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Ada Herwig 13. September 2010

Wie kann man mit eigenen Fotos Geld verdienen?

Kein Beitragsbild

Mit eigenen Fotos Geld verdienen; dieses Ziel kann durchaus erreicht werden, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Zunächst ist es sehr wichtig, dass die Fotos auch professionell gemacht wurden und qualitativ hochwertig sind. Dafür wird natürlich eine gute Ausrüstung benötigt. Digital-, oder auch Analog-Bilder sind dafür geeignet. Vier Megapixel sind in etwa das Mindeste. Von entscheidender Wichtigkeit ist das Motiv des Fotos. Sehr ungewöhnliche, aber auch sehr emotionelle Bilder erregen mehr Aufmerksamkeit und steigern das Interesse beim Käufer.

Damit auch Geld verdient werden kann, sind weitere Faktoren, wie beispielsweise Professionalität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit von Bedeutung. Ebenso sollte der Fotograf ideenreich und einfühlsam sein, um bestimmte Szenen wirkungsvoll einzufangen. Liegen diese Voraussetzungen vor, so bedarf es nur noch etwas Geduld, bis Geld fließt. Grundsätzlich gilt: Je ungewöhnlicher das Motiv, desto eher wird das Foto verkauft.

Möglichkeiten

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mit eigenen Fotos Geld zu verdienen: Bildagenturen beispielsweise bieten ein eigenes Portal für den Anbieter und den Käufer. Die Agentur selbst nimmt Prozente vomVerkaufswert. Der Käufer wählt aus einem riesigen Angebot an Fotos und kann diese nach Bezahlung sofort verwenden. Dem Verkäufer werden sogleich die Beträge auf seinem Konto gutgeschrieben. Über PayPal kann das alles sehr gut abgewickelt werden.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass der Verkäufer der Fotos seinen Kundenstamm nicht mühselig selbst suchen muss und dass auch die Verkaufsabwicklungen durch das Portal selbstständig getätigt werden. So kann sich der Fotograf hauptsächlich auf seine Arbeit konzentrieren und qualitativ hochwertige und interessante Fotos ins Portal stellen.

Bestimmte Online-Portale oder Bildbörsen verlangen erst eine Mitgliedschaft, bevor Fotos ins Netz gestellt werden können. Diese ist nach Preisen gestaffelt und bietet mit dem höchsten Preis auch das größte Volumen an Einstellplatz an.

Bei den Micropayment-Agenturen können auch die nicht ganz professionellen Fotos eher Verwendung finden und durch den sehr niedrigen Angebotspreis werden sie auch eher gekauft. Allerdings ist für den Verkäufer der Verdienst extrem gering.

Werbeagenturen benötigen oft ein ganz bestimmtes Foto. Knipst der Fotograf dies nach den Wünschen der Agentur oder dessen Kunde, dann kommt ein Verkauf zustande und vielleicht sogar noch eine künftige Dauerabnahme oder Vertrag.

Der Fotograf kann sich aber auch selbst auf die Suche nach Bild-, oder Werbeagenturen machen, und persönlich mit ihnen verhandeln. Auch viele Zeitschriften-Verlage nehmen oft interessante Fotos an, die dann in der Printausgabe erscheinen.

Ein Postkartenverlag sucht immer für Online-, oder Printausgaben neue, interessante Motive. Dasselbe gilt für Kalenderverlage. Der Fotograf kann mit diesen Unternehmen einfach kurz ins Gespräch gehen und einige Kostproben seiner Arbeiten anbieten.

Eine weitere, aber weniger aussichtsreiche Alternative wäre, bei Fotowettbewerben mitzumachen. Sollte der Fotograf mit seinem Foto den absoluten Glückstreffer erzielt haben, so zieht er eventuell die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer auf sich und seine Produkte.

Ganz besonders geglückte Fotoaufnahmen könnten auch als Poster produziert und verkauft werden. Ein interessanter Markt dafür könnten die Online-Verkaufsportale sein oder gar die eigene Webseite.

Eigene Fotos von sich selbst müssen schon sehr professionell gemacht sein, damit sie einen Käufer finden. Findet eine Zusammenarbeit mit einer entsprechenden Agentur statt, sollte dringend ein Modell-Release-Vertrag abgeschlossen werden.

Was zu beachten ist

Extrem wichtig ist, darauf zu achten, bei wem die Fotorechte liegen. Denn man kann schnell verklagt werden, wenn Bilder ins Netz gestellt werden, deren Rechte bei jemand anderem liegen. Dies sollte dringend vor Veröffentlichung abgeklärt werden.

Vor allem bei Personen-Schnappschüssen muss vorher nachgefragt werden, ob diese mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Denn immer wieder kommt es zu Anzeigen, die oft vor Gericht ausgetragen werden müssen.

Am besten lassen sich Schnappschüsse und ungewöhnliche Situationen verkaufen. Auch Ereignisse, die in die Geschichte eingehen. Fotos vom Strand, Sonnenuntergang, etc. sollte man nicht anbieten, da bereits viel zu viele auf den Portalen präsent sind.

Verdienst

Das ganz große Geld kann man mit dem Verkauf von Fotos sicher nicht machen. Es gibt auch viel zu viele Anbieter auf dem Markt. Zuerst sollte der Fotograf diese Tätigkeit als Nebenverdienst sehen. Erst mit der Zeit kann er sich auf dem Markt etablieren und bessere Aufträge erhalten. Je besser der Ruf des Fotografen, desto besser die Angebote.

Der Anfangsverdienst liegt oft nur bei einer einstelligen Summe. Einige Portale zahlen anfangs oft nur einen Euro pro Bild. Einen höheren Verdienst erhält, wer seine Fotos exklusiv nur einem Portal oder auch Agentur zur Verfügung stellt.

Die sogenannten Micropayment-Agenturen zahlen oft nur sehr geringe Summen für ein Foto. Bei Kalender-, oder Postkarten-Verlagen liegen die Verdienstchancen für den Fotografen deutlich höher, wenn er exklusiv seine Fotos nur an diese verkaufen kann. Oft ist es auch möglich, mit den Agenturen den Preis selbst auszuhandeln.

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