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Redaktion Dr. Web 30. November 2017

Französisch lernen per Software – Oft besser als ein Sprachkurs

Wenn der digi­ta­le Nomade eine neue Fremdsprache ler­nen will, dann muss er sein Smartphone nicht mal zur Seite legen. Das sind die Gründe dafür.

Kommunikation ist in der heu­ti­gen Welt enorm wich­tig. Sie wird häu­fig über die Sprachgrenzen hin­weg geführt. Deshalb ist es für zahl­rei­che Menschen von hoher Bedeutung, dass sie meh­re­re Fremdsprachen beherr­schen. Englisch und Spanisch ste­hen dabei im Vordergrund, aber auch Französisch gilt längst nicht mehr nur als Sprache der Mode und der Liebe. Ihre Bedeutung nimmt seit eini­ger Zeit auch in der Geschäfts- und Handelswelt enorm zu. Kein Wunder, denn es gibt etwa 76 Millionen Französisch-Muttersprachler. Dazu kom­men noch ein­mal rund 153 Millionen Menschen, die Französisch als Zweitsprache spre­chen. Damit gehört sie zu den meist­ge­spro­che­nen Sprachen welt­weit.

Bestens gerüs­tet für einen lan­gen Paris-Aufenthalt mit Babbel? (Foto: Pixabay)

Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Arbeitnehmern mit Französisch-Kenntnissen

Das stellt eini­ge deut­sche Unternehmen, die mit fran­zö­si­schen Kunden oder Geschäftspartnern zusam­men­ar­bei­ten, vor ein Problem. Denn: Ein ein­fa­cher Online-Übersetzer ist oft nicht aus­rei­chend, um die Korrespondenz eines Unternehmens kor­rekt in die fran­zö­si­sche Sprache zu über­tra­gen. Immer mehr Betriebe sind daher auf der Suche nach Arbeitnehmern, die Französisch in Wort und Sprache beherr­schen. Wenn Du Französisch sprichst, ver­bes­serst Du Deine Karrierechancen um ein Vielfaches. Um die Sprache zu ler­nen, muss es nicht zwangs­läu­fig der klas­si­sche Sprachkurs sein. Mit einem Sprachlernprogramm oder einer App wie Babbel lässt sich die fran­zö­si­sche Sprache auf abwechs­lungs­rei­che Weise ler­nen, wes­halb die Lernerfolge sogar häu­fig grö­ßer sind als mit einem rei­nen Sprachkurs.

Welche Inhalte bietet eine Software zum Französischlernen?

Eine Sprache ist leben­dig und viel­schich­tig. Dementsprechend ist es wich­tig, dass die Aufgaben einer Lernsoftware auch abwechs­lungs­reich gestal­tet sind, um gute Lernerfolge zu erzie­len. Effektive Sprachprogramme ent­hal­ten daher in der Regel die fol­gen­den Bestandteile:

Vokabeltrainer

Vokabeln sind das Grundgerüst jeder Sprache. Du musst die Bedeutung der Worte ken­nen, um in der Sprache zu kom­mu­ni­zie­ren. Das gilt natür­lich auch im Französischen. Einer der gän­gigs­ten Tipps zum effek­ti­ven Lernen der Vokabeln besteht dar­in, dass das Lernen Spaß machen soll­te. Dann ist es leich­ter für Dich, Dir die Wörter zu mer­ken. Dabei kann der Vokabeltrainer einer Lernsoftware eine wert­vol­le Hilfe dar­stel­len. Derartige Tools sind in der Regel indi­vi­du­ell und abwechs­lungs­reich gestal­tet, weil nicht nur Vokabeln abge­fragt wer­den, son­dern oft schon nach den ers­ten Lektionen klei­ne Sätze gebil­det wer­den kön­nen. Damit sind schnel­le Lernerfolge sicht­bar, was dazu bei­trägt, die Motivation zu erhal­ten. Die meis­ten Sprachprogramme mer­ken sich, wann ein Wort erkannt wur­de und kön­nen auch die kor­rek­te Aussprache über­prü­fen. Bei Fehlern musst Du die Vokabel so lan­ge wie­der­ho­len, bis sie per­fekt sitzt.

So tro­cken sind moder­ne Softwares zum Glück nicht. (Foto: Pixabay)

Grammatikübungen

Am lei­di­gen Thema Grammatik kommt nie­mand vor­bei, der eine Sprache ler­nen möch­te. Auch bei der fran­zö­si­schen Sprache spielt die Grammatik eine wich­ti­ge Rolle. Mit einer Lernsoftware hast Du den­noch die Möglichkeit, die Grammatik spie­le­risch zu begrei­fen, ohne nur stur aus­wen­dig ler­nen zu müs­sen. Wenn Du die gram­ma­ti­ka­li­schen Hintergründe ver­stehst, fal­len Dir ande­re Lernaufgaben dann auch leich­ter.

Schreibübungen

Gerade bei der fran­zö­si­schen Sprache sind Schreibübungen sehr wich­tig. Die Wörter wer­den hier teil­wei­se ganz anders geschrie­ben, als man sie aus­spricht. Zudem gibt es vie­le Akzentzeichen, die es rich­tig ein­zu­set­zen gilt. Mit einem Lernprogramm ist es beson­ders ein­fach, die Wörter kor­rekt zu schrei­ben. Die Software kon­trol­liert die Schreibweise auto­ma­tisch, Fehler wer­den garan­tiert nicht über­se­hen und durch den Wiederholungseffekt prägst Du Dir auch schwie­ri­ge Wörter schnell und sicher ein. Oft wer­den die Schreibübungen in Sprachlernprogrammen mit spie­le­ri­schen Aufgaben ver­knüpft, damit der Spaß am Lernen nicht auf der Strecke bleibt.

Visuelle Unterstützung ver­bes­sert den Lernerfolg. (Foto: Pixabay)

Ausspracheübungen

Französisch ist eine Sprache, die einen sehr schö­nen Klang hat, wenn die Wörter kor­rekt aus­ge­spro­chen wer­den. Umso wich­ti­ger sind regel­mä­ßi­ge Ausspracheübungen. Als Argument gegen rei­ne Sprachlernprogramme wird oft ange­bracht, dass die kor­rek­te Aussprache nicht geübt wer­den kön­ne. Das ist aber bei moder­nen Programmen nicht der Fall. Mittels Mikrofon wer­den Wörter und Sätze auf­ge­nom­men und mit den Sounddateien abge­gli­chen, die in der Software hin­ter­legt sind. Erst, wenn die Aussprache rich­tig ist, geht das Programm zur nächs­ten Lektion über. Beim Lernen mit der Software fällt es vie­len Menschen auch leich­ter, über­haupt in der frem­den Sprache zu spre­chen, als vor ande­ren Personen. Gerade dar­um kannst Du die Aussprache der Wörter mit einem Lernprogramm sehr gut ver­in­ner­li­chen.

Verständnisübungen

Zu guter Letzt ist es natür­lich wich­tig, nicht nur selbst in der fran­zö­si­schen Sprache schrei­ben und spre­chen zu kön­nen, son­dern ande­re Menschen auch zu ver­ste­hen. Deshalb sind Verständnisübungen ein ele­men­ta­rer Bestandteil von Sprachlernprogrammen. Hierbei unter­schei­det man Lese- und Hörübungen. Entweder Du liest die fran­zö­si­schen Texte selbst oder Du hörst sie an. Anschließend musst Du Fragen dazu beant­wor­ten. So wird das Verständnis für die fran­zö­si­sche Sprache geschult.

Fazit

Um die fran­zö­si­sche Sprache zu erler­nen, sind moder­ne Sprachprogramme eine gute Lösung. Bei ihnen steht vor allem der Spaß am Lernen im Vordergrund, weil alle Inhalte pra­xis­nah und spie­le­risch ver­mit­telt wer­den. Allerdings benö­tigst Du natür­lich ein hohes Maß an Selbstdisziplin, denn das Programm muss auch regel­mä­ßig ver­wen­det wer­den, da der Lernerfolg sonst aus­bleibt. Wer über die­se Selbstdisziplin ver­fügt, kann häu­fig kom­plett auf den zusätz­li­chen Sprachkurs ver­zich­ten. Zumindest stel­len Sprachprogramme aber eine opti­ma­le Ergänzung zum Französisch-Sprachkurs dar, um die Sprache schnell, effek­tiv und sicher zu erler­nen.

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

2 Kommentare

  1. I beg to dif­fer :-)
    Ich mer­ke es zur Zeit beim Russichlernen. Nichts geht über regel­mäs­si­gen Unterricht mit einer ech­ten Lehrperson aus dem betref­fen­den Kulturkreis. Abgesehen von der eige­nen Disziplin, wel­che bei einem regel­mäs­si­gen, bezahl­ten Kurs leich­ter ein­zu­hal­ten ist, scheint mit die sozia­le Interaktion sehr wich­tig. Wie man die in einer Firma not­wen­di­ge Korrespondenzqualität erreicht, steht dann noch auf einem ganz ande­ren Blatt.

  2. Nicht nur für Französisch.

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