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Florian Fiegel 24. Juli 2008

Feeds via Instant Messaging

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Feedreader gibt es wie Sand am Meer und besonders die netzbasierten und somit standortunabhängigen Dienste erfreuen sich größerer Beliebtheit. Wer allerdings einen netzbasierten Dienst wie den Google Reader nutzt, muss sich damit abfinden, dass Feeds nur in bestimmten Intervallen abgerufen werden und dort zur Verfügung stehen. Einzig lokale Lösungen konnten dem bisher Abhilfe schaffen.

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Die Alternative dazu nennt sich IM Feeds und ist fast so unabhängig vom lokalen System, wie reine Webdienste. Das Angebot macht dabei nichts anderes, als Feeds sobald diese aktualisiert werden an den angemeldeten Instant Messaging Account zu senden.

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Benötigt wird folglich nur ein laufender IM-Client.

Der Dienst eignet sich besonders zur Überwachung von Feeds, die möglichst zeitnah verarbeitet werden sollen. Auf diese Weise kann sich der Nutzer den stetig wiederkehrenden Blick in das Webfrontend sparen und bleibt bei den wichtigsten Feeds stetig auf dem laufenden. Testläufe zeigen, dass der Google Reader eine Feedaktualisierung teilweise deutlich später feststellt, als die Nachricht über IM Feeds eintrifft.

Die Anmeldung und Verwaltung eines Accounts ist dabei denkbar einfach. Der Client von IM Feeds wird der Kontaktliste hinzugefügt und nach einer „join“Nachricht teilt dieser die weiteren Schritte mit. Das abonnieren und löschen von Feeds erfolgt entweder über die Befehle „sub [URL]“ oder „unsub [URL]“ via IM oder über die Weboberfläche, wobei der Import von OPML-Dateien möglich ist.

Für Nutzer webbasierter Dienste ist es in jedem Fall eine nette Erweiterung um in relevanten Fällen höchste Aktualität zu erreichen. Der User sollte sich allerdings darüber klar sein, wie viele Feeds abonniert und welche Zahl an Nachrichten kommen werden, ein ständige Belästigung durch Popups und Signaltöne ist ebenso wenig hilfreich wie der ständige Blick auf das Webfrontend.

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

5 Kommentare

  1. Klar geht es Google nichts an welche Feeds man liest, sofern darauf wert gelegt wird.

    NetNewsWire nutze ich selbst, allerdings bleibt das Problem bestehen, dass in einem Falle ohne das entsprechende Gadget in der Tasche auch dieser Zugang verwehrt bleibt. Zumal ich persönlich mich nicht ständig von allen Feeds nerven lassen möchte. Weiterhin steht NetNewsWire ja auch nur Macusern zur Verfügung und in der Windowswelt gibt es meines Wissens nach kein Tool, welches ebenso komfortabel wie umfangreich ist.

    IM Feeds ist eine Lösung von vielen und kein Patentrezept. Es ist zu bedenken, dass jedem Nutzer eine andere Variante näher steht und nicht alle die gleiche Ausstattung besitzen. ;P

    Was die Beschränkung auf Passwort-freie Feeds betrifft, gibt es bisher wohl keinen Plan diese zu integrieren. Interessant wäre es sicherlich, allerdings ist in kleinen Gruppen die Nutzung von direkteren Benachrichtigungen bzw. Systemen eventuell sinnvoller.

  2. „Auf diese Weise kann sich der Nutzer den stetig wiederkehrenden Blick in das Webfrontend sparen und bleibt bei den wichtigsten Feeds stetig auf dem laufenden. “

    Nicht Dein ernst oder? Feeds per Webfrontend lesen ist doch wohl das übelste überhaupt, das geht meist ja nicht wirklich. Und ja, ich habe mein Feed immer und überall aktuelle und synchronisiert – NetNewsWire machts möglich. Damit kann man auch herrlich Feeds aggregieren und offline lesen – zum Beispiel in der Bahn, wenn man wieder mal durch „nicht-überall-umts-deutschland“ fährt. Ausserdem geht es Google nix an, welche Feeds ich abonniert hab :P

  3. Irgendwie reagiert das Ding auf alle Subscribe-Versuche mit einem simplen „Invalid command.“. Sonst wärs ja ganz nett… vielleicht.

  4. Tolle Idee wie ich finde und der Dienst ist auch sehr gut umgesetzt, teste ihn schon eine Weile. Größtes Problem für mich: man kann (noch?) nicht auf passwortgeschützte Feeds zugreifen. Damit kann man IM Feeds leider nicht für Twitter oder nicht-öffentliche Feeds, z.B. Projektblogs und Wikis nutzen, was eine tolle Hilfe wäre um schneller reagieren zu können.

  5. Ah genau, deshalb hat der Google Reader ja auch keinen Button zum jederzeitigen aktualisieren der Feeds.
    Profis am Werk… *rolleyes*

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