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Marcus Morba 11. Mai 2010

Erster Schritt zum eigenen Drupal-Theme: Theme-Info-Dateien erstellen

Fertige Themes zu nutzen, ist zunächst ganz schön, um schnell zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Die Betonung liegt auf brauchbar. Individuell ist eine Lösung aus der Box nun wirklich nicht. Wenn Sie sich also daran wagen, eigene auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Drupal-Themes zu kreiern, müssen Sie zuerst die notwendige Info-Datei für Drupal erstellen.
 Dieses Tutorial hilft Ihnen dabei.

Bevor es losgeht, hier noch ein paar Tipps für weiterführende Lektüre und nützliche Resourcen im Netz. Besonders hilfreich ist ein kleines Adobe-Air-Tool. Neben dieser Air-Applikation bietet die Site auch diverse Erweiterungen wie zum Beispiel eine Drupal- und auch eine jQuery-API-Extension für Dreamweaver an:

Erstellen der Theme-Info-Datei

Der Startbildschirm

Der Startbildschirm

Der Start-Bildschirm „Theme-Details
“ präsentiert sich sehr übersichtlich und aufgeräumt und fordert den Benutzer zur Eingabe der Basisinformationen auf.
 Bis auf die Eingabe zur Option des “Base-Theme” bei den erweiterten Einstellungen sind die ersten Eingaben sehr eindeutig nachzuvollziehen. Da diese aber nicht notwendig ist, kann sie unausgefüllt bleiben.

 Leider fehlt im Programm eine Hilfe oder Tooltippfunktion die dem Benutzer bei Bedarf ausführlichere Erläuterungen zu den Drupal-Themes bietet. Auch ein Screen-Shot kann für das Theme angegeben werden, allerdings muss dieser vorher als Datei (JPG, GIF oder PNG) vorliegen.

Regions & Features

Festlegung der Theme-Regionen & -Features

Festlegung der Theme-Regionen & -Features

Der zweite Options-Screen bietet dem Benutzer eine Vorauswahl der sogn. “Regions” wie Header (Kopfzeile), Footer (Fußzeile), Left (linker Seitenbereich, z.B. für die Navigation), Right (rechter Seitenbereich, zum Beispiel für Suchfeld, Artikel-Teaser etc.) und Content (Inhaltsbereich). Natürlich können hier nun einzelne Regions weggenommen oder auch hinzugefügt werden, die für individueller Designs notwendig sind.

Unter “Features” wählt der Benutzer die wesentlichen Hauptelemente des Themes ganz einfach per Checkbox aus.
Bereits hier ist also schon eine gewisse Grundkenntnis der Funktionsweise und des Template-Aufbaus von Drupal gefragt.

Stylesheets & Scripts

Eingabescreen für die festlegung der Stylesheets &  Script-Dateien
Eingabescreen für die festlegung der Stylesheets & Script-Dateien

Im dritten Screen werden nun die individuellen CSS- & Scriptdateien angegeben.
 Und schon sind wir unserem eigenen Drupal-Theme ein ganzes Stück näher gekommen, denn jetzt kann die Info-Datei generiert werden. Am besten gleich im richtigen Ordner im Drupalverzeichnis unter “sites”:

Der Pfad zum Speichern der Info-DateiDer Pfad zum Speichern der Info-Datei

Zu guter letzt, denn es geht (fast) nie ganz ohne: Handarbeit

Schauen wir uns die generierte Textdatei an:

;Generated by the Drupal 6 Theme Starter available at http://xtnd.us
name = Dr. Web
description = Test-Theme für Dr. Web Tutorial
screenshot =
base theme =
core = 6.16
engine = phptemplate
version = 1.0
php = 5.x
regions[left] = Left sidebar
regions[right] = Right sidebar
regions[content] = Content
regions[header] = Header
regions[footer] = Footer
regions[keyvisual] = Dr. Web Keyvisual
features[] = favicon
features[] = logo
features[] = name
features[] = primary_links
features[] = search
features[] = secondary_links
features[] = slogan
 stylesheets[all][] = styles.css stylesheets[print][] = print.css stylesheets[handheld][] = iphone.css stylesheets[all][] = layout-grids.css stylesheets[all][] = colors.css stylesheets[all][] = forms.css
scripts[] = drweb.js

Nicht notwendige Zeilen (fett markiert) sollten gelöscht oder per “;” auskommentiert werden.

Fazit und Ausblick

Ein kleines komfortables Tool, welches einem ein wenig Tipparbeit abnimmt, aber wohl eher für Anfänger zum Verständnis geeignet ist, die sich mit Drupal-Theming beschäftigen wollen. Der ambitionierte Themer zieht hier sicherlich die Copy-&-Paste-Methode im Editor seiner Wahl vor.

Interessant für Designer, die weniger mit Coding zu tun haben wollen, ist wohl eher die CMS-Integration von Adobe´s Dreamweaver CS5, welcher seit kurzem auch als englische Testversion verfügbar ist. Ebenso das bevorstehende Release der Dreamweaver Extension ThemeGenie in der Version 3.

(mm)

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