Boilerplates nennen sich die einzelnen Textbausteine, die eine stets gleichlautende Textpassage darstellen. Sie kommen beispielsweise am Ende einer Pressemitteilung vor, allerdings werden sie abseits dessen auch als HTML5-Element verwendet. Dort bietet es gerade für neue Projekte eine große Fülle an Codeschnipseln, die das Erstellen der Homepage vereinfachen und in der CSS.htaccess-Datei verwendet werden. Immerhin zwei Jahre Entwicklung hat das Template Boilerplate hinter sich und wurde von Paul Irish erstellt, dessen Ziel es war, möglichst viele Best-Practice-Lösungen einzelner Web-Entwickler in einem einzigen Paket zusammenzufassen.

Boilerplate lohnt sich insofern, da die heutigen Anforderungen an Websites immer höher liegen: so sollen sie unter anderem performant sein, Barrierefreiheit bieten, browserübergreifend funktionieren und möglichst auch noch auf dem Smartphone dargestellt werden können. Das Boilerplate stellt in dieser Hinsicht eine sinnvolle Basis dar und bietet ein Template, welches all dies und noch mehr gewährleisten kann. Boilerplate kommt in zwei Versionen daher: eine davon ist dokumentiert und enthält Verweise auf zusätzliche Informationen, die andere ist hingegen für den echten Einsatz gedacht.

Abgesehen von Boilerplate gibt es außerdem noch eine ganze Reihe weiterer nützlicher Tools, die bei der Website-Erstellung hilfreich sein können. Unter anderem bieten sich dafür bereits kleine Apps auf dem Smartphone an, aber auch Frameworks sowie besondere Entwicklertools für den Browser können eine sinnvolle Ergänzung bei der täglichen Arbeit sein. Ebenso gibt es passende Tools, die bei der Texterstellung helfen oder einfach als Hilfe zum Einstieg in die Thematik dienen.

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