Dieter Petereit 12. September 2017

Hologram: Kostenlose Mac-App für den geschmeidigen WebVR-Einstieg

Freelancer, die ihr Geld mit Kundenprojekten verdienen, haben wenig Zeit für brandneue Technologien. Mit Hologram kannst du einen Blick auf WebVR werfen, ohne dabei ganze Monatseinkommen zu verlieren.

Hologram ist eine native App für macOS und daher leider für alle nutzlos, die ihr Tagwerk mit Windows abwickeln. Mac-Nutzer jedoch sollten sich die vollkommen kostenlos verwendbare App jedenfalls dann ansehen, wenn sie schon mal mit dem Gedanken gespielt haben, sich näher mit WebVR zu befassen, bislang jedoch den Aufwand gescheut haben.

Hologram: WebVR in WYSIWYG, ohne Code

Hologram erlaubt dir die Erstellung recht komplexer 3D-Welten für den Browser. Dabei bedarf es keinerlei Code-Kenntnisse, denn Hologram schreibt den Code im Hintergrund selbst. Konzeptionell erinnert die App an Flash oder Dreamweavers DHTML-Tool (wer erinnert sich noch?).

Flexibel lassen sich Formen jedweder Art hinzufügen. (Screenshot: Hologram)

Mit der Maus und der Tastatur setzt du deine WebVR-Welt in Szene. Drag and Drop, sowie die Eingabe von Zahlenwerten in nachvollziehbar benannte Eingabedialoge, sind die einzigen Techniken, die du schon im Vorfeld beherrschen solltest. Alles andere erledigt Hologram für dich.

Besonders flexibel ist das Tool durch die vollständige Integration von Google Blocks. Blocks ist ein Google-Tool für die Erstellung dreidimensionaler Objekte mit 3D-Hardware, wie dem Oculus Rift oder dem HTC Vive. Die so erstellten Objekte können dann der Community zur Verfügung gestellt werden. So kannst du von Blocks profitieren, ohne selber die entsprechende Hardware zu besitzen. Hologram bindet die durch die Community erstellten 3D-Elemente transparent in den Werkzeugkasten ein.

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Unter der Haube von Hologram werkelt übrigens A-Frame, das WebVR-Framework aus dem Hause Mozilla. Deshalb kannst du mit Hologram erstellte Projekte nahtlos in deinen A-Frame-Workflow einbinden.

Fazit: Schneller Einstieg für WebVR-Interessierte

Im Ergebnis bietet Hologram einen schnellen Einstieg für alle an WebVR interessierten Developer. Für den schlussendlichen Feinschliff im professionellen Umfeld kommst du zwar an Code-Kenntnissen nicht vorbei. Zum Reinschnuppern und für die ersten Schritte eignet sich Hologram als grafischer Editor jedoch ideal. Durch den Unterbau aus A-Frame und die Integration von Google Blocks ist Hologram auch einigermaßen zukunftssicher. Schau es dir auf jeden Fall an, wenn dich WebVR in den Fingern juckt.

Übrigens arbeitet der Entwickler bereits an einer Windows-Variante.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
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Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für den wirklich guten Artikel für den Mac Benutzer!

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