Computer-Neuheiten 2020: Das neue MacBook Pro

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Das neue MacBook Pro 13"* wurde im Mai 2020 vorgestellt. Wann jedoch der Nachfolger des 16-Zoll-Modells in den Handel kommen wird, darüber scheiden sich aktuell noch die Geister.

Während hoffnungsvolle Aussagen noch vor der Sommerpause das neue Modell erwarten, verweisen andere Experten auf einen Release im dritten Quartal 2020. Auch über die technischen Details besteht aktuell noch keine finale Klarheit.

Fakt ist jedoch, dass das Anwender-Modell weiterhin zu den hochpreisigen MacBook-Varianten gehören wird, was Anwendern auch zeigt: Die Wartezeit bis zum Release sollte auch damit verbracht werden, sich darüber Gedanken zu machen, wie man das neue Gerät vor Schäden schützt.

Das Unboxing des neuen MacBook Pro 13.

In diesem Zusammenhang macht es Sinn, sich über die Optionen einer MacBook-Versicherung zu informieren. Diese deckt unter anderem Displayschäden und Flüssigkeitsschäden ab, greift aber auch, wenn das MacBook gestohlen wurde oder durch Vandalismus beschädigt wurde. Auf diese Weise ist der neue Laptop also besser geschützt und kann länger genutzt werden.

Aus der Display-Gerüchteküche

Apple-Follower sind sich sicher: Es wird nicht nur Veränderungen an heiß begehrten Details geben, sondern auch eine Display-Aktualisierung. Summa summarum weisen die Gerüchte dabei alle ein eine Richtung: Das Display könnte zwischen 13 und 14 Zoll liegen, was einen Pixel-Unterschied in Zahlen macht, der zwischen 2560 x 1600 oder 2754 x 1720 Pixel liegt. Von Apple-Seite gibt es keine klare Auskunft für oder gegen eine bestimmte Displaygröße. 

Aus Herstellerkreisen sickerte jedoch Ende 2019 durch, dass es sich wohl um ein 13-Zoll-Modell handeln wird. Spekulationen rund um ein 14-Zoll-Modell wurden zunächst ad acta gelegt, allerdings gehen bis zum Release noch einige Überlegungen durch die Welt der Computer-Neuheiten, so dass eine finale Bestätigung der Display-Größe an dieser Stelle noch zu früh wäre. 

LED statt OLED soll Geld sparen

10.000 winzige Mini-LEDs sollen die neue MacBook-Generation ausleuchten und sich damit ganz gezielt gegen die teure OLED-Technologie stellen – zugunsten der günstigeren LED-Variante. Ein hoher Kontrast und ein großer Farbraum sollen für brillante Display-Eindrücke und ermüdungsfreies Arbeiten sorgen. So kommt jedes ausgeklügelte Webdesign perfekt zur Geltung. Aus Technikerkreisen gibt es eine detailliertere Beschreibung der Technik, die Mini-LEDs als anorganische OLEDs bezeichnet. Diese wiederum sollten als ALEDs gehandelt werden. 

Kenner gehen übrigens davon aus, dass das iPad Pro, das ab Frühjahr 2020 verfügbar sein sollte, ebenso mit Mini-LED arbeiten wird wie das erwartete MacBook Pro.

Hier das Video zum bereits angekündigten, neuesten MacBook Pro.

Bleibt die Scherenschnitt-Tastatur vom 16-Zoll-Modell erhalten!?

Aktuellen Insiderberichten zufolge soll Apple weiterhin bei der Scherenschnitt-Tastatur belieben. Ersten Berichten zufolge erinnere die Tastatur ans Magic Keyboard, das es auch als Zubehör gibt. Der Unterschied wird vor allem Viel-Tippern deutlich: Ein Mix aus Silikon und Kunststoff soll sich unter den Tasten befinden. Dies soll mehr Halt beim Anschlagen der einzelnen Tasten bringen.

Die ESC-Taste soll zurückkehren, die Touch-Bar bleibt erhalten. Eben dieses Detail wird das MacBook Pro 16″* dann auch von der Air-Variante unterscheiden, die in der aktuell verfügbaren Variante nicht über eine Touch-Bar verfügt.

Die CPU-Entscheidung fällt auf … 

Führt der Weg von Intel zu ARM? Für viele Branchenkenner war diese Entwicklung eine sichere Bank, denn: Mit den Ax-Prozessoren auf ARM-Architektur ist Apple bereits beim iPad und beim iPhone gut gefahren. Was dafür spricht, ist die eine ARM-CPU à la Apple, schließlich hält der Hersteller eine eigene iPhone-CPU-Designabteilung.

Allerdings gibt es noch andere technische Entwicklungen, die ihre Schatten vorauswerfen. Der Name klingt riskant – RISC-V – allerdings ist das Risiko de facto weit weniger geringer als die namensgebenden Buchstaben. Stattdessen punktet die Open-Source-Lösung vor allem eben damit – mit der freien Verfügbarkeit und der optimalen Nutzbarkeit. Denkbar ist durchaus, dass nicht nur der Hauptprozessor künftig RISC sein wird, sondern auch die CPU-Kerne im System. 

Welche Architektur es werden wird, ist aktuell noch nicht final bestätigt. Fakt ist jedoch, dass sowohl ARM als auch RISC ein wichtiges Detail mitbringen: die Möglichkeit der minimalsten Wärmeentwicklung.

In dieser Tradition steht das neue MacBook Pro

Computer Tastatur - Mobilgerät

Wer in die Historie blickt, erkennt, dass das MacBook Pro (kurz: MBP) ein Macintosh-Notebook aus dem Hause Apple ist. Erstmals vorgestellt wurde die Modellreihe im Jahr 2006 – und zwar als Nachfolgermodell für das PowerBook. Mit dem Namen änderte sich auch das Innenleben, denn aus dem PowerPC wurden Intel-CPU-Prozessoren. Damit war das MacBook Pro das erste Modell mit Core Duo und einem Intel-Prozessor. Die Geschwister-Modelle – das MacBook und das MacBook Air – haben eine andere Zielgruppe, denn das Pro-Modell ist (nicht zuletzt auch wegen dem 16-Zoll-Display, der nun weichen soll) für Profi-Anwender gemacht. Auch die Grafikkarte hievt das Modell auf Profi-Niveau. 

In der Apple-Historie wird in diese Modellgruppen unterschieden:

  • Die erste Generation kam in den Jahren 2006 bis 2008 auf den Markt.
  • Die Unibody-Variante, die die zweite Generation unverwechselbar macht, gab es bis 2012.
  • Die Retina-Generation schloss sich an und brachte Anfang 2015 ihr letztes Modell heraus.
  • Die Touch-Bar-Generation wurde 2016 eingeläutet und erfreute sich bis 2019 großer Beliebtheit.
  • Die fünfte Generation mit dem Unterscheidungsmerkmal eines 16-Zoll-Displays ist seit 2019 am Markt verfügbar.

Wer Probleme, die MacBook-Modelle zu unterscheiden, kann mithilfe der A-Nummer oder der Modellnummer ganz einfach in dieser Liste nachschlagen, welches Modell vorliegt und welche Konfiguration sich dahinter verbirgt.

Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain

Abbildung 2: pixabay.com © tayebmezahdia (CC0 Public Domain

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