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Dieter Petereit 9. November 2012

Ideas: Neues WordPress-Plugin speichert die grandiosen Ideen für neue Beiträge

Engagierte Blogger, aber auch alle anderen Vertreter der schreibenden Zunft kennen das. Wenn man seine Ideen für neue Beiträge nicht sofort aufschreibt, sind sie weg. Mit viel Glück kommen sie wieder, spätestens wenn man sie beim Wettbewerb liest. Ärgerlich. Ich kenne das seit Jahren und habe deshalb Werkzeuge gegen diesen Effekt im Einsatz. Seit ein paar Wochen gibt es ein kleines WordPress-Plugin zur Ideenverwaltung, das ich kurzerhand auf meinem privaten WordPress-Blog installierte.

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Ideas speichert Ideen außerhalb der Artikel-Hierarchie

Hey, It’s George. So nennt sich der Entwickler des recht neuen Plugins Ideas, das er in der initialen Version 1.0 in das WordPress-Repository stellte. Ideas nimmt sich des Problems der Ideenverwaltung an.

Wenn es Ihnen so geht wie mir, dann haben Sie mehr Ideen für Beiträge als korrespondierende Zeit für die Umsetzung. Dabei sind manche Ideen gar nicht so schlecht haltbar. Man müsste sie nur irgendwo hinterlegen, um sie nicht zu vergessen.

Ideal wäre natürlich, das innerhalb des eigentlichen Blogsystems zu tun. Man könnte immer wieder mal daran arbeiten, die Quellensammlung erweitern.

Natürlich kann man unter WordPress etwa das Format “Draft/Entwurf” zu diesem Zweck verwenden. Dann liegen aber im Zweifel unendlich viele Entwürfe zwischen den sonstigen Artikeln. Mich persönlich würde das stören. Ganz abgesehen davon, dass man recht schnell mal versehentlich einen solchen Draft veröffentlichen könnte.

Ideas geht einen anderen Weg. Das Plugin schafft das neue Post-Format Ideas und legt es in den Zugriff außerhalb der Artikel-Hierarchie. Der folgende Screenshot aus dem Backend zeigt, dass es neben dem Hauptmenüpunkt Artikel nach der Plugin-Installation und -Aktivierung nun einen weiteren Punkt namens Ideas gibt. Dieser wiederum beherbergt die Navigationselemente Ideas und Add Idea:

In der initialen Ansicht nach Aufruf des Bereichs werden alle bereits erfasst Ideen in einer Ansicht angezeigt, die aus dem Bereich Artikel bekannt ist. Neue Ideen erfasst man auf die gleiche Weise wie einen neuen Artikel. Dabei hat Hey George die Logik so angelegt, dass man über zwei Textfelder einmal die Idee an sich und zum anderen die Links oder sonstigen erforderlichen Ressourcen zur Umsetzung der Idee erfasst:

Der Editor ist keiner von der visuellen Sorte, Formatierungen müsste man selbst mit Markup herbeiführen. Letztlich ist aber eine ausgefeilte Vorbereitung zu publizierender Artikel an dieser Stelle noch gar nicht vorgesehen. Ideas ist für die Rohfassungen gedacht. Und als solches finde ich die Lösung ausgesprochen gelungen.

Vor allem der Umstand, dass sich die Ideenverwaltung völlig vom Rest löst, kommt meinem Workflow sehr entgegen. Ideas installierte ich problemlos direkt aus dem Backend heraus. Es läuft einwandfrei unter der aktuellen WordPress-Version und verträgt sich augenscheinlich auch mit meinen sonstigen Plugins.

Fazit: Beide Daumen hoch für Ideas. Ideas sind schließlich immer gut!

Links zum Beitrag:

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

4 Kommentare

  1. Schade. Eigentlich eine gute Idee. Was aber fehlt, ist eine Funktion wie ‚move to draft‘ oder ähnliches, dass man seine Ideen in die Entwürfe schieben kann …

  2. Das ist wirklich ein super Plugin Fund. Bisher habe ich immer Wunderlist genutzt, um meine Ideen festzuhalten. Dieses Plugin werde ich jetzt aber mal testen. Ist auch besser, wenn man alles auf einem System hält. Danke für den Tipp

    • Hallo Timo,
      ich habe es bisher auch so gehalten, dass ich meine Ideen in Wunderlist gesammelt hatte. Dafür habe ich 3 Listen – logischerweise für 3 Blogs. Bisher fand ich das auch immer ganz praktisch, weil ich somit auch mal eine Idee in eine andere Liste schieben konnte.

      Die Idee hinter diesem Plugin finde ich schon sehr ansprechend. Der Nachteil für mich liegt aber darin, dass eine Idee gleich mit einem Blog verknüpft wird.

      Ich werde es wohl einmal testen, aber ich denke jetzt schon, dass ich im Endeffekt wahrscheinlich bei Wunderlist bleiben werde.

      Gruß
      Marcus

  3. Wie verschieden Ansichten doch sein können. – Auch ich freue mich auf meinem Blog über Kommentare. Zum Fairplay gehört für mich allerdings ein rel=“dofollow“. Zudem habe ich CommentLuv installiert.

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