Das sind die Bildtrends des Jahres 2016

Das sind die Bildtrends des Jahres 2016

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Scott Braut muss es wissen. Er ist Head of Content bei Adobe Stock und Fotolia und steckt damit tiefer in Bildtrends als die meisten anderen Menschen, die den Planeten bevölkern. Scott nahm sich nun die Daten des Jahres 2015 vor und analysierte Keyword-Suchanfragen, Downloads und Uploads aller Nutzer weltweit. Auf der Basis dieser Erkenntnisse stellte er die sieben Bildtrends des Jahres 2016 zusammen. Bis du also auf der Suche nach Stockmaterial, das frisch und modern wirkt, ist dieser Beitrag definitiv lesepflichtig.

Das sind die Bildtrends des Jahres 2016

Trend 1: Technik ist nicht länger nur für Nerds

Wer hat nicht das Bild vom dicken, pickeligen Pizzakonsumenten vor Augen, wenn er an Technik, zumindest ans Programmieren, denkt? Technik war früher was für die Nerds, die keine Mädels abbekommen haben und zu keiner Party eingeladen wurden. Heutzutage ist Technik cool. Jobs in Tech-Unternehmen sind begehrt, und die Attraktivität des Themas sollen aktuelle Fotos auch zum Ausdruck bringen.

Color shot of a young woman looking through a cardboard, a device with which one can experience virtual reality on a mobile phone.

Trend 2: Vintage ist wieder modern

Der Hipster-Look ist wohl das beste Beispiel für einen Trend, mit dem niemand gerechnet hatte. Bärte, Retrolook, monochrome Darstellungen – das ist alles wieder im Kommen. Hätte man noch vor zehn Jahren Bildmaterial mit diesem Fokus für total veraltet erklärt, kannst du dieser Tage damit wieder richtig Staat machen.

Teamwork. Three young architects working on a project

Trend 3: Komplexe Porträts

Der Selfie-Boom ist in vollem Gange. Nichts scheint der heutige Netzbewohner lieber zu sehen als Gesichter. Dabei ist das reine Selfie allerdings für Illustrationszwecke etwas zu eindimensional. Der Trend geht hin zu Porträtaufnahmen, die ganze Szenerien einfangen. Der Betrachter fühlt sich wie in einem Kurzfilm ohne Film.

Young Black Man with Digital Tablet in a Cafe

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Trend 4: Starke Farben, flächige Darstellung

Glaubt man den Farbexperten von Pantone sind die Trendfarben des Jahres 2016 die eher sanften “Serenity” und “Rose Quartz”. Andere bezeichnen klar Weiß als Trendfarbe 2016. Egal welche konkrete Farbe nun tatsächlich die Trendfarbe des Jahres ist, deutlich wird, dass starke Farben in flächiger Darstellung auf Stockmotiven bevorzugt gewählt werden. Als Marke kann man das sehr gut nutzen, um entsprechend seinem Markenauftritt farblich aktiv zu werden. Unabhängig von der Bildbotschaft sieht das schon mal sehr gut aus.

Marienplatz underground station in Munich, Germany

Trend 5: Luftaufnahmen auf Steroiden

Luftaufnahmen waren in der Vergangenheit relativ selten und vor allem kostspielig. Heutzutage kann sich jeder eine Drohne leisten und diese auf Erkundungsflug schicken. So entstehen potenziell großartige Bilder in weitaus höherer Zahl als je zuvor. Dabei werden wir Regionen zu Gesicht bekommen, die zuvor keiner fotografiert hat. Nachdem Landschaftsaufnahmen schon immer zu den beliebteren Illustrationsmotiven gehörten, ist das sicher eine gute Nachricht.

Aerial-view highway junction at night in Tokyo, Japan

Trend 6: Tagesaktuelle Motivik

Im Zeitalter von Social Media ist jede neue Nachricht im nächsten Augenblick schon wieder passé. Der Puls der Welt rast. Wer hier mithalten will, verlässt sich auf Motive, die in dieser Sekunde das Zeitgeschehen widerspiegeln. Das funktionierte etwa im letzten Jahr besonders gut, als die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA legalisiert wurde und das Regenbogenmotiv die sozialen Kanäle flutete.

LGBT rainbow lock

Trend 7: Low-Poly-Minimalismus

Designern ist der Low-Poly-Stil natürlich nicht neu. Wir erfreuen uns schon seit Jahren an diesen kleinen geometrischen Kunstwerken. Mit der steigenden Bedeutung des Minimalismus als allgemeinem Trend greift Low Poly jetzt auch in den Mainstream. Das ist durchaus zu begrüßen und in Verbindung mit Trend 4 sicher eine großartige Sache.

Grey cat with orange eyes - polygonal style.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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