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Dieter Petereit 20. Mai 2017

Free for Commercial Use: Noch mehr kostenlose Stockfotos

FFCU lautet die Abkürzung des neuen Stockfoto-Providers Free for Commercial Use und der Name ist auch direkt Programm, denn auf FFCU findest du nur vollkommen frei zu verwendende Fotos. Der Betreiber ist kein Unbekannter.

FFCU: Gemeinfreie Bilder für jeden legalen Zweck

Regelmäßige LeserInnen des Dr. Web Magazins kennen den Namen Markus Spiske schon. Denn der Fotograf und Mediendesigner aus der Nähe des fränkischen Erlangen zeichnet auch für die Stockfoto-Seite Raumrot verantwortlich, die wir schon 2014 an dieser Stelle vorgestellt haben.

Wieso derer zwei, fragt sich der geistig rege Dr. Web-Leser unverzüglich. Die Antwort ist einfach. Alle Bilder auf Raumrot stehen unter der Lizenz CC-BY-2.0, erfordern also eine Nennung des Urhebers, der Herkunft und der Lizenz.

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Genau dieses Erfordernis schafft Spiske auf Free for Commercial Use (FFCU) komplett ab. Natürlich freut er sich, wenn du seine Bilder mit einer Urhebernennung versiehst, es ist allerdings nicht die Voraussetzung für die Nutzung. Im Gegenteil stellt Spiske alle Bilder auf FFCU ausdrücklich unter CC0 und Public Domain. Die Fotos sind damit für jeden legalen Zweck völlig frei und unbeschränkt zu verwenden.

Auch auf FFCU bleibt der Fotograf seinem Stil treu. Fotos aus Spiskes Technik haben stets einen Hang zum Vintage und suchen das Besondere. Reine 08/15-Schnappschüsse findet man in seinem Angebot nicht. Dennoch schafft er es, Bilder so zu gestalten, dass sie teils durchaus generisch verwendet werden können. Als Beispiel kann das folgende Foto dienen:

Über 1.000 Bilder beherbergt FFCU bereits, auch Raumrot ist auf über 1.000 Bilder angewachsen. Die Auslieferung der FFCU-Fotos erfolgt über den Strato Hi-Drive des Fotografen. Alle Bilder werden in 300dpi-Auflösung bereitgestellt und wiegen um die 10 Megabyte. Man darf gespannt sein, wie lange sich Strato das anschaut. Ansonsten wird sich schnell eine alternative Lösung für das Serving finden lassen.

Übersichtlich: Gesucht und gefunden

Auf FFCU werden die Fotos thematisch sortiert in Grid-Übersichten dargestellt. Direkt aus dem Grid heraus kannst du individuelle Bilder liken oder nach Facebook, Twitter oder Pinterest teilen. Ein Klick auf die Foto-Preview öffnet die jeweilige Detailseite zum Bild. Hier erfährst du einige wenige Hintergrundinformationen zum Bild.

Für Fotografen interessante Informationen, vor allem der gesamte EXIF-Bereich, fehlen jedoch. Alternativ zum Durchstöbern der einzelnen Themenbereiche, suchst du per Freitext. Als Ergebnis kommt dann keine Grid-Übersicht, sondern eine Ergebnisliste.

Wenn du auf der Suche nach gemeinfreien Bildern bist, die nicht aussehen wie Millionen andere, dann ist FFCU auf jeden Fall einen Besuch wert. Der besondere Stil des Fotografen gefällt sicherlich nicht jedem, ist aber auf jeden Fall in Zeiten der omnipräsenten Instagram-Filter voll massentauglich, ohne es zu offensichtlich darauf anzulegen.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Ein Kommentar

  1. Schöner Artikel. Aber bei all den vielen omnipräsenten gemeinfreien Bildern – mir sind individuell aufgenommene, persönliche Fotos lieber.

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