Bloggen für Einsteiger: Tipps und Tricks für gute Inhalte [#3]

Bloggen für Einsteiger: Tipps und Tricks für gute Inhalte [#3]

Andreas Hecht

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er...

Während wir uns im ersten Teil unserer Serie mit der richtigen Domain und einem passenden Webhoster beschäftigt haben, war der zweite Teil geprägt von einer Grundausstattung mit Plugins und der Wahl des richtigen Themes für deinen Blog. Heute beschäftigen wir uns mit dem, was dich zu einem Blogger macht: Inhalte.

Bloggen für Einsteiger: Tipps und Tricks für gute Inhalte [#3]

Gute Inhalte machen das Internet aus und Blogs zu dem, was sie sein sollten: eine inspirierende Quelle von Wissen nebst einer perfekten Aufbereitung. Blogger haben einen großen Vorteil gegenüber dem klassischen Journalismus. Sie können ihre Persönlichkeit in die Artikel einfließen lassen und somit ihren ureigenen Stil entwickeln.

Schreibe für deine Leser, nicht für Google

Was sie auch durchaus tun sollten, denn leider existiert zu viel Content, der nicht mehr für die Leser, sondern direkt für Google geschrieben wurde. Einerseits verschafft dir das zwar den Vorteil eines besseren Rankings im Suchindex, anderseits verschenkst du damit viel Potenzial. Denn wer seine Beiträge auf seine Leser optimiert, wird langfristig wesentlich mehr Besucher bekommen.

Leser teilen Beiträge, die ihnen gefallen. Vorzugsweise geschieht das über Facebook. Und gerade über Facebook kann sehr viel Traffic auf deinen Blog kommen. Zudem kommentieren deine Besucher hoffentlich die Beiträge, die ihnen gefallen. Sie äußern ihre Meinung und ergänzen die Informationen teilweise noch um wichtige Punkte. Diese Rückmeldung wirst du von Google nicht erhalten. Über dieses Thema habe ich bereits eingehend geschrieben.

Google selbst möchte ebenfalls für den Leser optimierte Inhalte sehen.

Beschäftigen wir uns jetzt einmal mit dem Aufbau des Inhalts deiner Blogposts.

1 – Wähle ein gutes Thema

Das Thema deiner Wahl sollte eines sein, in dem du dich gut auskennst. Wähle nicht vorschnell, sondern gib dir die nötige Zeit, das für dich richtige Thema zu finden. Hast du eines gefunden, könntest du mit Google recherchieren, welcher Bereich deines Themas noch nicht ausreichend oder tief genug behandelt wurde. Nach und nach wird sich dein Thema in deinem Kopf manifestieren und der Artikel fließt nur so aus deinen Fingern.

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2 – Schreibe einen richtig guten Titel

Ein guter Titel ist das A und O deines Artikels. Eine gute Überschrift muss neugierig machen und zum Klicken verleiten. Zudem sollte sie nicht zu lang sein – außer du möchtest eine Kopie von heftig.de starten. Eine Überschrift, die in den Suchergebnissen von Google vollständig angezeigt wird, ist maximal 65 Zeichen lang.

Natürlich hast du die Möglichkeit, auf deinem Blog andere Titel zu verwenden, als jene für die Suchergebnisse. Mit Yoast SEO oder einem anderen SEO-Plugin kannst du die SEO-Titel, die in den Suchergebnissen angezeigt werden, gesondert festlegen.

3 – Schreibe eine gute Zusammenfassung

Die Zusammenfassung ist der erste Teil deines Artikels. Er sollte relativ kurz und bündig erklären, worum es in dem Beitrag geht. Zwei Sätze können zumeist einen Artikel erklären und den Besucher zum Lesen verleiten. Dazu muss die Eröffnung jedoch ebenfalls so geschrieben sein, dass sie den Leser neugierig macht. Anhand des Titels und der Einleitung entscheidet ein potenzieller Leser, ob er deinen Beitrag lesen möchte.

4 – Eröffne den Post und gehe in die Tiefe

Nach der Einleitung folgt die Eröffnung, die den Leser auf das Kommende vorbereitet. Hier beginnt der rote Faden, der sich durch deinen Artikel zieht. Nach einer kurzen Eröffnung ist nun der richtige Zeitpunkt, um in die Tiefe zu gehen und dein Thema ausführlich zu behandeln.

Ausführlichkeit schadet hierbei keineswegs, ganz im Gegenteil. Verfasse einen Beitrag grundsätzlich so ausführlich wie möglich. Spare dir allerdings Füllwörter und andere Tricks, die nur dazu dienen, einen Beitrag in die Länge zu ziehen. Google mag Ausführlichkeit und wertet lange Artikel grundsätzlich besser als kurze. Daher sollte ein Beitrag um die 1.000 Wörter haben.

Studien haben gezeigt, dass die bestplatzierten Artikel über 2.000 Wörter im Schnitt aufweisen. SerpIQ fand heraus, dass die top-platzierten Artikel im Schnitt 2.400 Wörter aufweisen.

© serpIQ. Gut sichtbar: Die Spitzenrankings weisen im Schnitt 400 Wörter mehr auf als die unteren Rankings.

© serpIQ. Die Spitzenrankings weisen im Schnitt 400 Wörter mehr auf als die unteren Rankings.

Hier habe ich das Thema etwas ausführlicher behandelt.

5 – Die wichtige Qualitätskontrolle

Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, sollte eine eingehende Qualitätskontrolle durchgeführt werden. Prüfe deinen Text vor allem auf Rechtschreibfehler und unnötige Füllwörter. Kontrolliere deinen Stil. Findest du stilistische Fehler, korrigiere sie. Wenn ein Teilbereich noch nicht ausführlich genug behandelt wurde, ergänze deinen Beitrag. Veröffentliche lieber weniger Artikel, dafür jedoch ausführliche und hochqualitative Texte. Deine Leser werden es dir danken.

Online Rechtschreibkorrekturen:

6 – Ausführliche Informationen

In diesen beiden Beiträgen haben wir alle wichtigen Punkte über die Gestaltung von Artikeln, und das, was nach der Veröffentlichung passieren sollte, ausführlich zusammengefasst. Du erfährst eingehend, wie ein professioneller Artikel aufgebaut ist, und was Profis vor und nach einer Veröffentlichung tun.

Wie du ein perfekter »Copyblogger« wirst

Nein, ein Copyblogger kopiert keine Texte von anderen Bloggern. Ein guter Copyblogger ist eine Art Werbetexter. Er bereitet die zu veröffentlichenden Texte so auf, dass man sie gern und mit Genuss liest. Er sorgt somit für eine erheblich breitere Verbreitung seiner Inhalte.

Interessant ist, dass jeder Text auf einer Website ein Werbetext ist. Du willst etwas mit deinen Inhalten erreichen. Entweder willst du die Menschen zu deinen Fans und treuen Lesern machen, oder aber dazu verleiten, deinen Newsletter zu abonnieren. Vielleicht unterhältst du auch einen Online-Shop und möchtest die Konversionsrate steigern und mehr Besucher zum Kauf eines deiner Produkte animieren.

Für all das benötigst du gute Texte – Werbetexte.

Du bist der englischen Sprache mächtig? Glück gehabt! Dann kommen einige wirklich gute Ressourcen zum Lesen für dich infrage.

Copyblogger.com – nützliches Wissen für dich und für lau

Eines der 15 kostenlosen E-Books von Copyblogger.com

Eines der 15 kostenlosen E-Books von Copyblogger.com

Copyblogger ist die wohl bekannteste Website der Welt, wenn es um Content-Marketing geht. Aus dem ehemals persönlichen Blog von Brian Clark ist mittlerweile eine recht große Firma mit etlichen Standbeinen geworden. Der Fundus dessen, was du lernen kannst, ist unglaublich groß.

Keine andere Website bietet dir zum Beispiel die 15 professionell gestalteten E-Books kostenfrei an, die voller Fachwissen für alle Bereiche des Internet- und Content-Marketings sind. Übrigens verwerten viele andere Websites das Wissen von Copyblogger.com.

Die Titel der E-Books

  • Copywriting 101: How to Craft Compelling Copy
  • How to Write Magnetic Headlines
  • How to Create Compelling Content that Ranks Well in Search Engines
  • Content Marketing: How to Build an Audience that Builds Your Business
  • The Business Case for Agile Content Marketing
  • A Content Marketing Strategy that Works
  • How to Create Content that Converts
  • How to Effectively Promote Your Content
  • Content Marketing Research: The Crucial First Step
  • The 5 P Approach to Copy that Crushes It
  • Email Marketing: How to Push Send and Grow Your Business
  • Keyword Research: A Real-World Guide
  • Landing Pages: How to Turn Traffic into Money
  • 10 Rock Solid Elements of Effective Online Marketing
  • Internet Marketing for Smart People: Classic Edition

Voraussetzung zum Download:

Unter my.copyblogger.com musst du dich kostenfrei registrieren. Im Anschluss hast du sofort Zugriff auf alle E-Books. Zusätzlich kannst du das Forum kostenfrei nutzen.

Affenblog – Content Marketing auf Deutsch

Der Affenblog - Content Marketing in deutscher Sprache.

Der Affenblog – Content Marketing in deutscher Sprache.

Auf der Website Affenblog.de findest du viele der auf Copyblogger beschriebenen Techniken und Tipps auch auf Deutsch wieder. Auch dieser Blog startete als privates Projekt seines Gründers Vladislav Melnik. Nach und nach wird der ehemals persönliche Blog zu einer Firmenpräsenz mit hochwertigem Content aufgebaut.

Auch wenn der Name etwas »ungewöhnlich« erscheint, so kannst du trotzdem wirklich guten Inhalt erwarten, der dich weiterbringen wird. Der Affenblog ist auch die kreative Schmiede hinter dem wirklich guten (kostenpflichtigen) Content-SEO-Plugin bananacontent, mit dem ich fast jeden meiner Artikel optimiere. Einen Testbericht kannst du hier lesen.

Weitere gute Blogs zum Thema:

Fazit

Heute habe ich dir einen »Grundriss« für die Struktur eines Artikels gegeben, und dir weitergehende Informationen hier auf Dr. Web zur Verfügung gestellt. Zudem hast du viele äußerst nützliche Ressourcen bekommen, die deinen Blog durchstarten lassen, wenn du sie anwendest. Im nächsten und letzten Teil beschäftigen wir uns mit Werbung und der Sidebar deines Blogs. Was sollte sie beinhalten und was keinesfalls? Hier auf Dr. Web erfährst du es.

(dpe)

Andreas Hecht

ist WordPress-Entwickler und bietet dir WordPress-Sicherheit für deine Website. Zudem entwickelt er WooCommerce Shops mit Ladezeiten von unter einer Sekunde. Er schreibt seit 2012 für Dr. Web. Auf seinem Blog veröffentlicht er unter anderem nützliche WordPress-Snippets.

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