Sven Lennartz 1. August 2006

Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision

Kein Beitragsbild

Ex Webdesigner und Gründer von Dr. Web, heute ist Sven als Schriftsteller...

Es folgt ein umfangreicher Gastbeitrag von Alexander Endl, der sich Gedanken über die Zukunft des WWWs macht. Wer mag ist zur Diskussion eingeladen.

Web 2.0 ist bei manchen noch nicht einmal angekommen, bei anderen schon wieder als Buzzword verschrieen, manche balgen sich um die Markenrechte und dritte halten vom Ansatz schon mal gar nichts.

Bevor man also über Web 3.0 spricht, lohnt also durchaus erst einmal eine kleine Zusammenfassung, was Web 2.0 denn so ist – oder besser, was denn darunter verstanden wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Web 2.0 das so genannte “neue Netzverständnis”. Flickr ist da so ein Paradebeispiel, aber auch YouTube.com und natürlich Wikipedia. Man teilt Informationen, indem man sie allen auf einer gemeinsamen Plattform zur Verfügung stellt, das gemeinsame Arbeiten aber auch das Tagging im Sinne eines gemeinschaftlichen Indexieren steht hier im Vordergrund.

Weblogs gelten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müsste man hier differenzieren. Blogs sind oft nämlich nichts anderes als eine neue Form eines Homepage-Konzepts. Statt die Inhalte starr in Ordner und Baumdiagramme zu sortieren, schreibt man kalendarisch und sortiert höchstens noch auf zweiter Ebene nach inhaltlichen Gemeinsamkeiten. Markant ist allerdings der eigene Schreibstil der Blogs. Bemühte man sich ehemals auf seiner Homepage um abgeschlossene Inhaltsbeiträge mit dem Anspruch, dass diese längere Zeit repräsentativ für das betreffende Thema stehen, so werden Blogeinträge in der Regel betont persönlich, zeitbezogen, subjektiv, ungeschliffen und mit vor allem aktuellen Querverweisen versehen. Dieser Stil und das kalendarische Konzept lässt Außenstehenden einen Blog als Blog erscheinen. Das macht ein Weblog aber noch nicht zu einem Teil von Web 2.0.

Um ein Blog zum Teil des Web 2.0 zu machen, bedarf es mehr. Technisch (wobei dieser Artikel keinen Anspruch auf technische Ausführungen erhebt) kann man das mit dem Web 2.0 Validator einmal testen lassen, doch das ist im Ergebnis nur eine Abfrage von Parametern. Im Sinne des neuen Netzverständnisses macht man ein Weblog zum Weblog 2.0 durch das Teilen der Inhalte, also durch das Verschlagworten und der Weitergabe dieser Schlagworte (Tags), wie etwa an Technorati. Und natürlich durch Kommentare, Pings und Trackbacks. Oder einfach ausgedrückt: Man bricht seine Insellösung Homepage auf und lässt andere mitmachen und bringt sich und seine Inhalte selbst in die große Netzgemeinde ein. Teilweise eben durch eigenes Tun/Engagement (Kommentare, Trackbacks), teilweise durch die Technik (Pings und Tagging). Blogsoftware wie WordPress erledigen da die Arbeit.

In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus. Man schreibt einen Artikel, versieht ihn mit Schlagworten und veröffentliche ihn. Soweit Links darin enthalten sind, wird das Linkziel automatisiert verständigt. Besonders themenaffine und zitierte Artikel Dritter werden mit Trackbacks vom Autoren selbst verknüpft. Über die ausgesandten Tags/Schlagworte können User, die sonst nie auf das Blog gestoßen wären und es auch nicht regelmäßig lesen, in Blogsuchmaschinen wie Technorati den Artikel finden. Auch RSS und Feeds gehören dazu. So kann der Nutzer die Informationen auch für sich verwerten .

Schön und gut, das ist nun in der sogenannten Blogosphäre wohl so der Stand der Dinge. Während andere gerade das erste Mal in einem Weblog lesen und staunend in den Fotoalben von Flickr stöbern (schön etwa via Splashr), fangen die Blogger selbst schon wieder an, sich in Frage zu stellen: Was kommt danach?

Web 2.0 schreit ja geradezu nach einem “Sequel“, nach einem Web 3.0 und 4.0. Aber so richtig ist das noch nicht greifbar. Web 3.0 liest man gern im ironischen Sinne, in der Art “es gibt immer ein Danach”, oder in Bezug auf das Semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee gepredigt wurde.

Semantisches Web bedeutet letztendlich aber etwas technisch-strukturelles. Man versucht das Web zu erweitern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte, Autoren zueinander mit einbezieht – sei es inhaltlicher Art, sei es struktureller Art, sei es kontextueller Art. Auf diese Weise werden Inhalte bewertet, und zwar ohne das Zutun einer Redaktion, des Autors oder der Leser. Schreibt Blogger A und ist er bei Firma X beschäftigt (das muss natürlich zuzuordnen sein), so stellt das seine Artikel über Firma X in ein anderes Licht, als wenn er ‘nur’ ein unzufriedener Kunde K wäre, der sich über das Versagen eines Akkus beschwert. Auf der Suche nach Kundenmeinungen kann ein Artikel von K aber für den Suchenden wichtiger als ein Artikel von A sein. Vor allem wenn man K auch noch in eine Zielgruppe einsortieren kann, die der eigenen entspricht. Diese nennen wir sie einmal Meta-Informationen können also durchaus relevant sein. Dies zeigt sich an diesem einfachen Beispiel. Das beste Ergebnis muss nicht immer eindeutig sein .

Und die Suche nach einer (Be-)Wertung ist nämlich in der Tat eine der Kernaufgaben im Internet. Bei der stets zunehmenden Datenflut wird es immer schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Umgangssprachlich ausgedrückt, auch ein Dummschwätzer schafft es mit Bordmitteln, bei Technorati zu erscheinen und bei Google oben zu stehen. Doch das Suchmaschinenthema verdient es, ein mal separat betrachtet zu werden.

Aber eben auch die Blogosphäre kämpft mit der Datenflut – ständig prasseln neue Artikel ein und auch hier stellt sich die Frage: Was ist wichtig? Das Neueste, das meist Gelesenste, das der grossen Blogs?
Man versucht es derzeit über den Grad der Vernetzung (zum Beispiel:. Technorati). Wer viele Incoming-Links hat und das möglichst aus vielen unterschiedlichen Quellen, der ist wohl wichtig. Ein Ansatz, der ja auch von Googles Suchalgorithmen (PageRank) verfolgt wurde und zumindest im Groben hervorragend funktioniert. Aber nur weil es funktioniert, muss es ja nicht die beste Lösung sein. So wird Google vollkommen berechtigt vorgeworfen, zwar stets ein plausibles Ergebnis zu liefern, aber bei weitem nicht immer das beste. Wem plausibel aber genügt, der ist ja auch zufrieden.

Alles richtig, diese Überlegungen zur Semantik, alles konsequent weitergedacht und nützlich und notwendig. Doch was wird Web 3.0 neben dem technisch-strukturellen Aspekt für die Netzwelt Neues bringen? Wie wird das Kommunizieren in Web 3.0 aussehen? Gibt es weitere Entwicklungen? Wird es eine ähnliche “Killer Application” wie es Weblogs für Web 2.0 waren? Kurzum: Wird Web 3.0 nur ein etwas besseres Web 2.0 – oder gibt es ein echtes neues Web, kein Web 2.1 also, sondern ein richtiges Web 3.0?

Hier der Versuch eines Ansatzes/einer Idee:

Web 3.0, die dynamische Vernetzung

Eine Emanzipation von Autor, Inhalt, Raum und Zeit durch die Trennung fester Bindungen und Bezüge. Der Gedanke basiert auf folgenden Überlegungen:

Die Auflösung der klassischen Weblog-Definition
Bereits jetzt zeigen hochfrequentierte Blogs, die sich auch besonderer Awarness erfreuen, die Tendenz (oder sind konzeptionell bereits so angelegt) nicht mehr von einzelnen Schreibern/Autoren abhängig zu sein. Es bilden sich (zum Teil wechselnde) Autorenteams (wie das in Wikis bereits üblich ist, bei denen das Individuum hinter dem Projekt zurücktritt) und auch Gastautoren werden immer selbstverständlicher.

Inhalte werden mehrfach publiziert oder individuell auf User-spezifischen Plattformen konsumiert. Ob im Newsreader, in der eigenen individualisierten Startseite oder integriert ins eigene Blog – via RSS und JavaScript werden Blogeinträge heute bereits losgelöst vom Ausgangsblog konsumiert und aufbereitet. Zugleich setzen immer mehr Blogs darauf, bestimmte Artikel als “sticky” zu definieren (bei WordPress übernimmt das ein Plugin namens Adhesive), also besonders hervorzuheben und auf Dauer prominent nach vorne zu stellen. Eine Reaktion darauf, dass wichtige Artikel durch die kalendarische Sortierung oft viel zu schnell im Blog ‘verschwinden’. Ein weiterer Schritt weg vom kalendarischen Blog und eine Entwicklung, die das gerade erst aufgebaute Bild des ‘persönlichen Tagebuchs’ wieder auflöst und in eine Art Blog-Portalcharakter fließend übergeht. Das heißt nun nicht, dass es keine persönlichen Blogs im klassischen Stil mehr gäbe/geben würde. Es heißt nur, dass Weblogs nicht mehr als solche per se wahr genommen werden, sich so nicht mehr zwingend definieren.

Die Entkoppelung von Inhalt und Zusatzinformation

Der zweite Grundgedanke setzt auf den Möglichkeiten das so genannte Internet 2 auf, genauer gesagt, auf das damit in Verbindung stehende IPv6 (Internet Protocol Version 6). Derzeit mit IPv4 steht ‘nur’ eine für globale Verhältnisse bescheidene Anzahl von 4 Milliarden IP-Adressen zur Verfügung. Mit IPv6 stehen – kurz auf der Zunge zergehen lassen – 340 Sextillionen IPs zur Verfügung. Mit diesem Protokoll ist es möglich, beliebigen Objekten eindeutige Zuordnungen zu geben. Jeder Artikel bekommt sozusagen einen eigenen Platz im Internet, eine IP, gleiches gilt für jedes Profil eines Autoren und so weiter. Erst bei der Datenbereitstellung werden Inhalte zusammengeführt, wobei Zusatzinformationen Basis für eine Zusammenstellung sein können, aber nicht müssen.

Diese beiden Grundgedanken, zusammen mit der beschriebenen Notwendigkeit zur Strukturierung der Daten mittels Semantik und der bereits entwickelten und sich auch durchsetzenden Möglichkeiten des Web 2.0, bietet die Basis für eine Weiterentwicklung. Inhalte und Zusatzinformationen (wie der Autor) werden ortsunabhängig. Sie verlieren (zunächst) jegliche Bindung zu sich und zu einem spezifischen Ort (”einer Wurzel”, wie einer Domain oder gemeinsamen IP). Ort, Autor, Inhalt werden selbstständige Einheiten. Sie sind zueinander nur noch Zuordnungskriterien, die aber für sich alleinstehen können und nur bei Bedarf (on demand) kombiniert werden – sei das eine Sortierung, eine Kategorisierung, eine Zusammenstellung oder eine Auswertung. Die Kriterien werden dabei nur zum Teil vom Autoren bestimmt, der Berechtigungen und Schlagworte vergibt, dazu kommen aber semantische Informationen. Aber erst die technischen Gegebenheiten und nicht zuletzt der Nutzer/Rezipienten selbst bestimmen, wie die Ausgabe/Auswertung erfolgt. Oder zusammengefasst: Der Autor gibt vor, was innerhalb der gewährten Berechtigung einsehbar ist. Der User selbst stellt diese Informationen für sich zusammen, unterstützt durch ein technisches System, dass die Vorgaben des Autors bewertet und um weitere Informationen noch erweitert.

IPv6 ist für das Web 3.0, wie hier beschrieben, keine zwingende Notwendigkeit. Das Verständnis, dass Daten als einzelne Objekte stehen und die Verknüpfung nur eine weitere Information oder ein Prozeß ist, macht aber den Ansatz rund. Wenn alles, also wirklich alles, eine eigene Zuordnung erhält, also jeder Artikel, jeder Autor, jedes Blog, jede Plattform, wenn alles autonome Adressen sind, die separat angesteuert und aufgerufen werden können, dann ermöglicht dies die optimale Verwertung, da in jedem Baustein nur eigentliche Kerninformation vorhanden sind. Zusatzinformationen, wie eine Verschlagwortung, sorgen dann für Andockstellen im kontextuellen Bereich. Eine semantische Auswertung schafft eine neue Relevanz und über die unabhängige Adressierung wird eine nahezu beliebige Kombinationsmöglichkeit geschaffen – befreit von Ort, vielleicht auch Medium, und jeglichen Strukturen.

Und es macht auch Sinn: Oft geht es doch gar nicht mehr um den Autor in persona (siehe oben: Gastblogger und Teams), es geht um Inhalte, um Themen, um Bezüge, vielleicht um Stil. Und will ich weiter nur Blogger A lesen, dann beziehe ich eben nur alle Artikel, die dieser selbst mit einem Bezug zu seiner persönlichen IP und seinem Tag versehen hat. Im Ergebnis muss sich bisweilen für den Betrachter also wenig ändern: Er sieht ein Blog, eine Portalseite, mit Artikeln wie eh und je. Aber die Möglichkeiten wären schier unendlich.

Und wenn alles einzelne Objekte sind, fallen auch zwingende Bindungen weg. Der Ort eines Bildes wäre irrelevant, er ist immer mit seiner eigenen IP eindeutig definiert. Die Erreichbarkeit entscheidet nur, ob der physische Speicherort gerade erreichbar ist, nicht aber mehr die Zugangswege, wie Backbones oder Provider. Ist der Ort nicht mehr erreichbar, wird die Datei, das Objekt verschoben. Die IP sagt davon unabhängig immer selbstständig: “Hier bin ich”. Schon heute sieht man diese Tendenzen in diversen Blogs. Die eine Mischung aus einbetteter Flickr-Bildersammlung, del.icio.us-Links, integriertem Google Kalendar und RSS-Feeds darstellen, wobei die Kommentare wiederum durch Dritte verwaltet werden und dort wiederum die Avatare von gravatar.com bezogen werden.

Durch die Entkoppelung wird sich die Aufbereitung und die Verwertung von Inhalten und der Kommunikationsfluss verändern. Autoren schreiben Artikel nicht mehr in ein Blog, man bedient sich verschiedener Online-Dienste bei der Erstellung und Verwaltung und veröffentlicht sie dann nur beziehungsweise knüpft sie an beliebige Informationsknoten. Eine Zusammenstellung kann durch einen selbst oder einen unabhängigen Blog- oder Portalbetreiber erfolgen. Sie kann aber auch – bei freigegebenen Inhalten – von jedermann auf seinem Miniportal verwertet werden, wie das bereits heute mit Bloglines oder via Google Startseite und Feed-Integration erfolgt.

Das ist natürlich nur ein Gedankenansatz, ein Versuch weiterzudenken. Bestrebungen, Informationen immer mehr auf ihre tatsächlichen Kerninformationen zu reduzieren, sind kein Geheimnis und nichts Neues – wer mit Content-Management-Systemen arbeitet, kennt dieses Prinzip und weiß, dass die Trennung der Informationen (Layout und Inhalt) eine weitaus flexiblerer Verwertung erlaubt. Noch ist aber unklar, ob oder welche Auswirkungen diese (bereits begonnene und eventuell bevorstehende radikale) Entkoppelung haben auf die Netzwelt haben wird. Möglich wäre es, dass wir auf dem Weg zu einer Art liquid web sind, weg von starren Netzstrukturen und hin zu fließenden Verbindungen, die sich bei Bedarf ständig neu aufbauen und finden. (Autor: Alexander Endl)

Sven Lennartz

Ex Webdesigner und Gründer von Dr. Web, heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger (Conterest) unterwegs. Hol dir sein gratis eBook Wie du mit wenig Zeit viel für dein Blog herausholst. Die Blogpflege Fibel.

109 Kommentare

  1. Pingback: niheim
  2. Wirklich interessantes Thema. Web2.0 war mir schon bekannt, die spekkulationen und vermutungen über 3.0 sind mir nun wirklich sehr an den Kopf gegangen.
    Web3.0, wird möglicherweise wie oben beschrieben sein. Allerdings, wer gibt denn den Status unseres Webs an?
    web2.0 wurde in einem Technikmagazin erwähnt, klar. Aber Wird das mit 3.0 wieder ganauso sein?
    Sind wir nicht schon längst im 3.0?
    Heutzutage kann einfach wirklich jeder mit einem Internetzugang (egal ob Computer oder via handy) ein Beitrag in ein Forum posten, eine datei ins Internet stellen. So wie ich jetzt, ich musste mich nicht Qualifizieren diesen Eintrag zu schreiben. So ist es bei den anderen Erdbewohnen doch auch.
    Nehmen wir mal folgendes an:
    Web3.0 wird neue und viel Kopmlexere Lösungen für den Nutzer bieten, wie wäre es zum Beispiel, wenn zu Zeiten des Web3.0 Rechner auf dem Markt erscheinen, die mit einem Betriebssystem über das Internet laufen. Solche gibt es ja schon, (EyeOS nur ein Beispiel).
    In diesen Betriebssystemen ist alles wie gehabt, man hat seine Daten, seine Software, alles, Im Internet, und mein Rechner wird beim einschalten sich einfach mit dem Net verbinden, und ich mache alles über das Internet.
    Ich persönlich glaube, das wird irgendwann ein Web3.0 sein.
    Weil mit 2.0 sind die „vorraussichtlichen Dinge“ ja schon längst möglich, man muss nur den Richtigen Weg finden 😉

    Mit freundlichen Grüßen
    Tim

  3. Sehr netter Artikel,

    ich wollte mit einem „aber“ beginnen aber ich lass es mit diesem Satz da ich eine andere Pers. Vision beim Lesen dieses Artikel gefasst habe.

    Internet-Gesellschaftlich gesehen kann Web 3.0 nur eine Revolution sein. Wenn z.B man die Fahigkeiten eines Users der z.B auf Alternate eine Bewertung auf Alternate schreibt wie leicht oder schwer die Montage ist , auf sich schliessen kann. So wäre eine Art Bewertung oder einschätzungsbalken in dem Profil eines Users nützlich allerdings wäre auf eine Seite verwiesen.Das ziemlich undurchsichtig es müsste wenn ich z.B auf Readmore einen Postabgebe meine Ehrfahrung auf das bezogene Thema von Fremdusern eingeschätzt werden was auch auf Computerbase ersichtlich ist und die Antworten/Beiträge dort auch bewertet und ersichtlich sind. Profi/Ehrfahren/…/… eine Angabe wie lange ich mich mit dem Thema z.B Computermontage etc beschäftige für die Suche ersichtlich sind oder gar von google oder Priorisiert werden. Ein Symbol könnte bei jegllichen Beiträgen angezeigt werden das ich mich mit dem Usern-Indentifizieren könnte!

    Freundschaften könnten so besser geschlossen werden.

    Probleme könnten bei diesem Ansatz schwarze Schafe sein die Falsch bewerten , ausserdem müsste das System einfach sein den kein User möchte zu dem User einen Fragenbogen ausfüllen.

    Meine Vision die von den Bloggedanken ausging und mit IP v6 logistisch vielleicht Realisiert werden könnte.

    Achja:
    Internetsperren sind Gift für das Internet und die Menschheit!

  4. Ich sach euch wie das sog. “ Web 3.0 “ aussieht….Das Web der Zukunft wird komplett reguliert sein.. mit Filtern verseucht sein… global… und es wird zurück in den Untergrund gehen evlt nich bis auf mailboxen zurück… aber in diese Richtung weil jeder der irgendwie seine Meinung äußert sonst Ärger bekommt. So siehts aus! Düster ….
    Gruß Beta

  5. Üblicherweise wurden Bezeichnungen für Epochen im Nachhinein, vornehmenlich, wenn alle Beteiligten von damals schon längst unter der Erde waren, gefunden. Oder vielmehr: sie bildeten sich einfach. Sicher hatte beispielsweise Giorgio Vasari mit seiner abfälligen Bemerkung über alles, was „gotico“ (fremdartig, barbarisch) war, nicht beabsichtigt, damit den Namen für eine Stilepoche (Gotik – natürlich) zu prägen.

    Im Jahr 2004/2005 war die Menschheit bereits einen erheblichen Schritt auf der Leiter der Selbstreflextion weiter: „Web 2.0“ wird als Bezeichnung für eine stilistische und inhaltliche Entwicklung des bedeutendsten Mediums (so wie früher Architektur und Malerei) aufgebracht und findet große Resonanz – und das, obwohl die Entwicklung noch mitten im Gange war. Es bildet sich (historisch gesehen extrem rasant) ein Konsens, welche Prinzipien (althochdeutsch: Stilelemente) den Begriff charakterisieren. Ein überraschend großer Teil der „Community“ ist erbost, dass die von findigen Marketingleuten etwas überstrapazierte Bezeichnung letztlich keinen göttlichen Segen gebracht hat. Aber wer sich darüber beschwert, mag vielleicht Groll gegen die Kommerzialisierung des Begriffes heben; Groll gegen den Begriff selbst ist jedoch völlig widersinnig.

    Heute reden wir über Web 3.0. Schön, dass es Leute gibt, die sich noch immer Gedanken machen, was künftige Entwicklungen bringen werden und diese diskutieren. Schade, dass manch einer noch immer nicht verstanden hat, dass es nicht um den Begriff geht, sondern um die Evolution. Und die ist bekanntlich unaufhaltsam wie immer man ihre Hinterlassenschaften schließlich auch heißen werden.

    Einen guten Artikel fand ich dazu auch hier:
    http://www.sitepoint.com/blogs/2007/04/02/are-you-ready-for-web-30/

  6. Selten so ein Bullshit gelesen !

    Es gibt auch kein Web 2.0, das sind auch nur herkömmliche Webseiten, wo jetzt halt tausend dumme Affen reinschreiben, was ihnen täglich passiert ist. Ab und zu ist mal was brauchbares dabei, ja und ?
    youtube ist auch manchmal ganz nett, aber trotzdem, das ist eine ganz normale Webseite, wo man sich ein Account holt und was drauflädt, mehr nicht.

    Das wichtigste im Internet ist, das es Infomationen kostenlos gibt, und auch Musik und das ist und bleibt das Wichtigste.

    Mir scheint, es wird parallel mit sogenannten „neuen Technologien“ versucht die Leute massiv zu verwirren, daß sie garnicht mehr durchblicken, was sie brauchen und was nicht…

  7. Web 3.0 oder assoziatives Web oder …
    Das sind Namen, die im Grunde nur ein Konzept bzw. eine Idee in einem Wort bündeln sollen – wer sich mit Ontologien (quasi das Rückgrat des Semantic Web) auskennt, kennt das ganz besonders.
    Aber es ist seit dem Einzug der Informatik in die Wirtschaft so, dass IT-ler (meist sind das gar keine Informatiker sondern die Leute aus der Wirtschaft) sich Namen ausdenken, die Erwartungen wecken oder – wie bei Web 3.0 – Assoziationen im Leser auf einem sehr flachen Niveau hervorrufen. Niemand soll durch das Wort das Konzept erkennen, denn sonst würde sich niemand damit beschäftigen. (Bei SOA ist das nicht anders!) Das war so, das ist so, und es wird wohl auch (leider) so bleiben.

    Die Idee die hinter dem Web 3.0 steckt ist aber einfach die konsequente Weiterentwicklung des WWW, so, wie es das Web 2.0 auch war. Von großen, monolithischen Webauftritten zu gemischten dezentralen Inhalten (Web 2.0) und jetzt diese Inseln wieder zusammenzuführen (Web 3.0) um dann mit „intelligenten“ Crawlern im Web 4.0 Informationen auf inhaltlicher Ebene zu finden. Das mündet am Ende in das Web 5.0, einer großen „Inferenzmaschine“, die aus ihrem eigenen Inhalt neues Wissen ableiten kann.

    Fazit: Informatiker und Wortschöpfungen – eine unendliche Geschichte!

  8. Hallo,

    in meinen Augen sind die Versionsnummern von Web 0.5 – Web 3.0 unsinnig. Es hat nie eine richtige Entwicklung im Web gegeben.

    Das Web ist gleichzustellen mit einer Hochschwangeren Frau, die einfach nur Stimmungsschwankungen hat. Erst will Sie Dokumente zwischen Leuten austauschen, dann aufeinmal möchte Sie für Firmen werben und Produkte verkaufen, jetzt will Sie eine soziale Bühne für Meinungsbildner sein und Morgen möchte Sie die allwissende Frau sein, die jede Frage beantwortet.

    Ich sehe hier keine Entwicklung, lediglich einen Wandel. Hintergrund:

    Erst ist es das technische Web, dass zum Austausch von Dokumenten diente und von Experten für Experten geschaffen wurde.

    Nach dem es für die Öffentlichkeit durch den Mosaik Browser publiziert wurde, mutierte es zum „werblichen Web“, welches den kommerziellen Nutzen steigerte.

    Überbewertung von Firmen bezüglich der Entwicklung und dem Nutzen, führten zum platzen der Dotcom-Blase. Die sozialen Aktivitäten gerieten immer weiter im Vordergrund und das „soziale Web“, eine Bühne der Meinungsbildung, wurde geschaffen.

    Das „semantische Web“ soll die riesigen Informationsbestände des Webs so strukturieren und in Beziehungen stellen, das es Nutzer einfacher haben richtige Informationen zu finden.

    Ciao
    Newman

  9. http://www.DIGITAL-DESK.de

    Mit meinem Konzept des “SR DIGITAL DESK“ soll das noch einfacher werden.
    Der „SR DIGITAL DESK“ bietet alles, was Rechner sonst können, aber noch viel mehr: er kann eine gewöhnliche Tischplatte in eine aktive, dynamische Oberfläche verwandeln.
    Der leistungsstarke „SR DIGITAL DESK“ bietet die Möglichkeit, all Ihre digitalen Unterhaltungsmedien zu aktivieren: Fotos, Musik, Spielfilme, Heimvideos, Radio und eine breite Palette von Anwendungen – bequem auf dem Sofa mit der Fernbedienung zu bedienen.
    Der „SR DIGITAL DESK“ ist zugleich Ihr Couchtisch und „Steuerzentrum“. Er ist ein interessantes Raumelement für das Wohnzimmer. Der „SR DIGITAL DESK“ versammelt eine Vielzahl an Komponenten und gewährleistet dem Benutzer eine angenehme Bedienung. Er wird das Zentrum Ihres Wohnzimmers sein.

    Formal besticht der „SR DIGITAL DESK“ durch betont schlichtes, funktionelles, zeitgemäßes Design.

    weitere Informationen finden Sie auf

    http://www.DIGITAL-DESK.de

  10. Ich denke, dass die Zukunft mehr in die Richtung „Sharing, Tagging, etc…“ geht. Das Problem der Bewertung, besser gesagt, der Relevanz hat Google bereits erkannt und versucht die Maschine immer besser und „relevanter“ zu machen. Dennoch finde ich, dass viele Ergebnisse viel zu statisch, viel zu methodisch sind. Nur wenn die User selbständig Seiten bewerten und auch Beiträge, Foren, anderer und ein System in der Lage ist diese Information sinnvoll zu verarbeiten und bei der Suche das „richtige“ auszugeben, nur dann kann man von Web 3.0 sprechen.

  11. Web 2.0 oder 2³ oder 3 mal x interessiert den normalen User (99,9%) überhaupt nicht. Hauptsache er findet seine Informationen. Ob er dabei nicht unterhalten wird oder ob Microsoft nach der gescheiterten Übernahme jetzt ne Nackttänzerin zum Suchergebnis nach Hause schickt ist den meisten egal. Begriff ins Suchfeld getippt, kurz und knackig (ohne Seooptionen) das richtige Suchergebnis ohne den Millionenfachen Schrott der umsonst mitgeliefert wird, dass wars. Und wenn die Seite noch nett anzuschauen ist und alle wichtigen informationen liefert komme ich gerne mal wieder.
    Oder ist Web 3.0 eine Erfindung der Suchmaschinen um von der eigenen Unzuläglichkeit abzulenken?

  12. „Datenbanken mit semantischen Datensätzen, die vielfältig genutzt werden können, vgl. “

    Google hat doch jetzt auch ein neues Tool herausgebracht wo man Anonym seine Daten zur besseren Optimierung in der gleichen Branche freigeben kann.Also sind wir schon langsam dabei..

  13. „…#32Kommentiert von: Kali am 19. April 2007 um 22:54
    Web 1.0:
    a) User will Email lesen und schreiben
    b) User will Fotos sehen
    c) User will Nachricht lesen
    d) User will Videos anschauen
    e) User will “etwas” in Suchmaschinen finden
    f) User will im Internet einkaufen
    g) User will im Web Kontakte knüpfen
    h) User will sich erotische Inhalte ansehen
    i) User will Online-Banking tätigen
    f) User will was gegen seine Langeweile im Web unternehmen
    g) User will sich über ein spezielles Thema im Web informieren
    j) User will sich Software runterladen
    k) User will sich Musik runterladen
    l) User will kein SPAM, zumindest Ich 🙂
    m) User will Google bzw. liebt Google
    …“
    ———-a,b,c,d,f,g,i,k,m — allesamt wichtige bestandteile des „heutigen“ web 2.0 !!!
    emailportale sind nach wie vor essentiell,ob flickr,youtube oder myvideo -videos ankucken per web 2.0! ebay,werkenntwen bzw MyVZ,xing oder andere „socialnetwork“-sammelsurien,onlinebanking wird auch im web 2.0 noch getätigt -.musicload und co erfreuen sich immer mehr beliebtheit – wems gefällt -bitte .2007 gabs den kräftigsten zuwachs was downloads angeht in der branche. google „online services“ nenne ich es mal , office und co online —ja, user will google – ALLES essentielle web 2.0 bestandteile!
    ———-
    „…
    Web 2.0
    a) User will alles UMSONST
    b) User will mitmachen
    c) User will sein Leben, seine Person, seine eigenen Erlebnisse veröffentlicen
    d) User will Video hochladen
    e) User will Fotos hochladen
    f) User will bewerten
    g) User will diskutieren
    h) User will ein Teil einer virtuellen Gemeinschaft sein.
    Oder warum ist mittlerweile jeder bei StudiVZ? Wenn ein Student nicht angemeldet ist, dann wird er ausgelacht 🙂
    i) User hat keine Lust mehr auf Google! Die Sucheergebnisse gehen einen teilweise auf den Kecks, da sehr viel Müll aufgelistet wird. Aber was soll man machen? Es gibt keine bessere Alternative 🙁 (noch nicht!)…“
    ———-
    a)hat ungefähr 0,0 mit web 2.0 zu tun, b)ok…,c)ok…d)entspricht genialerweise d) von web 1.0,e)fotos hochladen?was hat das mit web 2.0 zu tun? f)relativ.-es gibt wohl mehr seiten,auf denen man nichts bewerten kann, als solche die solche features anbieten. g)diskussionsgruppen sind so ziemlich das älteste was das „internet“ zu bieten hat. lange bevor www bestand, gab es schon „usenet“ (an alle web2.0 user – wikipedia googlen ;-)!). hat also auch nix mit web 2.0 zu tun!, h)absoluter unsinn (nur mal als aspekt „second life“:der bisher größte flop des teilweise gehypten „web 2.0“) „user will“ ist hier völlig falsch. von den neugierigen mittlerweile ca. 7 mio usern benutzen nachweislich nicht mal 1 mio leute weltweit diese „virtuelle welt“.–daß „jeder“ studiVZ benutzt.ist eine ebenso unsinnige behauptung.
    ———-
    „…Die Sucheergebnisse gehen einen teilweise auf den Kecks, da…“———-wer keks falsch schreibt, sollte vielleicht in google nach „keks“ „wikipedia“ suchen 😉
    ———-
    „…Web 3.0
    a) User will alles realistischer
    b) User will sich wie in einem Film vorkommen (siehe Second Life)…“———-oha,wußte gar nicht,daß secondlife schon web 3.0 ist ???!!!.———-
    „…c) User will 3D Communities, das bedeutet jeder meldet sich an, gestaltet seine eigene Person (die wirklich so aussieht wie in Echt, man kann sogar sein Gesicht als foto hochladen) und registriert sich bei Google Earth. Somit kann man einfach bei Google Earth schnell mal nach Kairo reisen und jemanden digital in 3D kennenlernen…“———-ok, sonst noch albträume nachts?
    „…d) User will keine herkömmlichen “Gruppen” in Communities (wie bei StudiVZ), sondern er ist ein Teil einer Gruppe in einer 3D Community. Die Gruppe wurde dann mit “Dorf” oder “Stadt” ersetzt werden….“———-was hat das nun mit web 3.0 zu tun ? bei diversen „mmorpg“-spielen gibts das schon lange…SO wird es jedenfalls NICHT kommen!———-
    „…e) Das Handy wird eine wesentliche Rolle spielen, denn das Internet wird mit dem Handy vernetzt!…“———-LOL,das internet ist schon seit einigen jahren „mit dem handy vernetzt“…wie wärs mit ‚google: „WAP“ „wikipedia“‚ ;-)??? „…Blackberry wird ein Standart, die SMS stirbt aus! UMTS wird der Killer, denn alle sind mit ihrem Handy 24 Stunden online (ob sie es wollen oder nicht). Natürlich müssen die Preise bei Vodafone und ok auch stimmen, aber irgendwann gehen die Preise runter und alle haben eine Flaterate für das handy für alles!…“———-ui,da kennt sich aber jmd aus ;-)———-„…f) User will nicht mehr nur 34 Kanäle im TV schauen, sondern will alle Programme weltweit ohne Satalitt empfangen!…“———-lol, 34 kanäle? hat(te) man die nicht standardmäßig bei kabelTV?das ist ein so alter hut, da gabs grade mal das http://www.———-
    „…Das Internet macht es möglich. Das wird die größte Revolution werden, wenn das WebTV mit dem herkömmlichen Fernseher verknüpt wird….“———-aha, wie soll das konkret aussehen?technische details würden mich sehr interessieren! 😀
    „…Alles in allem: Web 3.0 wird viel interaktiver und realistischer! Das Handy wird wichtiger und Web TV wird zum Standart!…“———-‚google: „standard“ „wikipedia“‚ ;-)———-
    „…Ich glaube auch, dass Google irgendwann durch was “besseres” ersetzt werden wird. Die Frage ist nur, ob sie ihre eigene Suchmaschine selbst verbessern werden oder ob Wikipedia mit einer eigenen nachrücken wird. Wie auch immer, die Qualität wird sich jedoch hier auf jeden Fall durchsetzen!Gruß Kali…“———-eieiei. ich hoffe, daß kali 1.weniger als 18 lenze zählt 2.nicht germanistik studiert 3.kein hartz4 bezieht 4.kein(e) „entscheider(in)“ wird im gesamten folgenden leben
    —sonst – gute nacht!

  14. wir brauchen Boden unter den Füssen , ip adressen die ewig gelten, und wir brauchen usereigene internetfirmen, suchmaschine zum Beispiel, jeder user ist anteilsigner mit wahlrecht und es wird dann einer auch zum presidenten gewaehlt 😉 geil oder

    gruss winnetou koloswski

  15. Pingback: links 1
  16. kenne den Begriff des Web 3.0 insbesondere als die Vision von(vielleicht Web 2.0 basierten) Datenbanken mit semantischen Datensätzen, die vielfältig genutzt werden können, vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Web_3
    Sehr interessant ist, dass sich renommierte Forscher mit dem Thema auseinander setzen und in Kooperation mit Großunternehmen wie Siemens, BMW, Microsoft und Google an der nächsten Entwicklungsstufe arbeiten, siehe oben:das Wahlster-Interview zum Web 3.0

  17. Genauso wie der Übergang vob Web 1.0 (anonyme/passive Benutzer) zu Web 2.0 (identifiziert/aktive Benutzer) wird es beim Übergang zum Web 3.0 eine soziologische Änderung geben.Ich würde vermuten, dass anstatt einer Ausweitung auf immer mehr Objekte, die niemand mehr ordnen kann, eine Rückzug auf private Gruppen stattfinden wird in den die Benutzer für sie sinnvollen Content und Beziehungen finden. Das wäre die Übertragung der jetzigen Situation in der Gesellschaft auf das Web. Mal sehen wie’s weitergeht.

  18. Wenn ihr wirklich wissen wollt was web 3.0 ist…
    kurzer Anriss

    Es geht darum sich total zu personalisieren. Du weisst immer wo deine Freunde sind und Sie wissen wo du bist. Egal mit Welchem medium web, wap oder Handy usw deinen Freunden mitteilem wo du bist und was du machst .
    Im nächsten Schritt bedeutet es die Benutzer wollen schon das Angebot der Internetseite aber nicht das design…. Sie wollen selber endscheiden was wo sitzt. was hinzufügen, widget, video und muik, bilder… um am besten alles auf einem Haufen. So das man sich nicht bei 50 Internetseiten anmelden muss um alles zu können. Sie wollen alles möglichst leicht auf egnstem Raum zum verändern haben.
    Bis jetzt kenne ich nur nitestar.de die alles möglich macht!
    und dazu richtig Spass macht… Guckt euch das ruhig mal an… http://www.nitestar.de

  19. die ideen im beitrag sind nachvollziehbar und interessant… allerdings sehe ich das alles nur als weiterwentwicklung von 2.0 , dann eben 2.5 etc. … wenn man schon von einem web 3.0 sprechen muss dann steckt da wohl eine völlig neue idee dahinter, spontanes beispiel: verknüpfung online/offline… auf welchem wege auch immer, naja nur eine idee 😉

  20. Hi,

    ich sehe die Entwicklungen gelassen. Das einzige, was nervt, sind die Werbeaffen, welche sich um Markenrechte etc. prügeln wollen und wieder ein neues Schlagwort suchen.

    Wir hatten das Blog http://www.web-3-null.de als Verarschung der Web Zwo Fraktion gestartet und sogar Updates auf Web 2.51 über 3.xx auf 4.0 angeboten.

    Hey, da haben sogar die Pixelschubser nachgefragt, was es kosten würde 😉

    Grüße

  21. Hi,

    kann web 3.0 nicht auch wie dein Computer sein? Nur das der dann überall ist.

    Ich die Entwicklung Anwendungen und Speicherplatz vom eigenen Rechner dem Netz zu übergeben. Komplette Office-Lösungen, Fotoalben, virtuelle Festplatten usw…

    Wenn Web 2.0 eigentlich ein Redesign der ältesten Online-Techniken war, dann könnte Web 3.0 ja auch bedeuten, dass man wie früher zum thin-client zurückgeht.

    Mich als Designer würde interessieren, wie der nächste große Style aussehen wird. Und da nehme ich den Trend der Games auf: Vor einigen Jahren brachten die Grafikkarten zwar schicke futuristische Bauten und scifi-dungeons zustande, aber für florales, realistisches Desing reichte die Power noch nicht. Mein Tipp also: Style 3.0 ist natürlich, detailreicher und 3-dimensional.
    Also ein Netz von 3D-Welten. Man verbinde einmal wow, sl mit dhdr-online… nebenan wäre dann google-world. 😉

    Ralph

  22. Kommentar von: Heike Philp am 6. Dezember 2006 um 23:44

    Web 1.0 = READ ONLY
    Web 2.0 = READ AND WRITE WEB
    Web 3.9 = READ, WRITE AND ……?

    Nicht Read, Write and Speak, obwohl das sicher auch kommen koennte, doch ich tendiere eher zu Read, Write and Execute. Das Rechtemodel als Model fuer das Internet und als Einstieg in die dreidimensionale Welt.

    Den „Todeskommentar“ von Petar Marjanovic halte ich hingegen fuer absolut uebertrieben und Schwachsinn. Es wird von Spam gesprochen, ja. Aber wir leben damit und wie bei Cheats und Hacks beim Computerspiel, so sind auch Hacker und Sicherheitsluecken immer Probleme die die Welt haben wird. Es ist nur eine Frage wie man den Schaden begrenzen kann und diesbezueglich befinden sich Hacker und „Anti“-Hacker immer in einem gegenseitigen Wechselspiel. Das war immer so und wird immer so bleiben, da bis jetzt fast jede Verschluesselung geknackt worden ist. Selbst die derzeit sichersten Verschluesselungsalgorithmen sind nur noch „halbsicher“.

  23. Hallo Leute

    Ich sag euch mal wie ich das sehe. Web 3.0 wenn man es denn so nennen will wird ganz klar von google gemanaged. Google Base ist doch schon ein Schritt in die Richtung. Es wird alles über Kohle laufen irgendwann und jeder wird Content Provider.
    Der normal sterbliche will im Prinzip nix anderes als das er die Infos findet die er braucht. Ob das jetzt von Author X oder Y oder einer besonderen IP ist juckt nicht. Es geht um Verfügbarkeit und Schnelligkeit im Web.

  24. Web 2.0 ist entstanden, weil die Weiterentwicklung von Technologien und die zunehmende Verbreitung der Breitbandübertragungstechnik das erst ermöglichten.

    Ich glaube, dass wir in der nahen Zukunft alle möglichen Webservices von einer einzigen website vollständig personalisierbaren website aus nutzen und steuern können werden. Auch das geschieht wieder aus dem selben Grund, aus dem web 2.0 entstand. Wahrscheinlich wird Google dabei wieder führend sein.

    (Ob diese „Monopolstellung“ auf Dauer gut ist, ist eine andere Frage!)

  25. Web 2.0. bis Web 111.0 – egal …
    Von Berufswegen verbringe ich zwangsläufig so manche Stunde im Internet.
    Wenn ich die Second Life-Diskussionen lese, muß ich mit dem Kopf schütteln.
    In dieser wunderbaren Jahreszeit ziehe ich es vor, mich an der blühenden Natur zu ergötzen und das Internet nur für das Nötigste zu benutzen. Auch sonst ziehe ich ein Gespräch mit Nachbarn oder ein Telefonat mit einem Freund vor, anstatt
    als Avatar durch virtuelle Welten zu schleichen.
    Manchmal kommen mir die Second Life-Protagonisten und Web 2.0-Heavy User vor wie Lemminge auf ihrem letzten Zug zu den Klippen. Die „Online-Lemminge“ scheinen die Natur oder ihre Mitmenschen nicht zu brauchen und die durch unseren Lebensstil und Klimakatastrofe bedrohte natürliche Umwelt in ihren Plastik-Derivaten „Web 2.0″ Second Life“ zu ignorieren.

    Auch bei Ihrer weiteren Berichterstattung würde mir eine stärkere Umweltorientierung gefallen. Denn alle Medien sollten sich zur Aufgabe machen, das Thema Ökologie stets
    im „relevant set“ zu führen und nicht nur nach irgendwelchen Okö-Pressekonferenzen kurz aufzujaulen.

  26. Interessante Beiträge, hier meine Meinung:

    – Das Web 2.0 darf nach meiner Meinung nicht aus der technischen Sicht betrachtet werden, wobei natürlich die Technik erst das Web 2.0 ermöglicht. Dennoch: Die meißten Internetbesucher denken einfach und kennen sich kaum aus! Wörter wir Blogs, Ajax oder andere Bezeichnung sind in Deutschland noch nicht ausgereift. Die Betrachtung sollte daher aus der Sicht des Standart-Internetbesuchers gesehen werden. Die Frage lautet nicht was könnte Web 3.0 sein, sondern welche Bedürfnisse stecken in Internetbesucher und wie können wir diese befriedigen? Hier eine kleine Liste aller Bedürfnisse:

    Web 1.0:
    a) User will Email lesen und schreiben
    b) User will Fotos sehen
    c) User will Nachricht lesen
    d) User will Videos anschauen
    e) User will „etwas“ in Suchmaschinen finden
    f) User will im Internet einkaufen
    g) User will im Web Kontakte knüpfen
    h) User will sich erotische Inhalte ansehen
    i) User will Online-Banking tätigen
    f) User will was gegen seine Langeweile im Web unternehmen
    g) User will sich über ein spezielles Thema im Web informieren
    j) User will sich Software runterladen
    k) User will sich Musik runterladen
    l) User will kein SPAM, zumindest Ich 🙂
    m) User will Google bzw. liebt Google

    Web 2.0
    a) User will alles UMSONST
    b) User will mitmachen
    c) User will sein Leben, seine Person, seine eigenen Erlebnisse veröffentlicen
    d) User will Video hochladen
    e) User will Fotos hochladen
    f) User will bewerten
    g) User will diskutieren
    h) User will ein Teil einer virtuellen Gemeinschaft sein.
    Oder warum ist mittlerweile jeder bei StudiVZ? Wenn ein Student nicht angemeldet ist, dann wird er ausgelacht 🙂
    i) User hat keine Lust mehr auf Google! Die Sucheergebnisse gehen einen teilweise auf den Kecks, da sehr viel Müll aufgelistet wird. Aber was soll man machen? Es gibt keine bessere Alternative 🙁 (noch nicht!)

    Web 3.0
    a) User will alles realistischer
    b) User will sich wie in einem Film vorkommen (siehe Second Life)
    c) User will 3D Communities, das bedeutet jeder meldet sich an, gestaltet seine eigene Person (die wirklich so aussieht wie in Echt, man kann sogar sein Gesicht als foto hochladen) und registriert sich bei Google Earth. Somit kann man einfach bei Google Earth schnell mal nach Kairo reisen und jemanden digital in 3D kennenlernen.
    d) User will keine herkömmlichen „Gruppen“ in Communities (wie bei StudiVZ), sondern er ist ein Teil einer Gruppe in einer 3D Community. Die Gruppe wurde dann mit „Dorf“ oder „Stadt“ ersetzt werden.
    e) Das Handy wird eine wesentliche Rolle spielen, denn das Internet wird mit dem Handy vernetzt! Blackberry wird ein Standart, die SMS stirbt aus! UMTS wird der Killer, denn alle sind mit ihrem Handy 24 Stunden online (ob sie es wollen oder nicht). Natürlich müssen die Preise bei Vodafone und ok auch stimmen, aber irgendwann gehen die Preise runter und alle haben eine Flaterate für das handy für alles!
    f) User will nicht mehr nur 34 Kanäle im TV schauen, sondern will alle Programme weltweit ohne Satalitt empfangen! Das Internet macht es möglich. Das wird die größte Revolution werden, wenn das WebTV mit dem herkömmlichen Fernseher verknüpt wird.

    Alles in allem: Web 3.0 wird viel interaktiver und realistischer! Das Handy wird wichtiger und Web TV wird zum Standart!

    Ich glaube auch, dass Google irgendwann durch was „besseres“ ersetzt werden wird. Die Frage ist nur, ob sie ihre eigene Suchmaschine selbst verbessern werden oder ob Wikipedia mit einer eigenen nachrücken wird. Wie auch immer, die Qualität wird sich jedoch hier auf jeden Fall durchsetzen!

    Gruß
    Kali

  27. Ich denke auch, dass Web 3.0 keiner braucht, genau so, wie Web 2.0 keiner gebraucht hätte, aber wenn wir vom Web 0.9 beta endlich weg kommen möchten, sollten wir die Technologie richtig einsetzen und nicht nur neue Bezeichnungen für alte Techniken finden.
    Außerdem sind HTMLHttprequests nur sehr schwer mit WAI zu vereinbaren und schafft nur neue Barrieren im Internet.

  28. Ich will mal einen anderen Standpunkt zum Web 3.0 aufwerfen.

    Meiner Meinung nach wird der zuküftige Internet Boom auf wirtschaftlichen Webapplikationen konzentrieren. Das Geschäft der Mittelstandsunternehmen wird immer internationaler und komplexer. Softwareentwickler werden wohl oder übel auf AJAX und ASP zurückgreifen müssen um Webapplikationen zu erstellen, die für eine totale Vernetzung und Mobilitätsfreiheit sprechen. Ich muss zugeben ich bin an so einem Projekt beteiligt. Darin geht es zwar um die Transportbranche. Vom Sinn her ist das aber für die gesamte Wirtschaft übertragbar.Schaut mal rein. Diese Platform ist noch nicht auf dem Markt ich will hier nicht werben, nur zeigen dass das die Zukunft sein wird: http://www.mytransoffice.de

  29. Tagging ist der größte Müll sieht man doch bei Youtube, haufen Videos die Tags haben wie „sexy, geil, rasiert“ etc nur damit die mehr views bekommen…

  30. Folgende drei Prinzipien des Web 3.0 sind zukünftig für die Communities im Überallnetz handlungsrelevant.

    1. Temporalisierung: Der Masse im Web 3.0 bildet sich dort, wo Anwender zum richtigen Zeitpunkt auf ihr Interesse angesprochen werden. Der zeitlich sensibilisierte Markt reagiert beispielsweise darauf, dass Konsumenten zu unterschiedlichen Zeitpunkten für unterschiedliche Konsumprodukte kaufaffin sind.

    2. Personalisierung: Die Individuen sind dort, wo sie als Person eine semantische Adresse im Web 3.0 haben. Kundenorientierung heißt hier, die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten zu verstehen. Das Web 3.0 ermöglicht eine personalisierte Marksegmentierung der Wünsche und Bedürfnisse.

    3. Regionalisierung: Der Markt des Web 3.0 ist dort, wo Individuen als Bürger in einer globalisierten Kultur mit Affiliates vor Ort zusammenarbeiten. Kommerzielle Partner vor Ort übernehmen die Aufgabe, Güter und Kommunikation aller Art sowohl in das semantische Netz als auch in die lokale Konsum- und Unterhaltungskultur einzufügen.

    Sobald die drei aufgezeigten Prinzipien des Web 3.0 ihre Funktion entfalten, wird die kommerzielle Seite des Web 2.0 seine Relevanz einbüßen. Suchmaschinen-Marketing, Social Tagging, Weblogs und Communities erringen zwar weiterhin die Aufmerksamkeit, doch im Web 3.0 suchen beispielsweise Konsumenten nicht ihre Konsumgüter, sondern werden von diesen gefunden.

  31. Ich denke das die nächste Generation von Internet eine Gefahr mitsich bringt. Es werden immer DIE Inhalte einem höheren Rang einnehmen, die für eine Weiterenticklung von nötig sein könnten. Das heißt es werden auch immer nur diese Informationen leichter gefunden werden, welche auch von Wichtigkeit sind, das andere wird verdrängt werden. Denn ausgeklügelte Suchmaschinen werden auch in Zukunft von bestand bleiben, hinzu kommen wird allerdings die einzelne Relevanzoptimierung aller Information. Das Internet gleich somit auch dem Organ Gehirn, es werden da breitere Bahnen gelegt, davon man sich auch einen nutzen verspricht.

  32. Pingback: DEMOS-Monitor
  33. Also gut- mein Kommentar:
    Ich kenne das Web in seinen Anfängen, als man noch unter Win3.1 oder OS2 mit dem IE 2.0 surfte oder den Gopher benutzte, aber auch einige Fidoboxen aus der Vergangenheit mit bestenfalls 2800kbaud.
    Web 2.0 bedeutete für mich
    in erster Linie, die Entwicklung von Highspeedanschlüssen und den daraus resultierenden Möglichkeiten.
    Ideen zu Web 3.0:
    1) Sämtliche Domains müssen bei zentralen Stellen angemeldet werden, diese werden von einer neuen Berufsgruppe, namens
    WEBWATCHDOG´s auf illegale, grobe Misstände und sonstige extrem schädliche Inhalte überwacht und sind in den Providerkosten inkludiert. Staatliche Institutionen sollten eigentlich auch mehr Interesse daran zeigen…deren Ohnmacht in diesen Dingen zeigt sich auf den Gerichten und Foren dieser Welt.
    2) Eine Norm für die Gestaltung von kostenpflichtigen Seiten, die jeden User sofort darüber unmissverständlich informieren und in einfachen Worten gehalten sind.
    Damit soll den „Betrügern“ oder grauschwarzen Abzockern endgültig der Garaus gemacht werden.
    Bisherige Abzocker wurden durch geeignete Maßnahmen (Userforen ->Geschädigte, Rechtsbeistände) soweit verhärmt, daß diese Ihren Server nur mehr abdrehen können – deren Maschinen werden dann neu aufbereitet und für sinnvollere Dinge versteigert. Hält sich ein Anbieter von kostenpflichtigen Diensten nicht an die Norm, wird er dreimal verwarnt, danach darf er 3 Jahre lang keine Domain mehr betreiben. Dann ist endlich Schluss mit den schwarzgrauen Schafen, denen man derzeit nicht her wird !
    3)Spam und ähnliche Dinge (Keylogger, Malware, Viren) werden
    durch selbstlernende Programme (gibts ja teilweise schon) derart behindert, daß diese zu 99,9% unwirksam wurden.
    4)Weitere Erhöhung des Highspeed Netzes auf 10 bis 50 Mbit
    (Glasfaser, Funk,DSL, Laserrichtstrecken)
    5)Informationspflicht für Privatkunden, die ins Internet wollen (Sicherheitsrisiken, Verhaltensnormen) – vielleicht auch mal ein kleiner Führerschein fürs Onlinewesen, dann gäbe es weniger Geschädigte und Unwissende.
    6) gemeinsame Projekte in Foren, zwecks Weiterentwicklung von Hardware und Software. Firmen müssten für derartige Dinge „zahlen“ (insbesondere Microsoft) und nicht wie bisher den Kunden ausschnüffeln (Bandbreite im Hintergrund wird derzeit für Feedback ausgenutzt, das sollte gesetzlich diesen Sytemherstellern verboten werden, die verdienen ja schon „WOW“ mit ihren neuen Produkten.
    7)Einen einfachen Kinderschutz,der nicht zu eng ausgelegt ist.Es wird einfach ein Kinderkonto am PC angelegt, wo der Geburtstag eingegeben wird. Natürlich mit der Offenheit des Systems,ein gewisses Feintuning zu machen, damit es nicht zu eng wird.Der Rat zu den Einschränkungen sollte von guten Pädagogen gemacht werden,damit sich die Eltern hierzu informieren können. Das PC-Konto des Kindes merkt aber auch von selbst, wie es in seiner Entwicklung fortschreitet und fördert seine Interessen aktiv in geschützten Bereichen mit.
    8)Favoriten des Browsers werden nach Themenschwerpunkten selbständig abgelegt.
    9) Homepages von Privatpersonen mit ähnlichen Interessen werden bei Bedarf angezeigt, Fördert die Foren, Kenntnisse und dient auch dazu, mal vom PC weg zu kommen und Gleichgesinnte in näherer Umgebung treffen zu können.
    10)mehr Sicherheit durch aktive Hardwarefirewalls, die den User vor Angriffen aus dem Netz warnen und dem Angreifer sinnbildlich „eins über die Mütze ziehen“ – indem sie – außer
    der betroffene User will das im besonderen Fall anders, beim zweiten Angriff die „Aktionen“ gleich beim Angreifer ausführen. Meldungen wie “ soll ich Deine Daten auch klauen“ oder „Jetzt formatiere ich Deine Platte auch gleich“ wären sicher wirkungsvoll… ; Pishingseiten werden ggf. erkannt und der User wird gewarnt, daß die Adresse möglicherweise gefälscht ist.

    Vielleicht erscheint Punkt 1 etwas überzogen – dieser ist aber nicht im Sinne des „großen Bruders aus George Orwell 1984“ zu verstehen, sondern mehr im Sinne von journalistischer Freiheit, Gedanken und Meinungen sollen frei bleiben, aber organisiertes Verbrechen oder Hetzschriften übers Internet zu planen, geht entschieden zu weit.
    naja weitere Ideen gäbe es noch, aber das reicht fürs Erste….

  34. Web 3.0, fragt ihr mich? Wenn ich ihr wäre, würde ich bereits am rennen sein. Man sieht jetzt schon vereinzelt die anfänglichen Symptome. Web 1.0 bescherte uns Webmail-Spam, Web 2.0 brache Weblog-Spam ins Haus und in Web 3.0? Das ganze Internet wird zusammen brechen. Man ist heute schon faul, und betreibt seine Kontoabwicklungen via E-Banking. Die Hacker werden sich intensiver an die Banken zu schaffen machen. Sie werden Grossrechner wie Google, Yahoo, YouTube, Flickr förmlich zu Grunde angreifen. Sie wollen Geld, sie wollen die Techniken verkaufen, und mit Grossangriffen die Webgrossmächte provozieren, bis halt, wie angedeutet, das Web sich zersetzt.

    Web 1.0, der Mensch wird geboren. Er findet heraus, wie die Pubertät ist und kommt langsam in die Berufswelt. Web 2.0, man hat eine Familie und Kinder, die man betreuen muss. Man kommt in die Tage, und bereits steht Web 3.0 vor der Türe: Der Tod.

  35. …was gern übersehen wird, ist doch, daß für den normalen Menschen „Das Internet“, wenn´s viel ist, 10% seines Lebensinhaltes ausmacht. Das wird schon deutlich, wenn man ins Großraumbüro einer beliebigen .com-Blasen-„Firma“ kommt und mal laut „wuff“ ruft und sich dann die erschrockenen blassgesichtigen Pizzafressermäulchen anschaut, die mit grossen runden, nichts blickenden Augen hinter ihren Flachbildschirmen auftauchen. Ich darf an die letzen Mercedes-Modelle erinnern. Übervoll mit nutzloser Überelektronik fallen sie beim Kunden durch… „Das Internet“ auch, wegen Unsicherheit, Datenschnüffellei und der menschlichen inkompetenz seiner Gurus, deren geistige Halbwertszeit, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch unter der 4 Jahre eines Politikers liegt…

  36. Pingback: fob marketing
  37. der könig ist tot es lebe der könig?

    also ich bin schon erstaunt…web2.0 geht erst richtig los…und sie ist eine unglaubliche entwicklung. der leser wird zum schreiber…und ist plötzlich ein teil der internet welt selbst…und wir reden von web 3.0 schon?

    beispiele wie wikipedia sind doch unglaublich und auch noch nützlich.

    allein die technik-entwicklung die sich jetzt auftut…früher war das erstellen einer website nichts für anfänger..heute kann sich jeder einen blog zulegen (ohne echten wissen) und zumeist umsonst (und inhalte sind halt geschmacksfragen….aber das ist wie bei der kunst …oder website).

    das sich dies nun weiterentwickelt….ist doch klasse…das ganze schon web3.0 zu nennen…also ich weis nicht. meiner ansicht nach geht es um die sortierung des neuen inhaltes…damit hat google und co nicht damit gerechnet…dh.neue logig muß her…was ist wichtig und was nicht

    aber ….freut euch….das internet wird erwachsen und jeder kann mitmachen….ist das nicht fantastisch!

  38. Hallo Webgemeinde,

    intensive Recherchen zum Thema Web 3.0 aufgrund meiner bevorstehenden Diplomarbeit,haben einige wirklich interessante Aspekte zum Vorschein gebracht, die ich gerne mit euch Spezialisten diskutieren möchte.
    Ich denke, dass wir alle Web 2.0 mehr oder weniger abgehakt haben. Auch wenn immer wieder die Diskussion auftaucht, ob eine Klassifizierung in verschiedene Internet-Epochen sinnvoll und notwendig ist, hat sich diese Bezeichnung durchgesetzt. Egal ob wir über Blogs, Wikis, Podcast, User Generated Content oder Social Networks reden. All dies lässt sich eindeutig als Web 2.0 identifizieren.
    Aber was passiert danach? Worauf müssen wir uns einrichten und vorbereiten? Sind es eher virtuelle Welten und Shopping-Malls (vgl. http://www.second-life.com)? Oder stürzt auf uns die absolute Transparenz von Informationen ein, die in verschiedene Szenarios des Semantic Web beschrieben wird. (vgl. http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=623)
    Auch der Trendforscher Joachim Graf geht in diese Richtung (vgl. http://www.100partnerprogramme.de/home/news/news-detail-single/article/joachim-graf-was-kommt-nach-web-2-0-web-3-0.html) !
    Wie so oft bei solchen Visionen wird eine gesunde Brise von allem wohl die Musik beim Würzen des Gerichts Web 3.0 ausmachen!
    Ich denke aber das wir uns im Zuge immer stärker werdender Vernetzung, immer besser werdender Breitband-Verbindungen und immer kleiner werdender Entfernungen aufeinander zu bewegen werden. Aber nicht nur wir werden das tun, auch diejenigen, die sich erfolgreich im Web bewegen wollen, können sich dieser Entwicklung nicht versperren.
    Tendenzen wie die Kooperation von Yahoo und Reuters oder von Google und YouTube zeigen, dass die Player im Markt sich bewegen.
    Wird Microsoft seinen Dornröschenschlaf beenden und sein Shared Virtual Office aus der Beta-Tüte herausbewegen?

    In meinen Augen werden die künftigen Pioniere im Web nichts anderes tun können, als den Informationshunger der User mit Kooperationen zu sättigen. Wie anders will Google es schaffen die Anfrage “ Suche einen warmen Ort, an dem ich meine Ferien verbringen kann. Reise mit einem elfjährigem Kind.“ verwerten ohne ein Semantic-Robot auf die Reise zu schicken, der die Inhalte der Blogs nach Ihren Begriffen und deren Bedeutung scannt, diese in ihrem übergeordnetem Zusammenhang erfasst und ordnet, gleiche oder ähnliche Beiträge filtert und clustert und das Ergebnis mit Empfehlungen (ähnlich Amazon) würzt.

    Die Informationshoheit der dezentralen Webgemeinde muss in ihrer Power erkannt und sich zunutze gemacht werden, genau dann kann eine solche Anfrage auch die gewünschte Lösung bieten. Kooperationen in technologischer (Shared Know-How) und onlinemarketingorientierter (shared budgets) Hinsicht sind unumgänglich. Der neue User verlangt wieder (wie in den Anfängen des Webs) nach Informationsbefriedigung.

    Er wird schlauer, nutzt die Möglichkeiten besser und lässt sich nicht mehr so leicht, durch die ersten Suchergebnisse von Google beeindrucken. Denn die ersten sind meist nicht die besten, er es durchschaut. Auch Google muss dies erkennen!!!

    Also hier ein Aufruf an alle Entwickler, lasst Blooglezon leben und ihr werdet die Player im Web 3.0 sein!!

    Oder etwa nicht?

  39. Hi Sven,

    Ich glaube nicht dass Web 3.0 das semantische Web sein wird.
    Warum?

    Web 1.0 = READ ONLY
    Web 2.0 = READ AND WRITE WEB
    Web 3.9 = READ, WRITE AND ……?

    Ja ich glaube es heißt READ, WRITE AND SPEAK. Via Internet kommunizieren: der live chat auf einem WebShop linked direkt zum Verkäufer, Instant Messaging, Skype, WebKonferenzen, virtuelles Klassenzimmer, live support Schaltflächen auf der Homepage linked direkt zum Support und und und

    Meine Theorie. Hab ich nirgendwo gelesen.

    Offen für Diskussionen.

    Heike

  40. Web 4.0: Intergriert Dialogmöglichkeiten zu außerirdische Intelligenzien und zu Gott…

    … deren Existenz ´mal vorausgesetzt.

    ein dreifaches *plonk*,

    Bernhard

  41. Kaum ein Buzzword hat in den letzten Monaten für so viel Diskussion und Aufregung gesorgt wie „Web 2.0“. Manche sahen darin die Renaissance bereits seit Jahren verfügbarere Technologien, andere – mit Dollarzeichen in den Augen – die zweite Phase der New Economy. Doch was genau steckt hinter dem Begriff? Und noch eine viel wichtigere Frage: Wann kommt Web 3.0?

  42. Zitat:
    Weblogs gelten als Web 2.0-’Erfindung’, dabei müsste man hier differenzieren. Blogs sind oft nämlich nichts anderes als eine neue Form eines Homepage-Konzepts.
    Zitat Ende.

    Ich teile dieser Meinung nicht ganz. Es ist für mich ein großes unterschied, ob jemand hergeht und ein Website was schon bereits besteht ohne es aufwendig zu Programmieren für sein Projekt verwendet, oder es von 0 aufbaut. Blogs sind wie der Name schon sagt, Tagebücher und keine echten Websites. Ich begrüße die Entscheidung vom Google-Chef Deutschland, das Sie in Zukunft die Rankings überdenken werden um den Anlauf vom Blogs in grenzen zu halten. Man kann auch nicht sagen, das drweb.de gleichzusetzen ist mit drweb.de/weblog/

  43. Hi @ all,

    gleich mehrere interessante Gedankengänge konnte ich hier lesen.
    Unabhängig vom „Modewort“ Web2.0 (letztlich ist es doch egal, welchen Namen das Kind trägt) kann man eine Weiterentwicklung des Web (speziell des Internets) ja kaum bestreiten – auch, wenn vieles (wie z.B. Blogs und Wikis) in letzter Konsequenz nichts wirklich „Neues“, sondern eher (endlich) umgesetzte Grundgedanken Tim Berner Lees sind.

    Schwierigkeiten sehe ich aber dennoch darin, eine Website quasi in einzelne bestandteile zu zerlegen. technisch ohne Weiteres machbar (auch heute schon, wenngleich die Idee eigener IP’s sicherlich noch mehr Möglichkeiten bietet) – aber hier dürfte sich der Mensch wohl wieder mal selber im Wege stehen: ich sehe schon die „Rechteverwerter“ Amok laufen und „Kopierschutzmechanismen“ entwerfen…

    Für das Web 3.0 dürfte unsere Gesellschaft einfach noch nicht reif genug sein.

  44. Hi,
    interessante Gedanken. Zum teil sehe ich das ähnlich.
    Einer der wichtigen Aspekte des Web 2.0 ist die intensive Querverlinkung. Dies geschieht bereits heute durch Trackback und Pingback automatisch. Dieser Aspekt wird sich sicher noch weiter entwickeln.

    Desweiteren ist das Tagging interessant. Dies kombiniert mit den Ansätzen des Semantic web, insbesondere mit Ontologien, könnte vielleicht tatsächlich dazu führen, daß man in der heutigen und erst recht in der zukünftigen Datenflut relevante Informationen schneller, leichter und präziser findet. Wenn man als wesentlichen Aspekt des Web 3.0 das Semantic Web versteht, dann ist das Tagging heute schon eine Vorstufe davon.

    Was IPv6 betrifft, so sehe ich das etwas anders. IPv6 und Web X.Y sehe ich nicht so streng korreliert. IPv6 wird nötig sein, aber aus anderen Gründen. Und in diesem Zusammenhang sehe ich das „liquid Web“ auch etwas anders. Sicher, bestimmte Aspekte davon werden wir in Zukunft sicher sehen. Aber es wird auch einen gegenläufigen Aspekt geben, der mit dem liquid Web teilweise konkurriert, teilweise damit aber ganz gut kombinierbar ist. Eine wie auch immer aussehende Selbstdarstellung im Internet (und auch ein Fachartikel wie dieser hier ist letztendlich eine Art Selbstdarstellung) ist immer auch eine Art „Heimat“, ein Stück „Ich“. So Etwas darf sich nicht verlieren, es muß immer eindeutig und einzigartig bleiben. Solche einzigartigen Objekte können und sollten beliebig miteinander kombinierbar sein, dürfen dabei aber nicht ihre Einzigartigkeit verlieren. In diesem Zusammenhang ist IPv6 sicher nützlich. Allerdings würde ich eine IPv6 Adresse nicht mit einem Web-Objekt verbinden, sondern mit der Person dahinter. Die Webobjekte sind dann Aspekte dieser Person, wie z.B. Meinungen und Ansichten dieser Person zu bestimmten Themen. All diese Webobjekte sind also Bestandteil einer Person. Wenn man will, kann man sich das wie eine Art Mindmap vorstellen: Die Person im Zentrum, und die Webobjekte mit dieser Person über Pfade verbunden. Im Unterschied zu klassischen Mindmaps ist es hier aber so, daß die gesamte Map aus sehr vielen solcher Personen besteht, die sich diese Webobjekte zum Teil teilen. So kommt man von einer Person über ein Webobjekt zu einer anderen Person.

    In diesem Zusammenhang sind z.B. ebenfalls interessant die „microformats“ und/oder FOAF als Möglichkeiten selbstorganisierender sozialer Netze, oder natürlich zentrale Dienste wie Gravatar oder Flickr. Zentrale Dienste sind zunächst einfacher und werden sich daher schneller etablieren, selbstorganisierende Netze werden etwas länger brauchen, haben aber größeres Potential.

  45. Ein Thema über das man lange streiten kann… ich persönlich halte Web1.0 für die "klassische", also an klassischen Medien ausgerichtete Phase des Internets, mit Portalen, Seiten etc. die im Grunde wie die bisherigen Zeitungen, Zeitschriften, Versandhändler und Geschäfte funktionieren, nur eben online. Mit Web2.0 verbinde ich alles, bei dem nicht mehr eine Redaktion (oder sonstiger Anbieter) die Inhalte schafft, sondern die User (Wikipedia, Blogs, Ebay). Was aber nun das Web3.0 sein könnte… gute Frage. Ich glaube, dass dabei die Einbezieung des Users schon in das Konzept der Webseite eine Rolle spielen könnte, so ähnlich wie hier: http://www.arschfickr.deWirkt ein bisschen wie ne web2.0-verarsche, aber wenn die das ernst meinen mit dem Einbeziehen von Ideen der Nutzer schon in der Konzeptionsphase, ist das vielleicht konsequenterweise der nächste Schritt. 

  46. Sehr interessanter Gedankenansatz. Ich persönlich habe einige Mühe mit dem Begriff Web 2.0, denn Communities bzw. ein Social-Web hat es vorher mit Foren, Mailing-Lists, Chats usw. auch schon gegeben. Die Blogs sind einfach eine weitere Möglichkeit seine Meinung loszuwerden bzw. Informationen bekannt zu machen, nur gab es früher wenige User die imstande waren eine solche Website zu konstruiren. CMS sei dank kann das heute jeder machen. Mann nutzt also die Möglichkeiten vom Web 1.0 einfach besser aus, das ergibt aber höchstens ein Web 1,5. Zum Ansatz IPv6, da sollte man sehr vorsichtig sein sonst kommt der totale Informationsoverflow, denn wenn man nicht einmal IPv4 kontrollieren kann wie will mann denn bei IPv6 die Kontrolle behalten?

  47. Ich wünsche mir vom Web 3.0, dass nicht mehr so viele Werbeblogs betrieben werden. Sind doch meistens ach so tolle Webagenturen, die da was wichtiges unter das Volk bringen wollen. Und wenn es dann mal Kritik hagelt, dann wird man wohlmöglich zensiert. Ist einer guten Freundin von mir gerade vor ein paar Tagen wieder bei http://www.marketing-meile.de passiert. Ohne Kommentar, nix. Kritik wird einfach nicht zugelassen. Könnte ja geschäftsschädigend wirken oder was?
    Ich frage mich, ob das denn das Web 2.0 ist, was wir uns wünschen? In jedem Blog Google Werbung bis zum Abwinken, obwohl es eh kein Geld dafür gibt?
    Das Web 3.0 sollte vielleicht die Möglichkeit bieten, reinen Content ohne diese lästige Werbeblocks herunterzuladen.

  48. wer braucht denn web 3.0? zumindest in meinem kollegen- und bekanntenkreis ist noch nicht einmal web 2.0 angekommen, obwohl sich hier gestandenen ITler tummeln.
    viele kommen jetzt erst bei web 1.0 an, d.h. man stellt fest, dass man das internet auch für so sachen wie internet-banking oder ticketkauf verwenden kann.
    del.icio.us, flikr und konsorten bleiben böhmische dörfer, auch wenn man ihnen den sinn und die idee dahinter erklärt hat. selbst blogs stossen reihum auf achselzucken.
    „ist das die sache mit dem tagebuch? was soll das bringen?“.

    ich bin überzeugt, dass so was wie das immer wieder heraufbeschworene „semantische web“ niemals kommen wird. die idee mag faszinierend sein, aber 98% der nutzer werden es nicht brauchen bzw. verstehen.
    ich sehe web 3.0 eher als kostenpflichtige weiterentwicklung von web 2.0. immer mehr seiten werden versuchen, zusatzdienste zur gemeinschaftsarbeit gegen entgelt anzubieten.
    die einzige frage bleibt, ob sie damit durchkommen.
    die bwl-ler warten schon…

  49. Selten habe ich von offensichtlich nur durch sich selbst qualifizierten Selbstdarstellern solch ein Schmarn gelesen. Sorry, aber es reicht nicht einen Blog zu betreiben um von Dingen zu schreiben von denen man keine Ahnung hat.

  50. @Pauline – wer ist denn gemeint? Ich hoffe nicht ich (als Autor), denn die Voranstellung meines Namens habe ich ja gar nicht gemacht, das war ja – wie relativ offensichtlich – die Chefredaktion.
    Oder was war sonst gemeint?

  51. Es ist sooo wichtig, sich im Internet darzustellen. Es ist wichtig, seine Gedanken zu äußern, seine Sichtweise, seine Ideen für eine bessere Welt. Ja, es ist wichtig, dass alle Welt erstmal erfährt wer der Autor ist. Weil es einfach wichtig ist. Weil es sein könnte, dass diese Gedanken mal zitiert werden und dann unser Autgor als ein ganz wichtiger Denker genannt wird. Von allen. Ja, wirklich von uns allen! Nun ja, wenn Du es nötig hast, dann mach halt. Ich finds eher belustigend.

  52. relativ sinnfreies Akademikergeschwaetz…
    Innovationen kamen und kommen eher durch inspirierte Querdenker mit gutem technischem KnowHow als durch Nachdenker ohne Beschaeftigung…
    Flickr und Blogs wurden nicht aufgrund irgendwelcher theoretischer Ueberlegungen zu Web2.0 erfunden, sondern sie waren einfach da und wurden mit technischen Mitteln umgesetzt die lange genug existierten.
    lets get back to productive work

  53. Oh nein! Soll jetzt wirklich dieser Hype um ein Schlagwort in die „3.0 Runde“ gehen? Diese Spielereien mit Wortschöpfungen ist ein Fazinosum sondergleichen. Inzeniert vom O’Reilly Verlag & Co. steigert es Auflagen und Page Impressions und alle lassen sich blenden. Amüsant ist der Versuch jetzt mit „3.0 Visionen“ diesen Hype zu verlängern allemal. Traurig das der Versuch auch noch funktionieren könnte.

  54. Interessantes Thema, interssanter Artikel, der meinen Kommentarzwang gekitzelt hat. Hier mein manueller Trackback und der Orientierung wegen mein Fazit:

    (…) Auch wenn ich evtl. ein anderes Bild vermittle, die Objektidee finde ich Saugeil und ich wünsche mir sehr, dass ich so eine oder ähnliche, fundamentale Neuausrichtung oder Weiterentwicklung des Internets noch erleben werde. (…) Einen Schub, der das (HTML-) WEB im Vergleich vermutlich wie ein Morseapparat neben ´nem Smartphone aussehen lassen wird.

  55. Also ich sehe nicht wie ein paar Milliarden IPs mit IPv6 etwas ändern werden. Eine Url ist heute bereits eindeutig wenn es darum geht Inhalte zu identifizieren und mit Hilfe von einer Urls kann man auch heute alles wunderbar kombinieren.

    „Jeder Artikel bekommt sozusagen einen eigenen Platz im Internet“

    Ob die Identifikation von Objekten im Web nun nur mit einer IP erfolgt (weil ich jetzt genug IPs habe) habe oder weiterhin mit einer IP+Pfad bringt keinen tieferen nutzen.
    Zumindest kann ich keinen erkennen beides ist im Prinzip nur eine eindeutige Identifikation.

  56. Pingback: man bedim len?
  57. Pingback: womlog.twoday.net

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