Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Dieter Petereit 6. Mai 2010

jQuery – die interessantesten aktuellen Plugins und Tools

jQuery wur­de zu Beginn des Jahres 2010 auf die Versionsnummer 1.4 geho­ben. Heute aktu­ell ist die Version 1.4.2. Auf dem welt­wei­ten Markt hat sich jQuery mit 40 Prozent Anteil zu einer Art Standard ent­wi­ckelt, dem sich in Deutschland ledig­lich noch die glo­bal bedeu­tungs­lo­sen Mootools nähern kön­nen. Die hohe Verbreitung des Systems führt zu reger Entwicklertätigkeit rund um die Erweiterung der Funktionalitäten. In schnel­ler Folge erschei­nen Plugins und Tools. Dr. Web hat sich die Interessantesten ange­se­hen.

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Noch ein Wort zu Mootools

Da im Grunde die Entscheidung über den Einsatz eines Javascript-Frameworks zwi­schen jQuery und Mootools fal­len dürf­te, emp­feh­le ich die­sen sehr aus­führ­li­chen Beitrag von (Mootools-Entwickler) Aaron Newton. Newton gibt Einblicke in die unter­schied­li­chen Ansätze der Systeme und ver­gleicht sie mit­ein­an­der. Im Ergebnis erklärt er bei­de zur rich­ti­gen Wahl, wobei der Fokus bei jQuery mehr auf der Entwicklungsgeschwindigkeit und der schnel­len Einsetzbarkeit liegt. Mootools erfor­dert höhe­ren Einarbeitungsaufwand und ist eher für den “ech­ten” Programmierer, weni­ger für den Brot-und-Butter-Dienstleister inter­es­sant ist.

jQueryUI und jQueryTools – für die schnelle (Web)User-Interface-Entwicklung

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Natürlich kann sich jeder mit ent­spre­chen­dem Verständnis des jQuery-Framework sei­ne eige­nen User Interfaces (UI), sprich Benutzerschnittstellen, zusam­men schrau­ben. Einfacher macht man es sich durch die Verwendung einer auf UI-Aspekte spe­zia­li­sier­ten Funktionsbibliothek.

jQueryUI

Der bekann­tes­te und umfang­reichs­te Vertreter sei­ner Art dürf­te dabei das Open Source-Projekt jQueryUI sein. Neben vie­len anspruchs­vol­len Effekten und Interfacewidgets bie­tet es ein pro­fes­sio­nel­les Theme-Framework mit einer Vielfalt vor­han­de­ner Themes im aktu­el­len Design-Standard. jQueryUI soll­ten nicht nur jQuery-Einsteiger einer genaue­ren Betrachtung unter­zie­hen. Aktuell ist die Version 1.8.1 für jQuery ab 1.4.

Tipp: Wer noch die älte­re 1.3+ von jQuery nutzt, muss dar­auf ach­ten, die Version 1.7.3 der jQueryUI her­un­ter zu laden.

jQueryTools

Weit weni­ger volu­mi­nös hin­sicht­lich der bereit­ge­stell­ten Funktionen prä­sen­tiert sich das Open Source-Projekt jQueryTools. Die jQueryTools (JQT) ver­zich­ten auf vie­le aus dem jQueryUI bekann­te Funktionen und kon­zen­trie­ren sich statt­des­sen auf das rei­ne “Aufpeppen” kon­ven­tio­nel­ler Websites. Die Tools sind ent­spre­chend nicht zur Programmierung von ech­ten Web-2-Diensten, wie Webmailclients oder ähn­li­chem gedacht. Für sol­che Anforderungen eig­net sich jQueryUI weit­aus bes­ser.

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jQueryTools wen­det sich an HTML-Entwickler, die nach Fertigstellung eines Projektes die ein oder ande­re Funktionalität unter Einsatz von jQuery ver­bes­sern möch­ten. Damit stel­len die Tools eine gedank­lich ande­re Herangehensweise dar. jQuery-Kenntnisse sind für den Einsatz der Tools nicht erfor­der­lich, wenn auch natür­lich stets nütz­lich.

Die Entwickler behaup­ten, die wich­tigs­ten Komponenten im User Interface heu­ti­ger Websites abzu­de­cken. Es gibt Lösungen für Tabs, Tooltips, Overlays, Exposés und scroll­ba­re Bereiche. In der aktu­el­len, soeben erst erschie­ne­nen Version 1.2 wur­den HTML5-basie­ren­de Formulartools hin­zu­ge­fügt, deren Funktionalitäten teil­wei­se selbst bei abge­schal­te­tem Javascript zur Verfügung ste­hen.

Bei einer Gesamtgröße von knapp 10 kb und einer kla­ren Fokussierung auf Standardwebsites kön­nen die JQT in vie­len Fällen das Mittel der Wahl für den Durchschnittsauftrag dar­stel­len. Einen tie­fe­ren Einstieg in JQT erhal­ten Sie in unse­rem Tochtermagazin Noupe.

Easy Frontend Framework – beschleunigte Frontend-Entwicklung

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Easy ist ein Framework für HTML, CSS und Javascript. Es inte­griert jQuery und setzt auf des­sen Funktionalitäten auf. Da es sich sowohl um Struktur, wie auch Präsentation und Interaktivität küm­mert, bil­det es alle drei rele­van­ten Kernbereiche der Entwicklung einer Website ab.

Mittels Easy lässt sich ein Mastertemplate für das nächs­te Webprojekt ratio­nell und schnell ent­wi­ckeln. Soweit man die ent­hal­te­nen jQuery-Funktionalitäten ver­wen­det, sind kei­ne Javascript-Kenntnisse von­nö­ten.

Ergänzbare Framework-Bibliothek

Fortgeschrittene Entwickler wird freu­en, dass sich die Framework-Bibliothek um eige­nen Code ergän­zen lässt, so dass sich ein jeder sei­ne eige­ne Entwicklungsumgebung schaf­fen kann. Anschauen soll­ten Sie sich Easy auf jeden Fall.

jQueryPad – Codeeditor für den Offline-Test

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Das jQueryPad von Paul Stovell ermög­licht neben der Kernfunktionalität eines Codeeditors für HTML und Jacascript das Offlinetesten von jQuery-Code. Hierzu refe­ren­ziert es jQuery.js im eige­nen Templateverzeichnis. Die Verwendung einer bestimm­ten jQuery-Version erfolgt daher ein­fach durch Austausch der ent­spre­chen­den Bibliothek.

jQueryPad nutzt WPF aus dem .NET Framework 3.5 SP 1 und ist daher auf Windows beschränkt, bedarf aber immer­hin dort kei­ner Installation; eine erfreu­li­che Seltenheit unter dem Betriebssystem aus Redmond. Der Test der jQuery-Funktionen wird unter Einbindung der Web Browser Control mit dem Internet Explorer rea­li­siert.

Browser-Kompatibilität

HTML-Tests kön­nen, je nach instal­lier­tem Browserumfeld, unter IE, Chrome oder Firefox statt­fin­den. Zumindest in mei­nem Kurztest konn­ten Safari und Opera nicht ein­ge­bun­den wer­den.

jQueryPad steht aus­schließ­lich in eng­li­scher Sprache bereit und kann kos­ten­los her­un­ter gela­den und ver­wen­det wer­den.

Plugins mit Bezug zur Bildpräsentation

Micro Image Gallery (MIG)

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Wollen Sie Bilder in Websites inte­grie­ren, in denen der Fokus auf den Texten liegt, wie es zum Beispiel auf Newssites der Fall ist, und wol­len Sie dem­entspre­chend den Bildern kei­ne gro­ßen Flächen wid­men, kommt MIG für Sie in Frage. Mit die­sem jQuery-Plugin legen Sie minia­tu­ri­sier­te Bildergallerien an, die bes­tens als Support zu aktu­el­len Nachrichten die­nen kön­nen. Die erzeug­te Gallerie lässt sich in drei Größen dar­stel­len, wobei die größ­te Größe einer maxi­ma­len Höhe und Breite von 222 Pixeln ent­spricht. Sie sehen schon, dass sich ein Fotografenportfolio so eher nicht umset­zen lässt. Entsprechend der Zielstellung genutzt, ist MIG jedoch ein ele­gan­tes, moder­nes und leicht­ge­wich­ti­ges Galleriesystem. Hier ent­lang geht es zu den Beispielen …

jSquares for jQuery

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Eine ande­re Art der Bildpräsentation ermög­licht das Plugin jSquares. Hier wer­den, ähn­lich einer Collage, Bilder in einem Grid ange­ord­net. Hovert der Nutzer mit der Maus über die ein­zel­nen Bilder, wird ein Overlay mit dem Bild beglei­ten­den Texten ange­zeigt, wäh­rend das Element gleich­zei­tig her­vor­ge­ho­ben erscheint und die übri­gen Bilder abge­blen­det wer­den. Zur Demo geht es hier ent­lang

jQuery.popeye 2.0

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Popeye ist ein Galleryscript und dabei zuvor­derst eine Alternative zu den bekann­ten Lightbox-Lösungen, wie Lightbox, Fancybox, Shadowbox oder Thickbox.

Anders als die genann­ten Lösungen, öff­net Popeye kein Overlay im Zentrum der Website zur Präsentation des Bildes. Vielmehr belässt Popeye die Bilder an den ein­ge­bet­te­ten Position im Textflow und ver­grö­ßert sie auf Klick auch von die­ser Position aus. So wird der Nutzer nicht aus sei­nem Lesefluss geris­sen. Die hin­ter­lie­gen­de Gallerie kann ohne Vergrößerung ange­se­hen wer­den, wobei jedem Bild in einem wei­te­ren Overlay Informationen bei­gege­ben wer­den kön­nen.

Wenn es nicht aus­drück­lich um die Präsentation von Fotos oder Screenshots all­ge­mei­ner Portfolios geht, ist Popeye die klar bes­se­re Alternative! Überzeugen Sie sich selbst anhand die­ser Demo…

Bonus: Popeye gibt es auch als WordPress-Plugin.

jQuery.Reel

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Vor über 10 Jahren nutz­te ich Java, um den Eindruck von 3D-Präsentationen zu schaf­fen. In ers­ter Linie ging es dar­um, foto­gra­fier­te Objekte um die kom­plet­te Achse rotie­ren und dabei betrach­ten zu kön­nen oder dar­um, Panoramen spek­ta­ku­lä­rer Orte, wie Urlaubshotels und Berggipfel online zu brin­gen. Ab etwa dem Jahr 2000 über­nahm Flash die­se Domäne.

Mit Reel steht ein jQuery-Plugin zur Verfügung, dass genau die­sen Einsatzzweck kom­plett ohne Jar und Flash abzu­de­cken weiss. Dabei ist die Vorgehensweise fast iden­tisch zur dun­ne­ma­li­gen Javapräsentation. Grundlage ist stets eine ein­zel­ne Bilddatei. Für eine 360-Grad-Rotation eines Objektes foto­gra­fiert man das Objekt bis zur Idealzahl von 36 Frames. Diese wer­den dann in einem Grid zu einer ein­zel­nen Datei zusam­men­ge­fügt (Beispiel). Bei Panoramen funk­tio­niert es ähn­lich, nur dass Sie das Panorama hori­zon­tal stit­chen, anstatt es in einem Grid zu belas­sen (Beispiel).

Danach wen­den Sie auf das Image-Tag ledig­lich noch die Methode .reel() an und fer­tig ist die Laube. Zusätzliche Optionen und Demos schau­en Sie sich bit­te hier anReel funk­tio­niert übri­gens auch auf dem iPhone. Um per Maus in den Ansichten scrol­len zu kön­nen, wird jQuery.mouseWheel benö­tigt.

jQuery Easy Slides v1.1

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Ein simp­les, aber schi­ckes Slideshow-System bie­tet jQuery Easy Slides. Es kann nicht viel mehr, als ein Bild kom­bi­niert mit Text für eine Weile anzu­zei­gen und dann aufs nächs­te Bild über­zu­blen­den. Dafür ist es schnel­ler imple­men­tiert als man Slideshow-System schrei­ben kann. Download, Demo und Doku gibt es  bei Dale Davies.

YoxView

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Sind Sie ein Fan der Darstellung von Bildern in Overlays wie Lightbox, könn­ten Sie sich even­tu­ell von YoxView begeis­tern las­sen. YoxView ist näm­lich eine Art auf­ge­bohr­tes Lightbox.

Neben loka­len Bildern kann es auch Bilder aus Flickr und Picasa ein­bin­den. Neben Bildern beherrscht es die Einbindung von Videos und das sogar unter Zugriff auf YouTube, Vimeo und ande­re.

YoxView ist inter­na­tio­nal, ein deut­sches Languagepack befin­det sich im Standard-Download. Zur Demo und zum Download geht es hier…

Horinaja

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Nicht not­wen­di­ger­wei­se nur auf Bilder beschränkt, ist auch Horinaja ein Slideshow-Plugin. Neben der jQuery-Variante kann es auch unter Scriptaculous ver­wen­det wer­den. Um das Mausrad ver­wen­den zu kön­nen, wird auch hier das jQuery.mouseWheel benö­tigt. Da das ein­zu­blen­den­de Element per Liste dekla­riert wird, kön­nen grund­sätz­lich auch Nichtbildinhalte mit Horinaja bewegt wer­den. Nur des­halb fin­det sich Horinaja in die­ser Auflistung. Freunde der JQT fin­den dort unter der Bezeichnung Scrollable eine eige­ne Lösung vor.

Mit Horinaja Pro hat der Autor eine kos­ten­pflich­ti­ge Variante nach­ge­legt, die eini­ge ganz weni­ge Features, wie Pfeile für rechts/links scrol­len hin­zu­fügt. Da über­schätzt wohl jemand die Kraft sei­ner Innovation…

jPhotoGrid

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Ähnlich wie in jSquares ord­net man in jPhotoGrid sei­ne Bilder in einem Raster an. Per Klick wird dann das geho­ver­te Bild ver­grö­ßert und per wei­te­ren Klick an sei­nen Platz zurück ver­klei­nert. Die Darstellung spielt sich inner­halb des Grid ab, so dass auf eine hin­rei­chen­de Dimensionierung zu ach­ten ist. Der Vorteil besteht auch hier dar­in, dass die eigent­li­che Website nicht von einem Overlay über­la­gert wird. Der Nachteil besteht dar­in, dass nur der Container gezoomt wird, wäh­rend die Bilder in 100% Größe hin­ter­legt sind. Das bedeu­tet, der Betrachter lädt zunächst ein­mal alle Originalgrößen, nur um danach die ein oder ande­re Abbildung tat­säch­lich in vol­ler Größe betrach­ten zu kön­nen.

Ein Beispiel mit aus­ge­spro­chen nied­li­chen Hunden fin­den Sie hier

Plugins für die Darstellung von UI-Elementen, wie Kalender, Formulare etc.

jQuery.calendarPicker

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Anders als beim Standard-Datepicker, wie bei­spiels­wei­se dem aus der jQueryUI, wählt man beim jQuery.calendarPicker die Datumsteile per Mausklick aus und lässt sie dann auch so ste­hen. Meiner Philosophie ent­spricht die­se Vorgehensweise zwar nicht, ich wür­de stets einen klas­si­schen Datepicker vor­zie­hen. Ich bin auch nicht sicher, ob die Mehrzahl der Websitebesucher eine solch unge­wöhn­li­che Implementation auf Anhieb ver­ste­hen wür­de. Stark visu­ell vor­ge­präg­te Menschen könn­ten aller­dings durch­aus Gefallen an der schi­cken calendarPicker-Optik fin­den.

Interessant für den inter­na­tio­na­len Anwender ist die Möglichkeit, natio­na­le Konventionen zur Geltung zu brin­gen. Mausfanatiker wer­den sich über die Unterstützung des Scrollrads zur Datumswahl freu­en.

Der Autor beschreibt sein Produkt hier, zur Demo geht es hier ent­lang

Any+Time

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Any+Time ist der Mercedes, ach was, der Rolls Royce unter den Datepicker-Plugins. Any+Time denkt das Konzept der Bedienerfreundlichkeit für den Aufgabenbereich der Zeit- und Datumsauswahl und -wei­ter­ver­ar­bei­tung zu Ende. Dabei ist er inter­na­tio­nal ein­setz­bar und lässt sich auch im Zusammenspiel mit Datenbanken und deren erwünsch­ten Formatkonventionen ver­wen­den. Ein voll­kom­men fle­xi­bles Theming, unter ande­rem kann der jQuery UI Themeroller ein­ge­setzt wer­den, sorgt für opti­sche Anpassbarkeit ohne Einschränkungen.

Pluspunkt: Auch Nutzer ohne Maus kön­nen Any+Time dank WIA-ARIA-Konformität bedie­nen.

jDigiClock

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Das Plugin jDigiClock leis­tet nicht mehr und nicht weni­ger als die Darstellung einer schi­cken Retro-Uhr unter gleich­zei­ti­ger gra­fi­scher Darstellung des ört­li­chen Wetters.

jQuery.CharCount

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Ist die­ses Plugin in einem Formularfeld aktiv, zählt es die ein­ge­tipp­ten Zeichen her­un­ter und ist dabei in der Lage, vor Erreichen der Zeichenhöchstgrenze zu war­nen. Vorbild war offen­bar Twitter. Aber auch auf der Website Ihres Kunden mag es Eingabefelder geben, die zum Beispiel wegen Konventionen der dahin­ter lie­gen­den Datenbank auf eine maxi­ma­le Zeichenzahl begrenzt wer­den müs­sen. Eine Demo fin­den Sie hier

Quicksand

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Quicksand ist eine Hommage an das Bedienkonzept des Mac. Es ermög­licht UI-Entwicklern gege­be­ne Iconsets nach unter­schied­li­chen Kriterien zu sor­tie­ren und dabei ein- oder aus­zu­blen­den. Schauen Sie sich die ele­gan­te Demo dazu an.

Quicksand ist in sei­ner klei­nen Nische sicher eine Bereicherung für stark visu­ell ori­en­tier­te Websites mit einer hohen Zahl von Icons und Bedienmöglichkeiten.

Jeegoocontext

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Jeegoocontext erlaubt das Erstellen kom­for­ta­bler Kontextmenüs mit vol­ler Gestaltungsfreiheit via CSS. Es kön­nen belie­big vie­le unter­schied­li­che Kontextmenüs auf der glei­chen Seite exis­tie­ren. Die Menüs kön­nen sehr kom­plex wer­den, wie die­se Demo anschau­lich zeigt.

Jeegoocontext ist nicht für jede Website nütz­lich, kann jedoch auf sehr kom­ple­xen Projekten ent­schei­dend zur Bedienbarkeit bei­tra­gen.

Ketchup

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Ketchup ist ein jQuery-Plugin zur Formularvalidierung. Wenn Sie glau­ben, für einen sol­chen simp­len Task sei ein jQuery-Plugin nun wirk­lich nicht erfor­der­lich, könn­ten Sie sich irren. Ketchups Validierung sieht nicht nur bes­ser aus als jedes Standardjavascript, es ist auch min­des­tens genau so schnell imple­men­tiert. Bereits im Auslieferungszustand kann sich die Optik sehen las­sen. Selbstverständlich sind Sie in der Gestaltung völ­lig frei.

Chroma-Hash

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Chroma-Hash ist ein jQuery-Plugin, wel­ches Formularfelder zur Passworteingabe um einen Farbcode erwei­tert. Muss man zwei Mal das glei­che Passwort ein­ge­ben, kann man bereits am Farbcode erken­nen, ob man sich ver­schrie­ben hat. Die Nützlichkeit des Plugins ist äußerst umstrit­ten. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Feature List

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Feature List ver­wan­delt schlich­te ULs in schi­cke Rotationsoberflächen. Das ist ide­al, wenn man als Dienstleister sei­ne Kernkompetenzen schlag­kräf­tig auf der Startseite prä­sen­tie­ren will. Das Plugin ver­fügt über etli­che Einstellungsmöglichkeiten, etwa ob auto­ma­tisch, beim Hovern oder erst bei Mausklick rotiert wer­den soll und ist mit 2kb wirk­lich klein.

Meerkat

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Mit Hilfe von Meerkat erstel­len Sie nicht ver­schieb­ba­re Bereiche, die oben, unten, links oder rechts auf Ihrer Website ange­zeigt wer­den Das kann für pene­tran­te Werbung (wie im Beispiel), aber auch für Navigationselemente nütz­lich sein. Es besteht die Möglichkeit, die Bereiche per Klick schließ­bar zu machen und per Cookie auf dem glei­chen Computer dann auch nicht mehr anzu­zei­gen (was natür­lich nur für pene­tran­te Werbung Sinn macht…).

tinyTips

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Mit tinyTips erstel­len Sie an nahe­zu jedem Element Tooltips. Neben kur­zen, sind auch län­ge­re Texte, wie das Einbinden von Bildern in die Tooltips mög­lich. Die Demo zeugt von der Eleganz die­ser leicht­ge­wich­ti­gen und ein­fach ver­wend­ba­ren Lösung.

Spritely

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Zu guter Letzt sei noch das Plugin Spritely erwähnt. Spritely ani­miert Objekte vor einem Hintergrund und den Hintergrund selbst. Der Hintergrund besteht dabei aus einem Panorama, das naht­los abge­spielt wird, wäh­rend die Vordergrundobjekte aus Sprites bestehen, die als PNG-Datei mit ihren jewei­li­gen Zuständen abge­spei­chert wer­den.

Der auf der Spritely-Site ver­wen­de­te Vogel bei­spiels­wei­se wird aus einer PNG mit drei Flugzuständen des Vogels, also 3 Frames ani­miert. Für kom­ple­xe­re Animationen ist auch eine höhe­re Zahl von Frames mög­lich. Die Zahl über­gibt man der Funktion zusam­men mit dem Wert für Frames per second (fps) und steu­ert so die Animation hin­sicht­lich Komplexität und Geschwindigkeit.

Der Hersteller spricht von Spritely als Flash-Ersatz. Das ist sicher­lich zu hoch gegrif­fen. Dennoch kann Spritely in vie­len Fällen bes­se­re Dienste leis­ten, als die viel­fach unnö­tig in Flash umge­setz­ten Billiganimationen, die der­zeit noch das Web bevöl­kern. Spritely funk­tio­niert auf iPhone und iPad.

(mm),

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

12 Kommentare

  1. Eine her­vor­ra­gen­de Zusammenstellung wirk­lich schö­ner, inter­es­san­ter und durch­aus genia­ler Umsetzungen mit JQuery. Da ich selbst auch ein JQuery-Enthusiast bin, habe ich die­se Listung abso­lut lieb gewon­nen und direkt in mei­ne Bookmark-Sammlung über­nom­men.

    Danke für Deine Arbeit, die Dir wirk­lich gelun­gen ist!

  2. Gratulation, her­vor­ra­gen­der Beitrag. Ich hof­fe der nächs­te wird noch bes­ser.

  3. Dan ke für die schö­ne Zusammenfassung

  4. Ich fin­de die jQuery Plugins super. Vor allem von WordPress, was ich selbst ver­wen­de, gibt es eini­ge inter­es­san­te Codes die nütz­lich sein kön­nen. Aber bit­te auf die Cpu Auslastung ach­ten. =)

    Lieben Gruß

    Tim

  5. Finde es super das der Author noch auf dem Mootools ein­tag hin­weisst von Herr Newton. Mootools ist mei­nes erach­tens das bes­se­re Framework und ich fin­de es scha­de das über­all nur über jque­ry berich­tet wird.

    Klar jQery hat den Vorteil das ich nicht groß viel von Javascript wis­sen muss aber genau das führt auch zu dem fal­schen ver­wen­den von Dom Zugriffen oder feh­ler­haf­ten Modulen die auf den Markt gewor­fen wer­den. Ich arbei­te selbst viel mit jQery auf Arbeit da ich natür­lich nicht 2 Frameworks in ein System hän­gen will.

    Ich mer­ke nur das ich jQuery so oft an sei­ne Grenzen brin­ge wo ich mir den­ke, tjo das wäre jetzt mit Mootools kein Problem gewe­sen.

    So genug zu dem Thema. Der Betrag ist trotz­dem sehr gut :)

  6. Schöner Artikel mit inter­es­san­ten Plugins.
    Habe mir wegen jQuery extra schon die aktu­el­le Video2Brain DVD zum Thema geholt und wer­de jQuery daher sicher­lich immer öfter mit ein­bau­en.

  7. Der JQueryPad Editor ist echt geni­al so etwas suche ich schon seit lan­gem. Minimalistisches Tool aber durch­aus sehr nütz­lich. Danke!

  8. @Dominik Hahn: Danke für den Hinweis. Link ist kor­ri­giert.

  9. Klar jeder braucht umbe­dingt jQuery image Galerien.… Wie wenn es da nicht schon genug gäbe… nja… aber ein paar schö­ne sachen habt ihr da ent­deckt!

  10. Der Link zu jQuery Tools ist falsch, da ist ein ‘l’ zuviel hin­term ‘html’.

  11. Super Sammlung.
    Übrigens fin­de ich die Aussage zu Spritely als Flash-Ersatz in Bezug auf ani­mier­te Elemente einer Website, nicht als zu hoch gegrif­fen.

  12. Dass jQuery immer popu­lä­rer wird, sieht man an der aktu­ell stark zuneh­men­den Zahl von Publikationen zu / über jQuery – aber das ist bes­te Artikel, den ich bis­her gele­sen habe: kennt­nis­reich, leicht les­bar und schnell einen guten Überblick ver­mit­telnd. Danke dafür.

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