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Michael Dobler 4. Mai 2007

E-Texteditor: spart Programmierern Zeit und Nerven

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Zum neuen Liebling des unter Windows arbeitenden Webworkers könnte der E-Texteditor werden.
Sein Entwickler hat sich mit den Machern von TextMate zusammen getan, der MacHackern viel Freude macht und dessen
Bundles auch unter "E" zur Verfügung stehen. Solange der Texteditor noch seinen Beta-Status nicht verloren
hat kann man ihn kostenlos nutzen, danach soll er 34,95 Dollar kosten. Was fällt im Test positiv auf?

Vor allem die Vielzahl an Snippets, vorgefertigte Codebausteine. Wer etwa eine HTML-Seite zu codieren beginnt,
der braucht nur "doctype" einzugeben, die Tab-Taste zu drücken und kann anschließend die DTD auswählen und einfügen.
Das spart Arbeitszeit und reduziert später den Debugging-Aufwand.

Komfortabel ist auch das Feature der zeilenweisen Auswahl. Wer zum Beispiel nachträglich mehreren Codezeilen den gleichen
Kommentar verpassen will, braucht sie nur auszuwählen. Der in die erste Zeile geschriebene Kommentar wird dann automatisch
in die anderen Zeilen geschrieben.

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Gerade bei umfangreicheren Projekten tut Dokumentation und Versionierung Not. In "E" können im Dokument kommentierte Meilensteine festgelegt
und der Projektfortschritt über eine visualisierte Zeitachse dokumentiert werden. Und Unix-Fans werden aufhorchen, weil in E die Cygwin-Entwicklungsumgebung integriert ist.

Lust zum Ausprobieren? Dann bitte hier entlang. Oder zunächst im Blog per Screencast zum Beispiel etwas über die Suchfunktionen erfahren.

Michael Dobler

Michael Dobler

Ich bin der Herausgeber von Dr. Web. Um praxisfit zu bleiben, unterstütze ich darüber hinaus Kunden bei der digitalen Kundengewinnung und Kundenbindung. Erste eigene Gehversuche im Internet unternahm ich 1999 mit einem Kinomagazin. Nach 15 Jahren in Lohn und Brot, u.a. als Projektmanager für digitale Medien, machte ich mich schließlich Ende 2005 selbständig. Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens.

19 Kommentare

  1. Ich Programiere mit Macromedia dreamweaver ist ganz gut finde ich lässt sich gut springen und man kan sich die seite direckt anzeigen.

  2. Na momentan, finde ich, dass E relativ gut ist und natuerlich, hat jeder TextEditor irgendo das selbe Schema. Das Rad neu erfinden ist aeusserst schwer!
    Was ich jedoch an e so sehr schaetze, ist das Snap in der Verschiedenen Fenster. Sehr flexiebel und intuitiv.

  3. Editoren sind nunmal Vertrauenssache.

    Ich nutze unter Windows TextPad, schönes Highlightning, schlechtes Closing von Tags.

    Unter Linux nehme ich Bluefish, der macht mir für jeden aufgemachten Tag auch den close-Tag dazu, den kann ich dann notfalls verschieben.

    Wobei ich bei Textpad die Möglichtkeit schätze, in allen angemeldeten Dateien zu Suchen und ersetzen – und natürlich die Projektverwaltung. Damit kann ich mit 2 Mouseklicks zwischen den Sites springen.

    Hat halt jeder seine Vor- und Nachteile…

  4. Ich habe mir die Vollversion geleistet und bin überaus zufrieden. Das Teil ist jetzt schon ziemlich geil, hervorheben möchte ich den History-Stra(ä)nge, sowas habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Außerdem ist das Teil eigentlich genau das Windowspendant zu Textmate und an den Ruf von textmate gibt es wohl nicht viel zu deuteln.

  5. Ist zwar schon eine Weile her, aber immer noch ein geiles Tool: PSPad. Kostenlos, leicht und schnell.

  6. Da kann ich auch gleich PSPad benutzen. Geht dort nur nicht mit der Tab-Taste sondern über Shift+Space.

  7. Ich find Komodo Edit (freeware) ganz praktisch.

    http://www.activestate.com/products/komodo_edit/

  8. vim gibts ja auch noch …
    braucht zwar einwenig einarbeitungszeit, aber dann gibts nix schnelleres

    tutorial hier:
    http://www.strcat.de/tmp/tutor.ge

  9. schande über mich, ich hab den blogeintrag den michael weiter oben gepostet hat, zu spät gelesen. diese lösung erscheint mir schon fairer :)

  10. warum genau sollte ich für etwas, das laut eigenen angaben der entwickler nicht mal den beta status überschritten hat, 30 euro ausgeben wollen?

  11. Naja mir ist das auch etwas zu mager für ein Webeditor…

  12. Vorallem es kostet nicht die Welt – ich meine 29€ für die Prof. Version… die müssen schlisslich auch von irrgendwas leben, genau wie wir alle. Oder denkt ihr man kann von Luft und Liebe leben ;)

    lg Tim der nicht alles umsonst haben will :)

  13. Nun, Editoren sind ja wie Religionen (es gehört ne Menge Glauben dazu), aber dieser hier ist doch definitiv zu mager, und hat nichts was nicht andere, ausgereiftere Editoren haben.

    Gerade für Website-Entwicklung habe ich die besten Erfahrungen mit Notpad Pro gemacht. Syntax-Highlighting für alle gängigen Formate (html, css, php, js, sql um nur die wichtigsten zu nennen, dazu jede Menge mehr oder weniger exotischer Programmiersprachen). Sicher, ist nicht kostenlos (30 Tage Trial), aber für gutes Werkzeug gebe ich gerne Geld aus.

  14. @David
    wegen kostenlos: hier ist der Post dazu.

  15. @Marcel
    Vielleicht lassen wir später im Jahr, wenn Intype und E-Texteditor noch ausgereifter sind, die mal gegeneinander im Funktions- und Usabilityvergleich antreten.

  16. Also ich habe letztens die Beta geladen, trotzdem sagt er mir, dass die Trial nach 30 Tagen abläuft.
    35 Euro für einen reinen Texteditor finde ich dann doch ein bisschen viel.
    Da gibt es zahlreiche gratis Alternativen, die mindestens genau so gut sind. (Wenn ich das als reinen Texteditor nutze)
    Zum Coden nehme ich dann doch lieber Zend (Standard = 90 Euro) Vorteil: Änderungen sind nach dem Speichern sofort online sichtbar

  17. Äh die hier vorgestellten Funktionen hat eigentlich jeder bessere Text-Editor, vielleicht sind die nicht auf Webentwicklung getrimmt, aber außergewöhnlich sind diese Funktionen nun nicht.

    Aber egal…

  18. e sieht definitiv vielversprechend aus, ihm mangelts aber noch an diversen Kleinigkeiten, die mir auf dem Weg zur wirklichen Einsetzbarkeit fehlen. Z.B. fehlt mir eindeutig das bracket hilighting (hervorheben zusammengehöriger Klammern) und einige andere Kleinigkeiten. Obendrein erschwert mir seit jeher ein- und derselbe Absturzbug das Leben, aber vielleicht sollte ich auch nur mal wieder updaten.

    Und da das bracket hilighting auf der ToDo-Liste steht, werd ich ihn mir demnächst sicher mal wieder genauer anschauen!

  19. Hmm, werde ich mal ausprobieren. Im Kampf ums perfekte Windows TextMate heißt es dann wohl Intype vs. E-Texteditor, oder?

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