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Dieter Petereit 30. Juni 2012

HTML5: Gestern, heute und morgen [Infografik]

HTML5 eta­bliert sich seit dem mas­si­ven Aufstieg der Smartphones und Tablets mit stark gestie­ge­nem Tempo. Es sind gera­de die mobi­len Clients, die die Browserentwickler immer stär­ker zur Unterstützung aktu­el­ler Web Standards zwin­gen. Denn vie­les, was heut­zu­ta­ge über App Stores als nati­ve App ver­trie­ben wird, lies­se sich mit HTML5 eben­falls errei­chen. Das jeden­falls dann, wenn die Browser die­se Standards voll­um­fäng­lich unter­stüt­zen wür­den. Die gro­ßen Player, allen vor­an Apple, machen Dampf im mobi­len Markt.

Entwickler wollen HTML5

Die fol­gen­de Infografik aus dem Hause Dot Com Infoway, die letz­te Woche erschien, gibt einen Überblick dar­über, wel­che Features bereits heut­zu­ta­ge für mobi­les und Web-Development genutzt wer­den. Zudem bie­tet sie einen Zeitleistenüberblick gekom­me­ner und gegan­ge­ner Standards und zeigt, wel­che Browser wie nah am Standard sind.

Besonders inter­es­sant fin­de ich per­sön­lich die Ergenisse zwei­er Umfragen unter Entwicklern. Die ers­te Umfrage stammt aus dem Juli 2011, ist also gera­de ein knap­pes Jahr alt. Zu die­sem Zeitpunkt gaben immer­hin noch 48% der Befragten zu Protokoll, sie wür­den HTML5 erst nut­zen, wenn es sta­bil unter­stützt wür­de. Nur 23% gaben an, bereits mit HTML5 zu arbei­ten, 26% woll­ten in Kürze damit begin­nen. Im Januar die­sen Jahres sah das Umfrageergebnis kom­plett anders aus. 78% der Befragten geben an, dass sie bereits mit HTML5 arbei­ten. Die rest­li­chen 22% wol­len in Kürze damit begin­nen. Zwar sind die bei­den Umfragen von unter­schied­li­chen Auftraggebern und des­halb nicht direkt hin­sicht­lich ihrer Aussagefähigkeit auf­ein­an­der zu bezie­hen. Dennoch zeigt sich der Trend so über­deut­lich, dass man die­sen Aspekt durch­aus bei­sei­te las­sen kann.

Eine eben­falls sehr deut­li­che Entwicklungsrichtung ergibt sich aus einer Studie von ABI Research aus dem Juli 2011. Danach wur­den zu die­sem Zeitpunkt 109 Millionen HTML5-fähi­ge Browser in mobi­len Clients gezählt. Bis zum Jahr 2016 sol­len es 2,1 Milliarden sein. Mir per­sön­lich erscheint die­se Prognose sowohl hin­sicht­lich des Bestandes 2011 wie auch hin­sicht­lich der zukünf­ti­gen Entwicklung sogar noch zu nied­rig. Immerhin haben wir eben auf der Google I/O erfah­ren, dass mitt­ler­wei­le täg­lich eine Million Android-Geräte akti­viert wer­den. Zu Beginn des Jahres waren es noch 700.000 und vor einem Jahr zur Google I/O zähl­te man 400.000 pro Tag. Nicht ver­ges­sen wer­den darf auch Apple mit sei­nem iOS.

Ohne die­se mas­si­ve Erfolgsgeschichte mobi­ler Plattformen wür­den Webdeveloper ver­mut­lich noch Jahre auf eine ordent­li­che HTML5-Unterstützung zu war­ten gehabt haben. Bedanken wir uns also auch mal beim Otto Durchschnittskonsumenten: Danke!

Die kom­plet­te Infografik sehen Sie, wenn Sie das fol­gen­de Bild ankli­cken:

(Quelle: Dot Com Infoway)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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