausbildung: Mediengestalter

“Mediengestalter Digital und Print” gilt unter den Webdesignern als die typische Berufsausbildung. Voraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann im Falle einer Fachhochschulreife jedoch auf zweieinhalb Jahre beziehungsweise im Falle eines Abiturs auf zwei Jahre verkürzt werden. Jedoch muss der Ausbildungsbetrieb sowie die Industrie- und Handelskammer mit der Verkürzung einverstanden sein.

Inhaltlich umfasst die Berufsausbildung die Schwerpunkte Webdesign, Bildbearbeitung, Typografie sowie Desktop Publishing (DTP). Unterschieden wird zwischen den folgenden drei Fachrichtungen:

  • Beratung und Planung (Anzeigenberatung, Angebotserstellung et cetera)
  • Konzeption und Visualisierung (Konzepterstellung, Kundenpräsentation et cetera)
  • Gestaltung und Technik (Produktionsabläufe planen, Medienelemente gestalten et cetera)

Die Fachrichtung Gestaltung und Technik ist für potentielle Webdesigner besonders geeignet; speziell wenn es sich nicht um ein Holzmedium sondern ein Digitalmedium handelt. Die Qualität der Ausbildung kann trotzdem verschieden sein. Gerrit van Aaken erklärt: “Gerade an den Berufsschulen ist das Lehrpersonal nicht immer auf dem neuesten Stand. Der Azubi kann also Glück oder Pech haben. Man kann nur hoffen, dass man zumindest einen guten Ausbildungsbetrieb findet und dort viel lernt.”

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Die Vergütung ist während der Ausbildung folgendermaßen gestaffelt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 756 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 813 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 871 Euro

Der Fernunterricht: ILS, SGD & Co machen es möglich

Der Fernunterricht boomt. Laut aktueller Fernunterrichtsstatistik nehmen alleine in der Bundesrepublik Deutschland derzeit 220.000 Personen die Fernunterrichtsangebote wahr (Quelle). Die Webdesigner von morgen können zum Beispiel folgende Fernkurse absolvieren:

ILS – Institut für Lernsysteme GmbH, Hamburg:

SGD – Studiengemeinschaft Darmstadt, Darmstadt:

Fernakademie Klett, Hamburg

Hamburger Akademie, Hamburg


Der Beruf des Webdesignern kann auch per Fernstudium erlernt werden (Screenshot der Hamburger Akademie)

Die Voraussetzungen sind recht gering: fundierte PC- und Anwenderkenntnisse sowie Englisch-Grundkenntnisse. Die Dauer eines solchen Lehrgangs beträgt meist 18 Monate, sofern man wöchentlich zwischen 10 und 12 Stunden in den Fernunterricht investiert. Es steht den Schülern jedoch frei, ob sie langsamer oder schneller vorankommen möchten. So darf die Regelstudienzeit um bis zu 12 Monate überschritten werden.

Die Kosten können bei den einzelnen Kursen minimal voneinander abweichen, betragen meist jedoch zwischen 140 und 152 Euro monatlich. Sollte die Regelstudienzeit überschritten werden, fällt meist ein zusätzlicher (ermäßigter) Beitrag an.

Stellt sich nur die Frage, welchen inhaltlichen Wert diese Ausbildungsangebote haben. Gerrit van Aaken schaute sich die Konzepte an und war positiv überrascht. “Das Lernangebot ist ziemlich genau auf die Anforderungen eines Webdesigners abgestimmt”, sagt er. Gleichwohl gibt er jedoch zu, dass er selber keinen Webdesigner kennt, der solch einen Lehrgang absolviert hat. “Es ist das alte Leid der Privatakademien, dass die Anerkennung eher gering ist. Es entsteht eben der Eindruck, der Teilnehmer hätte sich den Abschluss mehr oder weniger erkauft”, erklärt er.

Der akademische Weg: Das Studium an der Hochschule

Ein Hochschulstudium gilt in den meisten Berufen als das Nonplusultra. Für werdende Webdesigner stellt sich jedoch die Frage, welches Fach sie belegen sollen. Schließlich gibt es kein Webdesign-Studium. Viele akademische Webdesigner haben stattdessen Mediendesign, Informatik oder Kommunikationsdesign studiert. Doch welchen Wert haben diese Studiengänge nun wirklich?

Informatik: Die Studiengänge Informatik, technische Informatik und Wirtschaftsinformatik erscheinen für Computerinteressierte zunächst einmal interessant. Weil Wirtschaftsinformatik praktisch Informationstechnik und Betriebswirtschaftslehrer miteinander vereint, müsste es eigentlich für selbstständige Webdesigner geeignet sein. Trotzdem ist man in der Webdesign Branche eher skeptisch eingestellt. Nils Pooker erklärt: “Ein Webdesigner muss zum Beispiel bei der Gestaltung und im Screendesign sehr fit sein. Ein Informatikstudium wird diesem Anspruch leider nicht gerecht. Zwar werden individuelle Programmierungen behandelt, doch alleine diese Kompetenz macht noch keinen guten Webdesigner aus.”
Wer sich trotzdem für dieses Studium interessiert, kann den Bachelor-Studiengang mit sechs Semestern an vielen Universitäten absolvieren. So zum Beispiel an der Universität Kiel, der Fachhochschule Bielefeld, der Brandenburger Fachhoschule und der Hochschule für Technik und Wissenschaft Berlin.

Mediendesign: Mediendesign ist ein breit angelegtes Studienfach, denn es kann neben dem Internet auch die Bereiche Film, Fernsehen, Video und Printmedien einbeziehen. Gerrit van Aaken hat zum Beispiel Mediendesign an der Fachhochschule Mainz studiert, doch spielte das Webdesign hierbei keine Rolle. An vielen anderen Universitäten, wie zum Beispiel der Hochschule Hof, wird das Webdesign immerhin am Rande behandelt.

Wer zielstrebig den Beruf des Webdesigners einschlagen möchte, sollte einen Studiengang wählen, bei dem die Gestaltung von Internetseiten ein Themenschwerpunkt darstellt. So wie zum Beispiel an der Hochschule Augsburg, die als derzeit einzige Hochschule den Studiengang “Interaktive Medien” und somit eine Grundlagenausbildung in den Bereichen Gestaltung und Informatik anbietet.

Grafikdesign/Kommunikationsdesign: Potentielle Studenten fragen oftmals, wo der Unterschied zwischen einem Grafikdesign- und einem Kommunikationsdesignstudium liegt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um den selben Inhalt. Der Begriff Kommunikationsdesign ist mittlerweile geläufiger, weil außer der visuellen Kommunikation auch die verbale und audiovisuelle Kommunikation behandelt werden.

Das Hochschulstudium wird in ganz Deutschland angeboten. So zum Beispiel an der Fachhochschule Aachen, der Design Akademie Berlin, der Fachhochschule Düsseldorf, der Folkwang-Hochschule Essen, der Hochschule für angewandte Wissenschaft Hamburg, der Universität Kassel, der Hochschule Mannheim und der Akademie der bildenden Künste München. Die meisten Hochschulen bieten gleichzeitig einen Bachelor- und einen Master-Studiengang an. Der inhaltliche Anteil am Webdesign kann von Studiengang zu Studiengang jedoch verschieden sein und muss geprüft werden.

Bevor man sich für einen Studiengang an der Hochschule entscheidet, sollte man sich informieren, nach welchen Grundsätzen gelehrt wird. Nils Pooker erklärt: “Leider ist das Lehrsystem an den Universitäten oftmals veraltet. Ich gebe jungen Leuten immer die Empfehlung, sich genau umzuschauen. Nach welchen Standards wird an der Uni gearbeitet? Sind die Dozenten auf der Höhe der Zeit? Bedauerlicherweise sind viele Studiengänge sehr praxisfern.”

Die Berufsfachschule: Grafikdesign beziehungsweise Kommunikationsdesign

Nicht jeder kann ein Hochschulstudium absolvieren. Einerseits wegen der begrenzten Anzahl an Studienplätzen, andererseits auch wegen den Zulassungsvoraussetzungen (Abitur, Fachabitur et cetera). Wer trotzdem ein Grafikdesign- beziehungsweise Kommunikationsdesignstudium in Angriff nehmen möchte, besucht eine Berufsfachschule. Inhaltlich ist das Ausbildungsangebot dem Hochschulstudium sehr ähnlich. Der Nachteil ist jedoch die geringere Anerkennung. “Ein Hochschulstudium macht im Lebenslauf eben einen besseren Eindruck”, erklärt Lars Pooker. “Viele potentielle Arbeitgeber wissen nicht, welchen Wert eine Ausbildung an der Berufsfachschule nun wirklich hat.” Hinzu kommt die finanzielle Belastung.

Die Ausbildung dauert meist zwischen drei und dreieinhalb Jahren, und die monatlichen Studiengebühren betragen im Regelfall zwischen 300 und 400 Euro. Wer dennoch eine solche Ausbildung absolvieren möchte, findet in ganz Deutschland entsprechende Berufsfachschulen. So zum Beispiel die Kunstschule Wandsbek (Hamburg), die Berufliche Schule Hangelsberg, die Grafik Design Schule Anklam und die Design Factory International.

Fazit

Die von uns befragten Experten Lars Pooker und Gerrit van Aaken sind sich einig: Eine typische Webdesigner-Ausbildung gibt es nicht und wird es vermutlich auch zukünftig nicht geben. Zwar kommen viele Webdesigner aus dem grafischen Bereich, doch auch die sonstigen Ausbildungswege oder der Quereinstieg können zum Erfolg führen. Unabhängig vom vorhergehenden Bildungsweg ist jeder potentielle Webdesigner selber dazu aufgefordert, sich das erforderliche Wissen beizubringen. Fachbücher, Blogs, Foren und Tutorials (auch hier bei Dr. Web) ermöglichen praktisch ein Selbststudium, welches zum Teil praxisnäher als mancher Ausbildungsweg ist.

(tm), (mm)

Oliver Jensen

arbeitet als freiberuflicher Texter und Journalist und ist für Zeitschriften, Redaktionen und verschiedene Firmen tätig. Bevor er diesen Werdegang einschlug, konzentrierte er sich auf die dramaturgischen Aufgaben, wobei er ein Theaterstück und Drehbücher für Kurzfilme und Showreels schrieb.

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Moritz Gießmann
Gast

Die Ausbildungsvergütung für Mediengestalter Azubis sind recht hoch angesetzt. Es gibt zwar Tarifverträge, jedoch sind diese nicht verpflichtend für die Betriebe. Ich würde die Vergütungen etwas nach unten korrigieren, damit keiner enttäuscht wird. Ich kenne Azubis, die bekommen nur zw. 350 und 400€ zu Beginn. Mir wurden auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz mal von einer Agentur 340€ im ersten Jahr geboten.

Tilman
Gast
Bezüglich der Vergütung kann ich mich Moritz Gießmann anschließen. Die Zahlen im Artikel sind wirklich recht hoch angesetzt. Zumindest soweit das meine Erfahrungen in Berlin betrifft gilt man mit so einem Gehalt als absoluter Topverdiener unter den Azubis. Die meisten steigen bei 300 € bis 400 € ein. Je nach schon vorhandenem Wissen kann das dann auch etwas mehr sein. Und Gerrit liegt mit seiner Aussage absolute richtig was den Ausbildungsstand der Lehrkräfte an den Berufsschulen angeht. Die sind oft nicht viel schlauer als die Schüler selbst, insbesondere im digitalen Bereich. Im Printbereich hat man schon viel gewonnen, wenn der… Read more »
felix
Gast
Ich kann die Ausbildungsvergütung durchaus bestätigen. Ich habe tatsächlich über 700Eur bekommen. Mit entsprechenden Vorkenntnissen, einer gesunden Portion selbstvertrauen/Verhandlungsgeschick und in einem vernünftigen Betrieb sollte das schon drin sein. Will heißen: Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen. Das versuchen nämlich in dieser Branche äußerst viele Betriebe: Möglichst schon (aus eigeninitiative) “ausgelernte”, billige Arbeitskräfte zu bekommen. Wenn ich mir einige Stellenangebote inklusive der Forderung nach umfangreichem Fachwissen (am besten Photoshop, Illustrator, HTML, CSS, Flash, PHP, Javascript und 2-3 CMS aus “dem FF” beherschen) ansehe, bekomme ich wirklich Brechreiz. Die Berufsschullehrer waren tatsächlich zu 80% “Ausschuß”. Lediglich die aus der freien… Read more »
Daniel
Gast

Beim akademischen Weg könnte man durchaus noch die Hochschule Furtwangen erwähnen, immerhin gibt es hier einen Studiengang “Online Medien”.

pe
Gast

Hi,

der Herr heißt Nils Pooker und nicht Lars Pooker. Im Text wird er meist mit zweitem, falschem Namen genannt.

HAND

Matze
Gast

Die Gehalts-Angaben zur Mediengestalter-Ausbildung sind wie schon erwähnt irreführend. Es würde Sinn machen zu ergänzen, woher ihr diese Zahlen bezieht und das sie natürlich nicht allgemeingültig sind, sondern vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb frei festgelegt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die angegeben Zahlen in der Realität selten erreicht werden.

Christoph
Gast

Auch die FH Potsdam bietet mit Interface Design einen Studiengang, der für angehende Webdesigner interessant sein kann. Zwar sind die Inhalte insgesamt näher an Interaktionsgestaltung, gestalterischen Grundlagen und Usability aber es gibt auch immer wieder Kursangebote zu klassischen Webtechniken.
Und nachdem in dem Artikel auch private Angebote angesprochen werden, kann man auch die Macromedia Schule und das SAE Institute erwähnen. Von zweitem weiss ich aus eigener Erfahrung, dass dort ein großer Schwerpunkt auf Medienproduktion liegt und Webtechniken umfangreich gelehrt werden, dafür ist aber die gestalterische Ausbildung kaum vorhanden.

Antonio Radovcic
Gast

Interessanter Artikel!

Kurzer Hinweis: In München wird KD von der Hochschule München (hm.edu) angeboten, nicht von der Akademie der Bildenden Künste.

-a

David Hellmann
Gast
Ende Januar habe ich ja meine Mediengestalter Ausbildung abgeschlossen. Lehrkräfte sind teilweise echt schlecht. Es gibt hier auch ausnahmen aber leider nur wenige. Also vielen der Lehrer hätte ich sicher mehr beibringen können als sie mir. Klingt vielleicht etwas überheblich aber leider ist es so. Schade ist auch das zu viel Print gemacht wird obwohl man “digital” gewählt hat. Für mich war die Lehre nur Mittel zum Zweck da es in Deutschland ja ganz gut ist etwas schwarz auf weiss stehen zu haben. Gebracht hat mir der schulische Teil letztendich nicht wirklich was außer ein paar schöner Wochen. Und natürlich… Read more »
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[…] Die richtige Ausbildung für WebdesignerEin Artikel bei Dr. Web wie man Webdesigner werden kann. Vielleicht ist da eine Weiterbildungmöglichkeit für mich dabei. Eigentlich bin ich ja Informatiker. Immer noch. ↓ Verwandte Einträge/Schlagworte […]

Peter
Gast
Als Arbeitgeber kann ich einige Aussagen hier bestätgen, andere nicht. Es ist wichtig , dass Bewerber für die Ausbildung zum Mediengestalter, Talent und Leidenschaft für diesen Beruf deutlich machen. Die Flut an Interessenten ist gewaltig. Viele Bewerber haben jedoch nicht einmal die nötigen Kenntnisse in Erfahrung gebracht, wie man sich korrekt bewerben sollte – was wirklich zählt für einen zukünftigen Arbeitgeber. Wenn hier jemand schreibt, man sollte sich nicht unter Wert verkaufen, dann ist zuvor die Frage nach der Wertschöpfung gegeben. Erst einmal ist man Auszubildender und der Wert für ein Unternehmen kann in diesem Fall nur gering ausfallen. Der… Read more »
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[…] 2. Die richtige Ausbildung für Webdesigner Not only is this article in German, it is quite Germany-specific. Author Oliver Jensen interviews […]

Nils
Gast

Mir persönlich fehlt bei der Auflistung der akademischen Möglichkeiten der Studiengang Medieninformatik. Zwar variieren die Inhalte hier auch, allerdings zieht sich die gestalterische Ausbildung bei uns an der FH Düsseldorf wie ein roter Faden durch das gesamte Studium. Meiner Meinung nach ist das einen Hinweis wert.

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[…] und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt, haben wir bereits in den vergangenen Artikeln (siehe Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten) erläutert. Doch nicht jeder hat genügend Zeit, um regelmäßig […]

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[…] so sind die Kunden von heute : Weitere Quellen zum Thema: “Ausbildung zum Webdesigner”Dr.Web Wiki IHKDieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine […]

Aramon
Gast
Hallo, ein sehr schöner Artikel. Auch ich habe Mediengestalter in einer Internet Agentur gelernt. Ich muss aber dazu sagen das die Ausbildung in der Berufschule nicht sonderlich gut war, dort wurde eigentlich nur Print gelernt da es keinen Lehrer für Webdesign gab und ich der einzige NonPrinter war. Was ich hier unbedingt noch mit aufführen würde, wäre Webmasters Europe e. V. Dies ist ein Berufsverband für Internetberufe. Ich selber habe dort bereits 2 Weiterbildungen via Fernstudium absolviert und mache dort gerade den Web Developer. Die Inhalte sind sehr anspruchsvoll und es muss auch eine schriftliche Prüfung in einem Prüfungszetrum gemacht… Read more »
Andreas
Gast
Ich kann Aramon nur zustimmen. Gerade von den Fernstudien dürfe Webmasters Europe e.V. der mit Abstand anspruchsvollste sein und umfasst auch eine “echte” Prüfung. Da werden nicht ein paar Fragen gestellt und man hat dann ein paar Wochen Zeit diese zu beantworten bzw. zu googlen wie bei anderen Fernstudien. Man muss in ein Trainingscenter und dort unter Aufsicht an einem PC die entsprechenden Fragen zu mind. 75% richtig beantworten. Google oder andere Webseiten sind in der Zeit gesperrt. Entweder man weiß es oder man fliegt durch. Die Fragen sind auch nicht, wie z.B. für Microsoft-Prüfungen, im Netz auffindbar und können… Read more »
Tim Dubiel
Gast

Ein Studium halte ich für die interessanteste Lösung, wenn alle Voraussetzung geschaffen wurden (Abitur). Ich selbst studiere Wirtschaftsinformatik und kann Inhalte aus dem Studium sehr gut und schnell umsetzten. Gerade die betriebswirtschaftlichen Aspekte fehlen oft in einer Ausbildung als Mediengestalter.

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