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Andreas Hecht 23. Mai 2015

Diese drei technischen SEO-Grundlagen sollten Sie nicht vernachlässigen

Ein gutes Ranking innerhalb der Suchmaschine Google entscheidet heute über Wohl und Wehe einer Website. In den letzten Jahren hat es immer wieder Updates im Google-Algorithmus gegeben, mit dem sich etliche Dinge im Bereich Suchmaschinenoptimierung geändert haben. Seit dem „Hummingbird“- Update haben sich vor allem drei technische Anforderungen an Websites herausgestellt, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Denn diese technischen SEO-Grundlagen sind relativ einfach umzusetzen, können unter Umständen jedoch deutlich bessere Ergebnisse im Ranking nach sich ziehen.

seogrundlagen-teaser

1. Verhindern Sie Duplicate Content

Die gute Nachricht vorweg: Google straft doppelte Inhalte nicht mehr ab, sofern es sich nicht um mutwillig erstellten Duplicate Content handelt. Allerdings wird die mutwillige Erstellung von Duplicate Content schon geahndet. In den Google Webmaster-Richtlinien heißt es dazu:

Duplizierter Content auf einer Website ist kein Grund für Maßnahmen gegen diese Website, außer es scheint, dass mit diesem duplizierten Content Nutzer getäuscht bzw. Suchmaschinenergebnisse manipuliert werden sollen. Falls Ihre Website duplizierten Content enthält und Sie nicht den oben beschriebenen Tipps folgen, tun wir unser Bestes, eine Version des Contents in unseren Suchergebnissen anzuzeigen.– Google Richtlinien für Webmaster

Um versehentlichen Duplicate Content müssen Sie sich keine Sorgen machen, eine Bestrafung zieht das nicht nach sich. Allerdings kann es die Darstellung Ihrer Website in den Suchergebnissen von Google beeinflussen. Daher sollten Sie doppelte Inhalte meiden.

Interner und externer Duplicate Content

Ein interner Duplicate Content kann bereits dadurch entstehen, dass Inhalte unter verschiedenen URLs erreichbar sind.

Externer Duplicate Content wäre zum Beispiel, wenn eine Website in mehreren Sprachversionen auf demselben Markt auftaucht. Wenn die englische Version zum Beispiel in der deutschen Suche auftauchen würde, wäre das bereits doppelter Inhalt. Man kann der Suchmaschine jedoch ganz einfach mitteilen, in welchem „Sprachbereich“ eine sprachspezifische Version der Website auftauchen soll. Der folgende Link für den <head>-Bereich der Website klärt das Problem:

<link rel="alternate" hreflang="es-ES" href="http://www.beispiel.es" />

Google Video: Expanding your site to more languages

Ein doppelter Inhalt wäre auch die Erreichbarkeit der Website unter www. und nicht www, wenn hier kein 301-Redirect von einer Version auf die andere durchgeführt wird. Folgender Code in die .htaccess-Datei eingefügt verhindert das Problem:

#Force non-www:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.example\.com [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://example.com/$1 [L,R=301]

Video: Wie behandelt Google Duplicate Content?

Video Nummer 2: Wie Sie jeglichen Duplicate Content vermeiden

Da das Thema Duplicate Content einen eigenen Artikel rechtfertigen würde, belassen wir es fürs erste bei diesen Basisinformationen.

2. Mobilfreundliches Rankingfaktor Update

Eine gute Darstellung von Website-Inhalten auf mobilen Geräten ist seit dem 21. April 2015 ein weiterer Rankingfaktor. Die Algorithmus-Änderung wirkt sich allerdings nur auf mobile Suchanfragen in allen Sprachen weltweit aus. Daher sollte man sich nicht mehr zu viel Zeit lassen, um die eigene Website responsive zu gestalten und auf mobile Nutzung zu optimieren. In der Zukunft werden mobile Suchanfragen immer zahlreicher werden. Bereits heute werden circa 20% aller Suchanfragen in Deutschland über Mobil-Telefone getätigt. Diese Angaben stammen aus der Webtrekk Deutsche Webstatistik 4. Quartal 2014 Studie.

Frag-SISTRIX-Suchtraffic-Mobiltelefone-Q4-2014
Bildquelle: © Sistrix

Sind Inhalte nach dem 21.04.2015 nicht „mobile-friendly“, also nicht für die Ansicht auf mobilen Geräten optimiert, so können diese bei einer Suche über das Smartphone oder Tablet benachteiligt werden. Google möchte außerdem den Suchenden auf nicht optimierte Inhalte durch eine klare Kennzeichnung aufmerksam machen.

mobilfreundliche-kennzeichnung-im-google-index

Googles Ziel bei diesem Update ist es, jedem Nutzer das passende Ergebnis liefern. Wenn jemand mobile Suchanfragen stellt, bekommt er also nur die Suchergebnisse präsentiert, mit denen er wirklich etwas anfangen kann. Also nur die Ergebnisse, die sich mobil gut konsumieren lassen.

3. Optimieren Sie Ihre Seitenstruktur

Keine Frage, eine gute Struktur Ihrer Website sorgt für eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Die wiederum führt oftmals zu Rankingvorteilen in den Suchmaschinen. Warum das so ist, ist leicht zu erklären. Wenn Sie jetzt mal kurz das Stylesheet Ihrer Webseite sperren, dann bleibt nur noch der Text im Rohzustand übrig. Wie gut und wie schnell finden Sie sich jetzt in Ihrer Website zurecht? Nicht gut? Dann empfiehlt sich eine Überarbeitung Ihrer Website, denn diese Ansicht ist sehr vereinfacht gesagt ungefähr das, was der Google-Crawler zu sehen bekommt.

Eine wirklich gute interne Verlinkung ist schon sehr wichtig, denn dadurch wird es dem Google-Crawler sehr viel leichter gemacht, Ihre Website komplett zu erfassen. Erreichbar ist eine gute interne Verlinkung zum Beispiel durch die Verwendung einer zweiten Navigation im Footer-Bereich Ihrer Website. Hier können Sie die weniger genutzten Seiten wie „Kontakt“ und „Impressum“ verlinken.

Eine sogenannte Brotkrumen-Navigation ist ein wichtiger Bestandteil einer optimalen internen Verlinkung. Sie kennen eine solche BreadCrumbs-Navigation bestimmt bereits. Ein Beispiel wäre:

Start » E-Business » Heatmaps und mehr: Hotjar hilft, Ihre Besucher besser zu verstehen

Eine Nutzung der WordPress-Widgets „Kategorien“ und „Tagcloud“ ist ebenfalls sehr hilfreich, wenn WordPress das Content Management System Ihrer Wahl ist. Laut Sistrix ist die Wikipedia übrigens Meister der internen Verlinkung und darf sehr gerne als Beispiel dienen.

Diese drei technischen SEO-Grundlagen sollten Sie nicht vernachlässigen

Weitere strukturelle Elemente

Kontrollieren Sie Ihre Webseite auf den Inhaltsbereich. Der Bereich mit dem wichtigen Inhalt – also dem eigentlichen Beitrag – sollte im Quellcode der Website stets vor unwichtigerem Inhalt wie der Sidebar kommen. Dazu kommt das wichtige Element Überschrift. Auch hiermit sollte ein Artikel stets gut durchstrukturiert sein. Die Artikelüberschrift sollte zum Beispiel möglichst eine <h1> sein und der Textbereich des Artikel mit den Zwischenüberschriften <h2>, <h3> und <h4> gestaltet sein. Die Nutzung der Zwischenüberschriften richtet sich ganz nach „Wichtigkeit“ der einzelnen Textbereiche, oder nach Haupttext / Untertext.

Fazit

Die sogenannte On-Page Suchmaschinenoptimierung ist ein stetiger Prozess, der etwas Zeit erfordert. Unter Umständen kann eine solche Optimierung, wie in diesem Beitrag angesprochen, jedoch einige Verbesserungen im Google-Ranking nach sich ziehen. Eine Optimierung der Seitenstruktur ist relativ schnell geschehen, genauso wie die Vermeidung von Duplicate Content. Eine Website mobilfreundlich zu gestalten kann schon etwas mehr Zeit und eingehende Tests in Anspruch nehmen. Doch Sie investieren damit in die Zukunft und stellen auch Benutzer zufrieden, die Ihre Website mit einem Smartphone besuchen.

Links zum Beitrag

Allgemein

Duplicate Content

Mobilfreundlichkeit

Seitenstruktur

(dpe)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

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