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Redaktion Dr. Web 13. Juli 2016

Mehr als tausend Worte: Darum sind Bilder so wichtig

Auch Freunde typo­gra­fi­scher und eher nüch­ter­ner Gestaltung wis­sen: Bilder sind in der Gestaltung und in der Werbung unver­zicht­bar. Der Mensch nimmt sei­ne Umwelt wei­test­ge­hend visu­ell war. Auch das Denken, Träumen und Erinnern ist geprägt durch Bilder in unse­rem geis­ti­gen Auge. Daher sind Bilder auch bes­tens geeig­net, um sie in der digi­ta­len Welt als Mittel zur Kommunikation ein­zu­set­zen. Aber was machen Bilder mit uns? Warum sind sie so wich­tig?

Schnell erfasst und verinnerlicht

#70702059 Cassette tape over wooden table with tangled ribbon. top view. © tomer turjeman - Fotolia.com

#70702059 Cassette tape over woo­den table with tang­led rib­bon. top view. © tomer tur­je­man – Fotolia.com

Bilder haben im Gegensatz zu Texten den Vorteil, dass sie vom Menschen sehr schnell erfasst wer­den kön­nen. Da kann die Typografie noch so groß, prä­gnant und knapp sein: Eine Bildaussage wird deut­lich schnel­ler wahr­ge­nom­men. Das gilt auch im Vergleich zu einer rein gra­fi­schen Gestaltung. Je wei­ter sich ein Gestalter oder Illustrator vom Bildlichen weg bewegt, des­to län­ger dau­ert es, bis die Zeichnung oder Illustration ankommt.

Gerade bei Plakaten, die nur im Vorbeifahren wahr­ge­nom­men wer­den, oder Anzeigen, die mit einem Handschlag umge­blät­tert sind, ist es wich­tig, so schnell wie mög­lich auf den Punkt zu kom­men. Hier sind prä­gnan­te Bilder das per­fek­te Mittel. Wichtig hier­bei ist, dass die Aussage, die du trans­por­tie­ren möch­test, mög­lichst genau visua­li­siert wird. Der Hintergrund soll­te dezent sein und nicht ablen­ken. Außerdem soll­te ein kla­rer Fokus erkenn­bar sein, so dass das Auge sich nicht erst ori­en­tie­ren muss.

Solche Fotos sind nicht im Handumdrehen gemacht. Aber Stockfoto-Agenturen wie Fotolia by Adobe haben eine beacht­li­che Auswahl pro­fes­sio­nel­ler und güns­ti­ger Fotos, die auch für groß­for­ma­ti­ge Werbung bes­tens geeig­net sind.

Neugierig machen und zum Nachdenken anregen

#42127869 Outsider © lassedesignen - Fotolia.com

#42127869 Outsider © las­se­de­si­gnen – Fotolia.com

Bilder haben einen wei­te­ren Vorteil. Sie kön­nen neu­gie­rig machen. Dies erreichst du zum Beispiel, indem du inter­es­san­te Bildausschnitte wählst, die eine Aussage nur andeu­ten. Du kannst auch Motive wäh­len, die absicht­lich ver­stö­rend oder unge­wöhn­lich sind. So regst du den Betrachter zum Nachdenken an und sorgst dafür, dass man sich län­ger mit einem Plakat oder einer Anzeige beschäf­tigt.

Gerade die Darstellung von Menschen auf Bildern ist beson­ders inter­es­sant. Ein Lächeln, ein Blick, eine Haltung – mensch­li­che Mimik und Gestik sind viel­sei­tig und wer­den von uns sofort erkannt. Mit mensch­li­chen Motiven als Blickfang hast du groß­ar­ti­ge Möglichkeiten, neu­gie­rig zu machen.

Gefühle ansprechen und wecken

#66428155 Happy joyful child, father fun throws up son in the air © guas - Fotolia.com

#66428155 Happy joy­ful child, father fun throws up son in the air © guas – Fotolia.com

Gerade wenn es dar­um geht, Emotionen aus­zu­lö­sen, sind mensch­li­che Motive kaum zu über­tref­fen. Auch wenn man mit Worten die Möglichkeit hat, Emotionen auf unter­schied­lichs­te Art und Weise wie­der­zu­ge­ben, gelingt dies mit Bildern sehr viel effek­ti­ver.

Vor allem in der Werbung, wo man mit Worten spar­sam umge­hen muss, las­sen sich Gefühle wie Lust, Begeisterung und Sehnsucht kaum bes­ser und schnel­ler auf den Punkt brin­gen als mit pas­sen­den Bildern.

Auch Tiere und Landschaften sind bes­tens geeig­net, um die emo­tio­na­le Ebene anzu­spre­chen.

In Erinnerung bleiben

#58907139 Shark © Dudarev Mikhail - Fotolia.com

#58907139 Shark © Dudarev Mikhail – Fotolia.com

Wie anfangs bereits erwähnt, ist unser Denken und Erinnern sehr visu­ell geprägt. Daher fällt es dem Menschen leich­ter, sich an Bilder bezie­hungs­wei­se sich in Bildern zu erin­nern. Fotografische Motive blei­ben eher in Erinnerung als Texte oder Gezeichnetes.

Vor allem, wenn ein Bild mit einem Gefühl ver­knüpft ist, fällt es uns beson­ders leicht, die­ses in Erinnerung zu behal­ten. Je mehr Gefühl jemand mit einem Bild ver­bin­den – sei es Freude oder aber auch Abscheu –, des­to stär­ker wird die­ses Bild ver­in­ner­licht.

Wenn es um Werbung geht, soll­ten natür­lich aus­schließ­lich posi­ti­ve Gefühle dafür sor­gen, dass man sich auch Jahre spä­ter noch an ein Bild und somit an ein Produkt oder ein Unternehmen erin­nert. Wichtig ist natür­lich, dass Bilder mög­lichst ein­ma­lig sind. Daher bie­tet es sich an, gründ­lich nach mög­lichst pas­sen­den und unge­wöhn­li­chen Fotos zu suchen. Auch hier bist du bei Anbietern wie Fotolia by Adobe gut auf­ge­ho­ben.

Bilder als universelle Sprache

#71440794 two boys jumping over puddles © taonga - Fotolia.com

#71440794 two boys jum­ping over pudd­les © taon­ga – Fotolia.com

Schrift, Sprache, Farbe, Formen – alles hat je nach kul­tu­rel­lem und gesell­schaft­li­chen Zusammenhang eine ande­re Bedeutung. Vor allem Sprache ist stark begrenzt auf ein­zel­ne Länder. Bilder sind hier uni­ver­sell ver­ständ­lich.

Ein Lachen oder Tränen in den Augen wer­den über­all glei­cher­ma­ßen ver­stan­den. Gerade für inter­na­tio­na­le Kommunikation kön­nen Bilder ein ver­bin­den­des Element dar­stel­len. Außerdem sind Fotos häu­fig bes­ser als Worte geeig­net, eine bestimm­te Botschaft zu ver­mit­teln. Da wo, sonst meh­re­re Sätze geschrie­ben und letzt­end­lich gele­sen wer­den müs­sen, kann ein ein­zi­ges Fotos die­se erset­zen.

Glaubwürdigkeit vermitteln

#88557801 young man with retro camera © master1305 - Fotolia.com

#88557801 young man with retro came­ra © master1305 – Fotolia.com

Gerade in der Werbung und Unternehmenskommunikation kommt es auf Glaubwürdigkeit an. Diese zu ver­mit­teln ist kein ein­fa­ches Unterfangen. Worte kön­nen hier nur bedingt dazu bei­tra­gen. Auch hier sind es Bilder, die für Glaubwürdigkeit ste­hen.

Jeder Geschäftsbericht gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn der Geschäftsführer oder der Vorstand mit Portraits dar­ge­stellt wird. Auch Produkte und Dienstleistungen las­sen sich bes­ser ver­kau­fen, wenn prä­gnan­te Bilder das Produkt dar­stel­len oder die Dienstleistung visua­li­sie­ren.

Auch hier kommt es auf die Qualität der Bilder an. Vor allem bei der Glaubwürdigkeit ist es wich­tig, dass die Fotos pro­fes­sio­nell gemacht sind. Neben Ausleuchtung, Farbigkeit und pas­sen­dem Hintergrund ist es vor allem bei Portraits wich­tig, auf die pas­sen­de Mimik und Gestik zu ach­ten.

Geschichten erzählen

#88499375 group of friends diving in the water during a boat excursion © oneinchpunch - Fotolia.com

#88499375 group of fri­ends diving in the water during a boat excur­si­on © oneinch­punch – Fotolia.com

Die bes­ten Geschichten wer­den im Kopf erzählt. Bilder sind auch hier per­fekt geeig­net. Ohne vie­le Worte las­sen sich mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bildern klei­ne Geschichten erzäh­len. Das kann ein Ballon sein, der sich auf die Reise begibt oder ein Schiff, das den Hafen ver­lässt. Dabei genügt es, eine Geschichte im Ansatz zu erzäh­len.

In den Köpfen der Betrachter wird die­se Geschichte wei­ter gespon­nen – bei jedem anders. Dazu genügt neben dem Foto ein kur­zer Anreißer. Viele Worte sind nicht not­wen­dig, um jeman­den auf eine klei­ne Reise in sei­nen eige­nen Kopf zu schi­cken.

Fazit

Bilder sind ein mäch­ti­ges Werkzeug, um Menschen dazu zu brin­gen, sich mit Ideen, Werten und ganz bana­len Dingen wie Produkten und Dienstleistungen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Sie lösen Gefühle aus und regen zum Nachdenken an. Richtig ein­ge­setzt erreichst du Menschen so, dass sie nicht nur die Bilder, son­dern auch die damit ver­bun­de­ne (Werbe-)Botschaft lang­fris­tig behal­ten.

Die Kunst der Fotografen ist es, Bilder so foto­gra­fie­ren, dass sie einen kla­re Aussage und einen ein­deu­ti­ge opti­schen Schwerpunkt haben. Aufgabe der Gestalter ist es, Bilder zu fin­den, die inhalt­lich und auch in ihrer Ästhetik zum Produkt, zur Dienstleistung bezie­hungs­wei­se zum Unternehmen pas­sen.

(dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

Ein Kommentar

  1. Schöner Artikel …
    und zurecht wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen: Fotos kön­nen Emotion pur sein und schnel­ler vom Gehirn auf­ge­fasst wer­den, als jede Schrift.
    Vor allem ist die­ser emo­tio­na­le Türöffner wich­tig, sonst kön­nen wir das Vertrauen zum Betrachter nicht auf­bau­en und holen ihn nicht da ab, wo es inter­es­sant wird.

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