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Andreas Hecht 27. Juni 2019

So baust du eine erfolgreiche Landingpage auf

Willst du den Fokus deiner Besucher auf ein ganz bestimmtes Produkt, Dienstleistung, Projekt, Event oder ähnliches lenken, dann setzt du dafür eine Landingpage ein. Diese eine Seite repräsentiert alles rund um das zu vermarktende Thema und soll die Besucher zu zahlenden Kunden konvertieren. Damit das geschehen kann, muss eine Landingpage gut strukturiert und durchdacht aufgebaut sein. Wir führen dich in diesem Artikel durch das erforderliche Grundwissen.

Die Frage ist heute nicht mehr, ob ein Produkt eine eigene Landingpage benötigt, sondern wie diese aufgebaut sein muss, damit sich das Produkt ausreichend gut verkauft.

Wie Du eine erfolgreiche Landingpage aufbaust [mit Infografik]

Anmerkung: Die Infografik ist nicht brandneu. Allerdings ist sie immer noch hochaktuell. Zudem werden auch Punkte behandelt, die man sonst nicht findet. Zum Beispiel die „gehirngerechte Kommunikation”.

Der Aufbau einer Landingpage

Hier nun die einzelnen Elemente und der Sinn hinter dem Einsatz.

Landingpage Aufbau

1 – Das Logo

Das Logo sorgt für einen Wiedererkennungswert und vereint alles, wofür das Unternehmen steht. Es sollte sich von dem der Mitbewerber deutlich abheben, denn der Kunde sieht im Logo den Absender des Angebots. Ein gutes Logo sollte zudem Vertrauen schaffen können, daher ist es eines der wichtigsten Elemente einer gutgemachten Landingpage.

2 – Headline und Subline

Diese beiden Elemente zeigen dem Besucher schnell und eindeutig, ob er sich auf der richtigen Seite befindet. Die Headline kann hierbei die Keywords wiederholen, durch die der Besucher auf die Seite gekommen ist. Die Subline kannst du sehr gut für eine erweiterte Beschreibung verwenden. Beide Überschriften zusammen sollen dem Kunden im Idealfall klarmachen, dass er am Ziel seiner Wünsche angekommen ist.

3 – Der Hero-Shot

Hier solltest du dein Produkt von der Schokoladenseite zeigen. Mache es zum Superstar, zum Helden der Oskar-Verleihung. Je besser dein Produkt dargestellt ist, desto größer werden die Chancen auf einen Verkauf. Vorstellbar wäre auch ein schickes Video, in dem du eine Geschichte rund um dein Produkt erzählen kannst.

4 – Die Einleitung

Was ist der Nutzen für den Kunden, warum genau sollte er kaufen? Wenn das bis jetzt noch nicht klar gestellt wurde, musst du hier noch einmal alles investieren. Die Keywords aus der Headline darfst du gern wiederholen. Schreibe eine kurze, knackige Beschreibung, die deinen potenziellen Kunden berührt.

5 – UVP (Unique Value Proposition)

Übersetzt bedeutet das so viel wie »Welchen konkreten Nutzen habe ich durch dieses Angebot?«. Mache deinem Besucher also klar, welchen Nutzen er durch dein Angebot hat. Halte diesen Bereich kurz und prägnant. Ergänze ihn vielleicht mit einer Liste, in der du die wichtigsten vier bis fünf Punkte stichwortartig aufführst.

6 – Der Preis

Hier zeigst du deinem potenziellen Kunden den Preis – oder die Preisgestaltung, wenn du mehrere Versionen oder Varianten deines Produktes anbietest. Es ist psychologisch wichtig, den Preis zu »erklären«. Das könntest du mit einem Originalpreis und einem reduzierten Preis machen. Oder aber du bietest dein Produkt mit einem zeitlich begrenzten Sonderpreis an. So erzeugst du einen künstlichen »psychologischen Druck«, der einen Kunden leichter zum Kauf bewegen kann.

7 – Call To Action

Jetzt machst du deinem Besucher klar, was du von ihm erwartest. Du führst ihn in den nächsten Schritt des Prozesses. Trage Sorge dafür, dass sich dein Call to Action sehr deutlich von den anderen Elementen abhebt und zum Klicken verleitet. Ein CTA kann übrigens auch aus einem Satz bestehen, der den Besucher psychologisch geschickt in den nächsten Bereich leitet.

8 – Reason Why – Der Grund für den Kauf

Warum sollte dein Besucher zu deinem Kunden werden? Gib ihm deutliche und gute Argumente an die Hand, die ihn dazu bringen, das zu tun, was du erwartest. Ein Mensch braucht stets einen Grund für eine Entscheidung – besonders, wenn es um einen Kauf geht. Ein guter Grund kann je nach Zielgruppe eine Statistik, ein Bericht oder eine Grafik sein.

9 – Das Funktionsprinzip

Dein Besucher wird sich keine langen Texte durchlesen. Dieser Bereich funktioniert genauso wie ein guter Text in einem Blog. Sorge dafür, dass sich die zur Verfügung gestellten Informationen »scannen« lassen. Der Besucher möchte schnell und ohne viel Aufwand erfahren, ob dein Produkt den gewünschten Nutzen bringt und das Richtige für ihn ist. Illustrationen können in diesem Bereich hilfreich sein.

10 – Testimonials

Hast du dein Produkt bereits an zufriedene Kunden verkauft? Sehr gut! Dann frage sie nach ihrer Meinung und bringe diese als hübsch formatierte Testimonials auf die Seite. Ein gutes Testimonial lässt den Kunden nicht allein, sondern stellt ihm »Kenner« des Produktes an die Seite. Das stärkt das Vertrauen in dein Unternehmen und dein Produkt. Hier ist es wichtig, ehrliche Meinungen zu bekommen und zu posten.

11 – Trust Elemente

Das Vertrauen ist eines der stärksten psychologischen Motive für einen Kauf. Hier musst du Vertrauen und Sicherheit vermitteln. Gute Elemente hierfür sind zum Beispiel Siegel, Marken und Zertifikate. Doch auch Facebook-Likes können unter Umständen vertrauenerweckend sein. Ein professionelles Design deiner Landingpage sorgt ebenfalls für ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

Landingpage-Statistiken, die du kennen solltest

  • 48 Prozent aller Marketer erstellen für jede Marketing-Kampagne eine neue Landingpage
  • Auswirkungen der Landingpages auf das Leadvolumen nach Unternehmensgröße. Hierbei erzielen kleine Unternehmen bis zu 10 Mitarbeitern das höchste Leadvolumen. Besonders dann, wenn viele Landingspages erstellt worden sind. Das könnte durchaus an kurzen Entscheidungswegen in kleineren Unternehmen liegen.
  • Nur 22 Prozent der Unternehmen sind mit ihrer Conversion-Rate zufrieden. Hierbei können eingehende Tests der Landingpages hilfreich sein. Die Kampagnen von Ex-US-Präsident Obama haben dies gezeigt.
  • Nur 52 Prozent der Unternehmen testen ihre Landingpages.
  • Nur eine einzige Sekunde zusätzliche Ladezeit kann die Conversion um 7 Prozent vermindern.
  • Ex-US-Präsident Obama sammelte zusätzliche 60 Millionen Dollar Spenden aufgrund der Ergebnisse umfangreicher A/B Tests ein.
Landingpage Statistiken

Inspirierende Inhalte – Texte, die zum Kaufen verführen

Unser Gehirn ist faul und will nicht immer rational denken. Viel lieber lassen wir uns durch Emotionen zu etwas »verführen«. Kaufentscheidungen werden daher oftmals auf rein emotionaler Ebene getroffen. Im Anschluss wird die Entscheidung durch unseren Verstand begründet.

Mit diesem Wissen im Hintergrund sollten wir dafür sorgen, dass unsere Verkaufstexte die Besucher emotional ansprechen. Sie müssen deine Besucher bewegen, berühren und fesseln. Das ist mit Sicherheit nicht immer leicht. Zudem wird nicht jeder Text sofort ins Schwarze treffen. Teste daher deine Verkaufsseiten. Eine einfache Änderung am Text kann eine wesentlich höhere Conversion-Rate zur Folge haben.

Texte auf einer Landingpage, die uns emotional ansprechen

Der wichtige Unterschied zwischen den Kommunikationsarten

Die beiden Beispiele zeigen die wichtigsten Unterschiede auf. Bei der normalen Kommunikation weißt du schnell, was das Produkt tut. Du erfährst ebenfalls zügig, wie das Produkt funktioniert. Allerdings lässt man dich bei der wichtigsten Frage allein: WARUM brauche ich das, warum genau soll ich kaufen, warum will ich das jetzt sofort haben?

Kennst du das Gefühl, etwas sofort und auf der Stelle haben zu wollen? Diesen Moment, wenn du nur noch an das denken kannst, was du unbedingt haben willst? Der Text auf der rechten Seite der obigen Grafik erfüllt die Voraussetzungen, um dieses Gefühl erzeugen zu können. Wäre ich Gamer, würde ich jetzt vielleicht über einen Kauf nachdenken.

Download der Infografik

Die Infografik kannst du hier wirklich hochauflösend herunterladen.

Abmessungen: 3085 × 15629 Pixel – PNG-Datei

Fazit

Die vorgestellte Infografik bietet dir einen gut durchdachten und funktionierenden Baukasten zur leichteren Erstellung von umsatzstarken Landingpages. So sparst du viel Zeit und Recherche bei der Umsetzung. In Verbindung mit den zehn Designtrends, die deine Konversionsrate erhöhen, bist du gut gerüstet.

(Beitragsbild: Christophe Schindler/Pixabay)

(mit Material von: Infografik: Landingpage Baukasten)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

2 Kommentare

  1. Facebook-Likes vertrauenerweckend? Leuten, die Facebook verwenden und vor allem jenen, die auch noch so kindisch sind auf „Like-Buttons“ zu drücken würde ich am allerwenigsten vertrauen…

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