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Dr. Web Team 6. April 2007

Das ist Twitter

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Twitter ist in den USA schon seit län­ge­rem bekannt und ver­brei­tet. Nun ist die Welle der Twitter-Verrückten auch nach Europa und Deutschland geschwappt. Doch was ist das eigent­lich?

Mittels Twitter kön­nen Texthäppchen ein­fach und von einem bestimm­ten System unab­hän­gig gespei­chert wer­den. Diese Testteilchen kön­nen maxi­mal 140 Zeichen ent­hal­ten und ver­schickt wer­den. Für das Versenden und Empfangen die­ser kur­zen Nachrichten gibt es ver­schie­de­ne Möglichkeiten. Dabei kann jeder ange­mel­de­te Nutzer ent­schei­den, von wem er Nachrichten bekom­men und an wen er wel­che ver­sen­den möch­te.

Twitter Icons sam­meln wir auch

Um mit ande­ren zu twit­tern, ist zuerst ein­mal eine Anmeldung nötig. Dort mel­det man sich mit Namen und Passwort an und kann, wenn man möch­te, auch noch ein Bild hoch­la­den, das dann ande­ren Nutzern ange­zeigt wird. Darauf folgt die Möglichkeit, auch ande­re (Freunde und Bekannte) zum Twittern ein­zu­la­den. Dieser Punkt kann aber auch über­sprun­gen wer­den. Jeder Nutzer bekommt bei Twitter eine eige­ne Seite. Die kann ganz indi­vi­du­ell nach den eige­nen Vorstellungen gestal­tet wer­den. Es kön­nen zum Beispiel ver­schie­de­ne Farben aus­ge­wählt oder ein Hintergrundbild hoch­ge­la­den wer­den.

Ach übri­gens, auch Dr. Web twit­tert. Follow us

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Methoden zu twit­tern. Die fünf am meis­ten benutz­ten wer­den im Folgenden kurz erklärt. Man kann also direkt über die Webseite twitter.com Nachrichten ver­sen­den. Dort gibt es ein Textfeld, in das die Zeichen ein­ge­ge­ben wer­den. Anschließend erfolgt der Versand der Nachricht. Das ist wohl die ein­fachs­te Art und Weise des Twitterns; aller­dings ist die Webseite recht lang­sam, was den Spaß ein wenig trü­ben dürf­te.

Screenshot

Die zwei­te Möglichkeit ist das Twittern über einen Instant Messanger. Dort wird der gewünsch­te Twitter-Kontakt in die eige­ne Freundesliste ein­ge­fügt und der eige­ne Nutzername des Instant Messanger-Dienstes ange­ge­ben. Daraufhin erhält man eine Zahlenkombination. Diese wird an den Twitter Bot geschickt. Sendet man nun Nachrichten über den Messanger an den neu­en Twitter Kontakt, so ver­öf­fent­licht der Twitter Bot die­se.

Man kann aber auch ganz ein­fach über SMS twit­tern. Dazu wird die eige­ne Handynummer inklu­si­ve der Ländervorwahl auf der Twitter Homepage ange­ge­ben. Klickt man danach auf “Save”, wird die Nummer von Twitter und ein Code mit sechs Stellen ange­zeigt. Diese aus Buchstaben bestehen­de Code wird an die Twitter Nummer geschickt. Da Twitter mit die­sem Dienst Deutschland und Großbritannien abdeckt, ist die ein­zu­ge­ben­de Nummer auch eine bri­ti­sche. SMS an die­se Nummer kos­ten momen­tan 39 Cent.

Mit Hilfe eines bestimm­ten Programms kann man auch ohne einen Besuch der Twitter-Website Nachrichten ver­schi­cken. Diese Programme gibt es für Windows, Linux und MacOS und sind im Funktionsumfang alle gleich. Sie unter­schei­den sich ledig­lich in ihrem Design und der Benutzbarkeit.

Die fünf­te Möglichkeit des Twitterns besteht über Firefox. Dafür muss die so genann­te Tweedbar instal­liert wer­den. Nach Eingabe der Login Daten kann get­wit­tert wer­den. Werden Nachrichten von ande­ren Usern emp­fan­gen, so nennt man das “fol­low”. Wird ein Nutzer als “Friend” dekla­riert, so emp­fängt man auto­ma­tisch sei­ne Nachrichten. Eine Kontaktanfrage stellt man über die per­sön­li­che Seite auf twitter.com. Will man von jeman­dem kei­ne Nachrichten mehr emp­fan­gen, muss man ihn ver­las­sen. Das pas­siert eben­falls auf der Twitter-Homepage unter dem Button “lea­ve”.

Es gibt meh­re­re Möglichkeiten, Nachrichten zu emp­fan­gen. Die oben genann­te Tweedbar ist eine davon. Der Instant Messanger zeigt eben­falls ein­ge­gan­ge­ne Texte an. Dafür muss der Messanger Account aller­dings frei­ge­schal­ten sein. Es gibt auch die Variante, sich die Nachrichten auf das eige­ne Handy schi­cken zu las­sen. Dieser Dienst ist kos­ten­los. Dafür muss das Handy aber ähn­lich wie der Instant Messanger akti­viert wer­den. Dann muss nur noch ent­schie­den wer­den, ob man kei­ne, alle oder nur bestimm­te Nachrichten emp­fan­gen möch­te.

Gibt man bei Twitter eine gül­ti­ge E-Mail Adresse an, kann man sich auf für diver­se Ereignisse Benachrichtigungen schi­cken las­sen. Das kann zum Beispiel sein, wenn man län­ger als 24 Stunden nicht aktiv war oder ob man über neue Freundesanfragen infor­miert wer­den möch­te. Mögen muss man das alles nicht, aber der Informationsaustausch auf die­se Weise bringt auf jeden Fall Spaß und Kontakt zu ande­ren Leuten. (tm)

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9 Kommentare

  1. Es ist für mich nicht erkenn­bar wie es funk­tio­niert, was es kos­tet (das ist abso­lut undurch­sich­tig) und ist es in Deutsch.

  2. ist twit­ter umsonst?? weil man sich ja da anmel­den muss hab ich angst was zu bezah­len.
    stimmt das????

  3. Das ers­te mal fuer mich

  4. Twitter ist mehr gewor­den als im Artikel beschrie­ben, eine poli­ti­sche Plattform zur Verteidigung von Demokratie und Freiheit; es wür­den wohl vie­le ger­ne sehen, wenn Dr.Web einen Artikel dazu spen­die­ren wür­de

  5. Jeder mag die Tools unter­schied­lich nut­zen und mögen. Für mich bedeu­tet es: Die Banalitäten, die mich schon bei Facebook lang­wei­len wer­den wenigs­tens durch ver­ein­zelt net­te Bilder, Filmchen und Tools unter­bro­chen – bei Twitter lei­der nicht. Nach mei­nem Empfinden ist bei­des kein Ersatz für einen inter­es­san­ten Austausch.

  6. …und das Gute ist, dass man Twitter zu dem machen kann, was man braucht. Einsatz abso­lut viel­fäl­tig. Beste Grüße.

  7. Twittern ist völ­lig über­flüs­sig für mich, bei sms.de kann ich am Tag 5 Mails kos­ten­los ver­sen­den.…

  8. Ich “zwit­scher” gern! + oft/viel & bin begeis­tert.
    Grund: Es geht so schön schnell, schnel­ler als “blo­g­up­daten”.
    Nutze es auch als eine Art “Brainstorming”!
    Mfg/ Lichte Grüße – SilwerSurfer

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