Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Redaktion Dr. Web 18. September 2013

Geht doch: 25+ schicke Websites aus dem Homepage-Baukasten

Heute wol­len wir uns mal wie­der mit einem der Lieblingsthemen pro­fes­sio­nel­ler Designer beschäf­ti­gen – dem Homepage-Baukasten. Alles Geschimpfe nutzt nichts, die Dinger sind ein­fach nicht aus der Welt zu reden. Im Gegenteil, es wer­den eher mehr denn weni­ger. Das Versprechen ist aber auch zu ver­lo­ckend. Ohne tech­ni­sche Kenntnisse soll man her­vor­ra­gend aus­se­hen­de Websites im Handumdrehen gestal­ten kön­nen. Da freut sich die Betreiberin des klei­nen Schmucklädchens um die Ecke eben­so wie der Inhaber der Zweirad-Schrauberbude in Hintertupf. Manch Service rich­tet sich mitt­ler­wei­le sogar direkt an Printdesigner, die sich ein Stück vom Webdesign-Kuchen abschnei­den wol­len. Egal, zu wel­cher Gruppe Sie gehö­ren. Die fol­gen­de Zusammenstellung von Beispielen ver­schie­de­ner Dienste zeigt, wie weit Sie im Spätsommer 2013 ohne Code-Kenntnisse kom­men kön­nen…

Eins sei noch vor­weg geschickt. Die fol­gen­den Beispiele kön­nen zwar ohne Code-Kenntnisse, nicht jedoch ohne Ideen rea­li­siert wer­den. Das gra­fi­sche Konzept, das Navigationsdesign, die Informationsarchitektur, das alles nimmt Ihnen natür­lich ein Homepage-Baukasten nicht ab. Es sei denn, Sie kön­nen und wol­len Ihr Konzept in eines der stets vor­han­de­nen, vor­ge­fer­tig­ten Templates pres­sen. Individualität errei­chen Sie dann jedoch nicht.

WebStartToday.com

Wie die meis­ten bekann­ten Homepage-Baukästen rich­tet sich auch  WebStartToday an klei­ne Unternehmen und Freiberufler. Auf der Basis eines Drag-and-Drop-Interfaces küm­mert sich der Baukasten ansatz­wei­se auch um SEO-Freundlichkeit. Geboten wer­den Tausende von Templates aus 72 Branchen, womit wei­te Bereiche real exis­tie­ren­der Bedarfe abge­deckt sein dürf­ten. Der Dienst bie­tet bei der Anpassung der Templates hilf­rei­che Tipps und Tricks, vor allem auch mit Blick auf SEO und kann im ers­ten Jahr kom­plett kos­ten­frei ver­wen­det wer­den.

Reed Grey Woodworking

AquaVie Day Spa

Electrify Fitness

Intuit.com

Auch Intuit wen­det sich an die Zielgruppe klei­ner Unternehmen. Hier fin­det man ledig­lich eini­ge hun­dert Designs vor, dafür glänzt der Dienst mit aus­ge­zeich­ne­tem Support, bie­tet E-Commerce- und Social-Media-Integration. Intuit kann 30 Tage lang kos­ten­frei aus­pro­biert wer­den.

Coco Lassial Apron Co.

Gentle Hands Canine Care

Elk Mountain Rentals LLC

Wix.com

Wix ist schwer zu schla­gen, wenn man mal vom Namen absieht, denn Wix ist kos­ten­los. Es gibt zwar Premium-Angebote, die­se bezie­hen sich jedoch auf Speicher und Bandbreite, das Featureset des Dienstes an sich ist kos­ten­los nutz­bar. Wix bie­tet weni­ge vor­ge­fer­tig­te Designs, aber vie­le Möglichkeiten, eine Website zu gestal­ten, wenn man denn eine Idee hat, wie die­se aus­se­hen soll. Wenig ver­wun­der­lich, dass Wix zu den Lösungen gehört, die auch von Webdesignern ein­ge­setzt wird.

Sue-Sue’s

The Punch and Judy Show

Richard Overton

Breezi.com

Breezi rich­tet sich direkt an Webdesigner, die den Einstieg in den Code ver­mei­den wol­len (oder man­gels Know-How müs­sen). Breezi limi­tiert sei­ne Nutzer kaum. Auch anspruchs­vol­le Designs sind damit mach­bar. Erstellte Sites kön­nen mit einer Fülle zusätz­li­cher “Apps” auf­ge­peppt wer­den und sind auto­ma­tisch respon­siv. Designs in Breezi sind sog. Skins, die in Sekundenschnelle über die vor­han­de­ne Site gestülpt wer­den kön­nen – inter­es­sant für Wankelmütige.

BlackStoneIndonesia

Katherine Morgan Design

Fragments of Winter

Christine Brizendine

Design Printworks

Mint Wedding Cinematography

Weebly.com

Weebly ist beliebt bei vie­len Menschen, aber vor allem bei Budgetorientierten. Denn Weebly gehört zu den güns­tigs­ten Diensten, ist im Basis-Featureset sogar kos­ten­los. Der Dienst erzeugt stan­dard-kom­pa­ti­ble Sites, die SEO-opti­miert, Social Media vor­be­rei­tet und mit Analytics aus­ge­stat­tet sind. Neben Apps für iOS und Android bie­tet Weebly seit kur­zem Optionen zur Erstellung mobil-freund­li­cher Seiten.

Arancini Bros.

Zestwishes.co

Kaylee’s Education Studio

IM-Creator

Auch IM-Creator rich­tet sich neben der Zielgruppe der Kleinunternehmen und Freelancer direkt an Designer, die den Einstieg in das Coding scheu­en. Die vor­han­de­nen Templates sind in ihrer Mehrzahl von frei­be­ruf­li­chen Webdesignern bei­gesteu­ert wor­den – ver­mut­lich ein Grund, wie­so IM-Creator zu den viel­fäl­ti­ge­ren sei­ner Art gehört.

Wiggley Bottom Farm

Alex Steenfeldt

Chikin and Fish

Quails in the Nest

TheDigitalArtist.com

MoonFruit.com

MoonFruit rich­tet sich eben­falls an Freunde des gerin­gen Budgets. Kommt Ihre Site mit 20 MB auf 15 Seiten aus, dann kos­tet MoonFruit kei­nen Cent. Premium-Pläne bie­ten mehr Speicher und Bandbreite, sowie mehr Features, etwa E-Commerce-Unterstützung und bald auch den Betrieb von Blogs.

Shortlaunch.com

Emma Illustration

In Your Dreams

Re-loved Vintage

Raw Xclusive

Webydo.com

Webydo kann zwar grund­sätz­lich von Endkunden ver­wen­det wer­den, Zielgruppe ist aber ein­deu­tig der Designer. Webydo ist ambi­tio­niert gestar­tet und steht mitt­ler­wei­le auch als White-Label-Variante zur Verfügung. So kann sich jeder Designer in Webydo häus­lich ein­rich­ten. Das System über­nimmt auf Wunsch sogar die Rechnungsstellung gegen­über den Kunden. Etliche Kooperationen mit etwa E-Commerce-Firmen sind dar­auf ange­legt, die Fähigkeiten von Webydo in Bereiche zu erwei­tern, in denen man bis­lang nicht um das Coding her­um kommt.

Stella and Lori

Yoav Gurin

Gallery Born

Punko

Wie die gezeig­ten Websites erken­nen las­sen, sind die Zeiten, in denen Website-Generatoren nur Schund pro­du­zier­ten, end­gül­tig vor­bei. Wenn man sich nun noch vor­stellt, dass die­se Tools von erfah­re­nen Designern bedient wer­den und nicht direkt vom Endkunden, dann könn­ten da rich­ti­ge Schmuckstücke ent­ste­hen. Die Vorteile für berufs­mä­ßi­ge Seitenersteller lie­gen auf der Hand. Die Erstellungsdauer wird ver­kürzt, der Preis kann sin­ken, muss aber nicht. In jedem Fall kön­nen Designer Zeit spa­ren, was sich – so oder so – wie­der finan­zi­ell aus­wir­ken wird.

Natürlich gerät jeder Website-Baukasten an sei­ne Grenzen, wenn es um die Erstellung kom­ple­xer Web-Apps mit Interaktionsmöglichkeiten geht, aber die durch­schnitt­li­che Web-Präsenz schafft er defi­ni­tiv.

(th/dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

7 Kommentare

  1. Schöner Bericht! Blöd gefragt: was hal­tet ihr denn von der web.de-Homepage? Dank und Gruß, Ruth

  2. Hey,

    ich den­ke der Grund war­um sol­che Selbstbaukasten so viel Erfolg haben ist das Plugin-Prinzip. Heutzutage sind vie­le Nutzer durch Apps und Plugins dar­an gewöhnt alles zu per­so­na­li­sie­ren und es mit vie­len ver­schie­de­nen Paketen zu etwas indi­vi­du­el­lem zu gestal­ten.

    Das größ­te Problem sind aber wei­ter­hin die Ideen. Viele Firmen wis­sen mitt­ler­wei­le, dass eine anspre­chen­de Internetseite wich­tig ist, also wol­len sie eine. Jedoch wenn es ums Errichten oder Besprechen geht wis­sen vie­le nicht was Sie wol­len. Mit einer Agentur an der Seite kriegt man ja noch Tipps und Vorschläge etc., wenn man es sel­ber macht kann es schnell in die Hose gehen.

  3. Super Artikel und eine gute Marktübersicht. Zwei der Tools kann­te ich noch nicht. :) Danke.

    Ich hab mir nicht alle Seiten ange­schaut. Aber mir scheint, dass zumin­dest bei den HTML&CSS frei­en Systemen, ein Wehrmutstropfen ist, dass dann auch die Code Qualität lei­det.

    Ich fin­de den Ansatz es für Designer ein­fa­cher zu machen, für sich und ihre Kunden Webseiten zu gestal­ten spit­ze. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher, ob sich 100% Design Freiheit, Code Qualität und State-of-the-Art Designkonzepte wirk­lich mit Baukästen umset­zen las­sen.

  4. Richtig – und das Gefühl für Farben und einem gewis­sen “Gleichgewicht” im Layout ist auch nicht jedem gege­ben…
    Davon abge­se­hen – wenn ich mir den Quellcode ein­zel­ner Kandidaten so anse­he, berei­tet mir das manch­mal direkt Schmerzen (zum Glück gibt´s auch ande­re). ;) Aber der Endkunde sieht halt schluss­end­lich nur die Oberfläche. Dass im Ferrari-Fahrgestell ein Trabbi-Motor steckt, weiß er ja nicht.
    Solche Dienste sind trotz­dem immer mal wie­der einen Blick wert (dan­ke, da sind ein paar dabei, die ich noch nicht kann­te) – und sei es auch nur, um den “guten Freund” der ganz schnell eine ganz bil­li­ge Website braucht, zufrie­den­zu­stel­len. ;)

  5. Ich habe kürz­lich mal aus Neugier in solch einem Homepagebaukasten rum­ge­kli­ckert. Toll was da alles geht. Definitiv kann man damit “pro­fes­sio­nel­le” Websites erstel­len. Allerdings braucht man auch beim Baukasten das Wissen, was denn eigent­lich eine Website zu einer pro­fes­sio­nel­len Website macht. In die­sem Punkt konn­te ich, zumin­dest bei mei­nem Testkandidaten, kei­ne Unterstützung erken­nen.

    • Vollkommen rich­ti­ger Einwand, der auch im Beitrag genannt wird. Ohne Wissen um – unter ande­rem – Informationsarchitektur, Navigationsdesign und auch nur eine krea­ti­ve Idee kann man kei­ne pro­fes­sio­nel­le Website erstel­len – weder mit, noch ohne Baukasten ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.