Dieter Petereit 27. Juni 2017

Tool-Tipp: Die richtig gute E-Mail-Design-Checkliste

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

E-Mail-Design ist keine einfache Sache. Speziell die vielen, zumeist halbgaren Rendering-Engines machen dem E-Mail-Designer das Leben schwer. Dazu kommt das Problem, dass E-Mails auch inhaltlich schnell auf den Punkt kommen müssen. Die Herausforderung ist also nicht nur eine gestalterische, sondern auch eine des Marketing. Die folgende Infografik bietet dir eine – wie ich finde – vollständige Übersicht all dessen, was du nicht vergessen solltest.Marketing ist ein Wissensgebiet, von dem zu viele Menschen glauben, sie hätten Kenntnisse darin. Insofern ist es sehr gut mit dem Design vergleichbar. Das kann ja schließlich auch jeder. Wenn sich nun diese beiden Fehlwahrnehmungen in der Person desjenigen konzentrieren, der für dein Unternehmen eine E-Mail als Akquisitionsinstrument erstellen soll, dann stehst du auf ziemlich verlorenem Posten. Wundere dich nicht allzu sehr, dass die Zahl derer hoch ist, die den Newsletter abbestellen, während die Zahl derer, die zu Kunden konvertieren verschwindend gering ist.

Nun kann man sich die erforderlichen Kenntnisse nicht mit dem Nürnberger Trichter einverleiben. Wenn du dich davor scheust, Profis zu beauftragen oder nicht selber in einer der beiden Disziplinen ein Profi bist, geh wenigstens nach der E-Mail-Design-Checkliste aus dem Hause CampaignMonitor vor, die du unterhalb dieses Beitrags findest.

Grob zusammengefasst, ist die heutige E-Mail natürlich responsiv und dabei minimalistisch gestaltet. So lässt sie sich in mobilen Clients bequem lesen und mobile Clients dominieren E-Mails bereits heute. 53 Prozent aller E-Mails werden zuerst auf einem Mobilgerät geöffnet.

So klar und schnörkellos wie das Design, gestaltest du auch die Texte. Prosa ist unerwünscht. Komm auf den Punkt. Die Leute haben nämlich keine Zeit. Am Ende gibt es stets einen klaren Call-to-Action, damit deine Leserinnen nicht indifferent zurück bleiben und sich fragen, was sie denn nun mit deiner E-Mail anfangen sollen.

Wenn du kannst, personalisierst du die E-Mails. Dabei solltest du nicht nur den einzelnen Leser in den Fokus nehmen, den du dann mit dem korrekten Namen ansprichst. Vielmehr solltest du inhaltlich durchaus nach unterschiedlichen Lesergruppen differenzieren, etwa nach denen, die noch nie, denen, die schon einmal und denen, die schon öfter bei dir gekauft haben. Natürlich sind auch andere Differenzierungen mit dynamischen Inhalten denkbar. Du kennst deine Leserinnen besser als ich.

Für die Umsetzung deiner akquisitionsstarken E-Mail hatte ich dir ja vor ein paar Tagen schon das Tool Topol.io empfohlen. Willst du dich ein bisschen stärker mit den Grundlagen befassen, interessiert dich vielleicht dieser oder dieser Beitrag, den ich für die Kollegen von t3n schrieb.

The Really Good Email Design Checklist - Infographic by Campaign Monitor

Source: The Really Good Email Design Checklist by Campaign Monitor

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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