Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Redaktion Dr. Web 25. März 2015

Einfach loslegen: So verkaufen Sie Downloadprodukte mit wpShopGermany, dem Shop-Plugin für WordPress

Kein Beitragsbild

Mal eben einen eige­nen Online-Shop auf die Beine zu stel­len, ist kein leich­tes Unterfangen. Sollten Sie jedoch bereits eine WordPress-Website haben, ist es rela­tiv leicht, die bestehen­de Website um einen Shop zu erwei­tern. Es exis­tie­ren mitt­ler­wei­le eini­ge Plugins am Markt, die einen schnell ein­ge­rich­te­ten Online-Shop ver­spre­chen. Dabei muss man gera­de in Deutschland sehr vor­sich­tig sein. Denn wenn recht­lich vor­ge­schrie­be­ne Elemente feh­len oder nicht kor­rekt imple­men­tiert sind, kann es sehr schnell zu teu­ren Abmahnungen kom­men. Daher ist es wich­tig, den Shop so rechts­si­cher wie mög­lich zu gestal­ten. Genau hier kommt das für den deut­schen Markt ent­wi­ckel­te Plugin wpShopGermany ins Spiel, mit dem sich auch ganz vor­züg­lich Downloads ver­kau­fen las­sen.

Einfach loslegen: So verkaufen Sie Downloadprodukte mit wpShopGermany

Download-Produkte mit wpShopGermany verkaufen

Auch wenn wpShopGermany natür­lich weit­aus mehr kann: im heu­ti­gen Beitrag geht es um den Verkauf von Download-Produkten. Gemeint sind alle digi­ta­len Produkte, die man her­un­ter­la­den kann. Das könn­ten eBooks, Musik, Videos, Software oder eben auch WordPress-Themes sein. Am Beispiel eines WordPress-Themes wol­len wir im heu­ti­gen Beitrag zei­gen, wie man einen Online-Shop für Downloadprodukte mit dem wpShopGermany-Plugin auf­setzt.

wpShopGermany ist ein kos­ten­pflich­ti­ges Plugin mit einer mode­ra­ten Preisgestaltung. Die güns­tigs­te Lizenz kos­tet nur ein­ma­lig 25 € und bie­tet sich für unser Beispiel an, denn schon damit ist der Verkauf von Downloadprodukten mög­lich. Kleiner Haken der güns­tigs­ten Lizenz: als ein­zi­ge Zahlungsmethode wird PayPal ange­bo­ten.

14-tägiger Testzeitraum

Voran wich­tig zu wis­sen ist, dass man das Plugin 14 Tage lang ohne jede Einschränkung kos­ten­los tes­ten kann. Auf die­se Weise kann sich jeder­mann ein Bild davon machen, was an Funktionen wirk­lich benö­tigt wird. Dementsprechend erfolgt im Anschluss mit Leichtigkeit und fun­diert die Auswahl der rich­ti­gen Lizenz.

wpShopGermany Lizenzen

Beginnen wir also mit dem Aufbau unse­res Beispielshops.

Installation und erste Schritte

Zuerst ein­mal muss das wpShopGermany-Plugin her­un­ter­ge­la­den und auf der hei­mi­schen Festplatte, bei­spiels­wei­se auf dem Desktop plat­ziert wer­den. Dann öff­nen Sie das Backend Ihrer WordPress-Seite und wech­seln dort zu Plugins => Installieren => Plugin hoch­la­den. Von hier aus laden Sie das zuvor her­un­ter­ge­la­de­ne Plugin auf Ihren Webspace, indem Sie es im sich dann öff­nen­den Dateiauswahl-Dialog anwäh­len. Upload und Installation begin­nen, nach­fol­gend akti­vie­ren Sie das Plugin.

Nach erfolg­rei­cher Installation und Aktivierung bekom­men Sie eine Nachricht, dass die Angaben zum Shop noch nicht hin­ter­legt sind. Klicken Sie in der Nachricht auf den Link (hier), oder navi­gie­ren Sie im WordPress-Menü zu wpShopGermany => Konfiguration, um zu der Seite mit den Angaben zum Shop zu gelan­gen. Auf der rech­ten Seite des Formulars zu den Shop-Angaben fin­den Sie ein Navigations-Menü. Ich emp­feh­le Ihnen, hier Punkt für Punkt gewis­sen­haft abzu­ar­bei­ten.

wpShopGermany Angaben ausfüllen

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was alles aus­ge­füllt wer­den muss, wpShopGermany stellt dazu eine gute Anleitung bereit.

Modul Aktivierung

Sollten Sie die Testversion des Plugins ver­wen­den, müs­sen Sie die Download-Produkte erst frei­schal­ten. Dies geschieht auf der Seite Module (obe­re Navigationsleiste). Dort ange­kom­men, kli­cken Sie rechts “Download-Produkte” an. Im Anschluss akti­vie­ren Sie das Modul “Produktbilder”, damit kön­nen Sie dann Bilder zu Ihren Produkten hin­zu­fü­gen.

Module bearbeiten

Als nächs­tes akti­vie­ren Sie bit­te das Modul “Versandkostenfrei”. Es ergibt nach­voll­zieh­ba­rer­wei­se rela­tiv wenig Sinn, ein Download-Produkt mit einem der inzwi­schen unzähl­ba­ren Postdienstleister ver­sen­den zu wol­len. Nachdem Sie das getan haben, kli­cken Sie bit­te das Modul “Versandarten” an und deak­ti­vie­ren es. Da nur Download-Artikel ange­bo­ten wer­den sol­len, benö­ti­gen wir das Modul nicht.

Versandkostenfrei aktivieren

Bei den Zahlungsarten ver­fah­ren Sie eben­so. PayPal muss akti­viert und kon­fi­gu­riert wer­den. Danach deak­ti­vie­ren Sie das Modul Vorkasse. PayPal freischalten

Video: wpShopGermany 3.0 Installation

Rechtssicherheit herstellen

WpShopGermany stellt ledig­lich die erfor­der­li­chen Mittel zur Herstellung der Rechtssicherheit zur Verfügung. Das bedeu­tet, dass sämt­li­che benö­tig­ten WordPress-Seiten (AGB, Versandkosten, Widerruf) auto­ma­ti­siert erstellt wer­den, der Inhalt jedoch selbst ein­ge­pflegt wer­den muss.

Hierfür gibt es pas­sen­de WordPress-Plugins. Mit einem ent­spre­chen­den kos­ten­pflich­ti­gen Abonnement zu Protected Shops kön­nen hier mit­tels des Plugins wpShopGermany-Protected Shops auto­ma­tisch die ent­spre­chen­den Texte gela­den und (bei Rechtstextänderungen) aktua­li­siert wer­den. Das hat den gewal­ti­gen Vorteil für Sie, dass Ihr Shop immer auf dem neu­es­ten recht­li­chen Stand ist und Sie sich in die­ser Hinsicht um nichts mehr küm­mern müs­sen.

Um den Service von Protected Shops nut­zen zu kön­nen, muss das ent­spre­chen­de Modul in der wpShopGermany Verwaltung akti­viert wer­den. Module => Rechtstexte.

Rechtstexte aktivieren

Protected Shops zur Rechtssicherheit nutzen

Teil 1: Abonnement bei Protected Shops abschlies­sen

Der ers­te Schritt ist ein kos­ten­pflich­ti­ges Abo bei Protected Shops. Für eine Domain zah­len Sie 14,90 € monat­lich, zuzüg­lich 19% USt.

Protected-Shops

Protected Shops Homepage

Teil 2: WordPress-Plugin “wpShopGermany – Protected Shops” instal­lie­ren

wp-plugin-protected-shops

 

  • Entwickler: maennchen1.de
  • Wird stän­dig wei­ter ent­wi­ckelt: Ja, bei Bedarf
  • Letzte Version vom: 12.06.2014
  • Kompatibel zu WordPress 4.1.1: Vollständig
  • Kosten: kos­ten­frei über WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit ande­ren Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage: wpShopGermany
  • Download von WordPress.org

Das Plugin hat kei­ne eige­ne Seite für die nöti­gen Einstellungen, es erwei­tert das Modul Rechtstexte. Dort wer­den die Protected Shop ID, der gewünsch­te auto­ma­ti­sche Abgleich und die Auswahl der jewei­li­gen Seiten ein­ge­ge­ben.

konfiguration-protected-shops-plugin

Alternative für rechtssichere Texte: “Händlerbund”

Alternativ zum ent­spre­chen­den Paket von Protected Shops arbei­tet wpShopGermany auch mit dem “Händlerbund” zusam­men, der hier ein iden­ti­sches Angebot lie­fert. Die Monatspreise fan­gen dort bei 9,90 Euro an. Die Vorgehensweise zur Integration ist iden­tisch. Es exis­tiert das Modul Händlerbund und ein ent­spre­chen­des Plugin. An einem drit­ten Rechtstexte-Modul für die “IT-Kanzlei” arbei­tet man bei wpShopGermany im Moment. In Kürze wird der geneig­te Shopbetreiber dem­nach zwi­schen drei Lieferanten für rechts­si­che­re Texte wäh­len kön­nen.

Das Warenkorb-Widget für die Sidebar

Für die Sidebar gibt es ein wirk­lich prak­ti­sches Widget, das neben dem Warenkorb auch noch die Links zu den wich­tigs­ten Shop-Seiten anzeigt, wie zum Beispiel AGB, Datenschutzerklärung und so wei­ter. Die Einstellungen sind leicht zu täti­gen:

Das Widget

shop-mit-widget

Das erste Produkt einstellen

Wenn Sie Ihre Seite auf­ru­fen, sehen Sie als ers­tes einen Testartikel, der sich unter den Blogposts ein­sor­tiert hat. Das kann natür­lich nicht erwünscht sein. Deswegen muss noch etwas Konfigurationsarbeit geleis­tet wer­den. Als ers­tes soll­te eine WordPress-Seite ange­legt wer­den, die die zu ver­kau­fen­den Artikel beher­ber­gen wird. Stimmig wäre es, die betref­fen­de Seite “Shop” zu nen­nen – oder viel­leicht auch “Themes”. In die­sem Beispiel nen­ne ich die Seite ein­fach Shop.

Es gilt also eine lee­re WordPress-Seite mit dem Titel “Shop” anzu­le­gen. Unterhalb des Editors kann die Seite für die Aufnahme der Download-Produkte kon­fi­gu­riert wer­den. Klicken Sie dort “Seite als Produktseite ver­wen­den” an.

produktseite-auswaehlen

Im Anschluss öff­nen sich wei­te­re Konfigurationsmöglichkeiten. Ich habe fol­gen­de Einstellungen getä­tigt:

produktseiten-einstellungen

Ab sofort wer­den alle zu ver­kau­fen­den Produkte auf die­ser Seite gelis­tet.

Ein Produkt anlegen

Bevor Sie ein neu­es Produkt anle­gen, erstel­len Sie eine lee­re WordPress-Seite mit dem Namen des Produktes, wel­ches Sie im Anschluss anle­gen möch­ten. Diese Seite muss in der Produktkonfiguration ange­ge­ben wer­den.

Ein neu­es Produkt legen Sie unter “wpShopGermany => Produktverwaltung => hin­zu­fü­gen” an. Folgender Screenshot zeigt ihnen mei­ne Einstellungen an:

Ein Klick auf die Grafik öff­net den voll­stän­di­gen Screenshot

Produkt anlegen

Wichtige Details: In der mar­kier­ten Einstellung muss die vor­her ange­leg­te, lee­re Seite mit dem Produktnamen ange­ge­ben wer­den. Da mei­ne Seite (wie auch das Produkt) TechBrain WordPress Theme heisst, habe ich aus dem Dropdown-Menü genau die­se Seite her­aus­ge­sucht und ein­ge­stellt.

zugeordneter-artikel

Unter “Produktbilder” ganz unten muss ein Bild hin­ter­legt wer­den. Es dient als Vorschaubild und wird im Warenkorb ange­zeigt, wenn Sie das so ein­ge­stellt haben.

Produktbilder einstellen

Der letz­te Arbeitsschritt besteht aus dem Einfügen des Produktes über einen Shortcode in die dafür ange­leg­te WordPress-Seite. Das geht mit dem Assistenten im Editor sehr ein­fach.

Seite

Der geöff­ne­te Assistent zum Einfügen der Shortcodes in die Seite.

Da bis jetzt nur ein Produkt exis­tiert, kli­cken Sie nur ein­mal auf “Einfügen”, und der Shortcode befin­det sich im Editor. Jetzt müs­sen Sie noch die Seite abspei­chern, fer­tig.

Seite 2

Das Ergebnis: Eine Produktübersicht und ein Artikel

Das Ergebnis sieht je nach ver­wen­de­tem WordPress-Theme unter­schied­lich aus, es exis­tiert kei­ne ein­heit­li­che oder gar groß­ar­ti­ge Formatierung. Schmuck ist nicht vor­han­den. Es muss also noch kräf­tig mit CSS nach­ge­ar­bei­tet wer­den. Leider müs­sen auch die Plugindateien ange­fasst wer­den, da dass Vorschaubild zu klein ist, um gut aus­zu­se­hen. Auch ist die Anzeige des Versandkostenlinks nicht in den Einstellungen des Plugins zu ent­fer­nen. Wer das möch­te, kann hier­zu die Template-Dateien anpas­sen. Weiter unten im Artikel erklä­re ich noch ein­ge­hend, wie man das “Updatesicher” durch­führt.

Doch jetzt erst mal zu den Screenshots der Standard-Einstellungen.

Die Produktübersichtseite

produktübersicht

Das ein­zel­ne Produkt

einzelnes-produkt

Der Warenkorb und die Kasse

Warenkorb

Die Kasse

Kasse 1

Kasse 2

Kasse 3

paypal

Das Anpassen von Templates

Wirklich gut an wpShopGermany ist, dass man alle genutz­ten Templates update­si­cher anpas­sen kann. Ich möch­te bei­spiels­wei­se, dass bei mei­nem Download-Produkt kein Link zu den Versandkosten ange­zeigt wird. Daher will ich die Versandkostenlinks ent­fer­nen, damit der Kunde nicht ver­wirrt wird. Fragt man aller­dings einen Rechtsanwalt, so rät die­ser von der Entfernung der Versandkostenlinks ab. Danach müs­sen die Links erhal­ten blei­ben, da man nur so auf einer sepa­ra­ten Seite erklä­ren kann, war­um eben kei­ne Versandkosten anfal­len. Fragen Sie im Zweifel vor einer Entfernen-Aktion noch­mal einen Anwalt Ihres Vertrauens. Ich beschrei­be also nur eine tech­ni­sche Vorgehensweise. Das bedeu­tet nicht, dass sie recht­lich abge­si­chert ist. Bitte berück­sich­ti­gen Sie das.

Zuerst ein­mal muss her­aus­ge­fun­den wer­den, wo sich die anzu­pas­sen­den Themes befin­den.

Bitte beach­ten: Niemals ein Template im Originalordner bear­bei­ten. Die Änderungen sind beim nächs­ten Update dann ver­schwun­den.

So lau­ten die Originalpfade zu den wich­tigs­ten Dateien (aus­ge­hend von wp-con­tent / plugins): wpshop­ger­ma­ny / views / pro­dukt­tem­pla­tes oder wpshop­ger­ma­ny / views / mods

Die wich­tigs­ten Dateien befin­den sich in den bei­den Ordnern pro­dukt­tem­pla­tes und mods.

Templates updatesicher anpassen

wpShopGermany stellt Ihnen eine Möglichkeit zur Verfügung, Templates update­si­cher anzu­pas­sen. Dazu müs­sen Sie nur die betref­fen­den Templates inklu­si­ve des kor­rek­ten Pfades in den Ordner Uploads aus­la­gern. Ausgehend davon, dass in unse­rem Fall die Links zu den Versandkosten kom­plett ent­fernt wer­den sol­len, zei­ge ich Ihnen, wie pro­blem­los sich die­se Aufgabe erle­di­gen lässt.

Zum Entfernen der Versandkostenlinks müs­sen zwei Dateien bear­bei­tet wer­den. Fangen wir mit der für das ein­zel­ne Produkt zustän­di­gen Datei an. Diese heisst standard.phtml und befin­det sich im Ordner pro­dukt­tem­pla­tes. Zur Anpassung muss die Datei inklu­si­ve des kor­rek­ten Pfades in den Ordner Uploads kopiert wer­den, mit dem ein­zi­gen Unterschied, dass der Ordner views dort user_views heis­sen muss.

Korrekte Struktur im Ordner Uploads anle­gen

Legen Sie im Ordner Uploads zuerst ein­mal fol­gen­de Struktur an:

/wp-con­ten­t/u­pload­s/wpsg/user_views/

Innerhalb von user_views legen wir nun die wei­te­re, erfor­der­li­che Struktur für die Template-Dateien an. Bearbeiten wir als ers­tes die Ansicht des ein­zel­nen Produkts. Die benö­tig­te Datei standard.phtml befin­det sich im Ordner

wp-con­ten­t/p­lug­in­s/wp­shop­ger­many/­view­s/pro­dukt­tem­pla­tes

Kopieren die den Ordner pro­dukt­tem­pla­tes und set­zen Sie die­sen in den Ordner user_views unter Uploads ein. Öffnen Sie den Ordner und löschen Sie alle ande­ren Dateien aus pro­dukt­tem­pla­tes bis auf die Datei standard.phtml. Legen Sie in Ihren “Bearbeitungsordnern” wirk­lich nur die Dateien ab, die bear­bei­tet und ange­passt wer­den und löschen Sie alle ande­ren, über­flüs­si­gen Dateien. Eine even­tu­el­le Fehlersuche fällt so bedeu­tend leich­ter.

Hier noch ein­mal der kor­rek­te Pfad zur standard.phtml:

wp-con­tent / uploads / wpsg / user_views / mods / pro­dukt­tem­pla­tes / standard.phtml

Der korrekte Pfad zu den Dateien, die geändert werden sollen. wpShopGermany

Versandkostenlink in der ein­zel­nen Artikelansicht ent­fer­nen

Öffnen Sie die Datei standard.phtml in einem Editor Ihrer Wahl und scrol­len Sie etwas her­un­ter, bis Sie unge­fähr die Zeile 70 erreicht haben. Kommentieren Sie dort die mar­kier­te Zeile aus, indem Sie hin­ter den öff­nen­den PHP-Tag zwei Schrägstriche set­zen.

PHP-Zeile auskommentieren

Das Ergebnis:

einzelner-artikel-ohne-versandkostenlink

Als nächs­tes pas­sen wir das Template für die Ausgabe der Produktübersicht an. Dieses befin­det sich im Ordner “mods” auf dem Server. Der voll­stän­di­ge Pfad zur Datei:

wp-con­tent / plugins / wpshop­ger­ma­ny / views / mods / mod_productindex / lay­outs / list.phtml

Kopieren Sie nun den Ordner mod_productindex mit­samt Inhalt. Navigieren Sie zum Ordner Uploads und erstel­len Sie im Ordner user_views einen neu­en Ordner namens mods. In die­sen Ordner kopie­ren Sie den mod_productindex Ordner, löschen den Inhalt bis auf den Ordner lay­outs und löschen im Ordner die Datei namens grid.phtml. Der kor­rek­te Pfad sieht nun so aus:

wp-con­tent / uploads / wpsg / user_views / mods / mod_productindex / lay­outs / list.phtml

Der Pfad zur Datei für die Produktübersicht

Nun bleibt als ein­zi­ge Datei die list.phtml übrig, die Sie mit einem Editor öff­nen. Navigieren Sie unge­fähr bis zur Zeile 143 und kom­men­tie­ren dort die mar­kier­te Stelle mit 2 Schrägstrichen aus.

Den Link zu den Versandkosten auf der Produktübersicht auskommentieren

Das Ergebnis:

shop-seite-ohne-versandkostenlink

So kann sich unser Download-Shop sehen las­sen. Oder was mei­nen Sie?

Fazit

Das WordPress-Plugin wpShopGermany bie­tet eine umfas­sen­de Möglichkeit, einen Online-Shop mit WordPress zu betrei­ben, egal, ob es sich um Download- oder Stückgutprodukte han­delt. Sicherlich kann manch­mal eine Anpassung nötig wer­den. Diese kann jedoch recht ein­fach gesche­hen, wenn man die betref­fen­den Dateien erst ein­mal loka­li­siert hat.

Auch wird man mit CSS noch (je nach Theme) mehr oder weni­ger nach­ar­bei­ten müs­sen, um eine opti­ma­le Darstellung sei­ner Produkte zu errei­chen, jedoch lohnt sich der Aufwand. Bei der Erstellung eines Shops auf WordPress-Basis wür­de ich wpShopGermany immer in die engs­te Wahl neh­men.

Um zu sehen, was man mit wpShopGermany alles machen kann, emp­feh­le ich den Shop des Unternehmens maennchen1 sel­ber anzu­schau­en, der natür­lich mit dem Plugin rea­li­siert wur­de.

Links zum Beitrag

Dr. Web stell­te das Plugin schon ein­mal in einem Allround-Review vor unter dem Titel:

Kauf mich! wpShopGermany, das pro­fes­sio­nel­le deut­sche Shop-Plugin für WordPress

(dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

7 Kommentare

  1. Vieles von dem Aufgeführten geht, man­ches jedoch nicht. Sicherlich kann das Plugin nicht mit Magento mit­hal­ten, will es jedoch auch gar nicht. Es geht nicht dar­um mit die­sem Plugin einen rie­si­gen Shop auf­bau­en zu kön­nen, son­dern eine preis­güns­ti­ge Möglichkeit für eher klei­ne bis viel­leicht mitt­le­re Online-Shops zur Verfügung zu haben.

    Der bes­te Weg her­aus­zu­fin­den, ob alle Anforderungen funk­tio­nie­ren ist immer noch ein eige­ner Test. Schließlich gibt es auch eine zeit­lich begrenz­te Testversion vom Plugin mit vol­lem Funktionsumfang.

    • Meine ange­spro­che­nen Sachen kön­nen auch schon bei nur 10 Produkten rele­vant sein ;). Und durch die EU ist es kein hexen­werk mehr Pakete ins Ausland zu ver­schi­cken, auch für klei­ne Shops nicht.

      Was spricht gegen das aus­ge­reif­te­re Woocommerce? Gerade für Anfänger ist doch eine grö­ße­re Community immer hilf­rei­cher, denn dann bekommt der Fragende auch eine Antwort. Und vie­le Anwendungsfälle wer­den mit fer­ti­gen Plugins abge­deckt. Ich den­ke nicht, dass es für wpShopGermany so etwas gibt.

      Wenn wpShopGermany mit “Die opti­ma­le Lösung für pro­fes­sio­nel­le Shops und Agenturen” wirbt muss ich schon schmun­zeln…

      Gehe ich recht in der Annahme, dass die Kennzeichnung “Sponsored Post” ange­bracht wäre?

  2. Also ich weiß ja nicht. Mit so einer Insellösung tut man sich doch meist kei­nen Gefallen.

    Fragen:
    Versand in Länder der EU + Schweiz:
    Können dem Kunden anhand sei­ner Lieferadresse Produktpreise ohne MwSt. ange­zeigt wer­den bzw. ande­re MwSt.-Sätze?

    Produkte mit ver­schie­de­nen MwSt.-Sätzen 7% / 19%:
    Wird das rich­tig berech­net? Auch die MwSt. des Versands?

    Versandeinstellungen:
    Kann der Versand abhän­gig von den Produkten, der Lieferadresse usw. ein­ge­stellt wer­den. Wie kom­plex sind die Versandbedingungen ein­zu­stel­len?

    Zahlungsarten:
    Soforüberweisung? PayPal? Kreditkarte?

    Rabatte, Gutschriften:
    Werden Rabatte rich­tig berech­net( MwSt…)? Können Retouren rich­tig gebucht wer­den?

    Anbindungsmöglichkeiten an Warenwirtschafstsysteme?

    Magento ist zwar ein Monster aber damit ist alles mög­lich. Prestashop hat mit den oben auf­ge­führ­ten Anforderungen immer noch Probleme! Nach Jahren der Entwicklung. Und das ist nicht nur ein WordPress Plugin…

    Für WordPress wür­de ich per­sön­lich IMMER Woocommerce neh­men. Allein wegen der Größe der Community und der Entwicklungszeit.

    • Hallo!
      Danke für den Beitrag!

      @Tobias: wpShopGermany beherrscht out-of-the-box alle steu­er­li­chen Eigenheiten, im Land, als auch außer­halb. Selbst die ab 01.01.15 in Kraft getre­te­ne EU-Leistungsortregel wird berück­sich­tigt.

      Die Versandkosten kön­nen je Produkt per Menge oder Gewicht gestaf­felt wer­den.

      Mit den vie­len der­zeit unter­stütz­ten Anbieteren ist neben Sofortüberweisung, Paypal und Kreditkarte auch Lastschrift, Rechnung und Giropay mög­lich.

      Selbstverständlich wer­den Rabatte rich­tig berech­net. Sie sind auch zeit­lich steu­er­bar.

      Die Anbindung an eine WaWi ist der­zeit noch etwas rudi­men­tär, da die Daten via CSV-Datei ex- oder impor­tiert wer­den müs­sen. Aber wir arbei­ten dran.

      Mit Magento oder ande­ren Standalone-Lösungen möch­te sich wpShopGermany gar nicht ver­glei­chen. Jedes Produkt hat sei­ne Berechtigung auf dem Markt. wpShopGermany deckt eine klei­ne Nische der­zeit ab, die viel­leicht zukünf­tig etwas grö­ßer wird ;)

      Support wird übri­gens direkt vom Team via Support-Forum gege­ben. Dort gibt es kei­ne unbe­ant­wor­te­te Frage.

      wpShopGermany ist kein Allheilmittel für alles. Aber eine pri­ma Alternative. Gerade weil es fle­xi­bel – als Plugin, nicht als Theme – an bestehen­de Strukturen ange­passt wer­den kann.

  3. Wäre .wpsg_produkt_preishinweis {dis­play: none;} nicht ein­fa­cher für das Ausblenden des Versandkostenlinks? Oder war das nur ein Beispiel für die Template-Bearbeitung?

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