CSS, Logos, Farben: Drei neue Tools für deinen Design-Werkzeugkasten

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Übers Wochenende stolperte ich über eine ganze Reihe neuer Dienste und Tools, die des Designer/Developers Leben erleichtern können. Darunter befindet sich eine Lösung für wirklich ansehnliche Ladezeitanzeiger aka Spinner und Loader, ein Dienst, der populäre Logos seziert, sowie eine Inspirationsquelle für zeitgemäße Farbpaletten.

CSSPIN: Spinner und Loader aus purem CSS auf Basis von LESS

csspin

Und wenn es nur dazu dient, zu visualisieren, dass neue Inhalte geladen werden, Spinner und Loader, also Ladezeitanzeiger, sind omnipräsent. Auf der Demoseite zu CSSPIN kannst du dir ansehen, was für schicke Varianten aus reinem CSS das Team des indischen Startups Webkul geschaffen hat. Im Vergleich zu den doch zumeist drögen Konzepten gängiger Loader, kann Webkul mit seiner kleinen Auswahl durchaus Aufsehen erregen.

Die zehn verschiedenen, voll anpassbaren Anzeiger liegen als CSS-Datei mit allen Varianten vor. Es gibt jedoch zudem pro Variante eine eigene CSS-Datei. Sicherlich willst du nicht alle zehn in ein und dasselbe Projekt integrieren. Auch die Entwicklungs-Files als LESS kannst du einsehen und bearbeiten. CSSPIN wird unter der liberalen MIT-Lizenz verteilt, so dass du es privat, wie kommerziell frei einsetzen kannst.

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Logominer: Bekannte Logos unter der Lupe

logominer

Piotr Gacon aus Dublin stellt mit Logominer einen Dienst vor, den wir uns in Deutschland gar nicht zu betreiben trauen würden. Hier bei Dr. Web hatten wir auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, bekannte Logos zu sezieren und zu erklären, was wie gemacht wurde und warum es wie wirkt. Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Hausanwalt war das Thema vom Tisch.

Glücklicherweise ist Piotr Gacon rechtlich anders aufgestellt, zumindest hoffe ich das für ihn. Auf seiner Website Logominer stellt er 70 der bekanntesten Logos weltweit vor. Alle Logos kannst du in den Formaten JPEG, PNG, EPS, SVG und PDF herunterladen. Zudem zeigt Piotr, mit welchen Fonts die vorgestellten Entwürfe arbeiten. Darüber hinaus kannst du dir die Farbpalette mit den jeweiligen prozentualen Anteilen der entsprechenden Farben am Layout darstellen lassen. Klickst du auf das jeweilige Farbquadrat kopierst du den zugehörigen Hex-Wert in die Zwischenablage.

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Suchen kannst du nach Branche, Farbe, Schriftstil, Schriftgewicht, Zahl der Buchstaben und der Unterscheidung zwischen reinen typografischen Logos oder solchen, die Formen integrieren.

Hier geht es zu Logominer >>

Color Farm: Farbpaletten aus echten Designs

colorfarm

Viele Designer nutzen Dribbble Shots als Inspirationsquelle. In der Tat wird man kaum eine sich schneller wandelnde Übersicht zeitgemäßer Entwürfe finden als dort. Das dachten sich auch die Macher der Chrome-Extension Panda, die sich ebenfalls als Inspirationsgeber im Gewand eines RSS-Readers betrachtet.

Daher nahmen sie sich populäre Dribbble Shots zur Brust und extrahierten daraus die jeweiligen Farbpaletten. Anders als andere Dienste legten sie selbige aber nicht auf einer Verlaufslinie nebeneinander ab, sondern separierten sie Farbe für Farbe als einzelne Quadrate, umgeben von White Space. So sind die individuellen Farben sehr gut einzeln zu beurteilen. Mittels Klick auf ein Farbquadrat kopierst du den Hex-Wert in die Zwischenablage.

Nichts wie hin zur Seite mit dem Regenbogen-Hahn >>

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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