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Dieter Petereit 29. Mai 2014

Griddify: Open Source Extension für Adobe Photoshop erstellt frei konfigurierbare Raster

Arbeitsraster und Photoshop, darüber könnte ich Geschichten erzählen. Unzählige Male habe ich mich mit Stift und Taschenrechner schon hingesetzt, um die korrekten Werte für das erforderliche Raster zu errechnen und dann Linie für Linie manuell umzusetzen. Dank der kostenfreien Photoshop-Extension von Gelobi bleibt mir das künftig erspart. Dabei ist die Extension schnell und flexibel. Was könnte man mehr wollen?

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Griddify: Flexibles Arbeitsraster nicht nur für das Webdesign

Griddify ist das erste Produkt einer ganzen Reihe, bislang nur vage angekündigter Entwicklungen, die ein iranisches Team unter dem Label gelobi an den Markt zu bringen gedenkt. Griddify implementiert in Photoshop CC oder CS6 ein Schwebepanel, mit dem sich flexibel Raster einrichten lassen. Diese können horizontal wie vertikal frei konfiguriert werden. Sogar Raster, die auf eine Selektion beschränkt sind oder diese einfassen, sind möglich. Das habe ich so bislang nicht gesehen.

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Griddify stellt innerhalb seines Panels drei Funktionen zur Verfügung. Es handelt sich um "Griddify", "Divide" und "Wrap". Allen dreien ist jeweils ein Eingabefeld vorangestellt, in dem man die entsprechend umzusetzenden Werte eingibt.

Die jeweils eingegebenen Zahlenwerte werden in der Einheit umgesetzt, die man in den Photoshop-Preferences als Standard gesetzt hat. In unseren Kreisen wird das zumeist das Pixel sein. Das per "Griddify" umzusetzende Raster kann sich aus theoretisch beliebig vielen Werten speisen. So würde etwa die Eingabe von "100" ein Raster erzeugen, in welchem die Hilfslinien jeweils 100 Pixel voneinander entfernt gesetzt werden. Die Eingabe von "80 10 10" etwa würde ein Raster setzen, in dem alle 80+10+10 Pixel Hilfslinien erscheinen, mithin unser 100 Pixel-Raster also in einen 80 Pixel und zwei 10 Pixel breite Segmente aufgeteilt wird. Die Orientierung des Rasters kann sowohl horizontal wie vertikal ausgerichtet sein. Zieht man eine Auswahl auf, begrenzt sich das Grid auf das Innere der Auswahl.

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Griddify: Feature Wrap

Die Funktion "Divide" teilt das Raster in gleiche Teile. Unter Eingabe von "4" würde man ein Raster erhalten, dass die sichtbare Fläche in vier gleich große Teile zerlegt. Auch das lässt sich wieder auf das Innere einer Auswahl beschränken. Mittels "Wrap" legt man ein Grid um eine Selektion herum, statt mit den beiden anderen Features dort hinein.

Griddify: Spannende Folgeprojekte in der Pipeline

Griddify steht auf Github zum freien Download unter GPL V3 bereit. Besonderes Aufsehen erregt die Präsentation des Produkts. Diese sieht zunächst wie ein Video aus, ist aber keines. Vielmehr handelt es sich um eine Multimedia-Darstellung, die auf einem kommenden Produkt des Teams gelobi basiert, das unter dem Namen TheatreJS sicherlich einige Wellen schlagen wird.

Wir freuen uns also über Griddify und sind gespannt wie ein Flitzebogen auf TheatreJS, das übrigens in meinem Chrome nicht funktionierte. Ich musste auf den Firefox ausweichen, um die Präsentation ansehen zu können. Unter Chrome blieb der Bildschirm schlicht weiß.

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Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

2 Kommentare

  1. Aktuell war mir nur das Plugin „GuideGuide“ bekannt – mal ausprobieren und schauen, danke.

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