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SEOs aufgepasst: Eingebettete Instagram-Bilder können zum Problem werden

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Dieser Satz ist weithin bekannt. Und drückt die besondere Aussagekraft von Bildern aus. In der Vergangenheit haben gerade Webmaster, welche Bilder der Plattform Instagram eingebettet haben, eine Überraschung erlebt.

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Es ist zu einem teils massiven Einbruch bei den Besucherzahlen gekommen. Was ist für diese Entwicklung verantwortlich? Schuld war/ist ein Meta Tag im Code der eingebetteten Bilder. Dieses Code-Schnipsel hat den Suchmaschinen die Indexierung untersagt.

Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, hat gravierende Folgen. Ein Onlineshop mit plötzlich 40 Prozent weniger Besuchern muss massive Verluste verkraften. Der Vorfall zeigt zweierlei: Beim Thema SEO kommt es auf Details an.

Und die Suchmaschinenoptimierung wird technisch immer anspruchsvoller. Eine Entwicklung, die heute von den Betreibern der Suchmaschinen aktiv gefördert wird.

Das Responsive Design war ursprünglich dem mobilen Internet vorbehalten. Inzwischen sind die mobilen Suchbots das Nonplusultra. Jeder Website-Betreiber, der diese Entwicklung aus den Augen verliert, muss massive Abwertungen im Ranking fürchten. Und hat schnell weniger Besucher.

Implementierte Instagram-Bilder können für SEOs zum Problem werden. Bildquelle: NeONBRAND / Unsplash

Worin liegt das Problem?

Content ist King – diese Devise zählt immer noch. In den letzten Jahren haben Bilder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie werden benutzt, um die Qualität von:

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  • Texten
  • Blog-Postings
  • Forenbeiträgen

zu verstärken. Bilder sind oft einfach ausdrucksstärker als reine Textwüsten. Beim Einbetten von Fotos aus dem eigenen Fundus oder Bilddatenbanken kommt es selten zu Auswirkungen auf den Traffic. Wichtig ist, den Alt-Text und die Bildbeschreibung richtig zu setzen.

Warum erleben Webmaster, die Bilder der Plattform Instagram einbetten, die massive Abwertung beim Traffic? Ein solcher Drop-down bei einer Seite muss Ursachen haben. Und wie so oft sind es auch im aktuellen Fall Details, die welche entscheidend sind. Kern des Problems ist ein Meta Tag mit dem Attribut noindex.

Bedeutet: Stößt der Crawler einer Suchmaschine auf das betreffende Bild, wird dessen Indexierung (also die Aufnahme durch die Suchmaschine) abgewiesen. Diese Bilder tauchen in den SERPs nicht mehr auf. In der Folge entsteht ein spürbarer Verlust beim Traffic.

Wie stark der Besucherschwund ist, dürfte zwar immer wieder von recht individuellen Parametern abhängig sein. Onlinemarkting.de berichtet allerdings von einem Fall, in dem der Besucherschwund bei mehr als 40 Prozent gelegen hat.

SEO wird immer komplexer

Die Einbettung von Bildern ist eigentlich eine Sache weniger Handgriffe. Aber: Mit dem Beispiel lässt sich sehr gut zeigen, welche Komplexität das Thema SEO inzwischen angenommen hat. Was vor wenigen Jahren mit den Meta-Angaben und ein paar Backlinks erledigt war, beschäftigt zunehmend mehr Agenturen, welche alle möglichen Aspekte im Auge behalten müssen.

Am noindex-Attribut ist zu erkennen, wieviel Aufwand inzwischen in die SEO einer Website zu fließen hat. Massiv verändert hat das mobile Internet die Branche. Seit 1. Juli 2019 zielt laut einer Ankündigung auf dem Google-Blog nicht mehr auf die Desktop-Ausführungen der Seiten ab. Google nutzt für die Indexierung neuer Seiten mittlerweile nur den Smartphone-Bot. Mobile First ist eines der Stichwörter, welches nach langen Ankündigungen nun zum Standard wurde.

Was bedeutet dieser Richtungswechsel für die Praxis in der Suchmaschinenoptimierung? Statt wie bisher mobile Seiten als Nebensache zu behandeln, rücken diese auch bei der Optimierung in den Fokus. Was heißt dies im Klartext? Wichtiger werden in Zukunft:

Gerade der Aspekt Ladezeit kann Ursache einer hohen Absprungrate sein. Sobald eine Seite auf dem Smartphone länger als drei Sekunden lädt, wird sie von Usern schnell verlassen.

Was hat es mit dem Responsive Design auf sich? Sobald eine Website vom Server abgerufen wird, sucht sich die Seite selbst die für jeweilige Endgeräte passende Anzeigeeinstellung. Auf diese Weise werden Anzeige und Bedienbarkeit optimiert. Parallel zu diesen technischen Aspekten steht auch die Frage im Raum, welche Fortschritte die Suchmaschinen im Zusammenhang mit Semantik/Syntax machen. Zusätzliche Herausforderungen werden zukünftig auf SEOs auch durch die Sprachsuche warten. Anders als bei einer textbasierten Suche werden Fragen hier anders gestellt – was sich automatisch auf die SERPs auswirkt.

Was können Start-Up´s tun?

Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr breites Feld, das seit Jahren von einer starken Dynamik geprägt ist. Eine Entwicklung, die in den kommenden Jahren wahrscheinlich sogar noch zunehmen wird. Bereits einige der zurückliegenden Updates wie:

  • Panda
  • Penguin
  • Medic 1 und 2

haben deutlich erkennen lassen, dass Suchmaschinenbetreiber mit Hochdruck an der Verbesserung ihrer Algorithmen arbeiten. Sobald diese Updates ausgerollt werden, drohen Websites mitunter dramatische Dropdowns bei den Besucherzahlen. Wie gegen solche Entwicklungen wappnen?

Generell wird gegen Updates und plötzliche Änderungen am Algorithmus kein Kraut gewachsen sein. Im Gegenteil: Jeder Betreiber einer Website muss damit rechnen. Sobald damit finanzielle Nachteile verbunden sind, ist die Entwicklung dramatisch. Besonders betroffen sind:

  • Online Shops
  • Dienstleister
  • Finanzdienste.

Hier kostet die Abwertung des Rankings Geld. Als Start-Up ist es ratsam, den Rat von Experten nicht zu scheuen – auch wenn dieser nicht kostenlos zu haben ist. Unter dem Stichwort SEO Hamburg ist beispielsweise die Agentur Second Elements zu finden, die mit zwei Jahrzehnten Erfahrung eine große Hilfe für Start-Ups darstellt. Fehler, die nämlich anfangs gemacht werden, lassen sich nur mit großem Aufwand wieder ausbügeln.

Sobald die Geschäfte laufen, kann über den Strategiewechsel nachgedacht werden. Dieser besteht darin, SEO-Aufgaben internen Abteilungen zu übergeben. Dieser Schritt macht aber nur Sinn, wenn das nötige Know-how im Unternehmen verfügbar ist.

SEO wird immer komplexer und geht mit Conversion Optimierung einher. Bilquelle: Webhosting / Unsplash

SEO ist eine Aufgaben die viele Unternehmen nur widerwillig nach außen geben. Lässt sich Suchmaschinenoptimierung nicht auch intern erledigen? Die Aufgabenstellungen sind in den letzten Jahren so umfassend geworden, dass sich SEO nicht einfach im Vorbeigehen erledigt.

Wer inhouse Aufgaben verteilen will, muss sich zuerst auch das nötige Wissen ins Unternehmen holen. Größere Unternehmen setzen hauseigene SEOs. Gerade als Start-Up ist es nicht falsch, sich um externe Hilfe zu bemühen. Klar muss an dieser Stelle aber sein, dass solche Expertisen nicht gratis zu haben sind.

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