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Dieter Petereit 27. Juni 2017

Tool-Tipp: Die richtig gute E-Mail-Design-Checkliste

E-Mail-Design ist kei­ne ein­fa­che Sache. Speziell die vie­len, zumeist halb­ga­ren Rendering-Engines machen dem E-Mail-Designer das Leben schwer. Dazu kommt das Problem, dass E-Mails auch inhalt­lich schnell auf den Punkt kom­men müs­sen. Die Herausforderung ist also nicht nur eine gestal­te­ri­sche, son­dern auch eine des Marketing. Die fol­gen­de Infografik bie­tet dir eine – wie ich fin­de – voll­stän­di­ge Übersicht all des­sen, was du nicht ver­ges­sen soll­test.Marketing ist ein Wissensgebiet, von dem zu vie­le Menschen glau­ben, sie hät­ten Kenntnisse dar­in. Insofern ist es sehr gut mit dem Design ver­gleich­bar. Das kann ja schließ­lich auch jeder. Wenn sich nun die­se bei­den Fehlwahrnehmungen in der Person des­je­ni­gen kon­zen­trie­ren, der für dein Unternehmen eine E-Mail als Akquisitionsinstrument erstel­len soll, dann stehst du auf ziem­lich ver­lo­re­nem Posten. Wundere dich nicht all­zu sehr, dass die Zahl derer hoch ist, die den Newsletter abbe­stel­len, wäh­rend die Zahl derer, die zu Kunden kon­ver­tie­ren ver­schwin­dend gering ist.

Nun kann man sich die erfor­der­li­chen Kenntnisse nicht mit dem Nürnberger Trichter ein­ver­lei­ben. Wenn du dich davor scheust, Profis zu beauf­tra­gen oder nicht sel­ber in einer der bei­den Disziplinen ein Profi bist, geh wenigs­tens nach der E-Mail-Design-Checkliste aus dem Hause CampaignMonitor vor, die du unter­halb die­ses Beitrags fin­dest.

Grob zusam­men­ge­fasst, ist die heu­ti­ge E-Mail natür­lich respon­siv und dabei mini­ma­lis­tisch gestal­tet. So lässt sie sich in mobi­len Clients bequem lesen und mobi­le Clients domi­nie­ren E-Mails bereits heu­te. 53 Prozent aller E-Mails wer­den zuerst auf einem Mobilgerät geöff­net.

So klar und schnör­kel­los wie das Design, gestal­test du auch die Texte. Prosa ist uner­wünscht. Komm auf den Punkt. Die Leute haben näm­lich kei­ne Zeit. Am Ende gibt es stets einen kla­ren Call-to-Action, damit dei­ne Leserinnen nicht indif­fe­rent zurück blei­ben und sich fra­gen, was sie denn nun mit dei­ner E-Mail anfan­gen sol­len.

Wenn du kannst, per­so­na­li­sierst du die E-Mails. Dabei soll­test du nicht nur den ein­zel­nen Leser in den Fokus neh­men, den du dann mit dem kor­rek­ten Namen ansprichst. Vielmehr soll­test du inhalt­lich durch­aus nach unter­schied­li­chen Lesergruppen dif­fe­ren­zie­ren, etwa nach denen, die noch nie, denen, die schon ein­mal und denen, die schon öfter bei dir gekauft haben. Natürlich sind auch ande­re Differenzierungen mit dyna­mi­schen Inhalten denk­bar. Du kennst dei­ne Leserinnen bes­ser als ich.

Für die Umsetzung dei­ner akqui­si­ti­ons­star­ken E-Mail hat­te ich dir ja vor ein paar Tagen schon das Tool Topol.io emp­foh­len. Willst du dich ein biss­chen stär­ker mit den Grundlagen befas­sen, inter­es­siert dich viel­leicht die­ser oder die­ser Beitrag, den ich für die Kollegen von t3n schrieb.

The Really Good Email Design Checklist - Infographic by Campaign Monitor

Source: The Really Good Email Design Checklist by Campaign Monitor

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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