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Andreas Hecht 3. Januar 2016

Die brandneuen Logo-Design-Trends für 2016 [Infografik]

Logo-Design-Trends 2016

Manchmal brin­gen klei­ne Änderungen gro­ße Ergebnisse her­vor. Nicht immer ist ein voll­stän­di­ges Redesign dei­ner Website nötig. Schon klei­ne Details, wie ein neu­es Logo, kön­nen für eine fri­sche­re Wirkung dei­ner Internet-Präsenz sor­gen. Daher wagen wir ein­mal einen Ausblick auf die Logo-Design-Trends für das Jahr 2016. So hast du schon heu­te die Chance, mit dei­nem neu­en Logo dem Trend zu fol­gen und der cools­te Hipster des neu­en Jahres zu sein.

Logo-Design-Trends 2016

Die neuen Trends im Logo Design 2016

Wenn es um die Gestaltung einer neu­en Markenidentität geht, dann wird dir jeder Designer sagen, dass es nicht das eine Rezept für ein per­fek­tes Logo gibt. Die Gestaltung wird auf der einen Seite durch die betref­fen­de Firma und ihrer bereits exis­ten­ten Identität beein­flusst, und auf der ande­ren Seite durch die Design-Trends, die sich durch­aus von Jahr zu Jahr unter­schei­den kön­nen. In die­sem Jahr haben bereits eini­ge gro­ße Firmen ihr Logo neu gestal­tet, doch wo wird der Trend im nächs­ten Jahr hin­ge­hen?

Die Logo-Designs für das Jahr 2016 stam­men aus Design-Studien, die die Trends für das kom­men­de Jahr abbil­den. Damit soll Grafik-Designern gehol­fen wer­den, auch wei­ter­hin im Spiel der Erschaffung von Markenidentitäten ganz vor­ne mit dabei zu sein. So kön­nen im Logo-Design unver­wech­sel­ba­re Design-Elemente geschaf­fen wer­den.

Logo-Design-Trends für 2016 im Überblick

1 – Monoline

Der Minimalismus domi­niert. Hier wird der Fokus auf ein­fa­che und kla­re Strukturen gelegt. Die Logo-Grafiken wer­den in einer ein­fa­chen Kombination aus schwar­zen Linien auf wei­ßen Grund gestal­tet. Dazu kom­men noch simp­le Fonts in ver­schie­de­nen Stärken. Gerade die Konzentration auf das Wesentliche macht den Effekt aus. Als Beispiel dient uns das Logo der Queensland Government Website.

Logo von Queensland Government

Queensland-Government

2 – Negative Space

Ein ech­ter Trend in 2016 wird das Experimentieren mit Weißraum sein. Immer mehr Logos wer­den, ähn­lich wie das von FedEx, auf Weißraum zwi­schen den Buchstaben ver­zich­ten. Die ein­zel­nen Buchstaben wer­den sozu­sa­gen anein­an­der kle­ben. Das erzeugt ein unver­wech­sel­ba­re Design und bleibt – wenn es gut umge­setzt ist – im Gedächtnis haf­ten.

FedEx Express

FedEx Express

3 – Kalligraphie – Handschriften

Sehr im Trend wer­den Logos sein, die mit einem Handschrift-Font erstellt wor­den sind. Das ver­schafft einen fri­schen und anspre­chen­den Eindruck und ver­mit­telt eine seit Jahren exis­tie­ren­de Markenidentität. South Beach Swimsuits dient uns hier als gutes Beispiel.

South Beach Logo

South-Beach-Swimsuits

4 – Vintage

Logos im Retro-Design wer­den sehr beliebt wer­den in 2016. Auf alt getrimm­te Logos sind, genau wie hand­schrift­li­che Logos, sehr deko­ra­tiv und funk­tio­nie­ren für Bars, Restaurants, Musik-Clubs und ande­re, eher nost­al­gi­sche Werte ver­mit­teln­de Branchen her­vor­ra­gend.

NVT-Logo

New-Vintage-Theatre

5 – Shaded

Schattierte Logos rufen eben­falls nost­al­gi­sche Emotionen her­vor und kön­nen von modern bis mini­ma­lis­tisch gestal­tet wer­den. Sie funk­tio­nie­ren für Unternehmen, die einen gewis­sen Stil ver­mit­teln und als beson­ders modern gel­ten möch­ten.

Logo Beispiel

Logo Beispiel

6 – Dramatic Typography

Egal, ob klein oder groß, Logos wer­den immer mehr dazu ver­wen­det, eine gewis­se Dramatik zu erzeu­gen. Viele Marken ver­ein­fa­chen dazu ihr Logo nur auf den Namenszug, doch auch mit der Unterstützung einer Grafik kann die­ses Konzept sehr gut funk­tio­nie­ren.

aerosmith-logo

metallica-logo

7 – Focus on Wordmarks

Die Designer wer­den ihren Fokus im kom­men­den Jahr beson­ders auf die soge­nann­ten Wortmarken legen. Bei den Wortmarken geht es dar­um, dass der Name des Unternehmens so mini­ma­lis­tisch und unver­kenn­bar gestal­tet wird, dass die Marke sofort einen sehr hohen Wiedererkennungswert besitzt. Als Beispiel kann hier CNN die­nen, da das Unternehmen ein wirk­lich anspre­chend gestal­te­tes Wortmarken-Logo besitzt.

CNN

Nixon watches

Die Infografik mit den neuen Design-Trends

Die Logo Design Trends für das Jahr 2016

Quelle Infografik: ThinkDesign

(dpe)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

2 Kommentare

  1. Ach, wo soll ich anfan­gen? Ich fürch­te, bereits im zwei­ten Satz zeigt sich ein lei­der weit ver­brei­te­tes Missverständnis: „Schon ein klei­nes Detail wie ein neu­es Logo …“ – Äh, nö, gar nicht. Das Logo ist kein Detail, schon gera­de gar keins, dass man aus­wech­seln soll­te, weil ein „voll­stän­di­ges Redesign“ als zu auf­wän­dig emp­fun­den wird oder die Trends die­ses Jahr nach Handschriften rufen. Das Logo soll­te so gut und klas­sisch und unver­wech­sel­bar sein, dass es min­des­tens drei Komplettüberarbeitungen des übri­gen Gestaltungsbildes über­steht, und eben nicht heu­te (4. Januar) schon wie­der sooo 2015-isch aus­sieht. Und nur noch eins: „Coole Hipster“* fol­gen dem Trend nicht – sie set­zen ihn selbst!
    * Ich bin kei­ner, ich ver­su­che lie­ber ein Klassiker zu blei­ben.
    Gruß aus Hamburg

  2. Zwei Gedanken zu die­sem Artikel …
    1. Es erschlägt die schie­re sti­lis­ti­sche Breite der vor­her­ge­sag­ten Trends 2016 … man könn­te somit auch schluss­fol­gern, das in die­sem Jahr so gut wie alles mög­lich ist. Dies wie­der­um als Trend zu bezeich­nen ist frag­wür­dig. In der Tat beob­ach­te ich den Markt seit Jay Vigon sei­ne Marks 1 und 2 Bücher in den 80ern auf den Markt brach­te … und Corporate Design ist seit­dem mei­ne Passion. Wer seit annä­hernd 30 Jahren den per­ma­nen­ten sti­lis­ti­schen Wandel beob­ach­tet, der erkennt, dass es zwar immer soge­nann­te Trends gibt, die­se jedoch in Bezug auf Unternehmensidentitäten von eher beschei­de­ner Bedeutung sind.
    Dies führt zu Punkt 2.
    Aus mei­ner Sicht folgt die Stilistik (in allen Bereichen des CI Mix) dem unter­neh­me­ri­schen Selbstverständnis, der Unternehmenstypik und dem anvi­sier­ten Image. Eine Dominanz in umge­kehr­tem Verhältnis wäre pro­ble­ma­tisch. Zudem leuch­tet es ein, dass das sich Orientieren an Trends eine wesent­li­che Konsequenz hat … näm­lich die, dass der Auftritt mit dem nächs­ten Trend zum alten Eisen gehört. Vorausgesetzt, ein Trend ist wirk­lich prä­gend.
    Zeitlosigkeit und Wandel in Kontinuität machen gute Markenwelten aus.

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