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Dieter Petereit 23. November 2016

Gute Nachrichten: WordPress 4.7 unterstützt Post Type Templates

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Jeder Anwender eines “ech­ten” CMS weiß, dass es gro­ßer Flexibilität in der Darstellung unter­schied­li­cher Inhalte bedarf und ein star­res Inhaltskorsett inak­zep­ta­bel ist. Endlich öff­net sich auch WordPress die­sem Gedanken und bringt mit Version 4.7 die Unterstützung für Post Type Templates. Klingt unspek­ta­ku­lär, ist es aber nicht.

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Custom Post Types vs. Post Type Templates?

Die Unterstützung für Post Type Templates bedeu­tet, dass Theme-Entwickler künf­tig belie­big vie­le Templates für belie­big vie­le Post Types mit­lie­fern kön­nen. Das ist nicht zu ver­wech­seln mit der, bereits seit län­ge­rem bestehen­den, Unterstützung für Custom Post Types. Custom Post Types kön­nen zwar desi­gne­risch auch so gestal­tet wer­den, wie es gewünscht ist, dies aber nur ein­mal pro Post Type.

Post Type Templates fle­xi­bi­li­sie­ren nun die Optik der Post Types kolos­sal, ohne den Entwickler dazu zu zwin­gen, eine unüber­schau­ba­re Zahl ver­schie­de­ner Custom Post Types zu erzeu­gen. Die Funktionalität ent­spricht der­je­ni­gen der – von Beginn an ver­füg­ba­ren – Page Templates. Ebenso, wie du bis­lang bei der Erstellung einer Seite (Page) bereits die Wahl hat­test, ein ent­spre­chen­des Template aus­zu­wäh­len, sobald es mehr als eines gab hast du die­se Wahl künf­tig auch bei jedem ein­zel­nen Beitrag (Post).

Insofern ergän­zen sich Custom Post Types und Post Type Templates in idea­ler Weise und sor­gen dafür, dass weni­ger unschö­ne Workarounds erfor­der­lich wer­den, um indi­vi­du­el­le Designs zu ent­wer­fen.

Post Type Templates: Wozu könnte ich das gebrauchen?

Wer sein WordPress nur zum Bloggen ver­wen­det, hat mög­li­cher­wei­se gera­de kei­ne Idee, wozu das neue Feature gut sein soll­te. In der Tat dürf­te einem Individualblogger schon jetzt, spä­tes­tens seit den Custom Post Types, nichts feh­len.

Stell dir aber vor, du bist in einem Teamprojekt invol­viert oder betreibst dei­ne WordPress-Seite kom­mer­zi­ell. Hier bei Dr. Web könn­te ich mir bei­spiels­wei­se sehr gut vor­stel­len, Post Type Templates zu ver­wen­den, um Sponsored Posts anders dar­zu­stel­len als regu­lä­re Beiträge. Ebenso könn­te man Gastbeiträge anders desi­gnen, um deren Charakter direkt klar zu machen. Bei Sponsored Posts könn­te man zum Beispiel the­me­sei­tig das Fehlen zusätz­li­cher Werbeblöcke hin­ter­le­gen. Das gin­ge alles bis­lang (mit Bordmitteln) nur durch das Verbiegen der Funktionalität der Custom Post Types (oder Plugins oder Eingriffe ins PHP).

Denkt man an Seiten im Kundenauftrag, so bie­ten sich die­se Templates, gekop­pelt mit einer ordent­li­chen Schulung, an, Content-Kontributoren im Kundenunternehmen desi­gne­risch an die Hand zu neh­men, um die größ­ten opti­schen Katastrophen zu ver­mei­den.

Arbeitest du modern­er­wei­se mit Landing Pages für unter­schied­li­che, aber doch irgend­wie gleich­ar­ti­ge Produkte, wirst du dich über Post Type Templates eben­so freu­en, denn sie bie­ten dir die Möglichkeit, dein Portfolio so unter­schied­lich zu prä­sen­tie­ren, wie du es für ange­mes­sen hältst.

Post Type Templates sind eine will­kom­me­ne Erweiterung der Möglichkeiten im Theme-Design und wer­den schon bald nicht mehr weg zu den­ken sein. Die Qualität neu­er Themes wird sich künf­tig auch dar­an mes­sen las­sen müs­sen, inwie­weit Post Type Templates vor­ge­se­hen und sau­ber umge­setzt sind.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

4 Kommentare

    • Mal bei Noupe ins Impressum geschaut?

      • Dort gibt es gar kein Impressum :-)
        Im About Bereich steht dann der glei­che Herr Dobler dort wie im hie­si­gen Impressum. Etwas weni­ger Überheblichkeit und etwas mehr KLarheit hät­ten auch eine Antwort wie die­se erlaubt: “Schön dass Sie so inter­na­tio­nal unter­wegs sind. Die Inhalte gehö­ren zur glei­chen Redaktion, sehen sie sich doch ein­mal bei bei­den Magazinen das Impressum an”

      • Tief durch­at­men. Alles ist gut. Ab und zu sprach­lo­ka­li­sie­ren wir Inhalte; das bie­tet sich an, da bei­de Magazine von uns her­aus­ge­ge­ben wer­den. Genau das woll­te der Herr Petereit eigent­lich schrei­ben.

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