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Wie du erfolgreiche Blogs aufbaust

Bloggen ist ein hartes Geschäft. Manche sagen sogar, dass Blogs für SEO nichts taugen und das die Dinger nie gut ranken werden. Geht das überhaupt – erfolgreiche Blogs aufbauen? Hier bekommst du die definitive Antwort.

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Natürlich »kann« man erfolgreiche Blogs aufbauen. Du kannst jede Website erfolgreich machen und dafür sorgen, dass sie Top-Platzierungen in den Suchergebnissen bekommt. Doch erstens erfordert das eine Strategie, zweitens geht es nicht mit jedem Blog und drittens setzt es sehr viel Arbeit voraus.

Welche Art von Blogs können so richtig erfolgreich werden?

Die Antwort ist einfach: diejenigen, auf denen Inhalte publiziert werden, die mit etwas Überarbeitung immer aktuell bleiben und die für den User wirklich nützlich sind. Die Inhalte, die Probleme der Besucher lösen.

Dieser Artikel ist genau die Art von Inhalt, die du für erfolgreiche Blogs brauchst. Sollte dieser Artikel mindestens einmal jährlich aktualisiert werden, wird er immer guten Traffic und auch gute Rankings einbringen.

Was meint erfolgreich genau?

Ein erfolgreicher Blog ist derjenige, der bei den allermeisten Keywords auf der ersten Seite der Suchergebnisse bei Google rankt. Befinden sich zum Beispiel 85% der Keywords auf der ersten Seite (Position 1 bis 10) und der Rest auf Seite 2 und 3, dann hast du alles richtig gemacht.

Du denkst das geht nicht? Dann nehmen wir als Beispiel meinen Blog und schauen uns die SEO-Kennzahlen und die Verteilung der Rankings an. Der Ranking-Index ist übrigens noch nicht so gut, der Blog wurde erst am 17.08.2019 auf eine neue Domain umgestellt.

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Von 30 Keywords befinden sich bereits 28 in den Top 10

Der Blog hat 30 vollwertige Artikel, der Rest sind WordPress Snippets, die ich nicht auf SEO optimiert habe, weil zu wenig Inhalte vorhanden sind. Unter den Keywords sind auch welche, die richtig hart umkämpft sind, wie zum Beispiel »WordPress Spezialisten«.

Auf Desktop und Mobile Platz 2 auf Seite 1

Die Rote 100% zeigt den Wettbewerb um das Keyword an, die 4,03€ sind der CPC (Costs per Click) für das Keyword bei einer Google Ads Kampagne. Doch genug davon, jetzt geht es an das Eingemachte.

So machst du deinen Blog erfolgreich!

Schritt für Schritt leite ich dich durch alle nötigen Arbeiten, um deinen Blog wesentlich erfolgreicher zu machen. Wenn du dich genau an meine Tipps hältst, dann ist der Erfolg vorprogrammiert.

1 – Ausmisten, denn Löschen bringt Qualität

Das ist ein wirklich wichtiger Punkt. Er entscheidet über die Qualität deines Blogs und damit auch über die Rankings. Denn Google hat eine große Qualitätsoffensive gestartet und kann gute Inhalte von mangelndem Content gut unterscheiden.

Was sind gute Inhalte?

  • Inhalte, die sehr ausführlich geschrieben worden sind und die Probleme der User umfassend behandeln. Das meint Texte mit mindestens 1.500 Wörtern, besser 2.500 und mehr. Ergänze jedoch nur Text, der einen Sinn ergibt und den Beitrag wirklich besser macht. Niemals einfache Füll-Texte, die ausschliesslich dazu dienen, eine größere Anzahl von Wörtern zu generieren.
  • Content, der mit etwas Arbeit immer aktuell ist und den obigen Kriterien entspricht
  • Content, der sowieso langfristig aktuell ist
  • Inhalte, die durch zusätzlichen Text besser werden können.

Recherchiere Ideen für Inhalte, die Probleme lösen

Du fragst dich, wie du an Ideen für Inhalte kommst, die User-Probleme lösen können? Anlaufstelle Nummer eins wäre da Gutefrage.net.

Hier bekommst du richtig gute Ideen für tolle Inhalte

Folgenden Content solltest du löschen

  • News-Beiträge
  • Beiträge, die durch zusätzlichen Text nicht besser werden können
  • Artikel, die keine User-Probleme lösen
  • Inhalte, für die sich wirklich niemand interessiert und die auch durch andere Keywords nicht besser werden können. (Schau in die Google Search Console)

Bevor du Beiträge löscht

Kopiere dir die URL der Beiträge in eine Text-Datei. Du muss noch korrekte .htaccess Redirects dafür schreiben.

Jeder gelöschte Beitrag braucht einen 410 Gone Redirect. Google erfährt dadurch, dass die betreffende Seite gelöscht ist. Hier ist ein Beispiel eines Redirects:

RewriteEngine On
Redirect Gone /deine-geloeschte-seite/

2 – Aktualisiere und ergänze die restlichen Beiträge

Bringe die restlichen Beiträge auf den neuesten Stand. Ergänze sie so, dass sie ein Thema wirklich umfassend beantworten und behandeln. Recherchiere die Bereiche, die zu einer erschöpfenden Darstellung fehlen. Du benötigst qualitativ hochwertigen Inhalt. Keine Füll-Texte, die nur der Verlängerung dienen, sondern echten Evergreen Content.

Jeder gute Beitrag sollte stets aktuell gehalten werden. Kontrolliere mindestens einmal jährlich, ob du deine Beiträge wieder aktualisieren musst.

3 – Recherchiere das optimale Keyword für jeden Beitrag

Jeder deiner Beiträge braucht ein einziges Keyword, auf das der Artikel dann optimiert wird. Mache nicht den Fehler und versuche auf mehrere Keywords zu optimieren. Das schaffen nur Profis und selbst dann wäre es ein schlimmer Kompromiss. Zur Keyword-Recherche bieten sich etliche – auch kostenlose Tools an. Doch auch die Google Suche ist immer eine gute Option durch die automatische Vervollständigung des Eingegebenen.

Ein brauchbares kostenloses Tool ist Ubersuggest von Neil Patel.

Ubersuggest kann jetzt auch deine Konkurrenz analysieren

4 – Stell die Ampel grün – SEO Optimierung mit Yoast SEO

Wenn du kein SEO-Profi bist, musst du dich bei der OnPage-SEO-Optimierung auf ein Plugin verlassen. Das beste SEO-Plugin ist immer noch Yoast SEO – ganz besonders in der Pro-Version, die mal so richtig gut ist. Doch die kostet Geld. Ein guter Anfang ist bereits die kostenlose Version aus dem offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress.

Link: Was ist OnPage Optimierung

Der oben verlinkte Artikel des Ryte Wiki beschreibt relativ gut, was bei einer OnPage SEO Optimierung zu machen ist. Ansonsten halte dich an die Empfehlungen von Yoast SEO. Übertreibe es nicht mit der Anzahl der Platzierung deines Keywords im Text.

So sollte es aussehen.

Ohne umfassende Profi-Kenntnisse in OnPage SEO wirst du nicht bei allen Keywords auf die erste Seite kommen. Aber du kannst schon viel bessere Rankings erreichen, als du es ohne Optimierungen geschafft hättest.

5 – Überwache die Rankings deiner Keywords

Was nützt dir die beste SEO der Welt, wenn du die Rankings nicht kontrollieren kannst? Wie willst du feststellen, ob deine SEO-Künste gewirkt haben? Du musst also mindestens einmal monatlich die Rankings deiner Keywords kontrollieren. Die Google Search Console und Google Analytics wären ein Anfang, doch leider kommen dort die von dir dir gewählten Keywords meistens nicht vor.

Jetzt bleiben dir zwei Möglichkeiten.

  • Möglichkeit Nummer eins: Du kontrollierst deine Keywords manuell. Dazu gibst du sie bei Google ein und suchst dein Suchergebnis. Komfortabel geht anders. Doch für einen Hobby-Blogger ohne wirtschaftlichen Interessen ausreichend.
  • Möglichkeit Nummer zwei: Du investierst monatlich in ein SEO-Tool. Es gibt etliche am Markt.

Zum Beispiel: SEMrush, Sistrix, Ryte und PageRangers.

Ich habe alle am Markt befindlichen SEO-Tool Suiten getestet und bin bei PageRangers hängen geblieben, weil es extrem viele Funktionen bietet und zudem noch einfach und relativ intuitiv zu bedienen ist.

PageRangers SEO Suite

Natürlich: Vor- und Nachteile haben diese Tools alle. Das Gute ist, das man all diese SEO-Software im Schnitt 14 Tage kostenfrei testen kann. Danach sind mindestens 90€ im Monat anzulegen. Wer mit seinem Blog Geld verdienen will, kommt nicht um diese Ausgabe herum. Naja, du könntest auch mich für deine SEO engagieren, doch das wäre noch teurer:-) (aber erfolgreicher).

6 – SEO braucht Geduld und Überarbeitung

SEO ist keine Geschichte, die man einmalig macht und dann vergisst. Aus diesem Grund sind viele Websites und Blogs auch nicht erfolgreich. SEO ist ein Prozess, der sich immer weiter entwickelt. Und er braucht Geduld. Gute Rankings stellen sich gerade bei umkämpften Keywords niemals sofort ein.

Wenn du einen Beitrag überarbeitet und optimiert hast, solltest du ihn mindestens einen Monat ruhen lassen. Erst danach schaust du dir an, ob die Rankings sich kontinuierlich nach oben entwickelt haben. Dabei prüfst du in Google Analytics auch die Zugriffszahlen des betreffenden Artikels. Es kann durchaus sein, dass du noch nicht das richtige Keyword gefunden hast.

Dann tausche das Suchwort und optimiere auf ein Passenderes. Ist das Keyword bereits gut gewählt, analysiere den Text dazu. Vielleicht kannst du dein Keyword und die passenden Synonyme entweder öfter oder weniger oft verwenden. Als ungefährer Richtwert kann eine Verwendung von circa 8 x pro 1.500 Wörter herhalten. Doch das variiert von Keyword zu Keyword und kann nicht als Verallgemeinerung dienen.

Beständige Rankings erst nach mindestens 6 Monaten

Beständige und nachhaltige Rankings kann man erst nach mindestens 6 Monaten erwarten – manchmal sogar erst nach einem Jahr. Wie ich schon sagte, SEO braucht Geduld. Und eine beständige Entwicklung und Optimierung. Weil es wirklich viel Arbeit ist, nehmen SEO Agenturen auch so viel Geld dafür. Das musst du mit gutem Willen, Lernbereitschaft und etwas Geld ausgleichen.

Fazit

Ja, man kann durchaus sehr erfolgreiche Blogs aufbauen. Doch das ist mit sehr viel Arbeit und einer Strategie verbunden. Sich eingehend mit SEO zu beschäftigen und die Entwicklung der Rankings zu überwachen gehört definitiv dazu.

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