Dieter Petereit 2. Januar 2018

Duplicate Content: Google stellt klar

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

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Das Angstthema Duplicate Content ist eines, um das sich viele Legenden, Vermutungen und Theorien ranken. Jetzt gibt es eine Klarstellung aus dem Hause Google.

Mueller bestätigt: Was ist Duplicate Content und was nicht?

Es mag das Gefühl der nahenden Weihnacht in all ihrer Besinnlichkeit gewesen sein, das John Mueller, Webmaster Trends Analyst beim Suchgiganten, dazu bewogen hat, in einem ausführlichen Tweet etwas Druck aus dem Duplicate-Content-Reifen zu lassen.

Auch hier bei Dr. Web haben wir vor wenigen Monaten etwas ausführlicher zum Thema Stellung bezogen und dir einen Reigen nutzwertiger Tipps zum Umgang mit Duplicate Content gegeben. Diese Tipps gelten nach Muellers Klarstellung erst recht.

Und so sieht Google deine URL-Struktur mit Blick auf Duplicate Content laut Mueller tatsächlich:

Googles John Mueller stellt klar. (Screenshot: Dr. Web)

Es ist eigentlich einfach

Danach ist es egal, ob Links auf deine Haupt-Domain mit einem Slash enden oder nicht. Google erkennt, dass es sich um ein und denselben Inhalt handelt und indexiert nicht doppelt. Dabei ist es auch egal, ob du deine Domain mit HTTP oder HTTPS betreibst.

Nicht egal ist es indes, wenn deine Website sowohl mit HTTP, wie auch mit HTTPS funktioniert. Das würde von Google als Duplicate Content gewertet. Solltest du deine Seite aus mir jetzt nicht erkennbaren Gründen mit beiden Protokollen laufen lassen, dann setze wenigstens einen 301-Redirect vom einen auf das andere Protokoll, um Google zu zeigen, dass es sich um identische Inhalte handelt.

Die letztgenannte Maßnahme musst du ebenfalls ergreifen, wenn deine Seite sowohl unter www.meineseite.de als auch unter meineseite.de erreichbar ist.

Während es bei der Haupt-Domain egal ist, ob sie mit einem Slash endet oder nicht, gilt das für die folgenden Unterstrukturen nicht. So unterhältst du Duplicate Content, wenn es auf deiner Seite eine URL namens meineseite.de/unterordner/ und eine namens meineseite.de/unterordner gibt. Achte also auf einheitliche Linksetzung und sorge für eine korrekte Weiterleitung.

Generell solltest du unserem Tipp aus dem weiter oben genannten Beitrag folgen und für jede Seite deiner Webpräsenz den sogenannten Canonical Tag definieren. So wird für Google klar, welche Version deiner URL diejenige ist, die in den Suchergebnissen erscheinen soll.

Nimm dir gleich mal fünf Minuten Zeit und prüfe, welche der oben genannten Probleme deine Website betreffen. Dann behebe sie.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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