Dieter Petereit 13. Februar 2016

Foodshot: Kostenlose Lebensmittelfotos

Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos

Ein neuer Dienst für kostenlose Lebensmittelfotos namens Foodshot ist dieser Tage an den Start gegangen. Die Auswahl ist noch überschaubar, aber bereits qualitativ hochwertig. Lass uns mal gemeinsam reinschauen…

Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos

Viele Foto-Plattformen, wenig Food-Bilder

Das hat ja vielleicht gedauert. Nachdem ich 2008 als Reaktion auf die Abmahnwelle rund um Marions Kochbuch eine Plattform für kostenlose Lebensmittelfotos ins Leben gerufen hatte, setzte ich damit keinen Trend. Und auch als es immer mehr Anbieter kostenloser Fotos ins Netz schafften, war darunter kein dedizierter Anbieter von Food-Bildern.

Jetzt endlich kommt mit Foodshot eine Website im Tumblr-Look, ganz nach Unsplash-Vorbild. Die Site sammelt qualitativ hochwertige Fotos, deren Gemeinsamkeit lediglich darin besteht, dass sie Lebensmittel abbilden.

Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos

Foodshot: Kostenlose Bilder unter Creative Commons Zero

Alle Bilder stehen unter der Lizenz Creative Commons Zero, was in etwa der Public Domain entspricht. Im Ergebnis dürfen diese Fotos zu jedem legalen Zweck und in jeglicher Art und Weise ohne Beschränkungen genutzt werden. Nicht einmal eine Nennung des Fotografen oder ein Backlink ist erforderlich.

Foodshot ist derzeit noch sehr basic. Es gibt keinerlei Ordnungssystem. Weder Kategorien, noch Tags, noch eine Suchfunktion ist vorhanden. Fotos werden in einer Timeline als Zweier-Grid dargestellt. Anders als bei anderen Anbietern gibt es keine Detailansicht zum jeweiligen Bild. Vielmehr bewirkt ein Klick auf eine Preview im Grid den sofortigen Download des Bildes. Beim Hovern wird lediglich in einem Overlay angezeigt, seit wann das Bild im Angebot verfügbar ist. Angaben zur Fotografin sucht man genauso vergebens wie Kamera- oder Geo-Daten.

Zwei Beispiele für die Qualität der Foodshots

Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos

Foodshot ist also sehr geradlinig und schnörkellos. Im jetzigen, sehr überschaubaren Angebot kann das so funktionieren, wenn Foodshot das versprochene Wachstum beibehält, wird das Angebot sehr schnell unübersichtlich werden. Perspetivisch kannst du den Überblick eigentlich nur über ein Abonnement des Foodshot Newsletters behalten.

Wenn du ein übersichtlicheres Angebot an Lebensmittelfotos bevorzugst, kann ich dir guten Gewissens mein eigenes Projekt empfehlen ;-) Auch da stehen die Bilder unter Creative Commons Zero und können zu jedem legalen Zweck ohne Einschränkungen genutzt werden.

Foodscene, die Macher hinter Foodshot

Foodshot wird dir präsentiert von den Machern von Foodscene. Foodscene will eine Art Medium für Lebensmittelthemen sein. Ich kann nicht erklären, wozu das gut sein soll, aber ich wünsche auf jeden Fall mal viel Erfolg dabei. Danke schon mal für Foodshot…

Foodshot - Kostenlose Lebensmittelfotos

Foodshot ist für Mitmacher offen

Wenn du willst, kannst du deine eigenen Bilder übrigens ebenfalls bei Foodshot einreichen. Wenn die Redaktion dein Material für gut genug befindet, findest du es demnächst auf der Plattform wieder. Du musst allerdings damit leben können, dass du nicht nur keine Attribution von den Verwendern deiner Bilder erhältst, sondern auch keine von der Plattform, auf der sie präsentiert werden. Das wäre für mich eher weniger ein Anreiz.

Woher beziehst du Lebensmittelfotos, wenn du sie benötigst?

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
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