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Sven Lennartz 1. August 2006

Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision

Kein Beitragsbild

Es folgt ein umfang­rei­cher Gastbeitrag von Alexander Endl, der sich Gedanken über die Zukunft des WWWs macht. Wer mag ist zur Diskussion ein­ge­la­den.

Web 2.0 ist bei man­chen noch nicht ein­mal ange­kom­men, bei ande­ren schon wie­der als Buzzword ver­schrie­en, man­che bal­gen sich um die Markenrechte und drit­te hal­ten vom Ansatz schon mal gar nichts.

Bevor man also über Web 3.0 spricht, lohnt also durch­aus erst ein­mal eine klei­ne Zusammenfassung, was Web 2.0 denn so ist – oder bes­ser, was denn dar­un­ter ver­stan­den wird. Im all­ge­mei­nen Sprachgebrauch ver­steht man unter Web 2.0 das so genann­te “neue Netzverständnis”. Flickr ist da so ein Paradebeispiel, aber auch YouTube.com und natür­lich Wikipedia. Man teilt Informationen, indem man sie allen auf einer gemein­sa­men Plattform zur Verfügung stellt, das gemein­sa­me Arbeiten aber auch das Tagging im Sinne eines gemein­schaft­li­chen Indexieren steht hier im Vordergrund.

Weblogs gel­ten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müss­te man hier dif­fe­ren­zie­ren. Blogs sind oft näm­lich nichts ande­res als eine neue Form eines Homepage-Konzepts. Statt die Inhalte starr in Ordner und Baumdiagramme zu sor­tie­ren, schreibt man kalen­da­risch und sor­tiert höchs­tens noch auf zwei­ter Ebene nach inhalt­li­chen Gemeinsamkeiten. Markant ist aller­dings der eige­ne Schreibstil der Blogs. Bemühte man sich ehe­mals auf sei­ner Homepage um abge­schlos­se­ne Inhaltsbeiträge mit dem Anspruch, dass die­se län­ge­re Zeit reprä­sen­ta­tiv für das betref­fen­de Thema ste­hen, so wer­den Blogeinträge in der Regel betont per­sön­lich, zeit­be­zo­gen, sub­jek­tiv, unge­schlif­fen und mit vor allem aktu­el­len Querverweisen ver­se­hen. Dieser Stil und das kalen­da­ri­sche Konzept lässt Außenstehenden einen Blog als Blog erschei­nen. Das macht ein Weblog aber noch nicht zu einem Teil von Web 2.0.

Um ein Blog zum Teil des Web 2.0 zu machen, bedarf es mehr. Technisch (wobei die­ser Artikel kei­nen Anspruch auf tech­ni­sche Ausführungen erhebt) kann man das mit dem Web 2.0 Validator ein­mal tes­ten las­sen, doch das ist im Ergebnis nur eine Abfrage von Parametern. Im Sinne des neu­en Netzverständnisses macht man ein Weblog zum Weblog 2.0 durch das Teilen der Inhalte, also durch das Verschlagworten und der Weitergabe die­ser Schlagworte (Tags), wie etwa an Technorati. Und natür­lich durch Kommentare, Pings und Trackbacks. Oder ein­fach aus­ge­drückt: Man bricht sei­ne Insellösung Homepage auf und lässt ande­re mit­ma­chen und bringt sich und sei­ne Inhalte selbst in die gro­ße Netzgemeinde ein. Teilweise eben durch eige­nes Tun/Engagement (Kommentare, Trackbacks), teil­wei­se durch die Technik (Pings und Tagging). Blogsoftware wie WordPress erle­di­gen da die Arbeit.

In der Praxis sieht das dann fol­gen­der­ma­ßen aus. Man schreibt einen Artikel, ver­sieht ihn mit Schlagworten und ver­öf­fent­li­che ihn. Soweit Links dar­in ent­hal­ten sind, wird das Linkziel auto­ma­ti­siert ver­stän­digt. Besonders the­men­af­fi­ne und zitier­te Artikel Dritter wer­den mit Trackbacks vom Autoren selbst ver­knüpft. Über die aus­ge­sand­ten Tags/Schlagworte kön­nen User, die sonst nie auf das Blog gesto­ßen wären und es auch nicht regel­mä­ßig lesen, in Blogsuchmaschinen wie Technorati den Artikel fin­den. Auch RSS und Feeds gehö­ren dazu. So kann der Nutzer die Informationen auch für sich ver­wer­ten .

Schön und gut, das ist nun in der soge­nann­ten Blogosphäre wohl so der Stand der Dinge. Während ande­re gera­de das ers­te Mal in einem Weblog lesen und stau­nend in den Fotoalben von Flickr stö­bern (schön etwa via Splashr), fan­gen die Blogger selbst schon wie­der an, sich in Frage zu stel­len: Was kommt danach?

Web 2.0 schreit ja gera­de­zu nach einem “Sequel“, nach einem Web 3.0 und 4.0. Aber so rich­tig ist das noch nicht greif­bar. Web 3.0 liest man gern im iro­ni­schen Sinne, in der Art “es gibt immer ein Danach”, oder in Bezug auf das Semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee gepre­digt wur­de.

Semantisches Web bedeu­tet letzt­end­lich aber etwas tech­nisch-struk­tu­rel­les. Man ver­sucht das Web zu erwei­tern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte, Autoren zuein­an­der mit ein­be­zieht – sei es inhalt­li­cher Art, sei es struk­tu­rel­ler Art, sei es kon­tex­tu­el­ler Art. Auf die­se Weise wer­den Inhalte bewer­tet, und zwar ohne das Zutun einer Redaktion, des Autors oder der Leser. Schreibt Blogger A und ist er bei Firma X beschäf­tigt (das muss natür­lich zuzu­ord­nen sein), so stellt das sei­ne Artikel über Firma X in ein ande­res Licht, als wenn er ‘nur’ ein unzu­frie­de­ner Kunde K wäre, der sich über das Versagen eines Akkus beschwert. Auf der Suche nach Kundenmeinungen kann ein Artikel von K aber für den Suchenden wich­ti­ger als ein Artikel von A sein. Vor allem wenn man K auch noch in eine Zielgruppe ein­sor­tie­ren kann, die der eige­nen ent­spricht. Diese nen­nen wir sie ein­mal Meta-Informationen kön­nen also durch­aus rele­vant sein. Dies zeigt sich an die­sem ein­fa­chen Beispiel. Das bes­te Ergebnis muss nicht immer ein­deu­tig sein .

Und die Suche nach einer (Be-)Wertung ist näm­lich in der Tat eine der Kernaufgaben im Internet. Bei der stets zuneh­men­den Datenflut wird es immer schwie­ri­ger, die Spreu vom Weizen zu tren­nen. Umgangssprachlich aus­ge­drückt, auch ein Dummschwätzer schafft es mit Bordmitteln, bei Technorati zu erschei­nen und bei Google oben zu ste­hen. Doch das Suchmaschinenthema ver­dient es, ein mal sepa­rat betrach­tet zu wer­den.

Aber eben auch die Blogosphäre kämpft mit der Datenflut – stän­dig pras­seln neue Artikel ein und auch hier stellt sich die Frage: Was ist wich­tig? Das Neueste, das meist Gelesenste, das der gros­sen Blogs?
Man ver­sucht es der­zeit über den Grad der Vernetzung (zum Beispiel:. Technorati). Wer vie­le Incoming-Links hat und das mög­lichst aus vie­len unter­schied­li­chen Quellen, der ist wohl wich­tig. Ein Ansatz, der ja auch von Googles Suchalgorithmen (PageRank) ver­folgt wur­de und zumin­dest im Groben her­vor­ra­gend funk­tio­niert. Aber nur weil es funk­tio­niert, muss es ja nicht die bes­te Lösung sein. So wird Google voll­kom­men berech­tigt vor­ge­wor­fen, zwar stets ein plau­si­bles Ergebnis zu lie­fern, aber bei wei­tem nicht immer das bes­te. Wem plau­si­bel aber genügt, der ist ja auch zufrie­den.

Alles rich­tig, die­se Überlegungen zur Semantik, alles kon­se­quent wei­ter­ge­dacht und nütz­lich und not­wen­dig. Doch was wird Web 3.0 neben dem tech­nisch-struk­tu­rel­len Aspekt für die Netzwelt Neues brin­gen? Wie wird das Kommunizieren in Web 3.0 aus­se­hen? Gibt es wei­te­re Entwicklungen? Wird es eine ähn­li­che “Killer Application” wie es Weblogs für Web 2.0 waren? Kurzum: Wird Web 3.0 nur ein etwas bes­se­res Web 2.0 – oder gibt es ein ech­tes neu­es Web, kein Web 2.1 also, son­dern ein rich­ti­ges Web 3.0?

Hier der Versuch eines Ansatzes/einer Idee:

Web 3.0, die dyna­mi­sche Vernetzung

Eine Emanzipation von Autor, Inhalt, Raum und Zeit durch die Trennung fes­ter Bindungen und Bezüge. Der Gedanke basiert auf fol­gen­den Überlegungen:

Die Auflösung der klas­si­schen Weblog-Definition
Bereits jetzt zei­gen hoch­fre­quen­tier­te Blogs, die sich auch beson­de­rer Awarness erfreu­en, die Tendenz (oder sind kon­zep­tio­nell bereits so ange­legt) nicht mehr von ein­zel­nen Schreibern/Autoren abhän­gig zu sein. Es bil­den sich (zum Teil wech­seln­de) Autorenteams (wie das in Wikis bereits üblich ist, bei denen das Individuum hin­ter dem Projekt zurück­tritt) und auch Gastautoren wer­den immer selbst­ver­ständ­li­cher.

Inhalte wer­den mehr­fach publi­ziert oder indi­vi­du­ell auf User-spe­zi­fi­schen Plattformen kon­su­miert. Ob im Newsreader, in der eige­nen indi­vi­dua­li­sier­ten Startseite oder inte­griert ins eige­ne Blog – via RSS und JavaScript wer­den Blogeinträge heu­te bereits los­ge­löst vom Ausgangsblog kon­su­miert und auf­be­rei­tet. Zugleich set­zen immer mehr Blogs dar­auf, bestimm­te Artikel als “sti­cky” zu defi­nie­ren (bei WordPress über­nimmt das ein Plugin namens Adhesive), also beson­ders her­vor­zu­he­ben und auf Dauer pro­mi­nent nach vor­ne zu stel­len. Eine Reaktion dar­auf, dass wich­ti­ge Artikel durch die kalen­da­ri­sche Sortierung oft viel zu schnell im Blog ‘ver­schwin­den’. Ein wei­te­rer Schritt weg vom kalen­da­ri­schen Blog und eine Entwicklung, die das gera­de erst auf­ge­bau­te Bild des ‘per­sön­li­chen Tagebuchs’ wie­der auf­löst und in eine Art Blog-Portalcharakter flie­ßend über­geht. Das heißt nun nicht, dass es kei­ne per­sön­li­chen Blogs im klas­si­schen Stil mehr gäbe/geben wür­de. Es heißt nur, dass Weblogs nicht mehr als sol­che per se wahr genom­men wer­den, sich so nicht mehr zwin­gend defi­nie­ren.

Die Entkoppelung von Inhalt und Zusatzinformation

Der zwei­te Grundgedanke setzt auf den Möglichkeiten das so genann­te Internet 2 auf, genau­er gesagt, auf das damit in Verbindung ste­hen­de IPv6 (Internet Protocol Version 6). Derzeit mit IPv4 steht ‘nur’ eine für glo­ba­le Verhältnisse beschei­de­ne Anzahl von 4 Milliarden IP-Adressen zur Verfügung. Mit IPv6 ste­hen – kurz auf der Zunge zer­ge­hen las­sen – 340 Sextillionen IPs zur Verfügung. Mit die­sem Protokoll ist es mög­lich, belie­bi­gen Objekten ein­deu­ti­ge Zuordnungen zu geben. Jeder Artikel bekommt sozu­sa­gen einen eige­nen Platz im Internet, eine IP, glei­ches gilt für jedes Profil eines Autoren und so wei­ter. Erst bei der Datenbereitstellung wer­den Inhalte zusam­men­ge­führt, wobei Zusatzinformationen Basis für eine Zusammenstellung sein kön­nen, aber nicht müs­sen.

Diese bei­den Grundgedanken, zusam­men mit der beschrie­be­nen Notwendigkeit zur Strukturierung der Daten mit­tels Semantik und der bereits ent­wi­ckel­ten und sich auch durch­set­zen­den Möglichkeiten des Web 2.0, bie­tet die Basis für eine Weiterentwicklung. Inhalte und Zusatzinformationen (wie der Autor) wer­den orts­un­ab­hän­gig. Sie ver­lie­ren (zunächst) jeg­li­che Bindung zu sich und zu einem spe­zi­fi­schen Ort (”einer Wurzel”, wie einer Domain oder gemein­sa­men IP). Ort, Autor, Inhalt wer­den selbst­stän­di­ge Einheiten. Sie sind zuein­an­der nur noch Zuordnungskriterien, die aber für sich allein­ste­hen kön­nen und nur bei Bedarf (on demand) kom­bi­niert wer­den – sei das eine Sortierung, eine Kategorisierung, eine Zusammenstellung oder eine Auswertung. Die Kriterien wer­den dabei nur zum Teil vom Autoren bestimmt, der Berechtigungen und Schlagworte ver­gibt, dazu kom­men aber seman­ti­sche Informationen. Aber erst die tech­ni­schen Gegebenheiten und nicht zuletzt der Nutzer/Rezipienten selbst bestim­men, wie die Ausgabe/Auswertung erfolgt. Oder zusam­men­ge­fasst: Der Autor gibt vor, was inner­halb der gewähr­ten Berechtigung ein­seh­bar ist. Der User selbst stellt die­se Informationen für sich zusam­men, unter­stützt durch ein tech­ni­sches System, dass die Vorgaben des Autors bewer­tet und um wei­te­re Informationen noch erwei­tert.

IPv6 ist für das Web 3.0, wie hier beschrie­ben, kei­ne zwin­gen­de Notwendigkeit. Das Verständnis, dass Daten als ein­zel­ne Objekte ste­hen und die Verknüpfung nur eine wei­te­re Information oder ein Prozeß ist, macht aber den Ansatz rund. Wenn alles, also wirk­lich alles, eine eige­ne Zuordnung erhält, also jeder Artikel, jeder Autor, jedes Blog, jede Plattform, wenn alles auto­no­me Adressen sind, die sepa­rat ange­steu­ert und auf­ge­ru­fen wer­den kön­nen, dann ermög­licht dies die opti­ma­le Verwertung, da in jedem Baustein nur eigent­li­che Kerninformation vor­han­den sind. Zusatzinformationen, wie eine Verschlagwortung, sor­gen dann für Andockstellen im kon­tex­tu­el­len Bereich. Eine seman­ti­sche Auswertung schafft eine neue Relevanz und über die unab­hän­gi­ge Adressierung wird eine nahe­zu belie­bi­ge Kombinationsmöglichkeit geschaf­fen – befreit von Ort, viel­leicht auch Medium, und jeg­li­chen Strukturen.

Und es macht auch Sinn: Oft geht es doch gar nicht mehr um den Autor in per­so­na (sie­he oben: Gastblogger und Teams), es geht um Inhalte, um Themen, um Bezüge, viel­leicht um Stil. Und will ich wei­ter nur Blogger A lesen, dann bezie­he ich eben nur alle Artikel, die die­ser selbst mit einem Bezug zu sei­ner per­sön­li­chen IP und sei­nem Tag ver­se­hen hat. Im Ergebnis muss sich bis­wei­len für den Betrachter also wenig ändern: Er sieht ein Blog, eine Portalseite, mit Artikeln wie eh und je. Aber die Möglichkeiten wären schier unend­lich.

Und wenn alles ein­zel­ne Objekte sind, fal­len auch zwin­gen­de Bindungen weg. Der Ort eines Bildes wäre irrele­vant, er ist immer mit sei­ner eige­nen IP ein­deu­tig defi­niert. Die Erreichbarkeit ent­schei­det nur, ob der phy­si­sche Speicherort gera­de erreich­bar ist, nicht aber mehr die Zugangswege, wie Backbones oder Provider. Ist der Ort nicht mehr erreich­bar, wird die Datei, das Objekt ver­scho­ben. Die IP sagt davon unab­hän­gig immer selbst­stän­dig: “Hier bin ich”. Schon heu­te sieht man die­se Tendenzen in diver­sen Blogs. Die eine Mischung aus ein­bet­te­ter Flickr-Bildersammlung, del.icio.us-Links, inte­grier­tem Google Kalendar und RSS-Feeds dar­stel­len, wobei die Kommentare wie­der­um durch Dritte ver­wal­tet wer­den und dort wie­der­um die Avatare von gravatar.com bezo­gen wer­den.

Durch die Entkoppelung wird sich die Aufbereitung und die Verwertung von Inhalten und der Kommunikationsfluss ver­än­dern. Autoren schrei­ben Artikel nicht mehr in ein Blog, man bedient sich ver­schie­de­ner Online-Dienste bei der Erstellung und Verwaltung und ver­öf­fent­licht sie dann nur bezie­hungs­wei­se knüpft sie an belie­bi­ge Informationsknoten. Eine Zusammenstellung kann durch einen selbst oder einen unab­hän­gi­gen Blog- oder Portalbetreiber erfol­gen. Sie kann aber auch – bei frei­ge­ge­be­nen Inhalten – von jeder­mann auf sei­nem Miniportal ver­wer­tet wer­den, wie das bereits heu­te mit Bloglines oder via Google Startseite und Feed-Integration erfolgt.

Das ist natür­lich nur ein Gedankenansatz, ein Versuch wei­ter­zu­den­ken. Bestrebungen, Informationen immer mehr auf ihre tat­säch­li­chen Kerninformationen zu redu­zie­ren, sind kein Geheimnis und nichts Neues – wer mit Content-Management-Systemen arbei­tet, kennt die­ses Prinzip und weiß, dass die Trennung der Informationen (Layout und Inhalt) eine weit­aus fle­xi­ble­rer Verwertung erlaubt. Noch ist aber unklar, ob oder wel­che Auswirkungen die­se (bereits begon­ne­ne und even­tu­ell bevor­ste­hen­de radi­ka­le) Entkoppelung haben auf die Netzwelt haben wird. Möglich wäre es, dass wir auf dem Weg zu einer Art liquid web sind, weg von star­ren Netzstrukturen und hin zu flie­ßen­den Verbindungen, die sich bei Bedarf stän­dig neu auf­bau­en und fin­den. (Autor: Alexander Endl)

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

61 Kommentare

  1. Wirklich inter­es­san­tes Thema. Web2.0 war mir schon bekannt, die spek­ku­la­tio­nen und ver­mu­tun­gen über 3.0 sind mir nun wirk­lich sehr an den Kopf gegan­gen.
    Web3.0, wird mög­li­cher­wei­se wie oben beschrie­ben sein. Allerdings, wer gibt denn den Status unse­res Webs an?
    web2.0 wur­de in einem Technikmagazin erwähnt, klar. Aber Wird das mit 3.0 wie­der ganau­so sein?
    Sind wir nicht schon längst im 3.0?
    Heutzutage kann ein­fach wirk­lich jeder mit einem Internetzugang (egal ob Computer oder via han­dy) ein Beitrag in ein Forum pos­ten, eine datei ins Internet stel­len. So wie ich jetzt, ich muss­te mich nicht Qualifizieren die­sen Eintrag zu schrei­ben. So ist es bei den ande­ren Erdbewohnen doch auch.
    Nehmen wir mal fol­gen­des an:
    Web3.0 wird neue und viel Kopmlexere Lösungen für den Nutzer bie­ten, wie wäre es zum Beispiel, wenn zu Zeiten des Web3.0 Rechner auf dem Markt erschei­nen, die mit einem Betriebssystem über das Internet lau­fen. Solche gibt es ja schon, (EyeOS nur ein Beispiel).
    In die­sen Betriebssystemen ist alles wie gehabt, man hat sei­ne Daten, sei­ne Software, alles, Im Internet, und mein Rechner wird beim ein­schal­ten sich ein­fach mit dem Net ver­bin­den, und ich mache alles über das Internet.
    Ich per­sön­lich glau­be, das wird irgend­wann ein Web3.0 sein.
    Weil mit 2.0 sind die “vorraus­sicht­li­chen Dinge” ja schon längst mög­lich, man muss nur den Richtigen Weg fin­den ;)

    Mit freund­li­chen Grüßen
    Tim

  2. Sehr net­ter Artikel,

    ich woll­te mit einem “aber” begin­nen aber ich lass es mit die­sem Satz da ich eine ande­re Pers. Vision beim Lesen die­ses Artikel gefasst habe.

    Internet-Gesellschaftlich gese­hen kann Web 3.0 nur eine Revolution sein. Wenn z.B man die Fahigkeiten eines Users der z.B auf Alternate eine Bewertung auf Alternate schreibt wie leicht oder schwer die Montage ist , auf sich schlies­sen kann. So wäre eine Art Bewertung oder ein­schät­zungs­bal­ken in dem Profil eines Users nütz­lich aller­dings wäre auf eine Seite verwiesen.Das ziem­lich undurch­sich­tig es müss­te wenn ich z.B auf Readmore einen Postabgebe mei­ne Ehrfahrung auf das bezo­ge­ne Thema von Fremdusern ein­ge­schätzt wer­den was auch auf Computerbase ersicht­lich ist und die Antworten/Beiträge dort auch bewer­tet und ersicht­lich sind. Profi/Ehrfahren/…/… eine Angabe wie lan­ge ich mich mit dem Thema z.B Computermontage etc beschäf­ti­ge für die Suche ersicht­lich sind oder gar von goog­le oder Priorisiert wer­den. Ein Symbol könn­te bei jeglli­chen Beiträgen ange­zeigt wer­den das ich mich mit dem Usern-Indentifizieren könn­te!

    Freundschaften könn­ten so bes­ser geschlos­sen wer­den.

    Probleme könn­ten bei die­sem Ansatz schwar­ze Schafe sein die Falsch bewer­ten , aus­ser­dem müss­te das System ein­fach sein den kein User möch­te zu dem User einen Fragenbogen aus­fül­len.

    Meine Vision die von den Bloggedanken aus­ging und mit IP v6 logis­tisch viel­leicht Realisiert wer­den könn­te.

    Achja:
    Internetsperren sind Gift für das Internet und die Menschheit!

  3. Ich sach euch wie das sog. ” Web 3.0 ” aussieht.…Das Web der Zukunft wird kom­plett regu­liert sein.. mit Filtern ver­seucht sein… glo­bal… und es wird zurück in den Untergrund gehen evlt nich bis auf mail­bo­xen zurück… aber in die­se Richtung weil jeder der irgend­wie sei­ne Meinung äußert sonst Ärger bekommt. So siehts aus! Düster .…
    Gruß Beta

  4. Üblicherweise wur­den Bezeichnungen für Epochen im Nachhinein, vor­neh­men­lich, wenn alle Beteiligten von damals schon längst unter der Erde waren, gefun­den. Oder viel­mehr: sie bil­de­ten sich ein­fach. Sicher hat­te bei­spiels­wei­se Giorgio Vasari mit sei­ner abfäl­li­gen Bemerkung über alles, was “goti­co” (fremd­ar­tig, bar­ba­risch) war, nicht beab­sich­tigt, damit den Namen für eine Stilepoche (Gotik – natür­lich) zu prä­gen.

    Im Jahr 2004/2005 war die Menschheit bereits einen erheb­li­chen Schritt auf der Leiter der Selbstreflextion wei­ter: “Web 2.0” wird als Bezeichnung für eine sti­lis­ti­sche und inhalt­li­che Entwicklung des bedeu­tends­ten Mediums (so wie frü­her Architektur und Malerei) auf­ge­bracht und fin­det gro­ße Resonanz – und das, obwohl die Entwicklung noch mit­ten im Gange war. Es bil­det sich (his­to­risch gese­hen extrem rasant) ein Konsens, wel­che Prinzipien (alt­hoch­deutsch: Stilelemente) den Begriff cha­rak­te­ri­sie­ren. Ein über­ra­schend gro­ßer Teil der “Community” ist erbost, dass die von fin­di­gen Marketingleuten etwas über­stra­pa­zier­te Bezeichnung letzt­lich kei­nen gött­li­chen Segen gebracht hat. Aber wer sich dar­über beschwert, mag viel­leicht Groll gegen die Kommerzialisierung des Begriffes heben; Groll gegen den Begriff selbst ist jedoch völ­lig wider­sin­nig.

    Heute reden wir über Web 3.0. Schön, dass es Leute gibt, die sich noch immer Gedanken machen, was künf­ti­ge Entwicklungen brin­gen wer­den und die­se dis­ku­tie­ren. Schade, dass manch einer noch immer nicht ver­stan­den hat, dass es nicht um den Begriff geht, son­dern um die Evolution. Und die ist bekannt­lich unauf­halt­sam wie immer man ihre Hinterlassenschaften schließ­lich auch hei­ßen wer­den.

    Einen guten Artikel fand ich dazu auch hier:
    http://www.sitepoint.com/blogs/2007/04/02/are-you-ready-for-web-30/

  5. Selten so ein Bullshit gele­sen !

    Es gibt auch kein Web 2.0, das sind auch nur her­kömm­li­che Webseiten, wo jetzt halt tau­send dum­me Affen rein­schrei­ben, was ihnen täg­lich pas­siert ist. Ab und zu ist mal was brauch­ba­res dabei, ja und ?
    you­tube ist auch manch­mal ganz nett, aber trotz­dem, das ist eine ganz nor­ma­le Webseite, wo man sich ein Account holt und was drauf­lädt, mehr nicht.

    Das wich­tigs­te im Internet ist, das es Infomationen kos­ten­los gibt, und auch Musik und das ist und bleibt das Wichtigste.

    Mir scheint, es wird par­al­lel mit soge­nann­ten “neu­en Technologien” ver­sucht die Leute mas­siv zu ver­wir­ren, daß sie gar­nicht mehr durch­bli­cken, was sie brau­chen und was nicht…

  6. Kompliment an Alexander Endl – ein wirk­lich gelun­ger Gastbeitrag.

    Eine Umschreibungsversuch aus dem Jahre 2008 für die Zukunft des Internets fin­det man unter:
    http://semantisches-web.net/web-30/

  7. Web 3.0 oder asso­zia­ti­ves Web oder …
    Das sind Namen, die im Grunde nur ein Konzept bzw. eine Idee in einem Wort bün­deln sol­len – wer sich mit Ontologien (qua­si das Rückgrat des Semantic Web) aus­kennt, kennt das ganz beson­ders.
    Aber es ist seit dem Einzug der Informatik in die Wirtschaft so, dass IT-ler (meist sind das gar kei­ne Informatiker son­dern die Leute aus der Wirtschaft) sich Namen aus­den­ken, die Erwartungen wecken oder – wie bei Web 3.0 – Assoziationen im Leser auf einem sehr fla­chen Niveau her­vor­ru­fen. Niemand soll durch das Wort das Konzept erken­nen, denn sonst wür­de sich nie­mand damit beschäf­ti­gen. (Bei SOA ist das nicht anders!) Das war so, das ist so, und es wird wohl auch (lei­der) so blei­ben.

    Die Idee die hin­ter dem Web 3.0 steckt ist aber ein­fach die kon­se­quen­te Weiterentwicklung des WWW, so, wie es das Web 2.0 auch war. Von gro­ßen, mono­li­thi­schen Webauftritten zu gemisch­ten dezen­tra­len Inhalten (Web 2.0) und jetzt die­se Inseln wie­der zusam­men­zu­füh­ren (Web 3.0) um dann mit “intel­li­gen­ten” Crawlern im Web 4.0 Informationen auf inhalt­li­cher Ebene zu fin­den. Das mün­det am Ende in das Web 5.0, einer gro­ßen “Inferenzmaschine”, die aus ihrem eige­nen Inhalt neu­es Wissen ablei­ten kann.

    Fazit: Informatiker und Wortschöpfungen – eine unend­li­che Geschichte!

  8. Hallo,

    in mei­nen Augen sind die Versionsnummern von Web 0.5 – Web 3.0 unsin­nig. Es hat nie eine rich­ti­ge Entwicklung im Web gege­ben.

    Das Web ist gleich­zu­stel­len mit einer Hochschwangeren Frau, die ein­fach nur Stimmungsschwankungen hat. Erst will Sie Dokumente zwi­schen Leuten aus­tau­schen, dann auf­ein­mal möch­te Sie für Firmen wer­ben und Produkte ver­kau­fen, jetzt will Sie eine sozia­le Bühne für Meinungsbildner sein und Morgen möch­te Sie die all­wis­sen­de Frau sein, die jede Frage beant­wor­tet.

    Ich sehe hier kei­ne Entwicklung, ledig­lich einen Wandel. Hintergrund:

    Erst ist es das tech­ni­sche Web, dass zum Austausch von Dokumenten dien­te und von Experten für Experten geschaf­fen wur­de.

    Nach dem es für die Öffentlichkeit durch den Mosaik Browser publi­ziert wur­de, mutier­te es zum “werb­li­chen Web”, wel­ches den kom­mer­zi­el­len Nutzen stei­ger­te.

    Überbewertung von Firmen bezüg­lich der Entwicklung und dem Nutzen, führ­ten zum plat­zen der Dotcom-Blase. Die sozia­len Aktivitäten gerie­ten immer wei­ter im Vordergrund und das “sozia­le Web”, eine Bühne der Meinungsbildung, wur­de geschaf­fen.

    Das “seman­ti­sche Web” soll die rie­si­gen Informationsbestände des Webs so struk­tu­rie­ren und in Beziehungen stel­len, das es Nutzer ein­fa­cher haben rich­ti­ge Informationen zu fin­den.

    Ciao
    Newman

  9. http://www.DIGITAL-DESK.de

    Mit mei­nem Konzept des “SR DIGITAL DESK“ soll das noch ein­fa­cher wer­den.
    Der “SR DIGITAL DESK” bie­tet alles, was Rechner sonst kön­nen, aber noch viel mehr: er kann eine gewöhn­li­che Tischplatte in eine akti­ve, dyna­mi­sche Oberfläche ver­wan­deln.
    Der leis­tungs­star­ke “SR DIGITAL DESK” bie­tet die Möglichkeit, all Ihre digi­ta­len Unterhaltungsmedien zu akti­vie­ren: Fotos, Musik, Spielfilme, Heimvideos, Radio und eine brei­te Palette von Anwendungen – bequem auf dem Sofa mit der Fernbedienung zu bedie­nen.
    Der “SR DIGITAL DESK” ist zugleich Ihr Couchtisch und „Steuerzentrum“. Er ist ein inter­es­san­tes Raumelement für das Wohnzimmer. Der “SR DIGITAL DESK” ver­sam­melt eine Vielzahl an Komponenten und gewähr­leis­tet dem Benutzer eine ange­neh­me Bedienung. Er wird das Zentrum Ihres Wohnzimmers sein.

    Formal besticht der “SR DIGITAL DESK” durch betont schlich­tes, funk­tio­nel­les, zeit­ge­mä­ßes Design.

    wei­te­re Informationen fin­den Sie auf

    http://www.DIGITAL-DESK.de

  10. Ich den­ke, dass die Zukunft mehr in die Richtung “Sharing, Tagging, etc…” geht. Das Problem der Bewertung, bes­ser gesagt, der Relevanz hat Google bereits erkannt und ver­sucht die Maschine immer bes­ser und “rele­van­ter” zu machen. Dennoch fin­de ich, dass vie­le Ergebnisse viel zu sta­tisch, viel zu metho­disch sind. Nur wenn die User selb­stän­dig Seiten bewer­ten und auch Beiträge, Foren, ande­rer und ein System in der Lage ist die­se Information sinn­voll zu ver­ar­bei­ten und bei der Suche das “rich­ti­ge” aus­zu­ge­ben, nur dann kann man von Web 3.0 spre­chen.

  11. Web 2.0 oder 2³ oder 3 mal x inter­es­siert den nor­ma­len User (99,9%) über­haupt nicht. Hauptsache er fin­det sei­ne Informationen. Ob er dabei nicht unter­hal­ten wird oder ob Microsoft nach der geschei­ter­ten Übernahme jetzt ne Nackttänzerin zum Suchergebnis nach Hause schickt ist den meis­ten egal. Begriff ins Suchfeld getippt, kurz und kna­ckig (ohne Seooptionen) das rich­ti­ge Suchergebnis ohne den Millionenfachen Schrott der umsonst mit­ge­lie­fert wird, dass wars. Und wenn die Seite noch nett anzu­schau­en ist und alle wich­ti­gen infor­ma­tio­nen lie­fert kom­me ich ger­ne mal wie­der.
    Oder ist Web 3.0 eine Erfindung der Suchmaschinen um von der eige­nen Unzuläglichkeit abzu­len­ken?

  12. “Datenbanken mit seman­ti­schen Datensätzen, die viel­fäl­tig genutzt wer­den kön­nen, vgl. ”

    Google hat doch jetzt auch ein neu­es Tool her­aus­ge­bracht wo man Anonym sei­ne Daten zur bes­se­ren Optimierung in der glei­chen Branche frei­ge­ben kann.Also sind wir schon lang­sam dabei..

  13. “…#32Kommentiert von: Kali am 19. April 2007 um 22:54
    Web 1.0:
    a) User will Email lesen und schrei­ben
    b) User will Fotos sehen
    c) User will Nachricht lesen
    d) User will Videos anschau­en
    e) User will “etwas” in Suchmaschinen fin­den
    f) User will im Internet ein­kau­fen
    g) User will im Web Kontakte knüp­fen
    h) User will sich ero­ti­sche Inhalte anse­hen
    i) User will Online-Banking täti­gen
    f) User will was gegen sei­ne Langeweile im Web unter­neh­men
    g) User will sich über ein spe­zi­el­les Thema im Web infor­mie­ren
    j) User will sich Software run­ter­la­den
    k) User will sich Musik run­ter­la­den
    l) User will kein SPAM, zumin­dest Ich :-)
    m) User will Google bzw. liebt Google
    …”
    ———-a,b,c,d,f,g,i,k,m — alle­samt wich­ti­ge bestand­tei­le des “heu­ti­gen” web 2.0 !!!
    email­por­ta­le sind nach wie vor essentiell,ob flickr,youtube oder myvi­deo -vide­os anku­cken per web 2.0! ebay,werkenntwen bzw MyVZ,xing oder ande­re “socialnetwork”-sammelsurien,onlinebanking wird auch im web 2.0 noch getä­tigt -.musi­cload und co erfreu­en sich immer mehr beliebt­heit – wems gefällt -bit­te .2007 gabs den kräf­tigs­ten zuwachs was down­loads angeht in der bran­che. goog­le “online ser­vices” nen­ne ich es mal , office und co online —ja, user will goog­le – ALLES essen­ti­el­le web 2.0 bestand­tei­le!
    ———-
    “…
    Web 2.0
    a) User will alles UMSONST
    b) User will mit­ma­chen
    c) User will sein Leben, sei­ne Person, sei­ne eige­nen Erlebnisse ver­öf­fent­li­cen
    d) User will Video hoch­la­den
    e) User will Fotos hoch­la­den
    f) User will bewer­ten
    g) User will dis­ku­tie­ren
    h) User will ein Teil einer vir­tu­el­len Gemeinschaft sein.
    Oder war­um ist mitt­ler­wei­le jeder bei StudiVZ? Wenn ein Student nicht ange­mel­det ist, dann wird er aus­ge­lacht :-)
    i) User hat kei­ne Lust mehr auf Google! Die Sucheergebnisse gehen einen teil­wei­se auf den Kecks, da sehr viel Müll auf­ge­lis­tet wird. Aber was soll man machen? Es gibt kei­ne bes­se­re Alternative :-( (noch nicht!)…”
    ———-
    a)hat unge­fähr 0,0 mit web 2.0 zu tun, b)ok…,c)ok…d)entspricht genia­ler­wei­se d) von web 1.0,e)fotos hochladen?was hat das mit web 2.0 zu tun? f)relativ.-es gibt wohl mehr seiten,auf denen man nichts bewer­ten kann, als sol­che die sol­che fea­tures anbie­ten. g)diskussionsgruppen sind so ziem­lich das ältes­te was das “inter­net” zu bie­ten hat. lan­ge bevor www bestand, gab es schon “use­net” (an alle web2.0 user – wiki­pe­dia goog­len ;-)!). hat also auch nix mit web 2.0 zu tun!, h)absoluter unsinn (nur mal als aspekt “second life”:der bis­her größ­te flop des teil­wei­se gehyp­ten “web 2.0”) “user will” ist hier völ­lig falsch. von den neu­gie­ri­gen mitt­ler­wei­le ca. 7 mio usern benut­zen nach­weis­lich nicht mal 1 mio leu­te welt­weit die­se “vir­tu­el­le welt”.–daß “jeder” studiVZ benutzt.ist eine eben­so unsin­ni­ge behaup­tung.
    ———-
    “…Die Sucheergebnisse gehen einen teil­wei­se auf den Kecks, da…”———-wer keks falsch schreibt, soll­te viel­leicht in goog­le nach “keks” “wiki­pe­dia” suchen ;-)
    ———-
    “…Web 3.0
    a) User will alles rea­lis­ti­scher
    b) User will sich wie in einem Film vor­kom­men (sie­he Second Life)…”———-oha,wußte gar nicht,daß second­life schon web 3.0 ist ???!!!.———-
    “…c) User will 3D Communities, das bedeu­tet jeder mel­det sich an, gestal­tet sei­ne eige­ne Person (die wirk­lich so aus­sieht wie in Echt, man kann sogar sein Gesicht als foto hoch­la­den) und regis­triert sich bei Google Earth. Somit kann man ein­fach bei Google Earth schnell mal nach Kairo rei­sen und jeman­den digi­tal in 3D kennenlernen…”———-ok, sonst noch alb­träu­me nachts?
    “…d) User will kei­ne her­kömm­li­chen “Gruppen” in Communities (wie bei StudiVZ), son­dern er ist ein Teil einer Gruppe in einer 3D Community. Die Gruppe wur­de dann mit “Dorf” oder “Stadt” ersetzt werden.…”———-was hat das nun mit web 3.0 zu tun ? bei diver­sen “mmorpg”-spielen gibts das schon lange…SO wird es jeden­falls NICHT kom­men!———-
    “…e) Das Handy wird eine wesent­li­che Rolle spie­len, denn das Internet wird mit dem Handy vernetzt!…”———-LOL,das inter­net ist schon seit eini­gen jah­ren “mit dem han­dy vernetzt”…wie wärs mit ‘goog­le: “WAP” “wiki­pe­dia“ ‘ ;-)??? “…Blackberry wird ein Standart, die SMS stirbt aus! UMTS wird der Killer, denn alle sind mit ihrem Handy 24 Stunden online (ob sie es wol­len oder nicht). Natürlich müs­sen die Preise bei Vodafone und ok auch stim­men, aber irgend­wann gehen die Preise run­ter und alle haben eine Flaterate für das han­dy für alles!…”———-ui,da kennt sich aber jmd aus ;-)———-”…f) User will nicht mehr nur 34 Kanäle im TV schau­en, son­dern will alle Programme welt­weit ohne Satalitt empfangen!…”———-lol, 34 kanä­le? hat(te) man die nicht stan­dard­mä­ßig bei kabelTV?das ist ein so alter hut, da gabs gra­de mal das http://www.———-
    “…Das Internet macht es mög­lich. Das wird die größ­te Revolution wer­den, wenn das WebTV mit dem her­kömm­li­chen Fernseher ver­knüpt wird.…”———-aha, wie soll das kon­kret aussehen?technische details wür­den mich sehr inter­es­sie­ren! :-D
    “…Alles in allem: Web 3.0 wird viel inter­ak­ti­ver und rea­lis­ti­scher! Das Handy wird wich­ti­ger und Web TV wird zum Standart!…”———-‘google: “stan­dard” “wiki­pe­dia“ ‘ ;-)———-
    “…Ich glau­be auch, dass Google irgend­wann durch was “bes­se­res” ersetzt wer­den wird. Die Frage ist nur, ob sie ihre eige­ne Suchmaschine selbst ver­bes­sern wer­den oder ob Wikipedia mit einer eige­nen nach­rü­cken wird. Wie auch immer, die Qualität wird sich jedoch hier auf jeden Fall durchsetzen!Gruß Kali…”———-eieiei. ich hof­fe, daß kali 1.weniger als 18 len­ze zählt 2.nicht ger­ma­nis­tik stu­diert 3.kein hartz4 bezieht 4.kein(e) “entscheider(in)” wird im gesam­ten fol­gen­den leben
    —sonst – gute nacht!

  14. wir brau­chen Boden unter den Füssen , ip adres­sen die ewig gel­ten, und wir brau­chen user­ei­ge­ne inter­net­fir­men, such­ma­schi­ne zum Beispiel, jeder user ist anteil­si­gner mit wahl­recht und es wird dann einer auch zum pre­si­den­ten gewa­ehlt ;) geil oder

    gruss win­ne­tou kolosw­ski

  15. ken­ne den Begriff des Web 3.0 ins­be­son­de­re als die Vision von(vielleicht Web 2.0 basier­ten) Datenbanken mit seman­ti­schen Datensätzen, die viel­fäl­tig genutzt wer­den kön­nen, vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Web_3
    Sehr inter­es­sant ist, dass sich renom­mier­te Forscher mit dem Thema aus­ein­an­der set­zen und in Kooperation mit Großunternehmen wie Siemens, BMW, Microsoft und Google an der nächs­ten Entwicklungsstufe arbei­ten, sie­he oben:das Wahlster-Interview zum Web 3.0

  16. oben fehlt der Link zum Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wahlster Thema: Web 3.0 und des­sen Anwendungsformen

  17. Genauso wie der Übergang vob Web 1.0 (anonyme/passive Benutzer) zu Web 2.0 (identifiziert/aktive Benutzer) wird es beim Übergang zum Web 3.0 eine sozio­lo­gi­sche Änderung geben.Ich wür­de ver­mu­ten, dass anstatt einer Ausweitung auf immer mehr Objekte, die nie­mand mehr ord­nen kann, eine Rückzug auf pri­va­te Gruppen statt­fin­den wird in den die Benutzer für sie sinn­vol­len Content und Beziehungen fin­den. Das wäre die Übertragung der jet­zi­gen Situation in der Gesellschaft auf das Web. Mal sehen wie’s wei­ter­geht.

  18. Wenn ihr wirk­lich wis­sen wollt was web 3.0 ist…
    kur­zer Anriss

    Es geht dar­um sich total zu per­so­na­li­sie­ren. Du weisst immer wo dei­ne Freunde sind und Sie wis­sen wo du bist. Egal mit Welchem medi­um web, wap oder Handy usw dei­nen Freunden mit­tei­lem wo du bist und was du machst .
    Im nächs­ten Schritt bedeu­tet es die Benutzer wol­len schon das Angebot der Internetseite aber nicht das design.… Sie wol­len sel­ber end­schei­den was wo sitzt. was hin­zu­fü­gen, wid­get, video und muik, bil­der… um am bes­ten alles auf einem Haufen. So das man sich nicht bei 50 Internetseiten anmel­den muss um alles zu kön­nen. Sie wol­len alles mög­lichst leicht auf egns­tem Raum zum ver­än­dern haben.
    Bis jetzt ken­ne ich nur nitestar.de die alles mög­lich macht!
    und dazu rich­tig Spass macht… Guckt euch das ruhig mal an… http://www.nitestar.de

  19. die ide­en im bei­trag sind nach­voll­zieh­bar und inter­es­sant… aller­dings sehe ich das alles nur als wei­ter­w­ent­wick­lung von 2.0 , dann eben 2.5 etc. … wenn man schon von einem web 3.0 spre­chen muss dann steckt da wohl eine völ­lig neue idee dahin­ter, spon­ta­nes bei­spiel: ver­knüp­fung online/offline… auf wel­chem wege auch immer, naja nur eine idee ;)

  20. Hi,

    ich sehe die Entwicklungen gelas­sen. Das ein­zi­ge, was nervt, sind die Werbeaffen, wel­che sich um Markenrechte etc. prü­geln wol­len und wie­der ein neu­es Schlagwort suchen.

    Wir hat­ten das Blog http://www.web-3-null.de als Verarschung der Web Zwo Fraktion gestar­tet und sogar Updates auf Web 2.51 über 3.xx auf 4.0 ange­bo­ten.

    Hey, da haben sogar die Pixelschubser nach­ge­fragt, was es kos­ten wür­de ;-)

    Grüße

  21. Hi,

    kann web 3.0 nicht auch wie dein Computer sein? Nur das der dann über­all ist.

    Ich die Entwicklung Anwendungen und Speicherplatz vom eige­nen Rechner dem Netz zu über­ge­ben. Komplette Office-Lösungen, Fotoalben, vir­tu­el­le Festplatten usw…

    Wenn Web 2.0 eigent­lich ein Redesign der ältes­ten Online-Techniken war, dann könn­te Web 3.0 ja auch bedeu­ten, dass man wie frü­her zum thin-cli­ent zurück­geht.

    Mich als Designer wür­de inter­es­sie­ren, wie der nächs­te gro­ße Style aus­se­hen wird. Und da neh­me ich den Trend der Games auf: Vor eini­gen Jahren brach­ten die Grafikkarten zwar schi­cke futu­ris­ti­sche Bauten und sci­fi-dun­ge­ons zustan­de, aber für flo­ra­les, rea­lis­ti­sches Desing reich­te die Power noch nicht. Mein Tipp also: Style 3.0 ist natür­lich, detail­rei­cher und 3-dimen­sio­nal.
    Also ein Netz von 3D-Welten. Man ver­bin­de ein­mal wow, sl mit dhdr-online… neben­an wäre dann goog­le-world. ;-)

    Ralph

  22. Kommentar von: Heike Philp am 6. Dezember 2006 um 23:44

    Web 1.0 = READ ONLY
    Web 2.0 = READ AND WRITE WEB
    Web 3.9 = READ, WRITE AND ……?

    Nicht Read, Write and Speak, obwohl das sicher auch kom­men koenn­te, doch ich ten­die­re eher zu Read, Write and Execute. Das Rechtemodel als Model fuer das Internet und als Einstieg in die drei­di­men­sio­na­le Welt.

    Den “Todeskommentar” von Petar Marjanovic hal­te ich hin­ge­gen fuer abso­lut ueber­trie­ben und Schwachsinn. Es wird von Spam gespro­chen, ja. Aber wir leben damit und wie bei Cheats und Hacks beim Computerspiel, so sind auch Hacker und Sicherheitsluecken immer Probleme die die Welt haben wird. Es ist nur eine Frage wie man den Schaden begren­zen kann und dies­be­zue­g­lich befin­den sich Hacker und “Anti”-Hacker immer in einem gegen­sei­ti­gen Wechselspiel. Das war immer so und wird immer so blei­ben, da bis jetzt fast jede Verschluesselung geknackt wor­den ist. Selbst die der­zeit sichers­ten Verschluesselungsalgorithmen sind nur noch “halb­si­cher”.

  23. Hallo Leute

    Ich sag euch mal wie ich das sehe. Web 3.0 wenn man es denn so nen­nen will wird ganz klar von goog­le gema­na­ged. Google Base ist doch schon ein Schritt in die Richtung. Es wird alles über Kohle lau­fen irgend­wann und jeder wird Content Provider.
    Der nor­mal sterb­li­che will im Prinzip nix ande­res als das er die Infos fin­det die er braucht. Ob das jetzt von Author X oder Y oder einer beson­de­ren IP ist juckt nicht. Es geht um Verfügbarkeit und Schnelligkeit im Web.

  24. Web 2.0 ist ent­stan­den, weil die Weiterentwicklung von Technologien und die zuneh­men­de Verbreitung der Breitbandübertragungstechnik das erst ermög­lich­ten.

    Ich glau­be, dass wir in der nahen Zukunft alle mög­li­chen Webservices von einer ein­zi­gen web­site voll­stän­dig per­so­na­li­sier­ba­ren web­site aus nut­zen und steu­ern kön­nen wer­den. Auch das geschieht wie­der aus dem sel­ben Grund, aus dem web 2.0 ent­stand. Wahrscheinlich wird Google dabei wie­der füh­rend sein.

    (Ob die­se “Monopolstellung” auf Dauer gut ist, ist eine ande­re Frage!)

  25. Web 2.0. bis Web 111.0 – egal …
    Von Berufswegen ver­brin­ge ich zwangs­läu­fig so man­che Stunde im Internet.
    Wenn ich die Second Life-Diskussionen lese, muß ich mit dem Kopf schüt­teln.
    In die­ser wun­der­ba­ren Jahreszeit zie­he ich es vor, mich an der blü­hen­den Natur zu ergöt­zen und das Internet nur für das Nötigste zu benut­zen. Auch sonst zie­he ich ein Gespräch mit Nachbarn oder ein Telefonat mit einem Freund vor, anstatt
    als Avatar durch vir­tu­el­le Welten zu schlei­chen.
    Manchmal kom­men mir die Second Life-Protagonisten und Web 2.0-Heavy User vor wie Lemminge auf ihrem letz­ten Zug zu den Klippen. Die „Online-Lemminge“ schei­nen die Natur oder ihre Mitmenschen nicht zu brau­chen und die durch unse­ren Lebensstil und Klimakatastrofe bedroh­te natür­li­che Umwelt in ihren Plastik-Derivaten „Web 2.0″ Second Life“ zu igno­rie­ren.

    Auch bei Ihrer wei­te­ren Berichterstattung wür­de mir eine stär­ke­re Umweltorientierung gefal­len. Denn alle Medien soll­ten sich zur Aufgabe machen, das Thema Ökologie stets
    im „rele­vant set“ zu füh­ren und nicht nur nach irgend­wel­chen Okö-Pressekonferenzen kurz auf­zu­jau­len.

  26. Interessante Beiträge, hier mei­ne Meinung:

    - Das Web 2.0 darf nach mei­ner Meinung nicht aus der tech­ni­schen Sicht betrach­tet wer­den, wobei natür­lich die Technik erst das Web 2.0 ermög­licht. Dennoch: Die meiß­ten Internetbesucher den­ken ein­fach und ken­nen sich kaum aus! Wörter wir Blogs, Ajax oder ande­re Bezeichnung sind in Deutschland noch nicht aus­ge­reift. Die Betrachtung soll­te daher aus der Sicht des Standart-Internetbesuchers gese­hen wer­den. Die Frage lau­tet nicht was könn­te Web 3.0 sein, son­dern wel­che Bedürfnisse ste­cken in Internetbesucher und wie kön­nen wir die­se befrie­di­gen? Hier eine klei­ne Liste aller Bedürfnisse:

    Web 1.0:
    a) User will Email lesen und schrei­ben
    b) User will Fotos sehen
    c) User will Nachricht lesen
    d) User will Videos anschau­en
    e) User will “etwas” in Suchmaschinen fin­den
    f) User will im Internet ein­kau­fen
    g) User will im Web Kontakte knüp­fen
    h) User will sich ero­ti­sche Inhalte anse­hen
    i) User will Online-Banking täti­gen
    f) User will was gegen sei­ne Langeweile im Web unter­neh­men
    g) User will sich über ein spe­zi­el­les Thema im Web infor­mie­ren
    j) User will sich Software run­ter­la­den
    k) User will sich Musik run­ter­la­den
    l) User will kein SPAM, zumin­dest Ich :-)
    m) User will Google bzw. liebt Google

    Web 2.0
    a) User will alles UMSONST
    b) User will mit­ma­chen
    c) User will sein Leben, sei­ne Person, sei­ne eige­nen Erlebnisse ver­öf­fent­li­cen
    d) User will Video hoch­la­den
    e) User will Fotos hoch­la­den
    f) User will bewer­ten
    g) User will dis­ku­tie­ren
    h) User will ein Teil einer vir­tu­el­len Gemeinschaft sein.
    Oder war­um ist mitt­ler­wei­le jeder bei StudiVZ? Wenn ein Student nicht ange­mel­det ist, dann wird er aus­ge­lacht :-)
    i) User hat kei­ne Lust mehr auf Google! Die Sucheergebnisse gehen einen teil­wei­se auf den Kecks, da sehr viel Müll auf­ge­lis­tet wird. Aber was soll man machen? Es gibt kei­ne bes­se­re Alternative :-( (noch nicht!)

    Web 3.0
    a) User will alles rea­lis­ti­scher
    b) User will sich wie in einem Film vor­kom­men (sie­he Second Life)
    c) User will 3D Communities, das bedeu­tet jeder mel­det sich an, gestal­tet sei­ne eige­ne Person (die wirk­lich so aus­sieht wie in Echt, man kann sogar sein Gesicht als foto hoch­la­den) und regis­triert sich bei Google Earth. Somit kann man ein­fach bei Google Earth schnell mal nach Kairo rei­sen und jeman­den digi­tal in 3D ken­nen­ler­nen.
    d) User will kei­ne her­kömm­li­chen “Gruppen” in Communities (wie bei StudiVZ), son­dern er ist ein Teil einer Gruppe in einer 3D Community. Die Gruppe wur­de dann mit “Dorf” oder “Stadt” ersetzt wer­den.
    e) Das Handy wird eine wesent­li­che Rolle spie­len, denn das Internet wird mit dem Handy ver­netzt! Blackberry wird ein Standart, die SMS stirbt aus! UMTS wird der Killer, denn alle sind mit ihrem Handy 24 Stunden online (ob sie es wol­len oder nicht). Natürlich müs­sen die Preise bei Vodafone und ok auch stim­men, aber irgend­wann gehen die Preise run­ter und alle haben eine Flaterate für das han­dy für alles!
    f) User will nicht mehr nur 34 Kanäle im TV schau­en, son­dern will alle Programme welt­weit ohne Satalitt emp­fan­gen! Das Internet macht es mög­lich. Das wird die größ­te Revolution wer­den, wenn das WebTV mit dem her­kömm­li­chen Fernseher ver­knüpt wird.

    Alles in allem: Web 3.0 wird viel inter­ak­ti­ver und rea­lis­ti­scher! Das Handy wird wich­ti­ger und Web TV wird zum Standart!

    Ich glau­be auch, dass Google irgend­wann durch was “bes­se­res” ersetzt wer­den wird. Die Frage ist nur, ob sie ihre eige­ne Suchmaschine selbst ver­bes­sern wer­den oder ob Wikipedia mit einer eige­nen nach­rü­cken wird. Wie auch immer, die Qualität wird sich jedoch hier auf jeden Fall durch­set­zen!

    Gruß
    Kali

  27. Ich den­ke auch, dass Web 3.0 kei­ner braucht, genau so, wie Web 2.0 kei­ner gebraucht hät­te, aber wenn wir vom Web 0.9 beta end­lich weg kom­men möch­ten, soll­ten wir die Technologie rich­tig ein­set­zen und nicht nur neue Bezeichnungen für alte Techniken fin­den.
    Außerdem sind HTMLHttprequests nur sehr schwer mit WAI zu ver­ein­ba­ren und schafft nur neue Barrieren im Internet.

  28. Ich will mal einen ande­ren Standpunkt zum Web 3.0 auf­wer­fen.

    Meiner Meinung nach wird der zuküf­ti­ge Internet Boom auf wirt­schaft­li­chen Webapplikationen kon­zen­trie­ren. Das Geschäft der Mittelstandsunternehmen wird immer inter­na­tio­na­ler und kom­ple­xer. Softwareentwickler wer­den wohl oder übel auf AJAX und ASP zurück­grei­fen müs­sen um Webapplikationen zu erstel­len, die für eine tota­le Vernetzung und Mobilitätsfreiheit spre­chen. Ich muss zuge­ben ich bin an so einem Projekt betei­ligt. Darin geht es zwar um die Transportbranche. Vom Sinn her ist das aber für die gesam­te Wirtschaft übertragbar.Schaut mal rein. Diese Platform ist noch nicht auf dem Markt ich will hier nicht wer­ben, nur zei­gen dass das die Zukunft sein wird: http://www.mytransoffice.de

  29. Tagging ist der größ­te Müll sieht man doch bei Youtube, hau­fen Videos die Tags haben wie “sexy, geil, rasiert” etc nur damit die mehr views bekom­men…

  30. Folgende drei Prinzipien des Web 3.0 sind zukünf­tig für die Communities im Überallnetz hand­lungs­re­le­vant.

    1. Temporalisierung: Der Masse im Web 3.0 bil­det sich dort, wo Anwender zum rich­ti­gen Zeitpunkt auf ihr Interesse ange­spro­chen wer­den. Der zeit­lich sen­si­bi­li­sier­te Markt reagiert bei­spiels­wei­se dar­auf, dass Konsumenten zu unter­schied­li­chen Zeitpunkten für unter­schied­li­che Konsumprodukte kaufaf­fin sind.

    2. Personalisierung: Die Individuen sind dort, wo sie als Person eine seman­ti­sche Adresse im Web 3.0 haben. Kundenorientierung heißt hier, die indi­vi­du­el­len Bedürfnisse der Konsumenten zu ver­ste­hen. Das Web 3.0 ermög­licht eine per­so­na­li­sier­te Marksegmentierung der Wünsche und Bedürfnisse.

    3. Regionalisierung: Der Markt des Web 3.0 ist dort, wo Individuen als Bürger in einer glo­ba­li­sier­ten Kultur mit Affiliates vor Ort zusam­men­ar­bei­ten. Kommerzielle Partner vor Ort über­neh­men die Aufgabe, Güter und Kommunikation aller Art sowohl in das seman­ti­sche Netz als auch in die loka­le Konsum- und Unterhaltungskultur ein­zu­fü­gen.

    Sobald die drei auf­ge­zeig­ten Prinzipien des Web 3.0 ihre Funktion ent­fal­ten, wird die kom­mer­zi­el­le Seite des Web 2.0 sei­ne Relevanz ein­bü­ßen. Suchmaschinen-Marketing, Social Tagging, Weblogs und Communities errin­gen zwar wei­ter­hin die Aufmerksamkeit, doch im Web 3.0 suchen bei­spiels­wei­se Konsumenten nicht ihre Konsumgüter, son­dern wer­den von die­sen gefun­den.

  31. Ich den­ke das die nächs­te Generation von Internet eine Gefahr mit­sich bringt. Es wer­den immer DIE Inhalte einem höhe­ren Rang ein­neh­men, die für eine Weiterenticklung von nötig sein könn­ten. Das heißt es wer­den auch immer nur die­se Informationen leich­ter gefun­den wer­den, wel­che auch von Wichtigkeit sind, das ande­re wird ver­drängt wer­den. Denn aus­ge­klü­gel­te Suchmaschinen wer­den auch in Zukunft von bestand blei­ben, hin­zu kom­men wird aller­dings die ein­zel­ne Relevanzoptimierung aller Information. Das Internet gleich somit auch dem Organ Gehirn, es wer­den da brei­te­re Bahnen gelegt, davon man sich auch einen nut­zen ver­spricht.

  32. Also gut- mein Kommentar:
    Ich ken­ne das Web in sei­nen Anfängen, als man noch unter Win3.1 oder OS2 mit dem IE 2.0 surf­te oder den Gopher benutz­te, aber auch eini­ge Fidoboxen aus der Vergangenheit mit bes­ten­falls 2800kbaud.
    Web 2.0 bedeu­te­te für mich
    in ers­ter Linie, die Entwicklung von Highspeedanschlüssen und den dar­aus resul­tie­ren­den Möglichkeiten.
    Ideen zu Web 3.0:
    1) Sämtliche Domains müs­sen bei zen­tra­len Stellen ange­mel­det wer­den, die­se wer­den von einer neu­en Berufsgruppe, namens
    WEBWATCHDOG´s auf ille­ga­le, gro­be Misstände und sons­ti­ge extrem schäd­li­che Inhalte über­wacht und sind in den Providerkosten inklu­diert. Staatliche Institutionen soll­ten eigent­lich auch mehr Interesse dar­an zeigen…deren Ohnmacht in die­sen Dingen zeigt sich auf den Gerichten und Foren die­ser Welt.
    2) Eine Norm für die Gestaltung von kos­ten­pflich­ti­gen Seiten, die jeden User sofort dar­über unmiss­ver­ständ­lich infor­mie­ren und in ein­fa­chen Worten gehal­ten sind.
    Damit soll den “Betrügern” oder grau­schwar­zen Abzockern end­gül­tig der Garaus gemacht wer­den.
    Bisherige Abzocker wur­den durch geeig­ne­te Maßnahmen (Userforen ->Geschädigte, Rechtsbeistände) soweit ver­härmt, daß die­se Ihren Server nur mehr abdre­hen kön­nen – deren Maschinen wer­den dann neu auf­be­rei­tet und für sinn­vol­le­re Dinge ver­stei­gert. Hält sich ein Anbieter von kos­ten­pflich­ti­gen Diensten nicht an die Norm, wird er drei­mal ver­warnt, danach darf er 3 Jahre lang kei­ne Domain mehr betrei­ben. Dann ist end­lich Schluss mit den schwarz­grau­en Schafen, denen man der­zeit nicht her wird !
    3)Spam und ähn­li­che Dinge (Keylogger, Malware, Viren) wer­den
    durch selbst­ler­nen­de Programme (gibts ja teil­wei­se schon) der­art behin­dert, daß die­se zu 99,9% unwirk­sam wur­den.
    4)Weitere Erhöhung des Highspeed Netzes auf 10 bis 50 Mbit
    (Glasfaser, Funk,DSL, Laserrichtstrecken)
    5)Informationspflicht für Privatkunden, die ins Internet wol­len (Sicherheitsrisiken, Verhaltensnormen) – viel­leicht auch mal ein klei­ner Führerschein fürs Onlinewesen, dann gäbe es weni­ger Geschädigte und Unwissende.
    6) gemein­sa­me Projekte in Foren, zwecks Weiterentwicklung von Hardware und Software. Firmen müss­ten für der­ar­ti­ge Dinge “zah­len” (ins­be­son­de­re Microsoft) und nicht wie bis­her den Kunden aus­schnüf­feln (Bandbreite im Hintergrund wird der­zeit für Feedback aus­ge­nutzt, das soll­te gesetz­lich die­sen Sytemherstellern ver­bo­ten wer­den, die ver­die­nen ja schon “WOW” mit ihren neu­en Produkten.
    7)Einen ein­fa­chen Kinderschutz,der nicht zu eng aus­ge­legt ist.Es wird ein­fach ein Kinderkonto am PC ange­legt, wo der Geburtstag ein­ge­ge­ben wird. Natürlich mit der Offenheit des Systems,ein gewis­ses Feintuning zu machen, damit es nicht zu eng wird.Der Rat zu den Einschränkungen soll­te von guten Pädagogen gemacht werden,damit sich die Eltern hier­zu infor­mie­ren kön­nen. Das PC-Konto des Kindes merkt aber auch von selbst, wie es in sei­ner Entwicklung fort­schrei­tet und för­dert sei­ne Interessen aktiv in geschütz­ten Bereichen mit.
    8)Favoriten des Browsers wer­den nach Themenschwerpunkten selb­stän­dig abge­legt.
    9) Homepages von Privatpersonen mit ähn­li­chen Interessen wer­den bei Bedarf ange­zeigt, Fördert die Foren, Kenntnisse und dient auch dazu, mal vom PC weg zu kom­men und Gleichgesinnte in nähe­rer Umgebung tref­fen zu kön­nen.
    10)mehr Sicherheit durch akti­ve Hardwarefirewalls, die den User vor Angriffen aus dem Netz war­nen und dem Angreifer sinn­bild­lich “eins über die Mütze zie­hen” – indem sie – außer
    der betrof­fe­ne User will das im beson­de­ren Fall anders, beim zwei­ten Angriff die “Aktionen” gleich beim Angreifer aus­füh­ren. Meldungen wie ” soll ich Deine Daten auch klau­en” oder “Jetzt for­ma­tie­re ich Deine Platte auch gleich” wären sicher wir­kungs­voll… ; Pishingseiten wer­den ggf. erkannt und der User wird gewarnt, daß die Adresse mög­li­cher­wei­se gefälscht ist.

    Vielleicht erscheint Punkt 1 etwas über­zo­gen – die­ser ist aber nicht im Sinne des “gro­ßen Bruders aus George Orwell 1984” zu ver­ste­hen, son­dern mehr im Sinne von jour­na­lis­ti­scher Freiheit, Gedanken und Meinungen sol­len frei blei­ben, aber orga­ni­sier­tes Verbrechen oder Hetzschriften übers Internet zu pla­nen, geht ent­schie­den zu weit.
    naja wei­te­re Ideen gäbe es noch, aber das reicht fürs Erste.…

  33. Web 3.0, fragt ihr mich? Wenn ich ihr wäre, wür­de ich bereits am ren­nen sein. Man sieht jetzt schon ver­ein­zelt die anfäng­li­chen Symptome. Web 1.0 bescher­te uns Webmail-Spam, Web 2.0 bra­che Weblog-Spam ins Haus und in Web 3.0? Das gan­ze Internet wird zusam­men bre­chen. Man ist heu­te schon faul, und betreibt sei­ne Kontoabwicklungen via E-Banking. Die Hacker wer­den sich inten­si­ver an die Banken zu schaf­fen machen. Sie wer­den Grossrechner wie Google, Yahoo, YouTube, Flickr förm­lich zu Grunde angrei­fen. Sie wol­len Geld, sie wol­len die Techniken ver­kau­fen, und mit Grossangriffen die Webgrossmächte pro­vo­zie­ren, bis halt, wie ange­deu­tet, das Web sich zer­setzt.

    Web 1.0, der Mensch wird gebo­ren. Er fin­det her­aus, wie die Pubertät ist und kommt lang­sam in die Berufswelt. Web 2.0, man hat eine Familie und Kinder, die man betreu­en muss. Man kommt in die Tage, und bereits steht Web 3.0 vor der Türe: Der Tod.

  34. …was gern über­se­hen wird, ist doch, daß für den nor­ma­len Menschen “Das Internet”, wenn´s viel ist, 10% sei­nes Lebensinhaltes aus­macht. Das wird schon deut­lich, wenn man ins Großraumbüro einer belie­bi­gen .com-Blasen-“Firma” kommt und mal laut “wuff” ruft und sich dann die erschro­cke­nen blass­ge­sich­ti­gen Pizzafressermäulchen anschaut, die mit gros­sen run­den, nichts bli­cken­den Augen hin­ter ihren Flachbildschirmen auf­tau­chen. Ich darf an die let­zen Mercedes-Modelle erin­nern. Übervoll mit nutz­lo­ser Überelektronik fal­len sie beim Kunden durch… “Das Internet” auch, wegen Unsicherheit, Datenschnüffellei und der mensch­li­chen inkom­pe­tenz sei­ner Gurus, deren geis­ti­ge Halbwertszeit, von weni­gen Ausnahmen abge­se­hen, noch unter der 4 Jahre eines Politikers liegt…

  35. Also ich den­ke, bis es soweit ist, dass web 3.0 kommt, wer­den noch ein paar Jahre ver­ge­hen. Es ist immer­hin noch nicht sehr bekannt, dass es über­haupt ein web 2.0 gibt.

  36. der könig ist tot es lebe der könig?

    also ich bin schon erstaunt…web2.0 geht erst rich­tig los…und sie ist eine unglaub­li­che ent­wick­lung. der leser wird zum schreiber…und ist plötz­lich ein teil der inter­net welt selbst…und wir reden von web 3.0 schon?

    bei­spie­le wie wiki­pe­dia sind doch unglaub­lich und auch noch nütz­lich.

    allein die tech­nik-ent­wick­lung die sich jetzt auftut…früher war das erstel­len einer web­site nichts für anfänger..heute kann sich jeder einen blog zule­gen (ohne ech­ten wis­sen) und zumeist umsonst (und inhal­te sind halt geschmacksfragen.…aber das ist wie bei der kunst …oder web­site).

    das sich dies nun weiterentwickelt.…ist doch klasse…das gan­ze schon web3.0 zu nennen…also ich weis nicht. mei­ner ansicht nach geht es um die sor­tie­rung des neu­en inhaltes…damit hat goog­le und co nicht damit gerechnet…dh.neue logig muß her…was ist wich­tig und was nicht

    aber .…freut euch.…das inter­net wird erwach­sen und jeder kann mitmachen.…ist das nicht fan­tas­tisch!

  37. Hallo Webgemeinde,

    inten­si­ve Recherchen zum Thema Web 3.0 auf­grund mei­ner bevor­ste­hen­den Diplomarbeit,haben eini­ge wirk­lich inter­es­san­te Aspekte zum Vorschein gebracht, die ich ger­ne mit euch Spezialisten dis­ku­tie­ren möch­te.
    Ich den­ke, dass wir alle Web 2.0 mehr oder weni­ger abge­hakt haben. Auch wenn immer wie­der die Diskussion auf­taucht, ob eine Klassifizierung in ver­schie­de­ne Internet-Epochen sinn­voll und not­wen­dig ist, hat sich die­se Bezeichnung durch­ge­setzt. Egal ob wir über Blogs, Wikis, Podcast, User Generated Content oder Social Networks reden. All dies lässt sich ein­deu­tig als Web 2.0 iden­ti­fi­zie­ren.
    Aber was pas­siert danach? Worauf müs­sen wir uns ein­rich­ten und vor­be­rei­ten? Sind es eher vir­tu­el­le Welten und Shopping-Malls (vgl. http://www.second-life.com)? Oder stürzt auf uns die abso­lu­te Transparenz von Informationen ein, die in ver­schie­de­ne Szenarios des Semantic Web beschrie­ben wird. (vgl. http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=623)
    Auch der Trendforscher Joachim Graf geht in die­se Richtung (vgl. http://www.100partnerprogramme.de/home/news/news-detail-single/article/joachim-graf-was-kommt-nach-web-2–0-web-3–0.html) !
    Wie so oft bei sol­chen Visionen wird eine gesun­de Brise von allem wohl die Musik beim Würzen des Gerichts Web 3.0 aus­ma­chen!
    Ich den­ke aber das wir uns im Zuge immer stär­ker wer­den­der Vernetzung, immer bes­ser wer­den­der Breitband-Verbindungen und immer klei­ner wer­den­der Entfernungen auf­ein­an­der zu bewe­gen wer­den. Aber nicht nur wir wer­den das tun, auch die­je­ni­gen, die sich erfolg­reich im Web bewe­gen wol­len, kön­nen sich die­ser Entwicklung nicht ver­sper­ren.
    Tendenzen wie die Kooperation von Yahoo und Reuters oder von Google und YouTube zei­gen, dass die Player im Markt sich bewe­gen.
    Wird Microsoft sei­nen Dornröschenschlaf been­den und sein Shared Virtual Office aus der Beta-Tüte her­aus­be­we­gen?

    In mei­nen Augen wer­den die künf­ti­gen Pioniere im Web nichts ande­res tun kön­nen, als den Informationshunger der User mit Kooperationen zu sät­ti­gen. Wie anders will Google es schaf­fen die Anfrage ” Suche einen war­men Ort, an dem ich mei­ne Ferien ver­brin­gen kann. Reise mit einem elf­jäh­ri­gem Kind.” ver­wer­ten ohne ein Semantic-Robot auf die Reise zu schi­cken, der die Inhalte der Blogs nach Ihren Begriffen und deren Bedeutung scannt, die­se in ihrem über­ge­ord­ne­tem Zusammenhang erfasst und ord­net, glei­che oder ähn­li­che Beiträge fil­tert und clus­tert und das Ergebnis mit Empfehlungen (ähn­lich Amazon) würzt.

    Die Informationshoheit der dezen­tra­len Webgemeinde muss in ihrer Power erkannt und sich zunut­ze gemacht wer­den, genau dann kann eine sol­che Anfrage auch die gewünsch­te Lösung bie­ten. Kooperationen in tech­no­lo­gi­scher (Shared Know-How) und online­mar­ke­ting­ori­en­tier­ter (sha­red bud­gets) Hinsicht sind unum­gäng­lich. Der neue User ver­langt wie­der (wie in den Anfängen des Webs) nach Informationsbefriedigung.

    Er wird schlau­er, nutzt die Möglichkeiten bes­ser und lässt sich nicht mehr so leicht, durch die ers­ten Suchergebnisse von Google beein­dru­cken. Denn die ers­ten sind meist nicht die bes­ten, er es durch­schaut. Auch Google muss dies erken­nen!!!

    Also hier ein Aufruf an alle Entwickler, lasst Blooglezon leben und ihr wer­det die Player im Web 3.0 sein!!

    Oder etwa nicht?

  38. Hi Sven,

    Ich glau­be nicht dass Web 3.0 das seman­ti­sche Web sein wird.
    Warum?

    Web 1.0 = READ ONLY
    Web 2.0 = READ AND WRITE WEB
    Web 3.9 = READ, WRITE AND .…..?

    Ja ich glau­be es heißt READ, WRITE AND SPEAK. Via Internet kom­mu­ni­zie­ren: der live chat auf einem WebShop lin­ked direkt zum Verkäufer, Instant Messaging, Skype, WebKonferenzen, vir­tu­el­les Klassenzimmer, live sup­port Schaltflächen auf der Homepage lin­ked direkt zum Support und und und

    Meine Theorie. Hab ich nir­gend­wo gele­sen.

    Offen für Diskussionen.

    Heike

  39. Web 4.0: Intergriert Dialogmöglichkeiten zu außer­ir­di­sche Intelligenzien und zu Gott…

    … deren Existenz ´mal vor­aus­ge­setzt.

    ein drei­fa­ches *plonk*,

    Bernhard

  40. Kaum ein Buzzword hat in den letz­ten Monaten für so viel Diskussion und Aufregung gesorgt wie „Web 2.0“. Manche sahen dar­in die Renaissance bereits seit Jahren ver­füg­ba­re­re Technologien, ande­re – mit Dollarzeichen in den Augen – die zwei­te Phase der New Economy. Doch was genau steckt hin­ter dem Begriff? Und noch eine viel wich­ti­ge­re Frage: Wann kommt Web 3.0?

  41. Zitat:
    Weblogs gel­ten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müss­te man hier dif­fe­ren­zie­ren. Blogs sind oft näm­lich nichts ande­res als eine neue Form eines Homepage-Konzepts.
    Zitat Ende.

    Ich tei­le die­ser Meinung nicht ganz. Es ist für mich ein gro­ßes unter­schied, ob jemand her­geht und ein Website was schon bereits besteht ohne es auf­wen­dig zu Programmieren für sein Projekt ver­wen­det, oder es von 0 auf­baut. Blogs sind wie der Name schon sagt, Tagebücher und kei­ne ech­ten Websites. Ich begrü­ße die Entscheidung vom Google-Chef Deutschland, das Sie in Zukunft die Rankings über­den­ken wer­den um den Anlauf vom Blogs in gren­zen zu hal­ten. Man kann auch nicht sagen, das drweb.de gleich­zu­set­zen ist mit drweb.de/weblog/

  42. Hi @ all,

    gleich meh­re­re inter­es­san­te Gedankengänge konn­te ich hier lesen.
    Unabhängig vom “Modewort” Web2.0 (letzt­lich ist es doch egal, wel­chen Namen das Kind trägt) kann man eine Weiterentwicklung des Web (spe­zi­ell des Internets) ja kaum bestrei­ten – auch, wenn vie­les (wie z.B. Blogs und Wikis) in letz­ter Konsequenz nichts wirk­lich “Neues”, son­dern eher (end­lich) umge­setz­te Grundgedanken Tim Berner Lees sind.

    Schwierigkeiten sehe ich aber den­noch dar­in, eine Website qua­si in ein­zel­ne bestand­tei­le zu zer­le­gen. tech­nisch ohne Weiteres mach­bar (auch heu­te schon, wenn­gleich die Idee eige­ner IP’s sicher­lich noch mehr Möglichkeiten bie­tet) – aber hier dürf­te sich der Mensch wohl wie­der mal sel­ber im Wege ste­hen: ich sehe schon die “Rechteverwerter” Amok lau­fen und “Kopierschutzmechanismen” ent­wer­fen…

    Für das Web 3.0 dürf­te unse­re Gesellschaft ein­fach noch nicht reif genug sein.

  43. Hi,
    inter­es­san­te Gedanken. Zum teil sehe ich das ähn­lich.
    Einer der wich­ti­gen Aspekte des Web 2.0 ist die inten­si­ve Querverlinkung. Dies geschieht bereits heu­te durch Trackback und Pingback auto­ma­tisch. Dieser Aspekt wird sich sicher noch wei­ter ent­wi­ckeln.

    Desweiteren ist das Tagging inter­es­sant. Dies kom­bi­niert mit den Ansätzen des Semantic web, ins­be­son­de­re mit Ontologien, könn­te viel­leicht tat­säch­lich dazu füh­ren, daß man in der heu­ti­gen und erst recht in der zukünf­ti­gen Datenflut rele­van­te Informationen schnel­ler, leich­ter und prä­zi­ser fin­det. Wenn man als wesent­li­chen Aspekt des Web 3.0 das Semantic Web ver­steht, dann ist das Tagging heu­te schon eine Vorstufe davon.

    Was IPv6 betrifft, so sehe ich das etwas anders. IPv6 und Web X.Y sehe ich nicht so streng kor­re­liert. IPv6 wird nötig sein, aber aus ande­ren Gründen. Und in die­sem Zusammenhang sehe ich das “liquid Web” auch etwas anders. Sicher, bestimm­te Aspekte davon wer­den wir in Zukunft sicher sehen. Aber es wird auch einen gegen­läu­fi­gen Aspekt geben, der mit dem liquid Web teil­wei­se kon­kur­riert, teil­wei­se damit aber ganz gut kom­bi­nier­bar ist. Eine wie auch immer aus­se­hen­de Selbstdarstellung im Internet (und auch ein Fachartikel wie die­ser hier ist letzt­end­lich eine Art Selbstdarstellung) ist immer auch eine Art “Heimat”, ein Stück “Ich”. So Etwas darf sich nicht ver­lie­ren, es muß immer ein­deu­tig und ein­zig­ar­tig blei­ben. Solche ein­zig­ar­ti­gen Objekte kön­nen und soll­ten belie­big mit­ein­an­der kom­bi­nier­bar sein, dür­fen dabei aber nicht ihre Einzigartigkeit ver­lie­ren. In die­sem Zusammenhang ist IPv6 sicher nütz­lich. Allerdings wür­de ich eine IPv6 Adresse nicht mit einem Web-Objekt ver­bin­den, son­dern mit der Person dahin­ter. Die Webobjekte sind dann Aspekte die­ser Person, wie z.B. Meinungen und Ansichten die­ser Person zu bestimm­ten Themen. All die­se Webobjekte sind also Bestandteil einer Person. Wenn man will, kann man sich das wie eine Art Mindmap vor­stel­len: Die Person im Zentrum, und die Webobjekte mit die­ser Person über Pfade ver­bun­den. Im Unterschied zu klas­si­schen Mindmaps ist es hier aber so, daß die gesam­te Map aus sehr vie­len sol­cher Personen besteht, die sich die­se Webobjekte zum Teil tei­len. So kommt man von einer Person über ein Webobjekt zu einer ande­ren Person.

    In die­sem Zusammenhang sind z.B. eben­falls inter­es­sant die “micro­for­mats” und/oder FOAF als Möglichkeiten selbst­or­ga­ni­sie­ren­der sozia­ler Netze, oder natür­lich zen­tra­le Dienste wie Gravatar oder Flickr. Zentrale Dienste sind zunächst ein­fa­cher und wer­den sich daher schnel­ler eta­blie­ren, selbst­or­ga­ni­sie­ren­de Netze wer­den etwas län­ger brau­chen, haben aber grö­ße­res Potential.

  44. Ein Thema über das man lan­ge strei­ten kann… ich per­sön­lich hal­te Web1.0 für die “klas­si­sche”, also an klas­si­schen Medien aus­ge­rich­te­te Phase des Internets, mit Portalen, Seiten etc. die im Grunde wie die bis­he­ri­gen Zeitungen, Zeitschriften, Versandhändler und Geschäfte funk­tio­nie­ren, nur eben online. Mit Web2.0 ver­bin­de ich alles, bei dem nicht mehr eine Redaktion (oder sons­ti­ger Anbieter) die Inhalte schafft, son­dern die User (Wikipedia, Blogs, Ebay). Was aber nun das Web3.0 sein könn­te… gute Frage. Ich glau­be, dass dabei die Einbezieung des Users schon in das Konzept der Webseite eine Rolle spie­len könn­te, so ähn­lich wie hier: http://www.arschfickr.deWirkt ein biss­chen wie ne web2.0-verarsche, aber wenn die das ernst mei­nen mit dem Einbeziehen von Ideen der Nutzer schon in der Konzeptionsphase, ist das viel­leicht kon­se­quen­ter­wei­se der nächs­te Schritt. 

  45. Sehr inter­es­san­ter Gedankenansatz. Ich per­sön­lich habe eini­ge Mühe mit dem Begriff Web 2.0, denn Communities bzw. ein Social-Web hat es vor­her mit Foren, Mailing-Lists, Chats usw. auch schon gege­ben. Die Blogs sind ein­fach eine wei­te­re Möglichkeit sei­ne Meinung los­zu­wer­den bzw. Informationen bekannt zu machen, nur gab es frü­her weni­ge User die imstan­de waren eine sol­che Website zu kon­strui­ren. CMS sei dank kann das heu­te jeder machen. Mann nutzt also die Möglichkeiten vom Web 1.0 ein­fach bes­ser aus, das ergibt aber höchs­tens ein Web 1,5. Zum Ansatz IPv6, da soll­te man sehr vor­sich­tig sein sonst kommt der tota­le Informationsoverflow, denn wenn man nicht ein­mal IPv4 kon­trol­lie­ren kann wie will mann denn bei IPv6 die Kontrolle behal­ten?

  46. Dazu passt auch gut das Podcast-Interview mit Joachim Graf zu Web 2.0 / Web 3.0.:
    http://www.affiliate-radio.de/2006/05/30/affiliate-radio-009-interview-joachim-graf-web-20web-30/

  47. Ich wün­sche mir vom Web 3.0, dass nicht mehr so vie­le Werbeblogs betrie­ben wer­den. Sind doch meis­tens ach so tol­le Webagenturen, die da was wich­ti­ges unter das Volk brin­gen wol­len. Und wenn es dann mal Kritik hagelt, dann wird man wohl­mög­lich zen­siert. Ist einer guten Freundin von mir gera­de vor ein paar Tagen wie­der bei http://www.marketing-meile.de pas­siert. Ohne Kommentar, nix. Kritik wird ein­fach nicht zuge­las­sen. Könnte ja geschäfts­schä­di­gend wir­ken oder was?
    Ich fra­ge mich, ob das denn das Web 2.0 ist, was wir uns wün­schen? In jedem Blog Google Werbung bis zum Abwinken, obwohl es eh kein Geld dafür gibt?
    Das Web 3.0 soll­te viel­leicht die Möglichkeit bie­ten, rei­nen Content ohne die­se läs­ti­ge Werbeblocks her­un­ter­zu­la­den.

  48. wer braucht denn web 3.0? zumin­dest in mei­nem kol­le­gen- und bekann­ten­kreis ist noch nicht ein­mal web 2.0 ange­kom­men, obwohl sich hier gestan­de­nen ITler tum­meln.
    vie­le kom­men jetzt erst bei web 1.0 an, d.h. man stellt fest, dass man das inter­net auch für so sachen wie inter­net-ban­king oder ticket­kauf ver­wen­den kann.
    del.icio.us, fli­kr und kon­sor­ten blei­ben böh­mi­sche dör­fer, auch wenn man ihnen den sinn und die idee dahin­ter erklärt hat. selbst blogs stos­sen reih­um auf ach­sel­zu­cken.
    “ist das die sache mit dem tage­buch? was soll das brin­gen?”.

    ich bin über­zeugt, dass so was wie das immer wie­der her­auf­be­schwo­re­ne “seman­ti­sche web” nie­mals kom­men wird. die idee mag fas­zi­nie­rend sein, aber 98% der nut­zer wer­den es nicht brau­chen bzw. ver­ste­hen.
    ich sehe web 3.0 eher als kos­ten­pflich­ti­ge wei­ter­ent­wick­lung von web 2.0. immer mehr sei­ten wer­den ver­su­chen, zusatz­diens­te zur gemein­schafts­ar­beit gegen ent­gelt anzu­bie­ten.
    die ein­zi­ge fra­ge bleibt, ob sie damit durch­kom­men.
    die bwl-ler war­ten schon…

  49. wer­den sie kon­kret, herr tiki. oder reicht es dazu nicht?

  50. Selten habe ich von offen­sicht­lich nur durch sich selbst qua­li­fi­zier­ten Selbstdarstellern solch ein Schmarn gele­sen. Sorry, aber es reicht nicht einen Blog zu betrei­ben um von Dingen zu schrei­ben von denen man kei­ne Ahnung hat.

  51. @Pauline – wer ist denn gemeint? Ich hof­fe nicht ich (als Autor), denn die Voranstellung mei­nes Namens habe ich ja gar nicht gemacht, das war ja – wie rela­tiv offen­sicht­lich – die Chefredaktion.
    Oder was war sonst gemeint?

  52. Es ist sooo wich­tig, sich im Internet dar­zu­stel­len. Es ist wich­tig, sei­ne Gedanken zu äußern, sei­ne Sichtweise, sei­ne Ideen für eine bes­se­re Welt. Ja, es ist wich­tig, dass alle Welt erst­mal erfährt wer der Autor ist. Weil es ein­fach wich­tig ist. Weil es sein könn­te, dass die­se Gedanken mal zitiert wer­den und dann unser Autgor als ein ganz wich­ti­ger Denker genannt wird. Von allen. Ja, wirk­lich von uns allen! Nun ja, wenn Du es nötig hast, dann mach halt. Ich finds eher belus­ti­gend.

  53. Viel Theorie – in der Praxis sieht Web3.0 so aus:
    http://www.struktour.de/dreamr/

  54. rela­tiv sinn­frei­es Akademikergeschwaetz…
    Innovationen kamen und kom­men eher durch inspi­rier­te Querdenker mit gutem tech­ni­schem KnowHow als durch Nachdenker ohne Beschaeftigung…
    Flickr und Blogs wur­den nicht auf­grund irgend­wel­cher theo­re­ti­scher Ueberlegungen zu Web2.0 erfun­den, son­dern sie waren ein­fach da und wur­den mit tech­ni­schen Mitteln umge­setzt die lan­ge genug exis­tier­ten.
    lets get back to pro­duc­tive work

  55. Oh nein! Soll jetzt wirk­lich die­ser Hype um ein Schlagwort in die “3.0 Runde” gehen? Diese Spielereien mit Wortschöpfungen ist ein Fazinosum son­der­glei­chen. Inzeniert vom O’Reilly Verlag & Co. stei­gert es Auflagen und Page Impressions und alle las­sen sich blen­den. Amüsant ist der Versuch jetzt mit “3.0 Visionen” die­sen Hype zu ver­län­gern alle­mal. Traurig das der Versuch auch noch funk­tio­nie­ren könn­te.

  56. Interessantes Thema, inters­san­ter Artikel, der mei­nen Kommentarzwang gekit­zelt hat. Hier mein manu­el­ler Trackback und der Orientierung wegen mein Fazit:

    (…) Auch wenn ich evtl. ein ande­res Bild ver­mitt­le, die Objektidee fin­de ich Saugeil und ich wün­sche mir sehr, dass ich so eine oder ähn­li­che, fun­da­men­ta­le Neuausrichtung oder Weiterentwicklung des Internets noch erle­ben wer­de. (…) Einen Schub, der das (HTML-) WEB im Vergleich ver­mut­lich wie ein Morseapparat neben ´nem Smartphone aus­se­hen las­sen wird.

  57. Also ich sehe nicht wie ein paar Milliarden IPs mit IPv6 etwas ändern wer­den. Eine Url ist heu­te bereits ein­deu­tig wenn es dar­um geht Inhalte zu iden­ti­fi­zie­ren und mit Hilfe von einer Urls kann man auch heu­te alles wun­der­bar kom­bi­nie­ren.

    “Jeder Artikel bekommt sozu­sa­gen einen eige­nen Platz im Internet”

    Ob die Identifikation von Objekten im Web nun nur mit einer IP erfolgt (weil ich jetzt genug IPs habe) habe oder wei­ter­hin mit einer IP+Pfad bringt kei­nen tie­fe­ren nut­zen.
    Zumindest kann ich kei­nen erken­nen bei­des ist im Prinzip nur eine ein­deu­ti­ge Identifikation.

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