Mehr als tausend Worte: Darum sind Bilder so wichtig

Redaktion Dr. Web

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Auch Freunde typografischer und eher nüchterner Gestaltung wissen: Bilder sind in der Gestaltung und in der Werbung unverzichtbar. Der Mensch nimmt seine Umwelt weitestgehend visuell war. Auch das Denken, Träumen und Erinnern ist geprägt durch Bilder in unserem geistigen Auge. Daher sind Bilder auch bestens geeignet, um sie in der digitalen Welt als Mittel zur Kommunikation einzusetzen. Aber was machen Bilder mit uns? Warum sind sie so wichtig?

Schnell erfasst und verinnerlicht

#70702059 Cassette tape over wooden table with tangled ribbon. top view. © tomer turjeman - Fotolia.com

#70702059 Cassette tape over wooden table with tangled ribbon. top view. © tomer turjeman – Fotolia.com

Bilder haben im Gegensatz zu Texten den Vorteil, dass sie vom Menschen sehr schnell erfasst werden können. Da kann die Typografie noch so groß, prägnant und knapp sein: Eine Bildaussage wird deutlich schneller wahrgenommen. Das gilt auch im Vergleich zu einer rein grafischen Gestaltung. Je weiter sich ein Gestalter oder Illustrator vom Bildlichen weg bewegt, desto länger dauert es, bis die Zeichnung oder Illustration ankommt.

Gerade bei Plakaten, die nur im Vorbeifahren wahrgenommen werden, oder Anzeigen, die mit einem Handschlag umgeblättert sind, ist es wichtig, so schnell wie möglich auf den Punkt zu kommen. Hier sind prägnante Bilder das perfekte Mittel. Wichtig hierbei ist, dass die Aussage, die du transportieren möchtest, möglichst genau visualisiert wird. Der Hintergrund sollte dezent sein und nicht ablenken. Außerdem sollte ein klarer Fokus erkennbar sein, so dass das Auge sich nicht erst orientieren muss.

Solche Fotos sind nicht im Handumdrehen gemacht. Aber Stockfoto-Agenturen wie Fotolia by Adobe haben eine beachtliche Auswahl professioneller und günstiger Fotos, die auch für großformatige Werbung bestens geeignet sind.

Neugierig machen und zum Nachdenken anregen

#42127869 Outsider © lassedesignen - Fotolia.com

#42127869 Outsider © lassedesignen – Fotolia.com

Bilder haben einen weiteren Vorteil. Sie können neugierig machen. Dies erreichst du zum Beispiel, indem du interessante Bildausschnitte wählst, die eine Aussage nur andeuten. Du kannst auch Motive wählen, die absichtlich verstörend oder ungewöhnlich sind. So regst du den Betrachter zum Nachdenken an und sorgst dafür, dass man sich länger mit einem Plakat oder einer Anzeige beschäftigt.

Gerade die Darstellung von Menschen auf Bildern ist besonders interessant. Ein Lächeln, ein Blick, eine Haltung – menschliche Mimik und Gestik sind vielseitig und werden von uns sofort erkannt. Mit menschlichen Motiven als Blickfang hast du großartige Möglichkeiten, neugierig zu machen.

Gefühle ansprechen und wecken

#66428155 Happy joyful child, father fun throws up son in the air © guas - Fotolia.com

#66428155 Happy joyful child, father fun throws up son in the air © guas – Fotolia.com

Gerade wenn es darum geht, Emotionen auszulösen, sind menschliche Motive kaum zu übertreffen. Auch wenn man mit Worten die Möglichkeit hat, Emotionen auf unterschiedlichste Art und Weise wiederzugeben, gelingt dies mit Bildern sehr viel effektiver.

Vor allem in der Werbung, wo man mit Worten sparsam umgehen muss, lassen sich Gefühle wie Lust, Begeisterung und Sehnsucht kaum besser und schneller auf den Punkt bringen als mit passenden Bildern.

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Auch Tiere und Landschaften sind bestens geeignet, um die emotionale Ebene anzusprechen.

In Erinnerung bleiben

#58907139 Shark © Dudarev Mikhail - Fotolia.com

#58907139 Shark © Dudarev Mikhail – Fotolia.com

Wie anfangs bereits erwähnt, ist unser Denken und Erinnern sehr visuell geprägt. Daher fällt es dem Menschen leichter, sich an Bilder beziehungsweise sich in Bildern zu erinnern. Fotografische Motive bleiben eher in Erinnerung als Texte oder Gezeichnetes.

Vor allem, wenn ein Bild mit einem Gefühl verknüpft ist, fällt es uns besonders leicht, dieses in Erinnerung zu behalten. Je mehr Gefühl jemand mit einem Bild verbinden – sei es Freude oder aber auch Abscheu –, desto stärker wird dieses Bild verinnerlicht.

Wenn es um Werbung geht, sollten natürlich ausschließlich positive Gefühle dafür sorgen, dass man sich auch Jahre später noch an ein Bild und somit an ein Produkt oder ein Unternehmen erinnert. Wichtig ist natürlich, dass Bilder möglichst einmalig sind. Daher bietet es sich an, gründlich nach möglichst passenden und ungewöhnlichen Fotos zu suchen. Auch hier bist du bei Anbietern wie Fotolia by Adobe gut aufgehoben.

Bilder als universelle Sprache

#71440794 two boys jumping over puddles © taonga - Fotolia.com

#71440794 two boys jumping over puddles © taonga – Fotolia.com

Schrift, Sprache, Farbe, Formen – alles hat je nach kulturellem und gesellschaftlichen Zusammenhang eine andere Bedeutung. Vor allem Sprache ist stark begrenzt auf einzelne Länder. Bilder sind hier universell verständlich.

Ein Lachen oder Tränen in den Augen werden überall gleichermaßen verstanden. Gerade für internationale Kommunikation können Bilder ein verbindendes Element darstellen. Außerdem sind Fotos häufig besser als Worte geeignet, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Da wo, sonst mehrere Sätze geschrieben und letztendlich gelesen werden müssen, kann ein einziges Fotos diese ersetzen.

Glaubwürdigkeit vermitteln

#88557801 young man with retro camera © master1305 - Fotolia.com

#88557801 young man with retro camera © master1305 – Fotolia.com

Gerade in der Werbung und Unternehmenskommunikation kommt es auf Glaubwürdigkeit an. Diese zu vermitteln ist kein einfaches Unterfangen. Worte können hier nur bedingt dazu beitragen. Auch hier sind es Bilder, die für Glaubwürdigkeit stehen.

Jeder Geschäftsbericht gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn der Geschäftsführer oder der Vorstand mit Portraits dargestellt wird. Auch Produkte und Dienstleistungen lassen sich besser verkaufen, wenn prägnante Bilder das Produkt darstellen oder die Dienstleistung visualisieren.

Auch hier kommt es auf die Qualität der Bilder an. Vor allem bei der Glaubwürdigkeit ist es wichtig, dass die Fotos professionell gemacht sind. Neben Ausleuchtung, Farbigkeit und passendem Hintergrund ist es vor allem bei Portraits wichtig, auf die passende Mimik und Gestik zu achten.

Geschichten erzählen

#88499375 group of friends diving in the water during a boat excursion © oneinchpunch - Fotolia.com

#88499375 group of friends diving in the water during a boat excursion © oneinchpunch – Fotolia.com

Die besten Geschichten werden im Kopf erzählt. Bilder sind auch hier perfekt geeignet. Ohne viele Worte lassen sich mit aussagekräftigen Bildern kleine Geschichten erzählen. Das kann ein Ballon sein, der sich auf die Reise begibt oder ein Schiff, das den Hafen verlässt. Dabei genügt es, eine Geschichte im Ansatz zu erzählen.

In den Köpfen der Betrachter wird diese Geschichte weiter gesponnen – bei jedem anders. Dazu genügt neben dem Foto ein kurzer Anreißer. Viele Worte sind nicht notwendig, um jemanden auf eine kleine Reise in seinen eigenen Kopf zu schicken.

Fazit

Bilder sind ein mächtiges Werkzeug, um Menschen dazu zu bringen, sich mit Ideen, Werten und ganz banalen Dingen wie Produkten und Dienstleistungen auseinanderzusetzen. Sie lösen Gefühle aus und regen zum Nachdenken an. Richtig eingesetzt erreichst du Menschen so, dass sie nicht nur die Bilder, sondern auch die damit verbundene (Werbe-)Botschaft langfristig behalten.

Die Kunst der Fotografen ist es, Bilder so fotografieren, dass sie einen klare Aussage und einen eindeutige optischen Schwerpunkt haben. Aufgabe der Gestalter ist es, Bilder zu finden, die inhaltlich und auch in ihrer Ästhetik zum Produkt, zur Dienstleistung beziehungsweise zum Unternehmen passen.

(dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung “Redaktion Dr. Web” findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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1 Kommentar auf "Mehr als tausend Worte: Darum sind Bilder so wichtig"

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Frank Menzel
Gast

Schöner Artikel …
und zurecht wieder darauf hingewiesen: Fotos können Emotion pur sein und schneller vom Gehirn aufgefasst werden, als jede Schrift.
Vor allem ist dieser emotionale Türöffner wichtig, sonst können wir das Vertrauen zum Betrachter nicht aufbauen und holen ihn nicht da ab, wo es interessant wird.

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