Redaktion Dr. Web 29. Juni 2018

Von der Idee zum Geschäft: So finanzierst du deine Selbstständigkeit

Dem guten Geschäft geht stets eine gute Idee voraus. Damit die Durchführung gelingen kann, bedarf es in vielen Fällen auch einer guten Finanzierung, damit die nötigen Anschaffungen auch gemacht werden können.

Mit den nötigen Investitionskosten bedarf es in aller Regel aber noch mehr Geld, denn der Geschäftsbetrieb erzeugt laufende Kosten. Sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch der eigene Lebensstil erfordern entsprechende Mittel, die deswegen nicht zu knapp kalkuliert werden sollten. Wer also von seiner Idee überzeugt ist, der sollte sich nicht scheuen, den Markt nach geeigneten Finanzierungsoptionen zu durchforsten.

Businessplan und Art der Finanzierung

Bevor du deiner Inspiration bzw. der Idee Form geben kannst, führt kein Weg um einen soliden Businessplan. Mit diesem lässt sich erstmals genauer abschätzen, welche Mittel benötigt, wofür diese eingesetzt und wie damit Einkünfte erzielt werden. Wer auch immer sich zur Finanzierung deines Vorhabens bereit erklären wird, möchte vorher genau wissen, was du vor hast und wie du es umzusetzen gedenkst.

Gute Planung ist wichtig. (Foto: Depositphotos)

Das gilt vor allem dann, wenn du dein Start-up über Fremdkapital finanzieren möchtest. Damit ist in den meisten Fällen die Finanzierung per Kredit für Selbstständige oder Darlehen gemeint. Fremdkapitalgeber sind nicht an deinem Unternehmen beteiligt und haben keinen Einfluss auf Leitung und Entscheidungsfindung. Umso mehr sind Banken und Kreditinstitute an einer pünktlichen Rückzahlung des Geldes interessiert.

Stellt sich der Erfolg nicht so schnell wie erhofft ein, kann das dein Unternehmen und dich als verantwortlichen Geschäftsführer unter Druck setzen. Der Businessplan hilft sowohl dir als auch der Bank dabei, die Chancen und Risiken besser einzuschätzen.

Deswegen verlangen die meisten Kreditgeber bestimmte Sicherheiten, die du beispielsweise in Form von Bürgschaften oder durch die Aufnahme einer Grundschuld erbringen kannst.

Banken sind immer noch die wichtigsten Kapitalgeber für junge Unternehmen. (Foto: Depositphotos)

Daher der Rat: Bevor du dich zu einem solchen Schritt entscheidest, solltest du jedoch genau wissen, was du tust, denn hier lastet ein relativ hohes Risiko auf deinen Schultern.

Günstiger Start dank Förderkredit

Als Alternative zu normalen Geschäftsbanken kannst du dich aber auch an Institute wenden, die spezielle Förderkredite für Start-ups und junge Unternehmen bieten. Dazu gehört die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Förderkredite kommen meist mit deutlich günstigeren Konditionen daher. Die Zinsen sind niedriger, die Rückzahlungsmodalitäten flexibler und dir bleibt meist mehr Zeit, den Kredit zurückzuzahlen. Die KfW bietet gleich mehrere Programme zur Unterstützung von Gründern und Selbstständigen. Ich kann dir also nur empfehlen, dich mit den Angeboten dort vertraut zu machen.

Ein Beispiel hierfür ist der ERP-Gründerkredit StartGeld. Mit diesem Programm erhältst du bis zu 100.000 Euro zur Finanzierung deines Unternehmens und benötigst noch nicht einmal Eigenkapital. Zudem unterstützt dich die KfW bei der Besicherung des Kredites. Nach der regulären Laufzeit von fünf Jahren bleibt dir noch ein zusätzliches Anlaufjahr Zeit, bevor du mit der Rückzahlung beginnen musst.

(Bildnachweis Artikelbild: Depositphotos)

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Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.
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