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Dieter Petereit 5. April 2012

Fontomas: Eigene Icon-Webfonts im Handumdrehen

Eben erst stellte Kollege Denis Potschien die Vorteile der skalierbaren Icon-Fonts vor und präsentierte drei nützliche Fonts. Da lief uns Fontomas über den Weg. Fontomas ist eine Web-App, die es erlaubt, vorhandene Fonts und Webfonts nur in Teilen zu verarbeiten und neu zu arrangieren.

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Fontomas: Webservice zur Kompilation eines limitierten Fontsets für Web-Projekte

Fontomas stellt limitierte Iconsets aus bestehenden Fonts zusammen

Mit Fontomas wählt man einzelne Icons aus diversen Fonts und stellt sie zu einem neuen zusammen. So ist es möglich, nur die benötigten Symbole aus diversen Iconsets zusammen zu stellen. Die neu arrangierten Icon-Fonts können dann als SVG herunter geladen und mit Font Squirrel zu einem Webfont konvertiert werden.

Vorinstallierte Webfonts sind derzeit Entypo, IconicFill, IconicStroke und WebSymbolsRegular. Die Entwickler Roman Shmelev und Vitaly Puzrin versprechen, künftig weit mehr Webfonts im Standard zu integrieren. Zusätzlich können Fonts von der lokalen Festplatte im Format SVG oder Cufon hochgeladen und in gleicher Weise bearbeitet werden. Die Vorschaugröße der Icons lässt sich zur qualifizierteren Auswahl von 16 über 24 bis zu 32 Pixeln variieren. Die Vorgehensweise ist intuitiv.

Fontomas: Vorsicht bei hochgeladenen Fonts

Alle integrierten Webfonts stehen entweder unter der Open Font License oder einer CC-Lizenz. So ist der rechtlich einwandfreie Einsatz auch für kommerzielle Zwecke gewährleistet. Bei hochgeladenen SVG-Fonts ist jeder Nutzer natürlich selbst für die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen verantwortlich. Auch die Webfontisierung mit dem Font Squirrel sollte man unter diesem Gesichtspunkt überdenken.

Alles in allem ist Fontomas eine gelungene Lösung für Entwickler, die lediglich ein stark limitiertes Iconset benötigen und dabei auf Symbole unterschiedlicher Herkunft zugreifen wollen.

Links zum Beitrag:

(do)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

4 Kommentare

  1. Absolut genial, genau so ein Tool ist es was ich zwar nie direkt suchte, aber jetzt perfekt gebrauchen kann. Da ich kein profesioneller Schriftentwickler bin kam so eine Lösung nie für mich in frage, jetzt ist es doch ein Versuch wert.

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