Nicolas Rotermund 5. November 2006

Durchgeklickt: Click & Change

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Das Spektrum der Content Management Systemen ist außerordentlich breit. Auch weniger große Ansprüche werden bedient. Die Cuxhavener Northclick GmbH hat ein System entwickelt, das eben so einfach zu bedienen wie leicht zu integrieren ist. Denn installiert wird überhaupt nichts.

Das Click & Change genannte System wird nur als komplettes Paket mit Email-Adressen, Domainname, Speicherplatz etc. angeboten. Für einmalig 208,80 EUR oder 33,64 EUR im Monat kann man sich die Arbeit des Webdesigners sparen. Dies ist auf der einen Seite praktisch, da nur noch eine Rechnung alle Kosten für die Internetpräsenz kombiniert. Auf der anderen Seite büßt man aber auch an Flexibilität ein.

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Designmodus nur im IE

Insgesamt stehen derzeit neun verschiede Layout-Templates zur Verfügung, mit denen man auskommen muss. Änderungen sind nur im geringen Maße möglich. Die Templates basieren auf CSS, was zumindest einige Möglichkeiten eröffnet. Allerdings wird das System weiterentwickelt und soll später auch eigene Vorlagen erlauben.

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direkte Kontrolle im HTML-Mode

Der hier wie auch in anderen Systemen genutzte WYSIWIG-Editor des Internet Explorers erzeugt keinen sauberen HTML-Code. Ein bekanntes Problem. Wer darauf Wert legt, hat ein Problem. Allerdings wird auch hier an zukünftigen Verbesserungen gearbeitet.

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Menü rechts für Globale Einstellungen

Über ein Menü am rechten Seitenrand hat man direkten Zugriff auf alle globalen Einstellungen. Hier lassen sich das verwendete Layout, die Farbpalette und die Schriftfamilie wählen. Bilder, die zu dem Design-Template gehören, können problemlos gegen eigene Fotos oder Logos getauscht werden. Eine recht umfangreiche Bildergalerie bietet zusätzlich genug Motive, um etwas Abwechslung in die Seiten zu bringen.

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direkte Kontrolle im HTML-Mode

Texte und Bilder lassen sich per Mausklick auswählen und editieren. Das Vergrößern oder Verkleinern der Bilder führt nicht zu Qualitätsverlusten, selbst bei starken Änderungen einiger Beispielbilder blieb deren Qualität optimal. Die jeweilige Neuberechnung ist mit Wartezeiten verbunden.

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direkte Kontrolle im HTML-Mode

Fährt die Maus über die Navigation, lassen sich per Klick die gewählten Seiten in den Editor einladen. Das Menü selbst ändert man über den dann auftauchenden Link „Seitenstruktur bearbeiten“.

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direkte Kontrolle im HTML-Mode

Click & Change überzeugt durch eine einfache Benutzung. Selbst Formatierung aus Word-Dokumenten können via Zwischenablage übernommen werden, lediglich bei verschiedenen Textgrößen kommt das System durcheinander.

Für den WYSIWIG- oder Design-Modus ist ein Internet Explorer zwingend vorgeschrieben. Im Mozilla-Browser lassen sich die Inhalte zwar auch ändern, aber nicht ohne HTML-Kenntnisse – hier wird dann der normale HTML-Bearbeitungsmodus genutzt. Auch so kann gearbeitet werden, die Vorteile eines CMS werden aber nur zum Teil genutzt.

Professionelle Webdesigner werden das System seiner Beschränkungen wegen nicht einsetzen wollen. Wer aber ohne profunde Kenntnisse einfach und rasch zu einem eigenen Ergebnis kommen möchte, findet hier eine Alternative.

Nicolas Rotermund

Nicolas war Mitarbeiter im Dr. Web Team in unserer Ahrensburger und frühen Lübecker Zeit.
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