Dieter Petereit 14. November 2012

Google+: Android-Apps und Musiktitel jetzt direkt über den Stream teilbar, komplett mit Store-Integration

Das ist mal eine schöne Funktion für den technik-begeisterten Android-Fan und den Hobby-DJ. Offenbar mit den jüngsten Updates rund um den Google Play Store wurde sowohl für Musik-Titel, wie auch für Apps die Möglichkeit integriert, diese direkt über das eigene Profil im Rahmen eines Beitrags mit der Followerschaft, wahlweise der Öffentlichkeit, zu teilen. Die Vorgehensweise ist noch (?) unterschiedlich.

Google+: Apps im Stream teilen

Das Teilen von Apps im eigenen Stream funktioniert so, wie das Teilen externen Contents auf G+ immer funktioniert. Abgesehen von der paar speziellen Buttons, über die man Videos, Links etc. teilen könnte, funktioniert stets auch das Einkopieren der URL in das Beitragsfenster mit dem Text „Was gibt’s Neues?“.

Auf die gleiche Weise teilen wir Apps. Also, zunächst suchen wir uns im Play Store die entsprechende App, kopieren aus der Adressleisten deren URL aus und kopieren sie per Strg + V unter Windows oder Cmd + V auf Macs in das Beitragsfenster. Nach kurzer Bedenkzeit präsentiert G+ die App so:

Je nachdem, ob es sich um eine Kauf- oder Gratis-App handelt, werden die korrekten Buttons eingebunden.

Google+: Musik im Stream teilen

Die Vorgehensweise in Google Play Musik ist einfacher. Ausgehend vom Store sucht man einen Künstler oder direkt ein konkretes Album oder Stück. Komfortabel teilen lassen sich derzeit nur einzelne Titel, die beim Hovern auch den Button „Teilen“ zeigen. Ein Klick darauf öffnet ein Popup mit dem bekannten Beitragsfenster aus Google+, der Titel ist bereits vorgetragen, alle erforderlichen Buttons, nebst Hörprobe sind gesetzt. Hier ergänzen wir lediglich noch einen kleinen, möglichst geistreichen Text und klicken auf „Teilen“.

Ganze Alben lassen sich zwar über den +1-Button auch teilen. Dann wird jedoch lediglich ein Link zum Store gesetzt, etwaige Hörprobe-Funktionen oder Kaufmöglichkeiten sind nicht direkt in den Beitrag integriert.

Beide Funktionen bringen mich wieder ein Stück weiter von Facebook weg.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
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2 Kommentare

  1. Bahnhof. Wenn ich eine App teile, habe ich zwei Apps. Oder nicht? Und wie teile ich Musik? Trommel links, Gitarre rechts? Bitte um eine einfache Erklärung für die, die mit Sinclair und Commodore aufgewachsen sind!

    • Es geht um „teilen“ als deutsche Übersetzung des englischen Begriffs „share“. In diesem Sinne verstanden teilt man es nicht im Sinne von Anteilsbildung, sondern im Sinne eines zusätzlich gedachten „mit“. Im Grunde stimmt aber nicht einmal das, denn letztlich teilt man die Apps und die Musik ja gar nicht wirklich mit seiner Verfolgerschaft. Im Grunde macht man lediglich darauf aufmerksam. Dieser Begriff hat sich in Sachen Social Media aber nicht durchgesetzt.

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