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Dieter Petereit 21. Oktober 2012

EndlessIcons und Iconmonstr – Stetig wachsende Angebote kostenloser PNG-Icons

Icon-Sonntag bei Dr. Web. Heute stel­len wir Ihnen das recht neue Angebot EndlessIcons des kali­for­ni­schen Webdevelopers Min Kim aus Orange County, sowie das schon etwas eta­blier­te­re Projekt icon­mons­tr des Münsteraners Alexander Kahlkopf vor. Beide Angebote ver­ste­hen sich als kon­ti­nu­ier­lich wach­sen­de Ressourcen für den Download kos­ten­lo­ser Icons. Während icon­mons­tr schon fast 900 Bildzeichen führt, sind auf Endless Icons erst knap­pe 100 Symbole zu fin­den.

EndlessIcons: neues Angebot aus dem sonnigen Orange County

Mit bis­lang 96 Icons, die alle paar Tage um eini­ge wei­te­re ergänzt wer­den, liegt ein viel­schich­ti­ger Symbolsatz für die unter­schied­lichs­ten Einsatzzwecke vor. Die Bildzeichen sind durch­gän­gig in Schwarz-Weiß gehal­ten und kön­nen ein­zeln als PNG-Dateien her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Die auf EndlessIcons ange­bo­te­nen Symbolzeichen sind sowohl für die pri­va­te, wie auch die kom­mer­zi­el­le Nutzung frei ein­setz­bar. Es gibt kei­ner­lei Beschränkungen, wenn man ein­mal von der Selbstverständlichkeit absieht, die Icons nicht für unge­setz­li­che Zwecke, etwa auf ras­sis­ti­schen Websites und ähn­li­ches, ein­set­zen zu dür­fen. Ebenso ist es nicht gestat­tet, die Symbole als sol­che zu ver­kau­fen oder zum Download anzu­bie­ten. Backlinks wer­den nicht gefor­dert.

Allen EndlessIcons gemein ist, dass sie in Schwarz-Weiß gehal­ten sind, Hintergrundtransparenz auf­wei­sen und im PNG-Format bereit gestellt wer­den. Ebenso lie­gen alle Bildzeichen in der Auflösung 614 x 614 Pixeln vor, was sie trotz Pixelbasierung für nahe­zu jeden Einsatzzweck taug­lich macht.

Damit enden indes die Gemeinsamkeiten. Denn von der Gestaltung im Übrigen her sind die EndlessIcons sehr ver­schie­den. Mir per­sön­lich gefal­len die im Scribble-Look hin­skiz­zier­ten Symbole am bes­ten, wie sie etwa für die Kategorie Charts erstellt wur­den. Andere Bildzeichen basie­ren eher auf ein­fa­chen Flächenkombinationen, was bis­wei­len etwas plump wirkt. Sind Sie auf der Suche nach Icons der Kategorie Sport, hat Endless Icons beson­ders viel zu bie­ten.

iconmonstr: 876 Bildzeichen in einheitlichem Design

Anders als Endless Icons, das icon­mons­tr in Optik und Aufmachung ver­blüf­fend stark ähnelt, bie­tet der Dienst aus Deutschland alle Bildzeichen nicht nur im PNG-Format, son­dern auch im Vektorformat SVG. So sind die Grafiken nicht nur mit ent­spre­chen­der Software, etwa Adobe Illustrator oder dem kos­ten­lo­sen Inkscape, voll bear­beit­bar, son­dern in HTML5-Websites mit allen Vorteilen direkt ein­setz­bar. Die PNG-Symbole soll­ten sinn­vol­ler­wei­se zuvor auf die jewei­li­ge Zielauflösung ska­liert wer­den.

Auch die Icons auf icon­mons­tr sind durch­gän­gig in Schwarz-Weiß gehal­ten, kön­nen anders als die­je­ni­gen auf Endless Icons jedoch durch eine mehr oder weni­ger ein­heit­li­che Designsprache über­zeu­gen. So kön­nen alle Symbole unter­ein­an­der kom­pa­ti­bel auf belie­bi­gen Websites ver­wen­det wer­den. Das Angebot auf Endless Icons ist stets nur teil­kom­pa­ti­bel zuein­an­der. Iconmonstrs Bildzeichen lie­gen in der gän­gi­ge­ren Auflösung von 512 mal 512 Pixeln vor und sind eben­falls mit Hintergrundtransparenz aus­ge­stat­tet.

Hinsichtlich der Nutzungsbedingungen unter­schei­den sich die bei­den Angebote nur mar­gi­nal. Auch die Icons auf icon­mons­tr kön­nen kos­ten­los zu kom­mer­zi­el­len und pri­va­ten Zwecken genutzt wer­den. Ein Backlink wird nicht gefor­dert, aber stets gern gese­hen. Auch hier dür­fen die Symbole nicht als sol­che ver­kauft oder zum Download ange­bo­ten wer­den.

Fazit: Designer soll­ten Endless Icons und icon­mons­tr auf jeden Fall in ihren Werkzeugkasten inte­grie­ren. Durch das recht dyna­mi­sche Wachstum bei­der Dienste lohnt sich ein regel­mä­ßi­ger Besuch. Hier kann Endless Icons durch einen RSS-Feed punk­ten, der es erleich­tert, auf dem aktu­el­len Stand des Angebotsumfangs zu blei­ben. Iconmonstr bie­tet die­se Möglichkeit nicht, ein häu­fi­ger Besuch muss also durch eige­ne Wiedervorlage-Techniken gewähr­leis­tet wer­den.

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Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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