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Johannes Kallweit 19. April 2015

Kurz erklärt: Das ist Inbound-Marketing

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Inbound-Marketing ist eine effek­ti­ve Marketingmethode für Internet-Geschäfte und kon­zen­triert sich auf die Erschaffung hoch­wer­ti­ger Inhalte. Es ist völ­lig anders als das Outbound-Marketing, bei dem mit klas­si­schen Anzeigen, Postkarten, Broschüren, und ande­ren Methoden ver­sucht wird, Käufe zu gene­rie­ren. Durch die Schaffung von hoch­wer­ti­gen Inhalten zie­hen Sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf Ihr Unternehmen und bie­ten dem Kunden genau die Produkte an, die er wirk­lich sucht. Dank Ihrer auf die Interessen Ihrer poten­ti­el­len Kundschaft abge­stimm­ten Inhalte, schaf­fen Sie wie­der­um auch Inbound-Traffic. Ganz neben­bei gene­rie­ren Sie aus Interessenten im Laufe der Zeit Kunden. Ein gro­ßer Unterschied zwi­schen Inbound- und Outbound-Marketing ist der Kostenfaktor. Inbound-Marketing ist bedeu­tend güns­ti­ger für den Unternehmer und bedeu­tet neben­bei auch, dass der Kunde zu Ihm kommt.

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Hochwertige Inhalte

Inhalt ist der Grundstein jeder Inbound-Marketing-Strategie. Inhalte wer­den gezielt so gestal­tet, dass Ihre poten­ti­el­len Kunden ange­spro­chen und auf Ihr Unternehmen auf­merk­sam wer­den. Schlussendlich sol­len die Inhalte dafür sor­gen, dass die poten­ti­el­len Kunden wie­der­kom­men und zu Käufern wer­den.

Folgendes möch­ten Sie sicher­lich mit Ihren Inhalten gewin­nen:

  • Menschen, die sich in einem Kaufzyklus befin­den oder in Zukunft dar­in befin­den wer­den
  • Menschen, die in Ihre Zielgruppe, in Ihr Unternehmensprofil pas­sen.
  • Menschen, die zu treu­en Kunden wer­den und gut über Ihr Unternehmen mit Freunden, Familie und Mitarbeitern reden.

Das ist rekur­si­ves Marketing, und es ist kein Wunder, wenn man über die vie­len Möglichkeiten ein­ge­hen­der nach­denkt. Inbound-Marketing beinhal­tet vier lebens­wich­ti­ge Maßnahmen: Gewinnung Umwandlung,  Schluss und Freude. Und so funk­tio­niert der Prozess:

Die Gewinnung von Kunden

Inbound-Marketing

Die Kunden sol­len zu Ihnen kom­men, dar­um sind eini­ge Dinge beson­ders zu beach­ten. Es gilt wirk­lich guten Content zu erstel­len für den fir­men­ei­ge­nen Blog; viel­leicht emp­fiehlt es sich, einen pro­fes­sio­nel­len Content Creator zu beschäf­ti­gen. Die SEO soll­te nicht auf die leich­te Schulter genom­men wer­den, denn die­ses ist ein wich­ti­ger Teilaspekt. Wenn die­se zwei Punkte inein­an­der grei­fen, dann soll­ten nach einer Zeit aus­rei­chend Besucher auf die Website kom­men.

Ein hoch­qua­li­ta­ti­ver Firmenblog. Das ist immer noch ein effek­ti­ver Weg, um neue Kunden auf eine Website zu bekom­men. Für die­se Art der Inhaltsgestaltung gibt es unzäh­li­ge Verfahren. Bedenken Sie stets, dass Sie die Probleme Ihrer Kunden lösen wol­len, indem Sie ihnen die rich­ti­gen Produkte oder Dienstleistungen ver­kau­fen.

Die Suchmaschinenoptimierung. Wählen Sie stets die rich­ti­gen Schlüsselwörter, nach denen die Kunden suchen. Eine Auswertung der Suchfunktion der eige­nen Webseite kann manch­mal sehr auf­schluss­reich sein. Optimieren Sie Ihre Seiten und Beiträge auf die rich­ti­gen Keywords und beschäf­ti­gen Sie sich auch mit Link-Building und ande­rem.

Dynamisch und gut geschrie­be­ne Artikel: Ihre Website ist das Schaufenster in Ihr Geschäft. Daher ist es emp­feh­lens­wert, nicht an der Darstellung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu spa­ren, son­dern genau zu zei­gen, was man hat. Denn dar­auf kön­nen Sie im bes­ten Falle stolz sein.

Die Umwandlung von Besuchern zu Kunden

Das gro­ße Ziel Ihrer Webseite soll­te die Umwandlung von Besuchern in poten­ti­el­le Kunden sein. Hierzu soll­ten die Kontaktdaten des Besuchers ein­ge­holt wer­den; sie benö­ti­gen zumin­dest die E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse ist bares Geld wert und das weiß mitt­ler­wei­le auch der Kunde. Daher muss man ihm etwas im Austausch bie­ten. Das könn­te ein kos­ten­lo­ses E-Book sein, Whitepapers oder ein­fach nur Tipps. Die Informationen müs­sen natür­lich für die Besucher rele­vant sein. Ein Weg, um an die E-Mail-Adresse des Besuchers zu kom­men, kann fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen:

Auf der Webseite wird deut­lich und wirk­lich her­vor­ste­chend ein Call-To-Action (zur Handlung auf­for­dernd) Bereich plat­ziert. Nachdem der Besucher auf den Call-To-Action-Button geklickt hat, kommt er auf eine Landing-Page, auf wel­cher eben­falls sehr auf­fäl­lig die Möglichkeit zur Hinterlassung der E-Mail-Adresse besteht.

Natürlich kön­nen auch Formulare genutzt wer­den, die sich über­all auf der Webseite befin­den kön­nen. Diese Formulare soll­ten so ein­fach wie nur mög­lich und sehr auf­fal­lend gehal­ten wer­den. Empfehlenswert ist auch die Erfassung der poten­ti­el­len Kunden in eine Datenbank, damit Sie jede Aktion aus­wer­ten kön­nen, die in Zukunft mit Ihren Kunden statt­fin­det. Nach und nach fin­den Sie dann wich­ti­ge Erkenntnisse her­aus und kön­nen viel effek­ti­ver das Kaufinteresse Ihrer Zielpersonen wecken.

Der Schluss

Nun haben Sie das Interesse Ihrer Besucher geweckt und auch eine Menge E-Mail-Adressen gewon­nen. Jetzt müs­sen die poten­ti­el­len Kunden in kau­fen­de Kunden umge­wan­delt wer­den, und das mit mög­lichst effek­ti­ven Mitteln. Für die­ses Stadium bie­ten sich eini­ge Marketing-Tools an, die Ihnen hel­fen wer­den, aus den gene­rier­ten E-Mail-Adressen kau­fen­de Kunden zu kon­ver­tie­ren.

E-Mail-Kampagnen. Wenn ein Besucher, nach­dem er Ihre eBooks oder Whitepaper her­un­ter­ge­la­den und sei­ne E-Mail-Adresse hin­ter­las­sen hat, immer noch nicht kau­fen will, dann hel­fen nur noch sehr krea­ti­ve E-Mail-Kampagnen. Senden Sie Ihm viel­leicht eine Reihe von Mails mit nütz­li­chen und für Ihn maß­geb­li­chen Inhalten zu. Das hilft Ihrem poten­ti­el­len Kunden, Vertrauen in Ihr Unternehmen auf­zu­bau­en und sei­ne Kaufbereitschaft zu stär­ken. Vielleicht wird er auch nur die Entscheidung tref­fen, nicht bei Ihnen kau­fen zu wol­len.

Marketing-Automatisierung. Das Umstellen des E-Mail-Marketings auf die spe­zi­el­len Bedürfnisse des Kontakts in der jewei­li­gen Interessenphase. Das ist nicht ganz leicht, aber durch­aus durch­führ­bar. Wenn Ihnen zum Beispiel ein Kontakt auf Twitter oder einem ande­ren Social Network folgt, dann wäre es Ihnen viel­leicht mög­lich, eine E-Mail-Kampagne die­sen spe­zi­el­len Interessen anzu­pas­sen. Denn inner­halb eines Sozialen Netzwerks lernt man sei­ne Kunden oder Follower recht gut in Bezug auf Ihre Interessen ken­nen.

Kundenbeziehungen stär­ken. Um die Beziehungen zu Ihren poten­ti­el­len und kau­fen­den Kunden zu ver­stär­ken, braucht es ein inter­nes Berichtswesen. Sie soll­ten alles, was mit Ihren Kunden zusam­men­hängt genau erfas­sen und ein Customer Relationship Management (CRM) betrei­ben. Das ver­schafft Ihnen den Vorteil, alle Zusammenhänge mit Ihren Kunden ana­ly­sie­ren zu kön­nen. Nur so wäre es für Sie ersicht­lich, wie gut zum Beispiel Marketing und Vertrieb zusam­men­ar­bei­ten. Und es ist eben­falls leicht ersicht­lich, wie effek­tiv ein poten­ti­el­ler Kunde in einen kau­fen­den Kunden umge­wan­delt wird.

Die Freude

Erfreuen Sie gegen­wär­ti­ge und zukünf­ti­ge Kunden mit anspre­chen­den Inhalten. Bedenken Sie stets, dass es sehr wich­tig ist, sich gera­de auch um bereits bestehen­de Kunden zu küm­mern und die­se bei Laune zu hal­ten. Denn dann wer­den Sie ger­ne kos­ten­lo­se Mund-zu-Mund Propaganda für Ihr Geschäft und sei­ne Produkte machen. Bestehende Kunden kann man je nach Branche zum Beispiel mit regel­mä­ßi­gen Umfragen erfreu­en, wenn als Belohnung ein klei­nes, kos­ten­lo­ses Produkt oder eine klei­ne Zusammenstellung von Proben war­tet. Durch die Nutzung von meh­re­ren Sozialen Medien könn­ten Sie Ihren Kunden auch Echtzeit-Kundendienst anbie­ten.

Echtzeit-Kundendienst über Twitter

Einem Kunden eine Freude zu berei­ten, muss nicht teu­er sein und auch nicht viel Zeit in Anspruch neh­men. Es soll nur eine klei­ne Geste sein, ein “Hallo! Wir haben Dich nicht ver­ges­sen und Du bist wich­tig für uns.”. Zufriedene Kunden wer­den es Ihnen dan­ken.

Fazit

Selbstverständlich stellt die­ser Artikel nur einen klei­nen Einblick in das umfas­sen­de Thema dar. Doch es ist ein guter Überblick über das Thema gewor­den und klärt die Frage, was Inbound-Marketing eigent­lich ist. Sich mit die­sem Thema näher zu befas­sen ist emp­feh­lens­wert für jeden Online-Unternehmer und jeden Menschen, der sich auf eine Zukunft mit einem Onlineshop vor­be­rei­tet.

Links zum Beitrag

(dpe)

Johannes Kallweit

Johannes Kallweit entschloss sich, nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter noch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre anzuhängen. Er hoffte, sich als Freelancer im Medienbereich das Studium finanzieren zu können. Inzwischen hat die Realität ihn eingeholt. So ein Studium ist doch verflixt anstrengend.

3 Kommentare

  1. Hi!

    Gut erklärt aber nicht gera­de kurz ^^ Ich hat­te sel­ber einen noch kür­ze­ren Versuch gewagt und einen Artikel geschrie­ben mit dem Titel “Wie du Inbound Marketing dei­ner Mutter erklärst” :=)

    http://maelroth.com/2015/04/inbound-marketing-einfach-deiner-mutter-erklaert/

    Dass Inbound Marketing auch eine Mentalität ist, ist eine sub­jek­ti­ve Betrachtungsweise aber ich will dies trotz­dem doch mal erwäh­nen :=)

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