Kunden gewinnen und Aufträge akquirieren — diese Projektbörsen helfen dir dabei

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Kunden zu gewinnen und Aufträge zu akquirieren ist oft mit großem zeitlichen Einsatz verbunden. Und eine Typenfrage ist es letzten Endes auch. Eine Alternative dazu stellen Projektplattformen dar, die Selbstständige und Auftraggeber online vernetzen. Worauf du achten musst, wenn du dich auf einem solchen Portal registrierst, und welche Projektbörsen welche Leistungen bieten:

Die Vorteile der Projektplattformen auf einen Blick

Online-Projektbörsen versprechen kostenlosen Zugang zu tausenden Aufträgen, praktische Zusatzleistungen wie Zahlungsausfallversicherungen und direkte Vernetzung mit Auftraggebern.

Das klingt für Freiberufler natürlich verlockend: Durch eine jederzeit verfügbare Auswahl an unterschiedlichsten Projekten entfällt ein wichtiger Teil der mühsamen Akquise. Du musst deine potenziellen Projektpartner nicht erst suchen, sondern kannst sie direkt kontaktieren.

Allerdings übernehmen die praktischen Vernetzungsportale nicht die Aufgabe, dich möglichst professionell zu präsentieren.

Es ist deshalb wichtig, ein aussagekräftiges Profil anzulegen: Zukünftige Auftraggeber möchten wissen, welche beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen du besitzt und welche Projekte du bereits erfolgreich umgesetzt hast.

Referenzen früherer Auftraggeber stellen hier einen Pluspunkt dar, du solltest sie deshalb unbedingt erwähnen. Hilfreich sind außerdem Hinweise auf berufliche Profile in sozialen Medien, eine eigene Website oder einen Blog.

Schließlich ist es sinnvoll, Profile auf mehreren Plattformen anzulegen: So erweiterst du deinen potenziellen Kundenkreis.

Natürlich kannst du je nach Portal Schwerpunkte setzen, achte aber darauf, dass du keine allzu widersprüchlichen Informationen bereitstellst – deine berufliche Identität sollte für Auftraggeber auf allen Portalen wiedererkennbar sein.

freelancermap.de

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Bildquelle: freelancermap.de

Bei freelancermap.de liegt der Schwerpunkt auf technischen Projekten. Die Plattform besteht bereits seit 2005 und bietet neben einer kostenlosen Basis-Mitgliedschaft eine auf unbefristete Zeit abgeschlossene Premium-Mitgliedschaft mit erweiterten Funktionen, die in der günstigsten Variante 9,99 Euro monatlich kostet.

Gut zu wissen: Der Account bleibt bei Kündigung der Premium-Variante erhalten, wird jedoch auf eine Basis-Mitgliedschaft zurückgestuft.

Nach Eigenangaben finden sich in der Projektdatenbank von freelancermap.de täglich etwa 300 neue Ausschreibungen. Damit sollten durchschnittlich 9.000 Projekte pro Monat verfügbar sein.

Die Auftragsabwicklung erfolgt bei freelancermap.de nicht über die Börse, es handelt sich um einen offenen Marktplatz. Diesen kannst du sowohl proaktiv (Suche und Bewerbung auf passende Projekte) als auch reaktiv (Projektanbieter kontaktieren dich) nutzen.

projektwerk.com

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Bildquelle: projektwerk.com

projektwerk.com bietet eine umfassende, nach Kategorien geordnete Projektsuche, die folgende Bereiche umfasst:

  • IT
  • Engineering
  • Consulting
  • Marketing und Sales
  • Medien
  • Gesundheitswesen
  • Architektur
  • Fashion
  • HR

Zusätzlich setzt projektwerk.com auf eine eigens entwickelte Matching-Technologie – dein Profil wird laufend mit passenden Projektanbietern abgeglichen. Dadurch sparst du Zeit für die aktive Auftragsakquise.

projektwerk.com tritt ausschließlich als Vermittler auf. Es stehen vier unterschiedliche Varianten der Mitgliedschaft zur Verfügung:

  • Basic (kostenlos)
  • Starter (ab 15 EUR)
  • Premium (ab 45 EUR)
  • Business (ab 150 EUR)

Unterschiede bestehen vor allem in der Sichtbarkeit und den verfügbaren Zusatzfunktionen. So ist in der Basisvariante lediglich der Zugriff auf alle Projekte, die Veröffentlichung eines Projekts/Profils und das unbegrenzte Senden von Bewerbungen/Kontaktanfragen möglich.

Eine Kündigung ist unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist möglich. Bei einer einmonatigen Mitgliedschaft verkürzt sich die Kündigungsfrist auf 14 Tage. In jedem Fall geht dann die Mitgliedschaft in die Basisvariante über.

Zur Zeit sind an die 3.500 Angebote online.

malt.de

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Bildquelle: malt.de

malt.de vernetzt IT-Experten, Grafiker, Designer, Kommunikations- und Marketingberater sowie verwandte Berufsfelder.

Kommt es zu einer Einigung mit dem Auftraggeber, unterstützt dich malt.de bei der Abwicklung und du wirst innerhalb von 48 Stunden nach Beendigung des Projektes ausbezahlt.

Die Mitgliedschaft selbst ist kostenlos und kann jederzeit gekündigt werden. Bei einer erfolgreichen Vermittlung fallen für den Freiberufler 10% Vermittlungsprovision an, sobald der entsprechende Auftrag bestätigt wurde. Bei einer Zusammenarbeit mit ein und demselben Kunden wird die Provision ab dem 4. Monat auf 5% verringert.

Außerdem bietet malt.de zahlreiche Extras wie das automatische Versenden von Rechnungen und eine Berufshaftpflicht, die bei Auftragsabwicklung über Malt.de inklusive ist.

twago.de

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Bildquelle: twago.de

Nach eigenen Angaben soll sich das Gesamtvolumen der bisher über twago.de vergebenen Aufträge auf über 677 Millionen Euro und auf über 152.000 abgewickelte Aufträge belaufen.

Die Registrierung selbst ist kostenlos. Selbstständige können Angebote abgeben und sich mit den jeweiligen Auftraggebern einigen.

Die Abwicklung läuft über twago, wofür die Plattform eine Provision in Höhe von 7 % bis 12,5 % einstreicht, je nachdem, welche Mitgliedschaft man auswählt (Basic, Basic Plus, und Gold).

Sicherheit bietet die Abwicklung über ein Safepay-Treuhandkonto: Auftraggeber müssen den vereinbarten Betrag vorab überweisen, twago.de sorgt nach Abschluss des Projekts für die Ausbezahlung an den Dienstleister.

uplink.tech

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Bildquelle: uplink.tech

uplink.tech ist eine Plattform für Entwickler. Bei uplink.tech musst du dich zunächst über ein Online-Formular bewerben, indem du ein bisschen über dich erzählst.

Wirst du akzeptiert, kümmert sich uplink.tech darum, dich mit passenden Auftraggebern zu verbinden – Kunden gewinnen und Aufträge akquirieren musst du hier also nicht selbst.

Das Prinzip ist einfach: Wenn du über die auf uplink.tech gelisteten Projekte einen oder mehrere Aufträge an Land ziehst, bezahlst du nur für die ersten sechs Monate 10% deines Verdienstes als Provision an uplink.de.

Arbeitest du nach diesen sechs Monaten weiter über die Plattform, gibt es keine weitere Provision.

Angaben über die Anzahl der vorhandenen Aufträge gibt es bei uplink.de leider nicht, auch werden keine sonstigen Leistungen angeboten.

freelancejunior.de

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Bildquelle: freelancerjunior.de

Der Name lässt es schon erhahnen: freelancejunior.de ist eine Plattform für studentische Freelancer. Der Fokus liegt auf IT, Design, Texten/Übersetzen sowie Sales und Business.

Da es sich um eine Gründung von Studis für Studis handelt, ist Voraussetzung für eine Registrierung, an einer Hochschule immatrikuliert zu sein.

Ansonsten funktioniert das Angebot ähnlich wie bei anderen Anbietern: Die Registrierung ist kostenlos, und für Aufträge bewirbst du dich selbst.

Der Service ist für die Dienstleister kostenlos, für Auftraggeber fällt eine Pauschale in Höhe von 49 EUR bis 249 EUR pro Auftrag an.

Die Bezahlung erfolgt direkt durch den Auftraggeber.

gulp.de

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Bildquelle: gulp.de

Gulp.de ist eine Plattform, auf der du sowohl nach Projekten als auch nach Jobs suchen kannst.

Die Schwerpunkte sind IT, Engineering und Finance. Du siehst schon vor der Registrierung, wie viele offene Angebote aktuell vorhanden sind (zur Zeit sind es 881 Projekte).

Begonnen hat die Plattform vor mehr als 20 Jahren als Projektportal und Personalagentur.

Es besteht die Wahlmöglichkeit, Projekte mit Auftraggebern direkt zu verhandeln oder Gulp als Mittelmann zu beauftragen.

Entscheidest du dich für die zweite Variante, ist Kunden gewinnen und Aufträge akquirieren Sache der Agentur.

Das Anlegen eines Profils ist kostenlos und Gulp arbeitet auf Provisionsbasis: bei Projekten auf Stundenbasis gehen 5 EUR pro abgerechneter Stunde an die Plattform, bei Projekten auf Festpreisbasis sind es 7 %.

Kommt es ausserdem während des Abrechnungszeitraumes zu einer Festanstellung des Dienstleisters beim Auftraggeber, kann Gulp noch 10 % des Bruttojahresgehalts als Ablösesumme vom Auftraggeber verlangen.

bettertalk.to

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Bildquelle: bettertalk.to

bettertalk.to ist eine weitere kostenlose Plattform, die als Job- und Projektbörse konzipiert ist.

Einen besonderen Schwerpunkt gibt es hier nicht, unter den gelisteten Jobs und Projekten finden sich auf den ersten Blick allerdings viele aus den Bereichen IT, Entwicklung, Grafik/Design und Projektmanagement.

Für Freelancer ist die Registrierung und Nutzung der Plattform kostenlos, derweil die Auftraggeber entweder 49 EUR pro Job oder eine monatliche Flatrate in Höhe von 249 EUR bezahlen.

freelance.de

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Bildquelle: freelance.de

freelance.de funktioniert ebenfalls als Jobbörse und Projektplattform. Du kannst Aufträge aus unterschiedlichsten Berufssparten abrufen, das Angebot ist sehr breitgefächert. Neben IT und Entwicklung stehen Technik, Management, Design, Medien und Finanzen im Mittelpunkt.

Es stehen zwei Varianten der Registrierung zur Auswahl: Eine kostenlose Basic-Variante, die die Akquise von fünf Projekten pro Tag und das Anlegen eines Suchprofils beinhaltet, sowie eine Expert-Mitgliedschaft.

Die Mitgliedschaft auf Expert-Level kostet ab 12,50 Euro monatlich, wenn man für das ganze Jahr im Voraus bezahlt.

Es gibt viele Zusatzfunktionen: individualisierte Anschreiben, direkte Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber sowie bis zu zehn sogenannte Suchagenten, die die Datenbank nach passenen Projekten durchwühlen.

Achtung: Expert-Mitgliedschaften verlängern sich automatisch nach Ablauf der Laufzeit – wenn du das nicht möchtest, musst du mindestens 24 Stunden vor Ablauf kündigen.

Beitragsbild: Unsplash

2 Antworten

  1. Ich habe mir von den genannten Anbieter 3 ausführlich getestet und auch auf meiner Website beschrieben. Wirklich gut hat für mich keiner funktioniert.

    Twago war ein Totalausfall. Das Budget der Projekte ist größtenteils auf Fiverr-Niveau.

    Uplink bietet fast ausschließlich Jobs in Berlin und wenn dort ein Job gepostet wird, ist er in der Regel innerhalb weniger Stunden geschlossen. Die Qualität der Projekte ist aber durchgehend in Ordnung.

    Am besten war für mich Freelancermap. Dort sind Projekte mit ordentlichen Budgets vorhanden. In der Regel sind die aber nicht vom Anbieter selbst, sondern von spezialisierten Agenturen gepostet. Man wird auch regelmäßig von Headhuntern angeschrieben.

  2. Hallo,

    genau so ist es. Die Neukundenakquise ist ein langwieriger Prozess und man benötigt sehr viel Durchhaltevermögen um am Ende nicht direkt mit einem „Nein Danke!“ oder „Rufen Sie mich nicht mehr an!“ abgespeißt zu werden. Der Artikel beschreibt sehr gut wie schwer es ist, die richtige Person zu erreichen und welche Vorbereitungen gemacht werden müssen um seine Erfolgschancen zu erhöhen. Was mir auch sehr geholfen hat sind die kostenlosen Leitfäden von Vertriebsleitfaeden.de (https://www.vertriebsleitfaeden.de) und deren Artikel zur Neukundenakquise (https://www.vertriebsleitfaeden.de/akquise-und-verkaufsgespraech-kundenakquise/). Ich finde der Artikel ist eine gute Erweiterung zu diesem. Vielen Dank für den Artikel und viel Erfolg an alle Akquisiteure! Immer weiter machen!
    Viele Grüße
    Stephan

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