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Sven Lennartz 14. April 2004

Kapitälchen

Kein Beitragsbild

von Sven Lennartz

Ein Lehrbuch würde es vielleicht so formulieren: „Eine Kapitälchenschrift ist eine Schrift, bei der die Gemeinen die Form der entsprechenden Versalien haben.“

Lauter merkwürdige Ausdrücke. Schauen wir uns das genauer an. Versalien sind nichts anderes als große Buchstaben. Dies ist eine Versalie: G

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Die Gemeinen sind die im eigentlichen Sinne des Wortes „normalen“, also die Kleinbuchstaben. Kapitälchen liegen genau dazwischen. Man schreibt alles in Großbuchstaben, wobei die eigentlich großen Buchstaben am Wort- oder Satzbeginn zusätzlich vergrößert werden. Das lässt sich auch mit CSS und HTML realisieren. Ein Beispiel:

 <p style="font : menu"><span style="font-size 
    : 150%">E</span>IN <span style="font-size : 150%">M</span>USTERTEXT</p> 

EIN MUSTERTEXT

Das Ergebnis wirkt klassisch und ist zum Beispiel gut für Zwischenüberschriften zu gebrauchen. Da man es im Web nicht allzu häufig sieht, erhält man einen Schuss Originalität gratis. Wir machen zum Beispiel bei allen Bildunterschriften so.

Streng genommen, handelt es sich um so genannte „falsche Kapitälchen“. Die „Echten“ gibt es natürlich auch. Darunter versteht man eigens angelegte, entsprechend perfektionierte Schriftschnitte. Im Web ist das nicht möglich.

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

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