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Christian Ebernickel 6. Februar 2017

Google Analytics für Einsteiger, Teil 2

Google Analytics für Einsteiger, Titelbild

Nachdem wir uns im ers­ten Teil um das Basis-Tracking geküm­mert haben, stei­gen wir im zwei­ten Teil der Artikelserie “Google Analytics für Einsteiger“ tie­fer in die Datenansichten und Filter ein. Wir wer­fen zunächst einen Blick auf die Grundeinstellungen einer Datenansicht. Dann erfahrt ihr, war­um ihr in Google Analytics immer min­des­tens drei Datenansichten ver­wen­den soll­tet. Zum Abschluss zei­ge ich euch, wie ihr inter­nen Traffic und Spam her­aus­fil­tern könnt.

Google Analytics für Einsteiger, Titelbild

Google Analytics für Einsteiger, Teil 2

Datenansichten & Filter einrichten

1. Grundeinstellungen einer Google Analytics Datenansicht

Eine neue Google Analytics Property ent­hält zunächst nur eine Datenansicht mit dem Namen „Alle Websitedaten“. Über den Menüpunkt Verwaltung könnt ihr auf die­se Datensicht zugrei­fen und eini­ge Grundeinstellungen vor­neh­men. Klickt auf Verwaltung und wählt in der Spalte Datenansicht den Punkt Einstellungen der Datenansicht aus. Falls ihr schon meh­re­re Datenansichten ange­legt habt, ist an die­ser Stelle zunächst die Datenansicht aus­zu­wäh­len, die ihr bear­bei­ten möch­tet.

Google Analytics: Einstellungen der Datenansicht

Google Analytics: Einstellungen der Datenansicht

  1. Name der Datensicht: Ihr könnt der Datenansicht einen belie­bi­gen Namen geben. Er soll­te selbst­er­klä­rend sein, damit ihr spä­ter die Funktion ver­schie­de­ner Datenansichten schon anhand des Namens erken­nen könnt.
  2. URL der Website: Hier tragt ihr die URL der über­wach­ten Website ein. Diese Information wird spä­ter in den Content-Berichten und der Inpage-Analyse ver­wen­det.
  3. Zeitzone: Die Zeitzone soll­te unbe­dingt kor­rekt ein­ge­stellt wer­den, damit die in den Berichten ange­zeig­ten Daten der rich­ti­gen Uhrzeit bzw. dem rich­ti­gen Datum zuge­ord­net wer­den. Dies ist ins­be­son­de­re wich­tig, um spä­ter die zeit­li­che Aussteuerung von Online-Werbung opti­mie­ren zu kön­nen.
  4. URL-Suchparameter aus­schlie­ßen: Falls die Suche auf eurer Website URL-Parameter ver­wen­det, ist es emp­feh­lens­wert, die­se Parameter hier ein­zu­tra­gen. Anderenfalls könn­te die Zahl der in den Contentberichten ange­zeig­ten URIs stark anstei­gen, weil die Suchparameter mit aus­ge­wie­sen wer­den. Der Inhalt der Suchparameter lässt sich über das Site-Search-Tracking ana­ly­sie­ren. Wie das geht, zei­ge ich im nächs­ten Artikel.
    Wenn ihr auf eurer Website URL-Parameter nutzt, die kei­nen Einfluss auf den Inhalt der Seite haben, wie z.B. Tracking-Parameter, soll­tet ihr die Parameter hier eben­falls ein­tra­gen. Sie wer­den dann igno­riert und tau­chen nicht in den Contentberichten auf.
  5. Währung: Nutzt ihr E-Commerce-Tracking oder Zielvorhaben mit Werten? Dann könnt ihr an die­ser Stelle fest­le­gen, wel­che Währung den Conversion-Werten zuge­ord­net wer­den soll.
  6. Bots her­aus­fil­tern: Mit die­ser Option las­sen sich die Seitenaufrufe, die durch bekann­te Bots und Spider ver­ur­sacht wer­den, aus der Datenansicht her­aus­fil­tern. Wichtig: Dies betrifft nur bekann­te Bots & Spider. Um Spam in Google Analytics wir­kungs­voll ein­zu­däm­men, ist die­se Einstellung zwar obli­ga­to­risch aber lei­der bei wei­tem nicht aus­rei­chend. Doch dazu am Ende die­ses Artikels mehr.

Weitere detail­lier­te Informationen zu den ein­zel­nen Einstellungen der Datenansichten fin­det ihr in der Google Analytics Hilfe: https://support.google.com/analytics/answer/1010249?hl=de

 

2. Zusätzliche Datenansichten anlegen

Vielleicht fragt ihr euch, wofür ihr zusätz­li­che Datenansichten in Google Analytics benö­tigt?

Ein klas­si­scher Anwendungsfall wäre das Cross-Domain-Tracking, bei dem meh­re­re Domains unter einer Analytics Property getrackt wer­den. Dann nutzt man neben einer Datenansicht, die den gesam­ten Traffic ent­hält, ger­ne auch wei­te­re Datenansichten für die ein­zel­nen über­wach­ten Domains. So könn­tet ihr Analysen mit dem Fokus auf nur eine der über­wach­ten Domains durch­füh­ren.

Dieser Ansatz bie­tet sich auch an, falls ihr nur eine Domain über­wacht, die jedoch meh­re­re Subdomains ent­hält.

Treffen bei­de Fälle nicht auf euch zu? Macht nichts, ihr soll­tet trotz­dem wei­te­re Datenansichten in eurer Property anle­gen und zwar aus einem ganz ein­fa­chen Grund:

Bei der Arbeit mit Google Analytics wird man in der Regel auch Filter benut­zen, z.B. um inter­nen Traffic oder Spam her­aus­zu­fil­tern. Die Filter sind in Google Analytics ein mäch­ti­ges und viel­sei­ti­ges Instrument, denn mit ihnen las­sen sich sogar die Inhalte ein­zel­ner Datenfelder über­schrei­ben!
Wichtig: Beim Einsatz von Filtern müsst ihr beach­ten, dass die Filter wir­ken, bevor die Daten in eurer Datenansicht gespei­chert wer­den. Das bedeu­tet, dass her­aus­ge­fil­ter­te Zugriffe nicht wie­der­her­ge­stellt wer­den kön­nen, denn sie sind nie in eurer Property gespei­chert wor­den!

Deshalb ist beim Einsatz von Filtern beson­de­re Vorsicht gebo­ten, um kei­ne benö­tig­ten Daten zu ver­lie­ren oder Daten zu ver­fäl­schen.

Ich emp­feh­le euch, dass ihr von Anfang an noch min­des­tens zwei wei­te­re Datenansichten anlegt:

  1. Eine Backup-Datenansicht, die kei­ner­lei Anpassungen wie etwa Filter ent­hält. Mit ihr könnt ihr prü­fen, wel­che Daten in einer ande­ren Ansicht her­aus­ge­fil­tert wur­den. Falls euch durch den Einsatz eines Filters in einer ande­ren Datenansicht doch ein­mal Daten ver­lo­ren gegan­gen sind, könnt ihr immer noch in die Backup-Datenansicht schau­en.
  2. Eine Test-Datenansicht, in der ihr neue Filter oder ande­re Anpassungen zunächst tes­tet und ihre Wirkung auf eure Daten über­prüft. Wenn sich die neu­en Filter wie erwar­tet ver­hal­ten, könnt ihr sie anschlie­ßend auch in eurer Arbeitdatenansicht („Alle Websitedaten“) akti­vie­ren.

 

So legt ihr weitere Datenansichten in eurer Property an

Entweder erstellt ihr unter dem Menüpunkt Verwaltung eine neue Datenansicht:

Google Analytics: Neue Datenansicht erstellen

Google Analytics: Neue Datenansicht erstel­len

 

Oder ihr kopiert eine bereits bestehen­de Datenansicht:

Google Analytics: Datenansicht kopieren

Google Analytics: Datenansicht kopie­ren

 

Wichtig: Beim Kopieren einer Datenansicht wer­den auch die Filter in die neue Datenansicht über­tra­gen. Eine Backup-Datenansicht soll­te auf die­sem Weg nur erzeugt wer­den, wenn ihr sicher seid, dass die kopier­te Ansicht kei­ner­lei Filter ent­hält.

Weitere Informationen zum Anlegen neu­er Datenansichten und dem Kopieren bestehen­der Datenansichten fin­det Ihr in der Google Analytics Hilfe:
https://support.google.com/analytics/answer/1009714?hl=de
https://support.google.com/analytics/answer/3256366?hl=de

 

3. Internen Traffic herausfiltern

In Google Analytics wird auch der soge­nann­te inter­ne Traffic erfasst. Das sind Zugriffe auf die Website, die von dir sel­ber oder Kollegen und Mitarbeitern dei­nes Unternehmens stam­men. Der inter­ne Traffic ver­fälscht die Daten in Google Analytics, weil sich hin­ter ihm kei­ne poten­zi­el­len Kunden bzw. „ech­ten Nutzer“ ver­ber­gen und soll­te des­halb her­aus­ge­fil­tert wer­den.

Die Schwierigkeit: Interner Traffic lässt sich nicht immer leicht iden­ti­fi­zie­ren. Besonders, wenn ihr nicht mit einer fes­ten IP ins Internet geht (z.B. durch Mitarbeiter im Home-Office), vie­le Zugriffe über Mobiltelefone oder WiFis erfol­gen (z.B. durch Außendienstmitarbeiter) muss man zum Teil erheb­li­chen Aufwand trei­ben, um den inter­nen Traffic über­haupt zu erken­nen.

Doch damit wol­len wir uns an die­ser Stelle nicht auf­hal­ten. Wir gehen vom ein­fachs­ten Fall aus: Ihr habt von eurem ISP (Internet Service Provider) eine fes­te IP-Adresse zuge­wie­sen bekom­men. In weni­gen Schritten lässt sich für die­se IP ein Filter defi­nie­ren, der Zugriffe von die­ser IP her­aus­fil­tert.

So filtert ihr internen Traffic aus eurer Datenansicht heraus

Beispiel: Angenommen, Eure IP-Adresse ist  111.22.33.44, und ihr habt in eurem Google Analytics Tracking-Code die IP-Anonymisierung (sie­he Teil 1 die­ser Artikelserie) akti­viert.

Wählt in der Verwaltung von Google Analytics die gewünsch­te Datenansicht aus, klickt auf Filter und dann auf +Filter hin­zu­fü­gen.

Google Analytics: Filter hinzufügen

Google Analytics: Filter hin­zu­fü­gen

Nun wird der Filter zum Ausschluss des inter­nen Traffics defi­niert:

Google Analytics: Internen Traffic ausschließen

Google Analytics: Internen Traffic aus­schlie­ßen

  1. Gebt dem Filter einen ein­deu­ti­gen Namen, damit schon anhand des Namens die Funktion des Filters erkenn­bar ist.
  2. Der Filtertyp ist Benutzerdefiniert.
  3. Wählt die Option Ausschließen
  4. Das Filterfeld lau­tet IP-Adresse.
  5. In das Feld Filtermuster wird nun die IP-Adresse ein­ge­tra­gen, von der die Zugriffe her­aus­ge­fil­tert wer­den sol­len. Hier geben wir ^111.22.33 ein.
    Warum tra­gen wir hier nicht ein­fach die voll­stän­di­ge IP 111.222.33.44 ein?
    Der Grund liegt in der akti­vier­ten IP-Anonymisierung: Sie bewirkt, dass das letz­te Segment der IP-Adresse nicht zu den Google Analytics Servern über­tra­gen wird. Wir kön­nen also nur einen Filter für IPs defi­nie­ren, die mit 111.22.33. anfan­gen. Das letz­te Segment bleibt offen. Genau dies bedeu­tet der regu­lä­re Ausdruck ^111.22.33.
    Daraus folgt, dass wir mit die­sem Filter nicht nur unse­re eige­ne IP 111.22.33.44 aus­schlie­ßen, son­dern auch noch die 255 ande­ren mög­li­chen Varianten wie zum Beispiel 111.22.33.143.
    Der Filter ist also unscharf und ein genaue­res Herausfiltern wäre nur bei deak­ti­vier­ter IP-Anonymisierung mög­lich. Dem ste­hen jedoch die deut­schen Datenschutzbestimmungen gegen­über, die die IP-Anonymisierung erfor­dern.
  6. Speichern und der Filter ist akti­viert.

Größeren Unternehmen kann auch die Analyse des inter­nen Traffics wich­ti­ge Erkenntnisse lie­fern. Für einen sol­chen Fall wür­de man eine wei­te­re Datenansicht aus­schließ­lich für den inter­nen Traffic anle­gen und in ihr einen Filter defi­nie­ren, der die oben aus­ge­schlos­se­ne IP nun expli­zit ein­schließt. Damit lie­ße sich die inter­ne Nutzung der Website ana­ly­sie­ren.

 

4. Google Spam herausfiltern

Leider kommt Spam auch in Google Analytics vor. Technisch funk­tio­niert Spamming in Google Analytics anders als etwa Email-Spam. Die Ziele der Spammer sind jedoch ähn­lich: Eure Aufmerksamkeit erre­gen und euch dazu ver­lei­ten bestimm­te Websites zu besu­chen. Mehr zum Thema Google Analytics Spam fin­det ihr hier. Doch selbst wenn ihr nicht auf den Spam her­ein­fallt, ver­ur­sacht er doch ein Problem: Spam ver­fälscht eure Statistiken und damit erschwert die Webanalyse.

Wie erkennt ihr Spam in Google Analytics?

Spam tritt in Google Analytics an ver­schie­de­nen Stellen auf. Ihr fin­det ihn in den Verweisberichten als sog. Referrer-Spam:

Google Analytics: Referrer-Spam

Google Analytics: Referrer-Spam

 

Spam kann auch in den Berichten zu den Spracheinstellungen eurer Besucher auf­tau­chen:

Google Analytics: Spam in den Sprachangaben

Google Analytics: Spam in den Sprachangaben

 

Häufig könnt ihr Spam auch in den Contentberichten von Google Analytics fin­den. Dort wur­den dann schein­bar Seiten auf eurer Website auf­ge­ru­fen, die jedoch gar nicht exis­tie­ren.

Google hat in den ver­gan­ge­nen Monaten gro­ße Fortschritte beim auto­ma­ti­schen Herausfiltern die­ses Spams gemacht, den­noch taucht immer wie­der Spam in Google Analytics auf. Deshalb emp­feh­le ich euch, regel­mä­ßig die Daten in Google Analytics zu über­prü­fen und Gegenmaßnahmen zu tref­fen.

 

Wie lässt sich Spam in Google Analytics bekämpfen?

Google Analytics Spam wird in ers­ter Linie über spe­zi­el­le Filter in euren Datenansichten bekämpft. Bis vor Kurzem konn­te man mit Verweisfiltern gute Ergebnisse erzie­len. Mittlerweile gelingt es Spammern jedoch, glaub­wür­di­ge Verweisquellen wie reddit.com oder twitter.com vor­zu­täu­schen, so dass der Spam nur schwer über die Verweisberichte erkenn­bar ist.

Deshalb ist es sinn­vol­ler nach dem Hostnamen zu fil­tern. Angenommen, eure Website ist unter www.euredomain.tld erreich­bar. Für alle gül­ti­gen Zugriffe muss der Hostname auf www.euredomain.tld lau­ten. Lautet er anders oder fehlt er, han­delt es sich poten­zi­ell um Spam.

Werfen wir noch ein­mal einen Blick auf den Verweisbericht und fügen als sekun­dä­re Dimension den Hostnamen hin­zu:

Google Analytics: Verweisbericht mit Hostnamen

Google Analytics: Verweisbericht mit Hostnamen

 

Nur für die Verweisquelle images.google.de wird als Hostname www.euredomain.tld ange­ge­ben. Damit han­delt es sich bei dem Traffic aus die­ser Quelle höchst­wahr­schein­lich nicht um Spam. Bei allen übri­gen Verweisquellen sehen wir jedoch abwei­chen­de Hostnamen. Auch der Traffic aus Quellen wie reddit.com, der auf den ers­ten Blick sau­ber aus­sah, stellt sich nun als Spam her­aus.

Um den Spam zu bekämp­fen, las­sen wir in Google Analytics nur noch Zugriffe zu, die als Hostnamen www.euredomain.tld gesetzt haben.

So richtet ihr einen Hostnamen-Filter ein:

In der Verwaltung von Google Analytics wählt ihr die gewünsch­te Datenansicht aus, klickt auf Filter und dann auf +Filter hin­zu­fü­gen. Nun wird der Hostnamen-Filter zum Ausschluss des Spams defi­niert:

Google Analytics: Hostname-Filter

Google Analytics: Hostname-Filter

  1. Legt zunächst den Filternamen fest, z.B. „Nur Host www.euredomain.tld zulas­sen“.
  2. Wählt als Filtertyp Vordefiniert
  3. Die Bedingung für den Filter lau­tet: Nur ein­schlie­ßen Hostname-Traffic sind gleich.
  4. Tragt den gül­ti­gen Hostnamen ein.
  5. Überprüft den Filter, ob er sich so ver­hält, wie von euch wie erwar­tet.
  6. Speichern.

Wichtig: Ermittelt genau die zuläs­si­gen Hostnamen. Falls ihr ver­schie­de­ne Subdomains ver­wen­det, müs­se die­se in der Filterdefinition berück­sich­tigt wer­den. Ebenso kön­nen Drittanbieterlösungen, die ihr auf eurer Website inte­griert habt (zum Beispiel für die Zahlungsabwicklung, den Download kos­ten­pflich­ti­ger Inhalte, usw.) zu wei­te­ren Hostnamen füh­ren, die im Filter expli­zit erlaubt wer­den müs­sen. Auch beim Cross-Domain-Tracking tre­ten ver­schie­de­ne Hostnamen auf, die ihr bei der Definition des Filters berück­sich­ti­gen müsst.

Die Profi-Methode gegen Spam: Der Analytics Key

Der oben vor­ge­stell­te Hostnamen-Filter wirkt zur­zeit noch effi­zi­ent gegen Spam. Allerdings habe ich in man­chen Google Analytics Properties bereits Spam-Zugriffe mit gül­ti­gen Hostnamen gefun­den. Es scheint so, als ob ein­zel­ne Spammer bereits eine Methode gefun­den hät­ten, um gül­ti­ge Hostnamen vor­zu­täu­schen.  Das könn­te bedeu­ten, dass der Hostname-Filter zukünf­tig an Wirksamkeit ver­liert. Eine Profi-Methode gegen Spam in Google Analytics ist der soge­nann­ten Analytics Key. Mit ihm wer­den alle Daten, die an Google Analytics gesen­det wer­den, zusätz­lich authen­ti­fi­ziert. Diese Methode erfor­dert eini­ge tie­fe­re Kenntnisse in Google Analytics und dem Google Tag Manager, des­halb stel­le ich sie nicht im Detail vor. Wer sich für die­se Methode inter­es­siert, fin­det hier wei­te­re Informationen.

 

Zusammenfassung

Im zwei­ten Teil der Artikelserie habe ich euch die wich­tigs­ten Einstellungen der Datenansichten gezeigt und erklärt, war­um ihr in jeder Property min­des­tens drei Datenansichten haben soll­tet. Internen Traffic könnt ihr jetzt mit einem ein­fa­chen Filter aus­schlie­ßen. Zur Bekämpfung von Spam in Google Analytics habt ihr den Hostnamen-Filter kenn­ge­lernt, der gute Ergebnisse lie­fert.

In Teil 3 stei­gen wir tie­fer in die Konfigurationsmöglichkeiten von Google Analytics ein.  Wir schau­en uns die Kontoverknüpfungen, Site Search & Werbefunktionen an.

Christian Ebernickel

Christian Ebernickel ist Spezialist für Webanalyse und datengetriebenes Online Marketing. Er berät Unternehmen im Einsatz von Google Analytics und Google Tag Manager. In seinem Webanalyse Blog stellt er erweiterte Tracking-Szenarien und Ansätze für die Entwicklung individueller Webanalysepläne vor.

7 Kommentare

  1. Kann es sein, das es bei der SPAM-Bekämpfung nur den Filter mit dem Hostnamen geben darf?

    Ich habe noch wei­te­re Filter aktiv, und nach Erstellung des Hostnamen-Filters wer­den kei­ne Besuche mehr getrackt.

    Oder ver­wen­de ich dann den fal­schen Hostnamen? Wie erhal­te ich dann die kor­rek­te Bezeichnung?

    • Hallo Marcus,

      der Hostname-Filter lässt sich mit wei­te­ren Filtern kom­bi­nie­ren.

      Die gül­ti­gen Hostnamen fin­dest Du zum Beispiel her­aus, wenn Du in den Contentberichten (Verhalten » Websitecontent » Alle Seiten) als sekün­dä­re Dimension Hostname hin­zu­fügst. Falls Du ver­schie­de­ne Subdomains nutzt oder Drittanbieterlösungen inte­griert hast, die eige­ne (gül­ti­ge) Hostnamen lie­fern, müs­sen die­se im Filter berück­sich­tigt wer­den. (sie­he Artikel).

      Schöne Grüße
      Christian

  2. Sehr guter Artikel, nur wo fin­de den “Verweisbericht”, weil ich dort die Spalte “Hostnamen” nicht fin­de.

    VG
    Axel

  3. Der DrWeb-RSS-Fed funk­tio­niert nicht mehr unter Firefox 51 für OSX.
    Die Captcha-Code-Abfrage unter dem Kontakt-Formular funk­tio­niert auch nicht.

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