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Denis Potschien 19. Februar 2015

Kostenloser Font: New Yorker Designmuseum gibt Schriftart Cooper Hewitt frei

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In ein Corporate Design wird meist viel Geld investiert. Vor allem für bekannte Marken ist es wichtig, sich individuell und einzigartig zu präsentieren. Daher setzen zahlreiche Marken auf individuelle Schriften, die aus bestehenden Schriften abgeleitet oder gänzlich neu gestaltet werden. Auch das berühmte Designmuseum Cooper Hewitt in New York hat nach dreijähriger Renovierungszeit mit seiner Wiedereröffnung Ende letzten Jahres eine eigene Hausschrift bekommen.

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Anders als die meisten Unternehmen hat Cooper Hewitt seine Hausschrift unter die Open-Font-Lizenz gestellt und sie für jeden frei verfügbar gemacht. Das ist ein durchaus ungewöhnlicher Schritt. Schließlich wird für die meisten Unternehmensschriften viel Geld in die Hand genommen, um mit ihnen ein typografisches Alleinstellungsmerkmal zu besitzen.

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„Cooper Hewitt“ in 14 Schnitten

Bei der „Cooper Hewitt“, die schlicht so heißt, wie das Museum selbst, handelt es sich um eine zeitgemäße Groteskschrift. Ihren Ursprung hat sie in der „Polaris Condensed“ aus dem Hause Pantagram, die sich der Grafikdesigner Chester Jenkins zum Vorbild genommen hat für die „Cooper Hewitt“.

Entstanden sind 14 Schnitte von „Thin“ bis „Heavy“, die jeweils auch als Kursive vorhanden sind. Die Schrift ist ziemlich gut ausgebaut. Sie unterstützt zahlreiche Sprachen und besitzt unter anderem auch ein Versal-Eszett, welches man immer häufiger in aktuellen Schriften findet.

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Einige der Besonderheiten der „Cooper Hewitt“: Unterschiedlich hohe Klammern und Versal-Eszett

Erhältlich sind alle Schnitte auch als Webfonts, sodass auch der Einsatz auf Websites möglich ist. Und wie es sich für eine offene Schrift gehört, stehen die Schriftdaten als „Unified Font Object“ zur Verfügung. So kann jeder die Schrift bearbeiten und weiterentwickeln.

Aufruf zur Verwendung

Das Designmuseum ruft auf seiner Website explizit dazu auf, die Schrift einzusetzen, und ist auch interessiert daran, zu erfahren, wie sie Grafikdesigner verwenden. Zu diesem Zweck können Entwürfe, welche die Schrift verwenden, eingereicht werden. Das Cooper Hewitt, welches Teil der Smithsonian Institution ist, hat übrigens die weltweit zweitgrößte Design- und Kunstgewerbesammlung nach London.

Links zum Beitrag

  • Cooper Hewitt

(dpe)

Denis Potschien

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

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